112 Newsletter: Einsatz des Rettungsdienstes
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112 Newsletter - Ausgabe vom 10. März 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

während der letzten Tage haben die Polizeibehörden von Bund und einigen Ländern zum ersten Mal gemeinsam mit der Bundeswehr die Zusammenarbeit bei der Terrorabwehr geübt. An der 'GETEX' (Gemeinsame Terrorismus-Abwehr-Exercise) nahm auch die Bayerische Polizei teil. Zusammen mit Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen habe ich mich in der Werdenfelser Kaserne in Murnau über die Stabsrahmenübung informiert.

Wir haben in Bayern in den letzten Jahren massiv in die Innere Sicherheit investiert. Obwohl wir gut aufgestellt sind, könnte auch die Bayerische Polizei in extremen Terrorlagen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. In solchen Fällen brauchen wir den Einsatz der Bundeswehr im Innern zum besseren Schutz der Bevölkerung.

Mit besten Grüßen

Ihr
Joachim Herrmann, MdL
Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

Ihr
Gerhard Eck, MdL
Gerhard Eck, MdL
Staatssekretär


Unsere Themen

  • Gemeinsame Stabsrahmenübung von Polizei und Bundeswehr
    © Polizei Bayern

    Gemeinsame Übung von Polizei und Bundeswehr

    An der Stabsrahmenübung 'GETEX' nahmen die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein teil. Seitens des Bundes beteiligten sich das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium der Verteidigung. Ziel der Übung war, die Verständigungs- und Anforderungswege zwischen Polizei und Bundeswehr zu überprüfen und die Eingliederung von Streitkräften in die Einsatzstrukturen unter Führung der Polizei zu erproben. Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann haben sich in in Murnau über den Verlauf der Übung informiert.

    weitere Informationen (mit Video)
  • Innenminister Joachim Herrmann übergab auf dem Flugplatz Manching 94 Fahrzeuge des Katastrophenschutzes an Feuerwehren und freiwillige Hilfsorganisationen
    © Christoph Schedensack

    Änderung des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes

    Der Landtag hat eine Änderung des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes beschlossen, mit der nach den Worten des bayerischen Innenstaatssekretärs Gerhard Eck "das einzigartige ehrenamtliche Potential von Einsatzkräften im Krisen- oder Katastrophenfall erhalten und weiter ausgebaut wird." Die Änderung tritt am 1. April 2017 in Kraft. Eck hob als besonders fortschrittliche Weiterentwicklung hervor, dass ehrenamtliche Einsatzkräfte freiwilliger Hilfsorganisationen künftig im Einsatzfall von ihrer Arbeit bei Entgeltfortzahlung freigestellt werden, unabhängig davon, ob es sich bei dem Unglück um eine Katastrophe oder um einen Massenanfall von Verletzten handelt.

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  • Verkehrsminister Joachim Herrmann zeigt auf das Plakat zur Aktion "Keine Ablenkung im Straßenverkehr" mit Joshua Kimmich
    © Bayerns Polizei

    Verkehrsunfallstatistik 2016

    Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat die bayerische Verkehrsunfallstatistik 2016 vorgestellt. "Leider ist 2016 die Zahl der Verkehrsunfälle und Verletzen in Bayern gestiegen und es gab zwei Unfalltote mehr als im Vorjahr", so Herrmann zu den Eckpunkten. "Gleichzeitig ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen leicht gesunken." Dazu stellte Herrmann eine neue Plakataktion unter dem Motto 'Keine Ablenkung im Straßenverkehr' vor. Fußballprofi Joshua Kimmich vom FC Bayern München ist das neue Gesicht des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 'Bayern mobil – sicher ans Ziel'.

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  • Feuerwehrfrauen des Landkreises Schweinfurt
    © brandwacht

    Nachwuchsgewinnung: Frauenpower zum Anklicken

    Facebook ist für die Feuerwehrfrauen des Landkreises Schweinfurt mehr als nur eine gute Möglichkeit, um Infos schnell weiter zu geben. Das soziale Netzwerk bietet auch eine Plattform für Interessierte und ermöglicht den Feuerwehrfrauen, ihr Ehrenamt öffentlich vorzustellen. Und noch eine wichtige Funktion erfüllt Facebook: Die im Landkreis verstreuten Feuerwehrfrauen können sich darüber leicht vernetzen und in engem Kontakt bleiben. Diese und viele weitere Ideen zur Nachwuchsgewinnung für Feuerwehr und freiwillige Hilfsorganisationen finden Sie auf www.nachwuchs112.bayern.de.

    www.nachwuchs112.bayern.de

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