Neuer Fachbereichsleiter Polizei der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern: Kirchner verabschiedet Ingbert Hofmann und führt Dr. Dominikus Stadler in sein neues Amt ein

Ingbert Hoffmann wurde nach mehr als 23 Dienstjahren verabschiedet, Dr. Dominikus Stadler übernimmt den Fachbereich Polizei an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner und Finanzminister Albert Füracker dankten Hoffmann für sein Engagement und hoben hervor, dass Stadlers juristische Kompetenz und langjährige Polizeipraxis ihn zur idealen Besetzung für die Ausbildung künftiger Führungskräfte machen. Am Fachbereich werden derzeit rund 1.150 Nachwuchskräfte ausgebildet.

Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (li. im Bild) beim Festakt anl. des Fachbereichsleiterwechsel Polizei an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst Bayern Fürstenfeldbruck ©HföD/Eva Dehling

Anerkennung für Ingbert Hoffmann nach 23 Dienstjahren

Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner hat heute den bisherigen Leiter des Fachbereichs Polizei der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Ingbert Hoffmann, nach über 23 Dienstjahren beim Freistaat Bayern in den Ruhestand verabschiedet und Dr. Dominikus Stadler als seinen Nachfolger in das Amt eingeführt. Kirchner würdigte Hoffmanns mehr als neunjährige Tätigkeit als Fachbereichsleiter und drei Jahre davon als Präsident der Hochschule: „Mit großem persönlichem Einsatz und hoher fachlicher Kompetenz haben Sie Verantwortung übernommen und dabei Maßstäbe gesetzt. Dafür spreche ich Ihnen meinen herzlichen Dank und meine besondere Anerkennung aus.“ Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betonte bereits im Vorfeld der Veranstaltung: „Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Bestellung als neuer Leiter des Fachbereichs Polizei, Herr Dr. Stadler. Auf Sie warten vielfältige Herausforderungen – ich bin überzeugt, dass Sie diese bestens meistern werden. Herr Hoffmann, für Ihre engagierte und langjährige Tätigkeit als Fachbereichsleiter und zuletzt auch als Präsident unserer gesamten Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern danke ich Ihnen sehr herzlich und wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft.“

Dominikus Stadler übernimmt Leitung der Kommissarsschule

Für Hoffmanns Nachfolger Dominikus Stadler fand Staatssekretär Kirchner ebenfalls lobende Worte und betonte: „Sie stehen nun an der Spitze der Kommissarsschule, dem Ort, an dem die Führungskräfte der Bayerischen Polizei von morgen ausgebildet werden. Mit Ihrer Erfahrung, Ihrer Führungsstärke und Ihrer tiefen Kenntnis der polizeilichen Praxis bringen Sie beste Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe mit.“ 

Stadler begann 2007 seine polizeiliche Laufbahn als juristischer Sachbearbeiter beim Polizeipräsidium München. Danach folgten Stationen beim Bayerischen Landeskriminalamt, bei der Polizeiinspektion Ingolstadt sowie als Stellvertreter des Inspekteurs der Bayerischen Polizei im Innenministerium. Zuletzt war Stadler mehr als vier Jahre ständiger Vertreter des Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. „Mit Ihrem juristischen Fachwissen und Ihrer beeindruckenden Einsatzkompetenz überzeugen Sie immer wieder aufs Neue und sind damit die ideale Besetzung für dieses Amt“, erklärte der Innenstaatssekretär. 

Praxisnaher Start für Bayerns Verwaltungs- und Polizeinachwuchs

Seit 1974 prägt die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern (im Ressort des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat) mit ihren sechs Fachbereichen, elf Studiengängen und zehn Standorten den öffentlichen Dienst im Freistaat. Die exzellente Kombination von Theorie und Praxis steht bei der hochwertigen Ausbildung für die Nachwuchsbeamtinnen und Nachwuchsbeamten mit Einstieg in der dritten Qualifikationsebene stets im Vordergrund. Derzeit studieren an allen Fachbereichen insgesamt rund 4.660 Nachwuchskräfte. Am Fachbereich Polizei werden Nachwuchsbeamtinnen und Nachwuchsbeamte für die dritte Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Polizei und Verfassungsschutz ausgebildet. Am Fachbereich studieren aktuell rund 1.150 Nachwuchskräfte und über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit dort beschäftigt.