Dialog­forum Religion und Integration: Gemeinsame Erklärung stärkt Zusammen­halt in Bayern

Mit einer Gemeinsamen Erklärung setzt das Bayerische Dialogforum Religion und Integration ein klares Zeichen für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den interreligiösen Dialog. Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann stellte das Dokument heute gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften in München vor.

06.07.2026, München: Dialogforum Religion und Integration: Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann stellt gemeinsam mit dem Bischof von Augsburg, Dr. Bertram Meier, dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Christian Kopp, dem Vorsitzenden und Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg, Rabbiner Elias Dray, und dem Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg, Benjamin Idriz, sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern von Religionsgemeinschaften und Akteuren des interreligiösen Dialogs die "Gemeinsame Erklärung" des Bayerischen „Dialogforums Religion und Integration“ vor. ©Matthias Balk

Dialogforum Religion und Integration stellt Gemeinsame Erklärung vor

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat heute in München gemeinsam mit dem katholischen Bischof von Augsburg, Dr. Bertram Meier, dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Christian Kopp, dem Vorsitzenden und Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg, Rabbiner Elias Dray, dem Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg, Benjamin Idriz, sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern von Religionsgemeinschaften und Akteuren des interreligiösen Dialogs die 'Gemeinsame Erklärung' des Bayerischen „Dialogforums Religion und Integration“ vorgestellt. Das Dialogforum geht auf eine Initiative von Minister Herrmann zurück und hat sich erstmals im Herbst 2025 getroffen.

Meilenstein für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Im Rahmen der Gespräche waren sich alle Beteiligten über die herausragende Bedeutung des interreligiösen Dialogs für unsere Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einig und haben sich darauf verständigt, dies gemeinsam nach außen hin zu dokumentieren. „Der heutige Anlass ist ein Meilenstein in der Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern des Dialogforums und bedeutet mir auch persönlich sehr viel. Ich danke daher allen, die sich an unseren Diskussionen, an der Formulierung der Erklärung und auf der Suche nach verbindenden Worten so engagiert beteiligt haben“, betonte Herrmann.

Plattform für Dialog, Respekt und gegenseitiges Verständnis

Das Dialogforum biete Vertreterinnen und Vertretern von Religionsgemeinschaften, Hochschulen, Institutionen des interreligiösen Dialogs sowie Verwaltung und Politik eine Begegnungsplattform, die Kommunikation auf Augenhöhe ermögliche und in der ein ehrlicher und konstruktiver Dialog gepflegt werde. Der interreligiöse Dialog leiste einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in unserer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft. “Denn religiöse Toleranz, gegenseitiges Verständnis, Respekt und offene, konstruktive Kommunikation sind Grundvoraussetzungen für ein harmonisches und gelingendes Zusammenleben in unserem Land, für das die Religionsgemeinschaften in unserem Land eine wichtige Bedeutung haben“, erklärte Herrmann.

Gemeinsames Zeichen gegen Hass, Hetze und religiöse Intoleranz

Auf die Gemeinsame Erklärung sei der Minister sehr stolz, weil sie zeige, dass alle Unterzeichnerinnen und Unterzeichner zusammen gegen Hass, Hetze und Diskriminierung einstehen und Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und jegliche Form von Intoleranz gegenüber Menschen, die ein religiöses Bekenntnis haben, verurteilen.