Herrmann: Bestens angelegtes Geld für Bayerns Innere Sicherheit
Der sanierte Hauptbau bietet im Erdgeschoss unter anderem Platz für ein modernes Konferenzzentrum sowie ein Presse- und Schulungszentrum, eine kriminalpolizeiliche Beratungsstelle und Räume für die Opferberatung. Die drei Obergeschosse schaffen attraktive Büroflächen. Die genehmigten Baukosten belaufen sich auf 71,14 Millionen Euro. „Bestens angelegtes Geld für die Innere Sicherheit in unserem Land“, betonte Herrmann. Bereits in zwei vorhergehenden Bauabschnitten wurden die Tiefgarage unter dem Erweiterungsbau aus den 1980er Jahren und der sogenannte Behaimbau – der ehemalige Kornspeicher der historischen Deutschordenskommende aus dem Jahr 1516 – saniert. Dort entstanden Lagerflächen für Zentraleinkauf, kriminaltechnische Untersuchungsräume und Funkwerkstätten.
Nürnberg unter Top Five der sichersten deutschen Städte
Herrmann verwies auf die hervorragende Sicherheitslage in Mittelfranken: „Niedrige Kriminalitätsbelastung, hohe Aufklärungsquote und mit Fürth und Erlangen zwei mittelfränkische Städte, die im bundesweiten Ranking der sichersten Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern im Jahr 2025 an der Spitze stehen. Nürnberg lag unter den Top Five bei den sichersten Städten in Deutschland mit über 200.000 Einwohnern. Diese Erfolge sind kein Zufall. Sie sind das Resultat unserer langfristigen Sicherheitsstrategie und vor allem das Verdienst der ausgezeichneten Arbeit der Polizei in Mittelfranken. Und diese Erfolge basieren auf einem handlungsfähigen, demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaat.“
Herrmann kündigt weitere Investitionen an
Der Innenminister kündigte weitere Investitionen in die Polizei in Mittelfranken an. „Für die Erneuerung des Mittelbaus am Standort Jakobsplatz ist bereits ein Planungstitel im Haushaltsplan veranschlagt. Außerdem wird derzeit ein Projektantrag für den ersten Bauabschnitt des polizeilichen Einsatztrainingszentrums in Schwaig erstellt“, so Herrmann. Am Nürnberger Standort der Bereitschaftspolizei entsteht zudem ein neues Versorgungsgebäude, in dem künftig rund 1.000 Beschäftigte und Einsatzkräfte täglich verpflegt werden. Dafür sind 95,2 Millionen Euro eingeplant.