Starnberger See als Olympia-Kulisse
Nach der erfolgreichen Bewerbung Münchens auf nationaler Ebene um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 könnte der Starnberger See eine besondere Rolle übernehmen, so Herrmann. Nach dem aktuellen Sportstättenkonzept ist er als Austragungsort für das olympische Freiwasserschwimmen vorgesehen. Bestehende Strukturen, kurze Wege und eine möglichst geringe Belastung von Natur und Landschaft sollen dabei ein nachhaltiges „One Village“-Konzept unterstützen. Der See sei ein attraktiver Austragungsort und Aushängeschild Bayerns mit unverwechselbarer Ausstrahlung. „Der Starnberger See stünde so für nachhaltige, regional verankerte und international sichtbare Spiele – mit sportlichen Höchstleistungen vor typisch bayerischer Kulisse.“
Segelsport fordert Fitness, Reaktion und Teamgeist
Die Begeisterung für den Sport sei bei ihm und der Bayerischen Staatsregierung sehr groß, sagte der Sportminister: „Bayern ist ein begeistertes Sportland – und wir freuen uns über die große Vielfalt des Sports. Der Segelsport ist dabei ganz besonders – er verlangt Seglerinnen und Seglern große körperliche und geistige Leistungen ab: „Segeln verlangt neben Sachkunde und praktischen Fertigkeiten auch körperliche Fitness, schnelles Reaktions- und Entscheidungsvermögen sowie Teamarbeit.“
Freistaat fördert Segelsport mit Millionenbetrag
Die Bayerische Staatsregierung fördere den Segelsport – trotz einer herausfordernden Haushaltssituation – mit erheblichen Mitteln. So wurden dem Bayerischen Seglerverband allein in den letzten drei Jahren mehr als 1,4 Millionen Euro staatliche Fördermittel zur Verfügung gestellt.