Blaulichtempfang in Schweinfurt

Schweinfurt, 15. Juni 2013 (stmi). Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat heute in Schweinfurt Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk (THW) in Unterfranken zu einem "Blaulichtempfang" eingeladen.

Blaulichtempfänge "Sicherheit in Bayern"
© Johann Schwepfinger

Im "Hilfeleistungssystem Bayern" arbeiten Feuerwehren, freiwillige Hilfssorganisationen, THW und Polizei mit den Katastrophenschutzbehörden und den Kommunen eng und vertrauensvoll zusammen. Gemeinsam leisten sie einen äußerst wertvollen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Wenn Hilfe gebraucht wird, sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr, freiwilligen Hilfsorganisationen, THW und Polizei jederzeit unter der Notrufnummer 112 erreichbar und schnell vor Ort.

Die hohe Leistungsfähigkeit des bayerischen Hilfeleistungssystems zeigte sich ganz aktuell bei der Hochwasserkatastrophe in Süd- und Ostbayern. Zehntausende Einsatzkräfte haben hier vielfach rund um die Uhr bis zur totalen Erschöpfung gearbeitet - viele davon ehrenamtlich. Gerhard Eck: "Unterfranken war von dieser Jahrhundertflut zwar zum Glück kaum betroffen. Gleichwohl wurden von Unterfranken aus Hilfeleistungskontingente in Marsch gesetzt, die unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den betroffenen Gebieten wirksam helfen konnten. Das hat wieder mal gezeigt: Auf uns Unterfranken ist Verlass. Wenn´s drauf ankommt, sind wir bei der Hilfe vorn dabei."

Der Anteil der Ehrenamtlichen dabei ist enorm - und in seiner Größe einzigartig im Bundesvergleich: Über 450.000 Menschen sorgen in Bayern ehrenamtlich für die Sicherheit und den Schutz ihrer Nachbarn und Mitbürger. Innenminister Joachim Herrmann und Staatssekretär Gerhard Eck setzen mit den Blaulichtempfängen, die in jedem Regierungsbezirk stattfinden sollen, ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes für diese verdienstvolle Arbeit.

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