Rund 326.000 aktive Feuerwehrleute sorgen in Bayern für den Brandschutz, davon rund 320.000 ehrenamtlich. Sie engagieren sich in mehr als 7.400 Freiwilligen Feuerwehren, 7 Berufsfeuerwehren der bayerischen Städte und Gemeinden sowie rund 220 Werk- und 52 Betriebsfeuerwehren. Auch über 37.000 Frauen leisten bereits Dienst – Tendenz steigend.
Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen die Waldbrandgefahr in Bayern in den Sommermonaten auf ein hohes Maß ansteigen. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner warnt eindringlich vor erhöhter Brandgefahr in Wäldern und auf Freiflächen: „Bitte helfen Sie mit, Brände zu verhindern!“ Mehr dazu: Meldung vom 25.06.2026 zur Waldbrandgefahr in Bayern.
Noch mehr Infos zur Waldbrandbekämpfung finden Sie in unserer Broschüre „Waldbrandbekämpfung in Bayern“.
Neben dem Brandschutz ist die technische Hilfeleistung eine Hauptaufgabe der Feuerwehren in Bayern, z.B. bei Unfällen, Gefahrstoffvorfällen und Hochwasser. Verantwortlich für die Aufstellung, Ausrüstung und Unterhaltung der Feuerwehren sind die Gemeinden.
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr kann werden, wer in der betreffenden Gemeinde wohnt oder arbeitet und zwischen 18 und 67 Jahre alt ist. Jugendliche ab 12 Jahren können bereits als Feuerwehranwärter mitwirken.
Die Führung der örtlichen Feuerwehr inklusive der Entscheidung über neue Mitglieder obliegt dem Kommandanten. Während die Landkreise überörtliche Ressourcen bereitstellen, bezuschusst der Staat den Brandschutz und technische Hilfeleistungen und unterhält die drei Feuerwehrschulen. Wichtig zu wissen: Kosten für Einsätze wegen einer Falschalarmierung können dem Verursacher oder dem Verantwortlichen in Rechnung gestellt werden.
Die Feuerwehr bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv in der Gemeinde einzubringen und Menschen in Not zu helfen. Informationen zur Ausbildung sowie zu den Aufgaben der Feuerwehr vor Ort erhalten Interessierte bei ihrer zuständigen Gemeinde.
Damit die Feuerwehren ihre Aufgaben erfüllen können, benötigen sie eine gute technische Ausstattung – von persönlicher Schutzausrüstung über Fahrzeuge bis hin zu Feuerwehrgerätehäusern.
Der Freistaat Bayern unterstützt die Kommunen darin durch staatliche Förderungen. Richtlinien stellen die Informations- und Kommunikationstechnik, wie etwa den Funkverkehr, sicher.
Die brandwacht ist offizielles Presseorgan des Bayerischen Staatsministeriums des Innern für Sport und Integration für den Brand- und Katastrophenschutz in Bayern.
Im Notfall zählt jede Sekunde. Erste-Hilfe-Maßnahmen können daher entscheidend sein. Auch medizinische Laien können durch einfach Reanimationsmaßnahmen und das Absetzen eines Notrufs helfen.
Die Kampagne “#EUREFANS: Nicht alle Helden tragen Trikots” würdigt die Heldinnen und Helden unseres Alltags, die täglich für uns vollen Einsatz zeigen.