Spatenstich mit Innenminister Joachim Herrmann für neue Brücke über den Main-Donau-Kanal: Der Neubau verbindet ab Mitte 2028 Erlangen mit Dechsendorf und ersetzt die 60 Jahre alte Brücke. Die vierspurige Brücke wurde 1968 mit Spannstahl gebaut. Heute weiß man: Er ist anfällig für Spannungsrisskorrosion. Deshalb ist die alte Brücke derzeit auf zwei Spuren reduziert und tonnagebeschränkt; die Tragfähigkeit wird per akustischem Monitoring online überwacht. Gegen das Projekt gab es keine einzige Klage – ein Beweis, dass alle in Erlangen an einem Strang ziehen.
Die neue Brücke wird mehr sein als Beton und Stahl, betonte Bayerns Innenminister Herrmann beim heutigen Spatenstich. Sie bringt Mobilität und damit Freiheit, Flexibilität und Wirtschaft: „Die alte Brücke hat den rasanten Aufstieg Erlangens zu einer weltweit angesehenen Universitäts- und Siemensstadt hautnah miterlebt und buchstäblich mitgetragen.“
Der Ersatzneubau entsteht südlich der bestehenden Brücke, der dann an den Bestand angebunden wird (bis Mitte 2028). Dadurch gibt es keine Vollsperrung oder Umwege, da die alte Brücke noch eingeschränkt nutzbar ist, bis der Neubau sie nahtlos ablöst. Bis 2029 folgen Restbauarbeiten: Nicht nur LKWs und Autos sollen die neue Brücke sicher queren können, sondern auch Radfahrer.