Herausfordernde Sicherheitslage bei der MSC erfolgreich bewältigt
„Angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen gestaltete sich die Sicherheitslage besonders anspruchsvoll. Die rund 5.000 eingesetzten Polizistinnen und Polizisten aus ganz Bayern, dem übrigen Bundesgebiet und sogar erstmalig aus fünf anderen Staaten handelten mit größter Sensibilität und Wachsamkeit, insbesondere im Hinblick auf die Vielzahl hochrangiger internationaler Regierungsvertreter“, lobte Herrmann. „Neben dem Schutz der Teilnehmer hat unsere Polizei auch die komplexe Einsatz- und Versammlungslage souverän bewältigt. Die in der Innenstadt und am Flughafen München eingesetzten Systeme von Bund und Ländern zur Drohnendetektion und -abwehr haben sich dabei voll bewährt!“
Enger Schulterschluss der europäischen Staaten
Herrmann verschaffte sich vor Ort persönlich einen Überblick und überzeugte sich von der Wirksamkeit des polizeilichen Einsatzkonzepts: „Unsere Einsatzkräfte gingen konsequent gegen Straftaten und Gefahren vor und sorgten gleichzeitig dafür, dass die erforderlichen Verkehrseinschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich blieben.“ Ein besonderes Novum in diesem Jahr war die Unterstützung durch Einsatzkräfte aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Tschechien. „Diese Form der Unterstützung bei der Münchner Sicherheitskonferenz ist bislang einmalig. Sie macht deutlich, wie wichtig der enge Schulterschluss der europäischen Staaten ist und wie reibungslos die Zusammenarbeit der Polizeien funktioniert“, bekräftigte Herrmann.
Herrmann im Dialog
Innenminister Joachim Herrmann nutzte die Münchner Sicherheitskonferenz für zahlreiche bilaterale Gespräche mit Amtskolleginnen und -kollegen sowie für den Austausch bei ausgewählten Side-Events mit internationalen Staats- und Regierungsvertretern.