Bayern fördert Schützenwesen mit 112 Millionen Euro
Bayerns Innen- und Sportstaatssekretär Sandro Kirchner hat heute beim 74. Unterfränkischen Bezirksschützentag in Bischbrunn/Oberndorf die zentrale Rolle des Schützenwesens für Brauchtum, Tradition und Sport hervorgeben: „Schützinnen und Schützen stehen für gelebte Heimatverbundenheit, starke Kameradschaft und ein verlässliches Miteinander. Diese Werte werden von den im Bayerischen Sportschützenbund organisierten Schützenvereinen vorbildhaft jeden Tag gelebt.“ Der Freistaat stehe fest an der Seite der Schützinnen und Schützen und unterstütze, trotz der herausfordernden Haushaltssituation, den Breiten- und Nachwuchsleistungssport, darunter auch den Schützensport, mit erheblichen Mitteln. „Allein im Jahr 2025 mit Fördermitteln von rund 112 Millionen Euro“, erklärte der Sportstaatssekretär.
Vereinspauschale wird digitaler und bürokratieärmer
Zudem unterstützt der Freistaat Bayern seit bereits mehr als 20 Jahren seine bayerischen Sport- und Schützenvereine mit der Vereinspauschale finanziell bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben. Dabei sei die Vereinspauschale von Beginn an darauf ausgerichtet, die direkte Förderung der Sport- und Schützenvereine möglichst bürokratiearm zu gestalten – sowohl für die Vereine als auch für die Bewilligungsbehörden. „Durch die Einführung moderner, medienbruchfreier Prozesse werden Verwaltungsabläufe beschleunigt und zugleich transparent. Ehrenamtliche profitieren von einfacheren Verfahren, kürzeren Bearbeitungszeiten und einer besseren Nachvollziehbarkeit ihrer Anträge. Gleichzeitig stehen den Behörden leistungsfähigere digitale Werkzeuge zur Verfügung, die Routineaufgaben automatisieren und den Fokus auf qualifizierte Facharbeit legen. Das ist ein echter Fortschritt für unsere Vereine und im Übrigen auch für die Behörden – einfacher, schneller und mit schlankeren Prozessen, die unsere Verwaltung und Vereine spürbar entlasten. Das ist gelebte moderne Verwaltung“, betonte Kirchner.