Ehrenamt im Amphibienschutz

Frösche und Kröten gehören auch in Bayern zu den stark gefährdeten Tieren. Auf ihren regelmäßigen Wanderungen zu den Laichgewässern müssen die Tiere oftmals Straßen queren. Rund 6.000 ehrenamtliche Helfer des Bundes Naturschutz (BN) stellen jedes Jahr im Frühjahr mit Unterstützung der örtlichen Straßenmeistereien an rund 450 Straßenabschnitten in Bayern Amphibienschutzzäune auf.

Große und kleine Amphibiensammler
© Bund Naturschutz in Bayern e.V.

An den Krötenzäunen werden die Tiere von den Amphibienschützern eingesammelt und über die Straße gebracht, damit sie ihre Laichgewässer erreichen. Diese größte Naturschutzaktion Bayerns sichert jedes Jahr das Leben von über 700.000 Fröschen und Kröten.

Besser und sicherer ist es, Amphibientunnel und feste Leitwände zu bauen, die Frösche, Kröten und andere Amphibien zu einem Tunnel unter der Straße führen - und damit wohlbehalten zu ihrem Laichgewässer. Das Amphibienschutzprogramm der Bayerischen Straßenbauverwaltung hat sich daher zum Ziel gesetzt, die 39 bedeutendsten Amphibienquerungen an Bundes- und Staatstraßen in Bayern durch die Errichtung von Tunneln und Leitwänden nachzurüsten, sofern es mit einem vertretbaren Aufwand technisch machbar ist.

Wie Sie selbst mithelfen können, erfahren Sie beim Bund Naturschutz in Bayern e.V.