Herrmann beim traditionellen Polizeigottesdienst: Großer Dank und klare Worte

Beim traditionellen Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Polizei, des Heiligen Sebastian, würdigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die enge Verbindung von Kirche und Polizei. Er dankte den Kirchen für ihre Unterstützung der Polizeiarbeit und hob die wichtige Rolle der Polizeiseelsorge im anspruchsvollen Berufsalltag hervor. Zugleich verurteilte Herrmann die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte und stellte klar, dass Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten Angriffe auf den Rechtsstaat seien. Die Bayerische Polizei habe dabei die volle Rückendeckung der Staatsregierung.

Polizeigottesdienst München ©BayStMI

Kirche als starke Stütze der Bayerischen Polizei

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute beim traditionellen Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Polizei, dem Heiligen Sebastian, der katholischen und evangelischen Kirche für ihre Unterstützung der Polizeiarbeit gedankt. Mit rund 20 Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorgern tragen die Kirchen wesentlich dazu bei, die Polizistinnen und Polizisten in Bayern in ihrem herausfordernden Berufsalltag zu begleiten und zu unterstützen. „Sie sind eine unverzichtbare Stütze für das Wohl unserer Polizistinnen und Polizisten und damit für die Leistungsfähigkeit der Bayerischen Polizei. Kirche und Polizei sind in Bayern tief miteinander verbunden. Wir verstehen den Polizeiberuf als einen Dienst von Menschen für Menschen und für unsere Gesellschaft“, betonte Herrmann. Für viele Polizistinnen und Polizisten in Bayern habe die Verankerung im christlichen Glauben eine immense Bedeutung, besonders in belastenden Einsatzsituationen. Sie handeln entsprechend der Präambel unseres Grundgesetzes „in Verantwortung vor Gott und den Menschen.“

Klare Haltung gegen Gewalt

Mit Blick auf die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verurteilte der Minister die Angriffe auf Einsatzkräfte aufs Schärfste: „Jeder Angriff auf einen Polizeibeamten ist ein Angriff auf unseren Rechtsstaat, auf die Sicherheit unserer Gesellschaft und auf die Grundwerte, auf denen unser Land aufgebaut ist. In Bayern haben unsere Einsatzkräfte die volle Rückendeckung der Staatsregierung. Gewalt gegen diejenigen, die sich für uns alle einsetzen und uns schützen, ist inakzeptabel.“