Herrmann: End­spurt bei der Wahl des deutschen Bewerber­standorts für Olympische und Para­lympische Spiele

Der Ministerrat stand heute schwerpunktmäßig ganz im Zeichen des Sports in Bayern: Ganz oben auf der Agenda war dabei die Bewerbung der Landeshauptstadt München um Olympische und Paralympische Spiele. Auch die Sportförderung und die zahlreichen in den kommenden Jahren in Bayern stattfindenden internationalen Sportgroßereignisse standen auf der Tagesordnung. Innen- und Sportminister Joachim Herrmann betonte: „Die Bewerbung der Landeshauptstadt München um die Olympischen und Paralympischen Spiele ist eine einmalige Chance – für das Sportland Bayern, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für die internationale Wahrnehmung und für die positive Weiterentwicklung unseres Landes. Olympische Spiele begeistern Menschen, verbinden Generationen und setzen angefangen vom Breiten- und Leistungssport über das Ehrenamt bis hin zur Wirtschaft und dem Ausbau der Infrastruktur nachhaltige positive Impulse.“

Münchens Oberbürgermeister Krause, Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innen- und Sportminister Joachim Herrmann informierten über alles Wesentliche zum Endspurt zur Wahl des deutschen Bewerberstandorts für die Olympischen und Paralympischen Spiele. © BayStMI

Herrmann: Münchner Olympia-Konzept besticht mit besonderen Alleinstellungsmerkmalen

Laut Herrmann geht der Auswahlprozess für den deutschen Olympiabewerbungsstandort nun in die entscheidende Phase. Am 26. September 2026 entscheidet die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Baden-Baden über den nationalen Bewerbungsstandort.  Herrmann verwies auf die besonderen Alleinstellungsmerkmale der laufenden Olympiabewerbung Münchens: „Das „One-Village-Konzept“ wird durch das vorhandene und lebendig gehaltene olympische Erbe Münchens und Bayerns von 1972 bestens umgesetzt. Das Münchner Konzept steht für kurze Wege und kurze Reisezeiten und stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt.“ Der weltberühmte Olympiapark bilde das Herzstück des kompakten und nachhaltigen Bewerbungskonzepts. „München kann auf weitgehend vorhandene olympische Sportstätten zurückgreifen, die seit über 50 Jahren voll im Sport- und Wettkampfbetrieb sind“, so der Minister. „Der Freistaat Bayern und München sind Garanten für höchste Sicherheit, Wirtschaftskraft, Kompetenz und Standortstärke“, so Herrmann. Der Minister verwies außerdem auf zahlreiche erfolgreiche Großsportveranstaltungen der vergangenen Jahre, etwa die European Championships 2022, verschiedene NFL-Spiele und das Champions-League-Finale 2025 in München. „Auch aktuell und in den kommenden Jahren reiht sich ein internationales Sportereignis in München und Bayern an das nächste“, so Herrmann. 

Klares Bekenntnis zum Sport und seinen Verbänden und Vereinen

Der Minister betonte, dass Bayern über hervorragende sportpolitische Rahmenbedingungen verfügt. „Mit dem Bayerischen Sportgesetz haben wir frühzeitig ein klares Bekenntnis zum Sport als gesamtgesellschaftlicher Aufgabe abgegeben“, so Herrmann. Zusätzlich unterstütze der Freistaat Bayern seine Sportvereine und -verbände seit Jahren kraftvoll mit einer verlässlichen, stetig angewachsenen und sehr leistungsfähigen Sportförderung. „Die Mittel für den Breiten- und Nachwuchsleistungssport befinden sich aktuell auf einem neuen Rekordniveau. Seit 2018 hat sich der Gesamtansatz bei der Sportförderung von knapp 57 Millionen Euro auf inzwischen dauerhaft mehr als 100 Millionen Euro jährlich erhöht. Das entspricht fast einer Verdoppelung in den letzten acht Jahren“, so Herrmann. Darüber hinaus steigt die Zahl der Vereinsmitglieder sowie der eingesetzten Trainer- und Übungsleiterlizenzen weiter. „Wir werden die staatliche Sportförderung in Bayern konsequent fortschreiben“, so der Minister.