Die Verwaltung durch Digitalisierung modernisieren und effizienter gestalten, das ist die Zielsetzung des Bayerischen Innenministeriums. Der Fahrplan dafür steht, festgeschrieben im Digitalplan der Bayerischen Staatsregierung. Seit Anfang 2023 nimmt Bayern beim Thema digitale Dienstleistungen der Behörden eine Spitzenposition unter den deutschen Flächenländern ein.
Das Onlinezugangsgesetz (OZG) legt rund 440 OZG-Leistungen in die Verantwortung der Länder – 109 davon liegen im Zuständigkeitsbereich des Bayerischen Innenministeriums. Viele dieser Leistungen sind bereits digitalisiert.
Wichtig zu wissen ist: Eine digitalisierte Leistung kann mehrere thematisch verwandte Teilleistungen umfassen. Ein Beispiel: Die OZG-Leistung „Aufenthaltstitel“ beinhaltet fast 200 Einzelleistungen.
Die Verantwortung für die Umsetzung weiterer Onlineservices liegt größtenteils beim Bund und einzelnen Ländern, wobei Bayern mit Förderung des Innenministeriums das Prinzip „Einer für alle“ unterstützt.
Alle Onlineservices sind im BayernPortal unter den jeweiligen Leistungsbeschreibungen abrufbar.
Im DigitalMarkt können alle vom Innenministerium erstellten Zentralen Onlineservices von den Landkreisen, Städten und Gemeinden eingesehen und über die dort beschriebenen Wege (abhängig von der Art der Leistung) abonniert werden. Für die gesamte Übersicht über die digitalen Angeboten in Bayern: Im Dashboard Digitale Verwaltung in Bayern des Digitalministeriums ist die Verfügbarkeit aller bayerischer Onlineverfahren detailliert dargestellt.
Seit 2025 steht im Bereich des Innenministeriums in Bayern eine Verfahrensplattform zur Volldigitalisierung der staatlichen Prozesse zur Verfügung. Diese ermöglicht es, die im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes erstellten Antragsstrecken elektronisch entgegen zu nehmen und die gesamte Prozessabwicklung zu digitalisieren.
Digitalisierung ist eine Gemeinschaftsaufgabe: Alle Mitarbeitenden müssen beim Veränderungsprozess mit ins Boot genommen werden. Die Zielsetzung: Nur eine moderne Verwaltung kann auch moderne Dienste für die Bürgerinnen und Bürger schaffen. Dabei soll unsere Digitalisierungsstrategie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die nötige Orientierung in diesem schnelllebigen Wandlungsprozess geben.
Seit 2025 setzt das StMI auf einen verantwortungsvollen Einsatz mit KI. Zusammen mit anderen Ressorts wurden Chatbots für Mitarbeiter eingeführt und stetig weiterentwickelt bis hin zu souveränen Lösungen im staatlichen Rechenzentrum.
Darüber hinaus wurden Erfahrungen mit Bürgerchatbots und Vermerkgeneratoren gesammelt, die nun in konkreten Umsetzungsprojekten münzen.
Das StMI verfolgt stets den Ansatz neue Technologien zu ermöglichen und hierbei den Schutz der Daten und IT-Sicherheit zu gewährleisten.