Hochzeitspaar beim Standesamt
© Martina Stumpp - Fotolia.com

Personenstand

Dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr obliegt die oberste Aufsicht über die Standesämter und die Namensänderungsbehörden in Bayern.

Eine Eheschließung und die Begründung einer Lebenspartnerschaft sowie die Geburt und der Tod eines Menschen sind von den Standesämtern zu beurkunden. Vor dem Standesamt erklären die Eheschließenden oder Partner, welchen Namen sie in der Ehe oder Lebenspartnerschaft führen werden. Gleiches gilt für die Namensführung eines Kindes durch die sorgeberechtigten Eltern. Namensänderungen sind unter bestimmten Voraussetzungen auch später vor dem Standesamt oder durch die Namensänderungsbehörde möglich. Der Austritt aus einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder weltanschaulichen Gemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, kann ebenfalls beim Standesamt erklärt werden.

Individuelle Auskünfte

Konkrete Auskünfte im Einzelfall erteilen die Standesbeamten; in der Regel besteht in jeder Gemeinde beziehungsweise Verwaltungsgemeinschaft ein Standesamt. Auskünfte über öffentlich-rechtliche Namensänderungen erteilen die Landratsämter beziehungsweise die kreisfreien Städte.

Elektronische Registerführung bei den Standesämtern

Spätestens ab 1. Januar 2014 müssen alle Standesämter in Deutschland die Registereinträge zu den Personenstandsangelegenheiten in elektronischer Form führen. Zur Verbesserung des Bürgerservices sowie der Qualität und Wirtschaftlichkeit der Verwaltungsarbeit wird in Bayern im Zuge der Umstellung der Standesämter auf die elektronische Registerführung ein zentrales elektronisches Personenstandsregister eingerichtet.