Güter und Logistik

Bis zum Jahr 2025 wird das Güterverkehrsaufkommen in Bayern weiter stark wachsen. Um den Zuwachs zu bewältigen, müssen alle Verkehrsträger gemäß ihrer Stärken effizient genutzt werden.

Starkes Wachstum im Güterverkehr prognostiziert

Für die zu transportierende Gütermenge wird bis zum Jahr 2025 ausgehend vom Basisjahr 2007 für Bayern ein Wachstum von rund 50 Prozent erwartet. Stark betroffen sind der Nord-Süd-Verkehr und der Güterverkehr über die Alpen.

Alle Verkehrsträger müssen gemäß ihrer Stärken eingesetzt und optimal ausgelastet werden. Insbesondere sind Massentransporte über lange Distanzen - soweit möglich - auf Schiene und Wasserstraße zu verlagern. Ein hervorragendes Straßen- und Schienennetz sowie Häfen und Güterverkehrszentren vernetzen die Verkehrsträger und tragen zur exzellenten Verkehrsinfrastruktur im Freistaat bei.

Bereits heute sind die Lkw-Stellplätze an Autobahnen oftmals überlastet. Durch den Neu- und Ausbau von Rastanlagen wird die Situation nachhaltig verbessert.

Für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, auf der Schiene, auf schiffbaren Binnengewässern sowie im See- und Luftverkehr wurden internationale Regelwerke geschaffen.

Logistik als bedeutender Wirtschaftszweig

Mit etwa 400.000 Beschäftigten (innerbetriebliche Logistik und Logistikdienstleister) und einem Umsatz von etwa 30 Milliarden Euro zählt die Logistikbranche in Bayern zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Bayern ist eines der Länder mit der größten quantitativen und qualitativen Logistikkompetenz in Deutschland. Neben dem hervorragenden Straßen- und Schienennetz sind besonders die internationalen Flughäfen München und Nürnberg Zugpferde der weiterhin positiven Entwicklung. Logistik hat in Bayern große Potentiale. Hierzu tragen die hohe Dichte logistikaffiner Produktionsunternehmen und die überdurchschnittliche Kaufkraft der Bevölkerung im Freistaat bei. Hinzu kommt Bayerns zentrale Lage in Europa.