Kirchner fordert mehr Augenmaß beim Waffenrecht
Kirchner betonte mit Bezug zu immer wieder geforderten Änderungen im Waffenrecht, dass die bayerische Staatsregierung keine reine Symbolpolitik wolle. „Änderungen tragen wir nur mit, wenn diese einen tatsächlichen Mehrwert für unsere Sicherheit bringen.“ Viel wichtiger als reflexhafte Verschärfungen sei der konsequente Vollzug bestehender Regeln. „Viele Regelungen im Waffenrecht gewähren schon jetzt die gebotene Sicherheit.“ Der Staatssekretär wies daraufhin, dass man immer wieder auch die berechtigten Interessen der vielen rechtstreuen Waffenbesitzer berücksichtigen müsse. Deshalb sei im Waffenrecht Augenmaß gefragt, damit Schützinnen und Schützen nicht unnötig belastet würden. „Das hat für uns Priorität!“
Erhebliche Unterstützung für Vereine und Verbände im Schützenwesen
Bayern fördere den Schießsport seit jeher verlässlich. Durch die Sportförderung des Freistaats würden Vereine und Verbände im Schützenwesen erheblich unterstützt. „Im Rahmen des Sonderprogramms für Vereine in strukturschwachen Regionen konnten wir in den letzten Jahren zusätzlich wichtige Investitionen zur Modernisierung und Sanierung der Infrastruktur anstoßen“, so Kirchner. Insgesamt seien das im Jahr 2026 für Sport- und Schützenvereine rund 61,6 Millionen Euro, für Sport- und Schützenverbände rund 37,3 Millionen Euro. In Zeiten einer angespannten Haushaltslage sei das ein wahrer Kraftakt für den Freistaat Bayern. „Aber“, so der Sportstaatssekretär, „diese Mittel sind mehr als gut angelegt in Sport, in Vereine und in Menschen, die ihn tragen.“