Entschlossenes Handeln für krisensichere Versorgung
Bayern handle daher entschlossen, um die krisensichere Versorgung bestmöglich sicherzustellen und habe bereits viel erreicht. „Eine umfassende Krisenvorsorge, belastbare Notstromkapazitäten und klare Krisenpläne sichern auch in Ausnahmesituationen die Notversorgung der Bevölkerung. Die Funktionsfähigkeit des Digitalfunks für Behörden mit Sicherheitsaufgaben wird durch eine sogenannte Netzhärtung abgesichert. Und auch die Polizei und das Rettungswesen sind resilient: Mehr als achtzig Prozent der Polizeidienststellen können einen regionalen Versorgungsausfall für mindestens 72 Stunden kompensieren und alle unsere Integrierten Leitstellen verfügen über eine unterbrechungsfreie Notstromversorgung, sodass sie für mehrere Tage autark handlungsfähig sind“, erklärte Herrmann. Darüber hinaus verfüge der Bevölkerungsschutz im gesamten Freistaat bereits über 170 große Notstromaggregate mit einer Leistung von mehr als 110 kVA und bis spätestens Ende 2028 solle jede der 96 Kreisverwaltungsbehörden über einen Notstromgerätesatz für die Feuerwehr verfügen, der bei einem längeren Stromausfall die Belastungen für die Bevölkerung bestmöglich abmildert und Kritische Infrastruktur am Laufen hält.
Herrmann: Stromnetze zukunftsfähig machen!
Dennoch gebe es laut Herrmann auch noch Einiges zu tun: „Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage bleibt die Resilienz der Kritischen Infrastruktur ein strategischer Schwerpunkt. Es gilt eine nachhaltige Energieversorgung auch krisenfest zu gestalten. Hierüber muss man sich austauschen, vernetzen und auf Veranstaltungen wie dieser gemeinsam Innovationen vorantreiben. Mit Blick auf die Energiewende und die Bedrohungen unserer Zeit müssen wir alle gemeinsam daran arbeiten, unsere Stromnetze zukunftsfähig zu machen.“