Bayern unterstützt die Bewerbung der Landeshauptstadt München um Olympische und Paralympische Sommerspiele mit Nachdruck. Nach dem positiven Bürgerentscheid befindet sich das nationale Auswahlverfahren nun in seiner entscheidenden Phase.
Mit dem Bürgerentscheid vom 26. Oktober 2025 haben die Münchnerinnen und Münchner der Bewerbung mit 66,4 Prozent zugestimmt. Dieses klare Votum ist ein starkes Signal für die weitere Bewerbung.
Im Jahr 2026 entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), mit welchem deutschen Konzept er in den internationalen Wettbewerb gehen wird. Am 4. Juni 2026 hat München das finale Konzept eingereicht. Neben München treten noch zwei weitere deutsche Bewerber an: Berlin und KölnRheinRuhr.
Am 18. Juni 2026 stellte Innen- und Sportminister Joachim Herrmann gemeinsam mit dem Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause den Vertreterinnen und Vertretern des DOSB und des Deutschen Behindertensportverbands e. V. (DBS) das vertiefte Bewerbungskonzept vor.
Die finale Entscheidung fällt auf der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 26. September 2026 in Baden-Baden.
Ein zentraler Pfeiler der gemeinsamen Bewerbung ist das wegweisende und kompakte Sportstättenkonzept der Landeshauptstadt München. Unter dem Motto „Kurze Wege, große Momente“ wird das innovative „One-Village“-Prinzip konsequent gelebt: 90 Prozent aller Wettkampfstätten befinden sich in einem Radius von unter 30 Kilometern Entfernung zum Olympischen und Paralympischen Dorf. 76 Prozent der Sportstätten liegen sogar in einem Radius von maximal 16 Kilometern Entfernung. Fast die Hälfte aller Sportarten wird direkt im historischen, weltweit bekannten Olympiapark auf einem Areal von rund zwei Kilometern Länge ausgetragen. Damit werden die offiziellen Vorgaben deutlich unterboten. Zudem werden über 90 Prozent der Sportlerinnen und Sportler direkt im Olympischen und Paralympischen Dorf untergebracht.
Unter dem Leitgedanken „Zusammen einzigartig“ wurden die Olympischen und Paralympischen Spiele von Anfang an als eine gemeinsame Einheit geplant. Die paralympischen Wettbewerbe finden in denselben erstklassigen Venues statt wie die olympischen Disziplinen. Das garantiert barrierefreie Wege für Athletinnen und Athleten sowie Fans und sorgt für maximale Sichtbarkeit aller Sportarten.
Moderne Infrastruktur und eine Beschleunigung wichtiger Verkehrsprojekte: Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und hochkarätige Vertreter der bayerischen Wirtschaft sind sich sicher: Olympische und Paralympische Spiele in München lösen einen Investitionsschub, Zuversicht und Aufbruchstimmung in unserem Land aus.
„Richtig angepackt, erzeugen die Spiele einen Mehrwert, der weit über den Sport hinausreicht. Olympia ist Treiber für Investitionen in Forschung, Innovation und Technologie.“
„Olympische Spiele sind eine Riesenchance, um Bayerns globale Sichtbarkeit zu steigern, den Wirtschaftsstandort zu stärken und nachhaltige Technologien aus Bayern der Welt zu zeigen.“
„Gastgeberin für Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt zu sein, bedeutet weit mehr als ein sportliches Großereignis – es ist auch ein positiver, Mut machender Impuls für die Stadt, den Freistaat und unser gesamtes Land. “
„München kann Olympia – und profitiert langfristig wie schon 1972, mit zukunftsfähigem ÖPNV, bezahlbarem Wohnraum, nachhaltiger Stadtentwicklung und einem starken Wirtschaftsstandort.“
Alle Sportler-Stimmen gibt es in unserer Mediathek unter der Rubrik Sport. Gleich reinschauen!
Was passiert, wenn man bayerische Lebensfreude mit olympischem Spirit mixt? Die Bayern Olympics!
Mit einer ordentlichen Portion Spaß und Teamgeist zeigen wir, wie Olympia in München aussehen könnte – und eröffnen damit unsere ganz eigenen Spiele.
In typisch bayerischen Disziplinen messen sich Sportler, Influencer und Politiker gemeinsam in Teams aus Wintersport, Sommersport, Blaulichtfamilie, Polizeispitzensport und dem Sportministerium.
Ein Vorgeschmack auf das, was Olympia in München möglich macht!