Professor Dr. Karl Heinz Beckurts und Eckhard Groppler: Sie sind zwei der 34 Opfer, die von der Roten Armee Fraktion (RAF) getötet wurden🕯️Gestern jährte sich der Bombenanschlag in Straßlach bei München zum 40. Mal. Innenminister Joachim Herrmann gedachte den Opfern und mahnte, dass dieses dunkle, blutige Kapitel der deutschen Geschichte noch nicht fertig aufgearbeitet sei – weder durch die polizeilichen Ermittlungen noch durch eine historische Würdigung der Opfer durch einen Ort der Trauer und des Gedenkens.💬„Der Terror der RAF hat 34 Todesopfer gefordert, zahlreiche Verletzte waren für ihr Leben gezeichnet, Hinterbliebene trauern bis heute, oft nicht einmal wissend, wer genau diese kaltblütigen Verbrechen begangen hat", so der Innenminister. Die Angehörigen der Opfer müssten es als Verhöhnung empfinden, wenn es beim aktuellen Prozess gegen die RAF-Terroristin Daniela Klette Sympathiebekundungen gebe und dabei Gewaltverbrechen relativiert und verniedlicht werden. „In der Erinnerung dieser Menschen werden die Mörder der RAF folkloristisch als linke Revolutionäre verklärt. Dem Staat wird unterstellt, er habe nichts Besseres zu tun, als „RAF-Rentnern“ hinterherzujagen.“Der Bayerische Innenminister forderte neben dem begrüßenswerten öffentlichen Gedenken an die Opfer rechtsextremistischen Terrors auch das Gedenken an den RAF-Terror und seine zahlreichen Opfer öffentlich zu begehen und ein zentrales #Mahnmal zu schaffen: „Die Opfer und ihre Angehörigen haben das verdient.“#baystmi