Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbandes Fürstenfeldbruck und Inbetriebnahme des Katastrophenschutzzentrums in Mammendorf

Beim Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbands Fürstenfeldbruck und der Inbetriebnahme des neuen Katastrophenschutzzentrums in Mammendorf hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die zentrale Bedeutung eines leistungsfähigen Bevölkerungsschutzes betont. Das neue Zentrum bündelt erstmals die Katastrophenschutzausstattung des Landkreises an einem Standort und stärkt damit die Einsatzfähigkeit vor Ort. Zugleich verwies Herrmann auf die hohen Investitionen von Bund und Freistaat in den Katastrophen- und Zivilschutz. Sein besonderer Dank galt den Feuerwehrkräften und dem engagierten Nachwuchs, der mit großem Einsatz Verantwortung für die Gemeinschaft übernimmt.

Neujahrsempfang Kreisfeuerwehrverband und Einweihung neues Katastrophenschutzzentrum ©BayStMI

Neues Katastrophenschutzzentrum stärkt Bevölkerungsschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute beim Neujahrsempfang des Kreisfeuerwehrverbands Fürstenfeldbruck und der Inbetriebnahme des neuen Katastrophenschutzzentrums des Landkreises Fürstenfeldbruck in Mammendorf betont, wie wichtig der Schutz der Bevölkerung ist: „Um bei drohenden Katastrophen oder auch größeren Schadenslagen bestmöglich gerüstet und vorbereitet zu sein, braucht es örtliche Vorhaltungen von Ausrüstungsgegenständen, Einsatzmitteln und Spezialressourcen. Ich freue mich sehr, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck die bisher auf mehrere Objekte im Landkreis verteilte Katastrophenschutzausstattung zusammenführt und witterungsgeschützt unterbringt. Mit dem neuen Katastrophenschutzzentrum hat der Landkreis nun einen zentralen Ort für sein ‚Notfalllager‘.“ Ende 2024 erwarb der Landkreis das ehemalige Betriebsgelände in Mammendorf und machte die Hallen im vergangenen Jahr nutzbar. Zudem wird der Landkreis die Kreiseinsatzzentrale und die Kreisbrandinspektion im neuen Verwaltungsbau künftig bündeln. Dies sei vorbildlich, so Herrmann.

Freistaat setzt auf starke Investitionen in den Katastrophenschutz

Der Freistaat investiert laut Innenminister kräftig in den Katastrophenschutz. „Wir haben in den letzten Jahren jeweils rund 45 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Und dieses hohe Niveau wird auch im Entwurf des Doppelhaushalts 2026/2027 fortgeschrieben. Zudem fließen im Jahr 2026 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes in den Bevölkerungsschutz.“ Auch die Bundesregierung setze vermehrt auf Katastrophen- und Zivilschutz in Deutschland. So werde die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern optimiert und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie das Technische Hilfswerk ausgebaut.

Einsatzkräfte und Nachwuchs als Rückgrat des Bevölkerungsschutzes

Unverzichtbar sei jedoch das Engagement der Einsatzkräfte: „Keine noch so gute Ausstattung und keine finanzielle Vorsorge können ersetzen, was Sie Tag für Tag leisten, daher gilt allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden mein aufrichtiges Vergelt’s Gott. Es ist Ihre selbstverständliche Bereitschaft, zu jeder Tages- und Nachtzeit für andere einzustehen, die unsere Feuerwehren trägt. Sie sind da, wenn andere Hilfe brauchen. Deshalb schaffen wir die bestmöglichen Voraussetzungen – insbesondere für unseren Nachwuchs“, erklärte der Minister. Zahlreichen Mitgliedern der Jugendfeuerwehren im Landkreis Fürstenfeldbruck wurden am heutigen Neujahrsempfang die Urkunden für den erfolgreichen Jugendwissenstest der Stufe 4 überreicht. „Liebe Jugendlichen, ihr habt euch entschieden, einen nicht unerheblichen Teil Eurer Freizeit in den Dienst der örtlichen Gemeinschaft zu stellen. Herzlichen Dank für Euer großartiges Engagement“, so Herrmann.