"112-Newsletter" - Innenhof des Innenministeriums
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112 Newsletter - Weihnachtsausgabe vom 21. Dezember 2020

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, der Hilfs- und Rettungsor­ga­nisationen und des Technischen Hilfswerks,

die mährisch-österreichische Schriftstellerin Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach prägte einmal den Satz: „Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ Und dieser Glaube war von uns allen im vergangenen Jahr im höchsten Maße gefordert. Denn mit der Corona-Pandemie brachte das Jahr 2020 für uns alle eine der größten je dagewesenen Herausforderungen.

Das rasant und weltweit um sich greifende neuartige Coronavirus und seine Folgen hat unser Leben dramatisch verändert und bestimmt unseren Arbeitsalltag in enormem Umfang. Durch ein anfänglich weitgehendes Herunterfahren des öffentlichen Lebens ist es uns zwar gelungen, die Ausbreitung des Virus zunächst erheblich zu verlangsamen. Doch nahm das Infektionsgeschehen im Herbst leider wieder sukzessive zu. Um diese zweite Welle zu brechen, ist der derzeitige Lockdown leider unumgänglich.

Zur besseren Koordinierung und Unterstützung aller im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen und Organisationen haben wir zum 9. Dezember 2020 – zum zweiten Mal in diesem Jahr – den landesweiten Katastrophenfall festgestellt. Der bayerische Kurs der Vorsicht und Umsicht, der uns bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie geführt hat, bleibt dabei unsere oberste Maxime: Lieber frühzeitig und beherzt handeln als zögern und zum Getriebenen einer ungebremsten Entwicklung werden. Handeln wir jetzt entschlossen, so können wir die Schäden begrenzen und mit Optimismus in die Weihnachtstage und das Jahr 2021 gehen.

Liebe Angehörige der Feuerwehren, der Hilfs- und Rettungsor­ga­nisationen und des THW, mit einer Videobotschaft möchten wir uns persönlich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie uns in der Krise so tatkräftig unterstützt haben. Denn trotz der außergewöhnlichen Belastung haben Sie alle mit großem Engagement, gewohnter Leistungsstärke und ausgesprochener Flexibilität in bewährter Weise die äußerst fordernden Aufgaben angepackt und mit vereinten Kräften stets bestmöglich gemeistert. Für diese enorme Einsatzbereitschaft in der Krise danken wir Ihnen allen aufs Herzlichste. Tatkräftig haben Sie einmal mehr Ihre enorme Fachkompetenz und Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Das verdient größtes Lob und Anerkennung.

Besonders die Führungsgruppen Katastrophenschutz im Ministerium, bei den sieben Regierungen, 71 Landratsämtern und 25 kreisfreien Städten sind immer an vorderster Front mit dabei. Ihre informationssteuernde und koordinierende Aufgabe fordert den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu ihrer Belastungsgrenze und zum Teil auch darüber hinaus. Und doch haben alle an einem Strang gezogen, proaktiv mitgearbeitet und dabei Herausragendes geleistet.

Nutzen Sie die bald beginnenden Feiertage und die Zeit zwischen den Jahren so gut es geht zur Erholung, um die sprichwörtlichen Akkus wieder aufzuladen. Packen Sie bitte auch im nächsten Jahr wieder mit ungebrochener Einsatzbereitschaft und vereinten Kräften an. Denn auch 2021 wird uns wieder viel abverlangen. Und leider werden weiterhin auch noch einige Kraftakte in Sachen Corona zu vollbringen sein. Aber gemeinsam können wir viel erreichen. Das haben wir in der Vergangenheit schon oftmals unter Beweis gestellt und das soll auch unsere Devise für die Zukunft sein. Glauben also bitte auch Sie an Ihre zu Beginn erwähnte eigene Kraft!

Selbst wenn Weihnachten dieses Jahr etwas anders ausfallen muss: „Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.“ (Martin Luther). In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Fest, erholsame Feiertage und für das kommende Jahr alles erdenklich Gute: vor allem Gesundheit und Gottes Segen!

Mit besten Grüßen

Ihr
Joachim Herrmann, MdL
Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

Ihr
Gerhard Eck, MdL
Gerhard Eck, MdL
Staatssekretär


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