112 Newsletter: Einsatz des Rettungsdienstes
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112 Newsletter vom 30. November 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen Tagen haben Katastrophenschutzbehörden und Einsatzkräfte in ganz Deutschland im Rahmen der länderübergreifenden Krisenmanagementübung LÜKEX 2018 einen fiktiven Gasmangel in Süddeutschland bei gleichzeitiger Extremkälte geprobt. Wer übt, kann im Ernstfall besser reagieren. Die diesjährige LÜKEX war daher eine willkommene Gelegenheit, die Reaktionsfähigkeit der Führungsgruppe Katastrophenschutz auf Herz und Nieren zu testen und Abläufe zu trainieren, so dass sie im Ernstfall schnell und sicher abrufbar sind.

Die Übung hat gezeigt, dass die bayerischen Katastrophenschutzbehörden einsatzbereit und gut vorbereitet auf den Ernstfall sind. Die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den bayerischen Behörden, dem Bund und den anderen Ländern hat auch in extremen Lagen funktioniert. Allen beteiligten Kräften und vor allem den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im bayerischen Katastrophenschutz ein herzliches Vergelt's Gott für ihren unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger in Bayern!

Mit besten Grüßen

Ihr
Joachim Herrmann, MdL
Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

Ihr
Gerhard Eck, MdL
Gerhard Eck, MdL
Staatssekretär


Unsere Themen

  • 28. November 2018: Das Bayerische Innenministerium beteiligt sich an der Katastrophenschutzübung LÜKEX. Das Szenario der achten länder- und ressortübergreifenden Krisenmanagementübung befasst sich mit dem Thema „Gasmangellage in Süddeutschland“.
    © Bayerisches Innenministerium

    Bayern probt erfolgreich Krisen-Szenario einer Gasmangellage

    Ein positives erstes Fazit haben Innenminister Joachim Herrmann und Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Roland Weigert aus der länderübergreifenden Krisenmanagementübung LÜKEX 2018 gezogen, bei der am 28. und 29. November ein fiktiver Gasmangel in Süddeutschland bei gleichzeitiger Extremkälte geprobt wurde. Die Teilnehmer der LÜKEX-Übung wurden über zwei Tage hinweg vor immer neue Herausforderungen gestellt. So ging es beispielsweise um die Auswirkungen der Abschaltung der Gaszufuhr in der Industrie, bei Heiz- und Stromkraftwerken, in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in der Lebensmittelindustrie.

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  • Bayerns Innenminister Joachim Herrmann empfängt Blaulichtorganisationen in Ansbach und würdigt ehrenamtsfreundliche Unternehmen.
    © Giulia Iannicelli

    Hohe Sicherheit in Bayerns Regionen

    Ganz hervorragend haben bayerische Landkreise und kreisfreie Städte in einer Studie des Kölner Sozialwissenschaftlers und Regionalforschers Wolfgang Steinle zur "Inneren Sicherheit" der deutschen Regionen abgeschnitten. "Bei den einzelnen Indikatoren und auch in der Gesamtbewertung liegt Bayern klar vorn", freut sich Innenminister Joachim Herrmann. Der Innenminister sieht die Resultate auch als Ansporn, weiter in die Sicherheit Bayerns zu investieren: "Gerade für die gefühlte Sicherheit ist auch die Polizeipräsenz auf der Straße unverzichtbar. Deshalb werden wir die Zahl der Polizisten weiter erhöhen und neben den bereits in den Jahren 2017/2018 zusätzlich aufgebauten 1.000 Stellen weitere 2.500 Stellen in den nächsten fünf Jahren schaffen."

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  • Flagge der Europäischen Union
    © http://ec.europa.eu

    Vergabe des Transports von Notfallpatienten ohne europaweite Ausschreibung möglich

    Innenminister Joachim Herrmann hat die am 14. November 2018 veröffentlichten Schlussanträge des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in der Sache Falck gegen die Stadt Solingen (Rechtssache C-465/17) begrüßt. Der Generalanwalt erklärte in seinem Gutachten, dass der Transport von Notfallpatienten nach EU-Recht auch ohne Ausschreibung vergeben werden könne, sofern es sich um gemeinnützige Organisationen handelt, die ihre tatsächlich angefallenen Gewinne wieder für den gemeinnützigen Zweck reinvestieren. "Folgt der EuGH diesem Gutachten, wäre das für unser System der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in Bayern ein großer Erfolg", erklärte der Innenminister.

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