Hervorragende wirtschaftliche und technische Voraussetzungen im Freistaat
Kirchner verwies zugleich auf die hervorragenden wirtschaftlichen und technologischen Voraussetzungen im Freistaat: „Bayern ist ein international führender Hightech-Standort. Mit der Hightech Agenda Bayern, einer exzellenten Forschungslandschaft, einer starken Luft- und Raumfahrtbranche, leistungsfähigen Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie einem dynamischen Start-up-Ökosystem bieten wir beste Rahmenbedingungen für Innovation und Wachstum. Gerade für unsere mittelständischen Zulieferer eröffnen sich damit neue Chancen, ihre Kompetenzen und Technologien auch für sicherheits- und verteidigungsrelevante Anwendungen einzusetzen.“ Entscheidend sei, vorhandenes Know-how stärker zu vernetzen, den Transfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu beschleunigen und Unternehmen bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder zu unterstützen.
Kirchner: Bevölkerung sensibilisieren und informieren, ohne Panik zu verbreiten!
Kirchner erklärte, dass der Schutz vor kriegsbedingten Gefahren eine Herausforderung für Staat, Wirtschaft und Bürger sei. Daher gelte es zum einen, die Bundeswehr personell, materiell und organisatorisch noch besser aufzustellen. Zum anderen müsse die Widerstandsfähigkeit der gesamten Bevölkerung ausgebaut werden. „Im Sinne einer erfolgreichen Gesamtverteidigung brauchen wir eine krisenfeste Gesellschaft und einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz, der eng mit der zivil-militärischen Zusammenarbeit verzahnt ist. Wir müssen über bestehende Gefahren offen sprechen, die Bevölkerung sensibilisieren und informieren – ohne Panik zu verbreiten oder Ängste zu schüren.“ Mit dem neuen Bayerischen Landesamt für Bevölkerungsschutz und dem Drohnenkompetenz- und -abwehrzentrum der Bayerischen Polizei sorge der Freistaat bereits nach Kräften dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger genauso wie die Infrastruktur mit modernster Technik geschützt und auf mögliche Einsatzlagen vorbereitet sind.