Herrmann gratuliert dem Militärverein und Reservistenkameradschaft Pappenheim zum 170-jährigen Bestehen

Seit 170 Jahren im Dienst der Gemeinschaft: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am vergangenen Freitag den Bezirksreservistentag Mittelfranken besucht und dem Militärverein und Reservistenkameradschaft Pappenheim zum 170-jährigen Jubiläum gratuliert: „Eine der ältesten Kameradschaften Bayerns blickt zurück auf 170 Jahre Bestehen. Über all die Jahre der Gemeinschaft und ihren Idealen treu zu bleiben, sie aber auch stets zum Wohle des Landes und seiner Menschen fortzuentwickeln, das sind Fundamente des beeindruckenden Erfolgs des Militärverein und Reservistenkameradschaft. Und so haben Generationen von Menschen für die Kameradschaft und ihre Heimat Verantwortung übernommen und sie gelebt.“

Bezirksreservistentag Mittelfranken und 170 Jahre Militärverein Pappenheim ©BayStMI

Reservisten als Bindeglied zwischen Gesellschaft und Bundeswehr

Als Bindeglied zwischen der Zivilbevölkerung und der Bundeswehr leisten die Reservistinnen und Reservisten laut Herrmann einen wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft. „Sie pflegen und vermitteln bedeutende Werte wie Gemeinschaft, Zusammenhalt, Kameradschaft und Verantwortungsbewusstsein. Aktive Reservistendienstleistende sind unverzichtbar für die Bundeswehr!“

Zivil-militärische Zusammenarbeit als Schlüssel zur Krisenfestigkeit

Die Bundeswehr sichere seit Jahrzehnten den demokratischen Rechtsstaat und sei Schutz für die Menschen in Deutschland. „Sie ist Garant für unsere Freiheit und Sicherheit. Ohne die Bundeswehr wäre Deutschland nämlich nicht zu dem geworden, was es heute ist: ein freies Land und ein geachtetes Mitglied der Völkergemeinschaft im Herzen der Europäischen Union“, erklärte der Innenminister. Der Fokus der Bundeswehr müsse nun wieder auf die ursprünglichen Kernaufgaben – die Landes- und Bündnisverteidigung – gelegt werden, um für den Ernstfall gewappnet zu sein: „Eine krisenfeste Aufstellung unserer Gesellschaft für die zivile Verteidigung und die zivil-militärische Zusammenarbeit ist eine unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Verteidigung. Ich erachte es daher für wichtig und richtig, über bestehende Gefahren offen zu sprechen, die Bevölkerung zu sensibilisieren und mitzunehmen, ohne Panik zu verbreiten und unnötige Ängste zu schüren, denn unsere Freiheit und unsere Demokratie sind konkret bedroht.“

Soldatinnen und Soldaten verdienen größte Anerkennung

Für die Bayerische Staatsregierung sei es ein wichtiges Anliegen und eine zentrale Aufgabe, im engen Kontakt mit unseren Soldatinnen und Soldaten zu stehen. „Der Dienst des Soldaten ist kein Beruf wie jeder andere. Er wird von Frauen und Männern ausgeführt, von denen physisch und mental alles abverlangt wird, damit sie bereit sind, unser Land, aber vor allem die Menschen und unsere Freiheit zu verteidigen. Darum haben sie größte Anerkennung und Respekt verdient“, lobte Herrmann.