Orden, Ehrenzeichen und kommunale Ehrungen 2026

Ehren für besonderes Engagement: In diesem Jahr werden wieder Menschen ausgezeichnet, die sich auf außergewöhnliche Weise für andere einsetzen. Mit ihrem Einsatz für das Gemeinwohl, ihre Initiative und Hilfsbereitschaft tragen sie entscheidend dazu bei, unsere Gemeinschaft stark und lebendig zu halten.

Die Ehrungen umfassen den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, die Kommunale Verdienstmedaille, die Kommunale Dankurkunde sowie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Hier finden Sie die Ehrungen aus diesem Jahr. Einen Überblick über frühere Auszeichnungen gibt es hier:

14. Juli 2026 in München

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Marco Sturm, Eishockey-Profi, NHL-Rekordspieler und Erfolgs-Bundestrainer, erhält von Innenminister Joachim Herrmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seit Jahren setzt Sturm sich selbstlos und unermüdlich für seine Mitmenschen ein und gründete 2004 die 'Marco-Sturm-Stiftung'.

Lieber Herr Sturm, im Jahr 2004 gründeten Sie die „Marco-Sturm-Stiftung“. Diese Stiftung unterstützt krebskranke Kinder und ihre Familien schnell und unbürokratisch durch finanzielle Direkthilfen. Der Ursprung für diese Gründung war der tragische Verlust Ihrer Mutter an Krebs, ein Schicksal, das Sie sowohl tief bewegt als auch geprägt hat.

Sie geben dieser Stiftung nicht nur Ihren Namen, sondern füllen Sie – gemeinsam mit allen ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden und Helfenden – mit Leben. Dabei geht es Ihnen nicht, wie Sie selbst schreiben, um „bunte Empfänge oder große PR-Berichte“. Ihnen, lieber Herr Sturm, geht es einfach darum, dass Hilfen schnellstmöglich dorthin kommen, wo sie benötigt werden. Ihre Stiftung macht das Thema Kinderkrebs sichtbar, unterstützt betroffene Familien in akuter Notlage und schenkt dort Hoffnung, wo sie in einer solchen Ausnahmesituation am dringendsten gebraucht wird.

Ihre überwiegende Tätigkeit im Ausland war und ist kein Hindernis, für Ihre Stiftung aktiv zu sein. Während der kurzen Sommerurlaube in Ihrer Heimat Altfraunhofen fanden Sie stets Zeit, sich auch persönlich für die Belange Ihrer Stiftung einzusetzen – ein eindrucksvolles Zeichen Ihrer Verpflichtung.

Seit Jahren schon arbeitet die Stiftung mit dem „Verein für krebskranke und körper-behinderte Kinder Ostbayern e.V.“ (VKKK) zusammen, für den Sie inzwischen als Botschafter tätig sind, und den Sie mit Ihrem vielseitigen Engagement für Kinder unterstützen.

Darüber hinaus sind Sie ein außergewöhnlicher und gleichzeitig sehr erfolgreicher Botschafter für den deutschen Sport. Bereits in Ihrer Kindheit entdeckten Sie Ihre Leidenschaft für den Eishockeysport. Ihre sportliche Karriere begannen Sie beim „Eislaufverein Landshut e.V.“ als einer der jüngsten Spieler, der jemals in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eingesetzt wurde.

Bereits mit 18 Jahren waren Sie eine der Schlüsselfiguren. Als sie ab 1997/98 in der amerikanischen „National Hockey League“ (NHL) für die San Jose Sharks spielten, entwickelten Sie sich dort zum Leistungsträger und Publikumsliebling. 2004 kehrten Sie in die DEL zurück und schlossen sich dem ERC Ingolstadt Panther e.V. an. Als Leader führten Sie diese Mannschaft bis in das DEL-Halb-finale, bevor Sie 2005 erneut nach Amerika wechselten. Über 1.000 Spiele bestritten Sie als Eishockey-Profi in der National Hockey League und sind damit deutscher NHL-Rekordspieler. 
Im Februar 2013 kehrten Sie endgültig in die DEL zurück und beendeten 2014 Ihre Spielerkarriere. Von Juli 2015 bis 2018 führten Sie als Bundestrainer die Nationalmannschaft zum größten sportlichen Erfolg einer deutschen Nationalmannschaft, dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea. Sowohl als Spieler als auch später als Bundestrainer haben Sie die Nationalmannschaft entscheidend geprägt. Ihre Stimme und Ihr Vorbild wirken weit über die Eisfläche hinaus und inspirieren Menschen jeden Alters.

Lieber Herr Sturm, durch Ihre sportlichen Triumphe als Eishockeyspieler und -trainer, Ihre wegweisende Arbeit als Bundestrainer, maßgeblich aber durch Ihr unermüdliches humanitäres Engagement haben Sie sich außerordentlich für die Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht. Dieses Engagement verdient Dank, Respekt und höchste Anerkennung.

Lieber Herr Sturm, es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen.

Herzlichen Dank für Ihr großartiges Engagement und Ihre vorbildliche Arbeit!
 

13. Juli 2026 in München (Bayerischer Landtag)

Kommunale Verdienstmedaillen in Gold, Silber und Bronze und Kommunale Dankurkunden

Im Rahmen einer besonderen Veranstaltung im Bayerischen Landtag hat Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann Kommunale Verdienstmedaillen in Gold, Silber und Bronze und Kommunale Dankurkunden verliehen. Dabei wurden auch Persönlichkeiten geehrt, die als aktive oder frühere Abgeordnete des Bayerischen Landtags, des Bundestags und des Europäischen Parlaments Verantwortung getragen haben.

Weitere Fotos von den Geehrten finden Sie in unserem Medienportal zur Veranstaltung.

Kommunale Verdienstmedaille in Gold

Erwin Huber begann seine eindrucksvolle politische Karriere 1972, als er im Jahr der Gebietsreform in den Kreistag des neu gebildeten Landkreises Dingolfing-Landau gewählt wurde, der zunächst bis Mai 1973 noch den Namen Landkreis Untere Isar führte. Sein damit bis zu seinem Ausscheiden 2026 mehr als fünf Jahrzehnte ausgeübtes Ehrenamt ist Ausdruck des besonderen Stellenwerts, den er den Angelegenheiten der kommunalen Selbstverwaltung stets beigemessen hat. Trotz der umfangreichen und vielschichtigen überregionalen Aufgaben, die er in höchster politischer Verantwortung als Mitglied des Landtags von 1978 bis 2018 und als Staatsminister in den Jahren 1994 bis 2008 wahrzunehmen hatte, vernachlässigte er nie sein kommunalpolitisches Mandat und fand stets Zeit, sich um die Belange seines Heimatlandkreises zu kümmern. Seine Verbundenheit zur Heimat und zur Kreisbevölkerung waren ihm immer und sind ihm auch heute noch die zentrale Triebkraft hinter seinem Tun. In der Zeit des Zusammenwachsens der beiden Altlandkreise unterstützte Erwin Huber entscheidungsstark den Aufbau der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur, wozu auch sein Einsatz für den Neubau des Landratsamts in Dingolfing gehörte, den die zuvor auf fünf Standorte verteilten Landkreisbehörden 1990 beziehen konnten. Auf Initiative Erwin Hubers wurden viele Investitionen zur konjunkturellen Belebung und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Landkreises ermöglicht, für deren Umsetzung er regelmäßig zusätzliche oder besondere Fördermittel erwirken konnte.

Das mit der günstigen Entwicklungstendenz verbundene Bevölkerungswachstum erforderte in der Folge den umfangreichen Ausbau und die Modernisierung der kreiseigenen Bildungseinrichtungen. Unter sachkundiger Mitwirkung Erwin Hubers wurden die kreiseigenen Realschulen und Gymnasien mit Räumen zur Mittagsbetreuung erweitert, konnte in den Neubau des technisch-gewerblichen Zweiges der Hans-Glas-Berufsschule investiert werden und erhielten auch die Förderschulen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen neue und modern ausgestattete Gebäude. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit für den Landkreis hat er in Ausbau und Erhalt des überdurchschnittlich großen Kreisstraßennetzes mit seiner hohen Dichte an Brücken gesehen, um allen Verkehrsteilnehmern ein verkehrssicheres und leistungsfähiges Straßennetz zur Verfügung stellen zu können. 

Erwin Hubers besonderer Einsatz galt zudem der Entwicklung der Kliniken im Landkreis an den Standorten Dingolfing und Landau an der Isar. Die Fusion der beiden Kliniken mit dem Klinikum Deggendorf zum Donau-Isar-Klinikum 2012 begleitete er mit großer Kompetenz. Wie sehr ihm die Gesundheitsfürsorge für die Kreisbevölkerung am Herzen liegt, machte er auch als Mitglied des Verwaltungsrats des Donau-Isar-Klinikums von 2020 bis 2026 deutlich, wo er hochengagiert und sachkundig die Entwicklung des Kommunalunternehmens begleitete. Die Verantwortung für notwendige Umstrukturierungen und zukunftsträchtige Entscheidungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat er dabei nie gescheut. Ebenfalls intensiv hat Erwin Huber seine Bemühungen auf den Erhalt der beiden vom Landkreis betriebenen Kreisseniorenheime in Mengkofen und Reisbach gerichtet und Investitionen in anstehende bauliche Maßnahmen unterstützt.

Den vielfältigen kommunalpolitischen Themen hat sich Erwin Huber auch als Mitglied des Landtags und der Staatsregierung verlässlich und gewissenhaft angenommen. Mit tiefem Verantwortungsgefühl für ganz Bayern hat Erwin Huber seine hohen Ämter ausgeübt, jedoch immer mit dem besonderen Blick auf den Landkreis Dingolfing-Landau und das Wohlergehen seiner Bürgerinnen und Bürger.

Erwin Huber hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Mit seiner Wahl in den Stadtrat Kempten im Jahr 1984 begann Thomas Kreuzers kommunalpolitisches Engagement, das bis 2026 ununterbrochen andauerte und die Entwicklung seiner Heimatstadt nachhaltig prägte. Mehr als 42 Jahre im Stadtrat stehen für Kontinuität, Verantwortungsbereitschaft und eine tiefe Verbundenheit mit der Stadt Kempten und ihren Bürgerinnen und Bürgern. Das Handeln von Thomas Kreuzer auf kommunaler Ebene war dabei von Sachlichkeit, Augenmaß und einem ausgeprägten Pflichtbewusstsein geprägt; er verband langfristige Perspektiven mit der Bereitschaft, konkrete Probleme rasch und pragmatisch zu lösen. Von Beginn an übernahm Thomas Kreuzer im Stadtrat besondere Aufgaben. Zwischen 1984 und April 1990 verantwortete er als Beauftragter für Sanierungsangelegenheiten einen Bereich, der für die städtebauliche Erneuerung Kemptens von zentraler Bedeutung war. Mit der Ausweisung eines neuen Sanierungsgebiets im Stadtteil Sankt Mang wurden wichtige Weichen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung gestellt, die Thomas Kreuzer mit großem persönlichem Einsatz und sicherem Urteilsvermögen begleitete. Von 1990 bis 2002 folgte die Funktion als Beauftragter für Fragen der Landwirtschaft, in der er fachliche Kompetenz mit praktischer Erfahrung aus der Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Betriebes verband. So setzte Thomas Kreuzer sich auch immer dafür ein, dass die Belange der Landwirtinnen und Landwirte und des ländlichen Raums im Umfeld Kemptens in der kommunalen Entscheidungsfindung gehört und ernst genommen wurden. Zudem stand er von 1996 bis 2026 ununterbrochen dem Rechnungsprüfungsausschuss des Stadtrats vor und trug mit analytischem Blick, Sachverstand und fairer Sitzungsleitung zur rechtmäßigen und zweckentsprechenden Mittelverwendung bei. Als Stadtrat hat Thomas Kreuzer Projekte angestoßen, begleitet und politisch unterstützt, die Kempten und die Region sichtbar vorangebracht haben. Dazu zählen unter anderem die Förderung im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern für das Energiezentrum Allgäu, der Neubau des Milchwirtschaftlichen Zentrums Bayern sowie die Einrichtung eines Digitalen Gründerzentrums in Kempten. Diese Vorhaben stehen für eine Kommunalpolitik, die Zukunftsthemen früh erkannt und entschlossen aufgegriffen hat.

Thomas Kreuzer hat die Hochschule Kempten über viele Jahre als ehrenamtlicher Vorsitzender des Kuratoriums begleitet und ihren Ausbau mit großer Beharrlichkeit unterstützt. Die Technische Hochschule hat sich zu einem wichtigen Bildungs- und Innovationsmotor der Region entwickelt. Dass ein weiterer Bauabschnitt mit zusätzlichen Laborflächen, neuen Hörsälen und erweiterten Räumen – unter anderem für das Bayerische Zentrum Pflege Digital – auf den Weg gebracht werden konnte, ist in hohem Maße seinem Einsatz zu verdanken. Für dieses Engagement wurde ihm 2018 die Würde eines Ehrensenators der Hochschule Kempten verliehen; im Mai 2025 würdigte zudem das Deutsche Institut für Hochschulentwicklung sein langjähriges und außergewöhnliches Wirken.

Parallel zu seiner Tätigkeit im Stadtrat war Thomas Kreuzer fast drei Jahrzehnte Mitglied des Bayerischen Landtags. Seit Oktober 1994 gehörte er dem Parlament an, bis er 2023 auf eine erneute Kandidatur verzichtete. In dieser Zeit übernahm er zentrale Führungsaufgaben als -Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, war Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Neben all diesen Ämtern brachte er die Anliegen der Kommunen konsequent in die Landespolitik ein.

Trotz dieser Fülle an Aufgaben ist Thomas Kreuzer in Kempten „nah an den Leuten“ geblieben: auf dem Wochenmarkt, bei den Viehscheiden im Allgäu oder im Gespräch mit Vereinen und Verbänden. Er kennt die Lebenswirklichkeit der Menschen aus persönlicher Begegnung. Dieses Wissen aus erster Hand prägte sein politisches Handeln ebenso wie seine Art, Entscheidungen zu erläutern und Kritik aufzunehmen. Thomas Kreuzer hat über Jahrzehnte ein eindrucksvolles Beispiel für verlässliche, bürgernahe und zugleich vorausschauende Kommunalpolitik gegeben.

Thomas Kreuzer hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Johanna Werner-Muggendorfer stellte sich nahezu fünf Jahrzehnte engagiert in den Dienst der kommunalen Gemeinschaft. Bereits 1978 wurde sie in den Stadtrat von Neustadt an der Donau gewählt, dem sie bis 2026 durchgehend, also insgesamt 48 Jahre lang, angehörte. Ihr kommunales Ehrenamt übte sie mit außerordentlichem Engagement aus und setzte sich dabei über viele Jahrzehnte hinweg höchst verantwortungsbewusst insbesondere für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. Johanna Werner-Muggendorfer hat hierdurch bleibende Spuren im kommunalen Bildungsmanagement hinterlassen. Auch als Schul- und Jugendbeauftragte und als Gründungsmitglied des Vereins „Neustädter Eltern“ war es ihr stets ein zentrales Anliegen, die Lebens- und Entwicklungschancen junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Dank ihrer Initiative und ihres beharrlichen Einsatzes konnten Planung und Bau neuer Kindergärten vorangetrieben werden. Ein erster Erfolg war hierbei die Realisierung des Kindergartens St. Andreas in Bad Gögging, der bis heute vielen Familien zugutekommt. Auch bei vielen weiteren Projekten, wie dem Neubau der Kindertagesstätte St Elisabeth, der Erweiterung des Kindergartens Sachensucher, dem Neubau, der Erweiterung und Modernisierung der Grund- und Mittelschule Neustadt an der Donau, dem Neubau der Kinderkrippe St. Nikolaus und des Kindergartens St. Laurentius sowie dem Aufbau einer Ganztagsbetreuung war Johanna Werner-Muggendorfer maßgeblich an den Planungen beteiligt. Auch in ihrem beruflichen Wirken – zuletzt als Leiterin des Kindergartens in der Regensburger Altstadt – verband sie ihre pädagogische Kompetenz mit ihrem kommunalpolitischen Einsatz für soziale Chancengerechtigkeit. Mit großem persönlichem Engagement setzte sie sich neben der Verbesserung der Kindergartensituation in Neustadt an der Donau für ein besonderes Herzensprojekt ein, der Errichtung des Jugendtreffs im Jahr 2000, der bis heute eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche darstellt. Darüber hinaus hat sie die Einführung und Etablierung der Ganztagsbetreuung an der Anton-Balster-Mittelschule entscheidend unterstützt und damit wesentlich zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Chancengleichheit der Schülerinnen und Schüler beigetragen. 

Neben ihrem intensiven Engagement für ihre Heimatgemeinde engagierte sich Johanna Werner-Muggendorfer über die Grenzen der Stadt Neustadt an der Donau hinaus verantwortungsvoll gleichfalls mehr als vier Jahrzehnte als Kreistagsmitglied. Auch hier waren ihr Gleichstellung, Familie, Bildung und soziale Gerechtigkeit besondere Anliegen.

1991 weitete Johanna Werner-Muggendorfer ihr Engagement noch aus, übernahm als Mitglied des Bayerischen Landtags zusätzliche Verantwortung und vertrat die kommunalen Interessen ihrer Heimat über 27 Jahre hinweg höchst kompetent auch als Abgeordnete. Auch hier trat sie vehement für ein Mehr an Bildungs- und Chancengerechtigkeit ein. Die mit der Landespolitik einhergehenden vielfältigen Aufgaben und die aufgrund ihrer vielen verantwortungsvollen parlamentarischen Funktionen zeitintensiven Verpflichtungen hinderten Johanna Werner-Muggendorfer aber nie daran, die ihr von den Bürgerinnen und Bürgern anvertrauten Mandate als Mitglied in den heimischen Kommunalparlamenten jederzeit mit Einsatzbereitschaft und Gestaltungsfreude weiterhin wahrzunehmen.

Johanna Werner-Muggendorfer hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Norbert Dünkel wirkt seit über 35 Jahren mit großer Tatkraft, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz auf allen drei kommunalen Ebenen. Erstmals wurde Norbert Dünkel 1990 in den Stadtrat Hersbruck gewählt und setzt sich dort seitdem ausdauernd und umfassend für die örtliche Gemeinschaft ein. Von 1993 bis 1996 war er Sprecher der Stadtratsfraktion und übernahm von 1996 bis 2004 besondere Verantwortung als zweiter Bürgermeister der Stadt Hersbruck. Langjährige Schwerpunkte seiner Stadtratstätigkeit waren der Bau- und Stadtentwicklungsausschuss, dem er von 1990 bis 2015 angehörte, sowie der Hauptverwaltungsausschuss mit den Themen Finanzen und Personal, in den Norbert Dünkel von 1998 bis 2008 seine fachliche Qualifikation als Diplom-Verwaltungswirt stets mit großer Sachkunde einbrachte.

Auf Landkreisebene prägt Norbert Dünkel seit 2002 als Mitglied des Kreistags Nürnberger Land die politischen Entscheidungsprozesse gleichfalls wesentlich mit. Von 2002 bis 2013 war er Sprecher der Kreistagsfraktion, von 2004 bis 2008 Stellvertretender Landrat. In diesen Funktionen trug er besondere Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Kreispolitik und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen. 

Sein kommunalpolitisches Engagement erstreckte sich zudem auf die Bezirksebene. Von 1998 bis 2013 war Norbert Dünkel Mitglied des Bezirkstags von Mittelfranken, Beauftragter für Personalwesen und viele Jahre wiederholt weiterer Vertreter des Bezirkstagspräsidenten. 

Seit 2013 ist er außerdem Mitglied des Bayerischen Landtags, bringt dort seine umfassende kommunale Erfahrung in die Landespolitik ein und vertritt die Interessen seiner Region.

Norbert Dünkel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Rainer Erdel stellt sich seit über vier Jahrzehnte unermüdlich in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. 1984 wurde er erstmals in den Marktgemeinderat Dietenhofen gewählt und hat seitdem die Entwicklung der Marktgemeinde als aktiver Gestalter maßgeblich geprägt. 

Von Beginn an hat Rainer Erdel seinen beruflichen Sachverstand als Landwirtschaftsmeister gewinnbringend in die kommunalpolitische Entscheidungsfindung eingebracht und Debatten mit neuen Ideen bereichert, wobei er die notwendige Verknüpfung von Landwirtschaft und Nachhaltigkeit immer besonders betonte. Zunächst seit 2002 als zweiter und seit 2008 als dritter Bürgermeister übernahm Rainer Erdel mehr und mehr Verantwortung für die Planung und Umsetzung der gemeindlichen Projekte und Baumaßnahmen. Schließlich sprachen ihm die Bürgerinnen und Bürger ihr ganz besonderes Vertrauen aus und wählten Rainer Erdel 2014 zu ihrem Ersten Bürgermeister. Neben fundierter landwirtschaftlicher Expertise und der in dreißig Jahren gesammelten kommunalpolitischen Erfahrung brachte er in dieses Amt auch nützliches Knowhow aus vier Jahren Abgeordnetentätigkeit im Deutschen Bundestag mit, dem er von 2009 bis 2013 angehörte. Als Erster Bürgermeister lenkte Rainer Erdel zwölf Jahre lang die Geschicke Dietenhofens und hat zusammen mit dem Marktgemeinderat wegweisende Entscheidungen angestoßen und verwirklicht. Diese reichen von der Neugestaltung der Ortsmitte und dem Neubau des Rathauses über Erweiterung und Sanierung schulischer Gebäude sowie der Entwicklung von Verkehrskonzepten zur Ortsumgehung bis hin zur Errichtung des Neubaus der Tagespflege der Diakoniestation. Dabei ist eine seiner großen Verdienste, die Marktgemeinde im Bereich der regenerativen Energiegewinnung fit für die ökologischen Herausforderungen der kommenden Jahre zu machen, beispielsweise durch die Gründung des Netzwerkes „bürgerEnergie Dietenhofen“ zur ortsnahen Erzeugung und zum ökologischen und nachhaltigen Absatz der gewonnenen Solarenergie. 

Seit 2014 macht sich Rainer Erdel auch im Kreistag Ansbach fachkundig und engagiert für die Zukunft seiner Heimatregion stark.

Rainer Erdel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Walter Nussel stellt sich seit drei Jahrzehnten auf allen Ebenen in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Seit 1996 setzt er sich verantwortungsvoll und bürgerorientiert als Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Seine kommunalpolitische Arbeit ist geprägt von seinem Eintreten für die wirtschaftliche Entwicklung, die Reduzierung von Verwaltungsaufwand, den Schutz von Eigentum und Natur und den Erhalt regionaler Strukturen. Als Fraktionsvorsitzender von 1999 bis 2002 und als zweiter Bürgermeister von 2002 bis 2008 hat Walter Nussel besondere Verantwortung für die Stadtpolitik übernommen. 

Seit 2002 gehört er dem Kreistag Erlangen-Höchstadt an und bereichert auch hier konstruktiv Dialog und Zusammenarbeit mit seinem umfangreichen Fachwissen. 

Von 1997 bis 2013 engagierte sich Walter Nussel zudem als Bezirksrat im Bezirkstag von Mittelfranken über Stadt und Landkreis hinaus, wiederum mit hoher Tatkraft und fachlicher Kompetenz zum Wohle der Menschen seiner Heimatregion.

Seit 2013 gehört Walter Nussel dem Bayerischen Landtag an und setzt sich dort nun auch landesweit für seine Heimat ein. Sein breiter kommunalpolitischer Hintergrund ist ihm dabei ein wichtiger Kompass. Sein besonderes Engagement gilt darüber hinaus seit vielen Jahren dem umfassenden Abbau von Bürokratie in allen Lebensbereichen – insbesondere auch im Bereich ehrenamtlichen Engagements. Walter Nussel ist es ein tiefgreifendes Anliegen, diesen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft so wichtigen Einsatz nicht durch belastende bürokratische Hemmnisse ausgebremst zu sehen. 2017 berief ihn der Ministerpräsident folgerichtig zum Beauftragten der Staatsregierung für Bürokratieabbau. Sein unermüdlicher Einsatz für praxisnahe Lösungen und den Abbau überflüssiger Hürden hat ihm nicht nur in Bayern, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus große Anerkennung eingebracht.

Walter Nussel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Joachim Spatz prägt seit Jahrzehnten in herausragender Weise das politische und gesellschaftliche Leben der Stadt Würzburg. Im Mittelpunkt seines Wirkens steht dabei sein kommunalpolitisches Engagement als Mitglied des Stadtrats Würzburg, dem er seit 1996 ununterbrochen angehört. Er hat sich als fachkundige und stets integre Stimme etabliert und über viele Jahre hinweg als Fraktionsvorsitzender konstant die Entwicklung Würzburgs mitgestaltet. Sein besonderes Augenmerk gilt der Haushaltspolitik. Er steht dabei für eine sparsame Haushaltsführung, um der Stadt eine gesunde finanzielle Basis zu bewahren und hat so auch in Zeiten knapper werdender Haushaltsmittel maßgeblich dazu beigetragen, dass die subsidiären Strukturen der Stadt in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport erhalten werden konnten. Konzepte zur Begrünung des Innenstadtbereichs bei gleichzeitigem Erhalt der Erreichbarkeit der Innenstadt durch den Individualverkehr und sinnvolle Angebotserweiterung des öffentlichen Nahverkehrs konnten ebenfalls mit seiner Unterstützung realisiert werden.

Mit seinem besonderen Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge tritt Joachim Spatz für die Förderung des Mittelstands und die verantwortungsvolle Steuerung kommunaler Unternehmen ein. Besonders hervorzuheben ist seine elfjährige Amtszeit als Vorsitzender im Aufsichtsrat des Heizkraftwerks Würzburg. Die aus ökologischen Überlegungen heraus entschiedene Umstellung von Kohle auf Gas, hin zur späteren Verwendbarkeit klimaneutralen „grünen“ Wasserstoffs fielen in dieser Zeit in den Bereich seiner Mitverantwortung. In besonderer Weise gelingt es Joachim Spatz, mögliche Zielkonflikte, die sich im gesellschaftlichen oder politischen Diskurs ergeben, durch kluge Lösungsvorschläge und faire Kompromissangebote auf ein Minimum zu reduzieren.

Sein politisches Wirken machte an den Stadtgrenzen Würzburgs nicht Halt. Von 1990 bis 1994 war er Mitglied des Bayerischen Landtags und gehörte von 2009 bis 2013 dem Deutschen Bundestag an. Sein Einsatz für das kommunalpolitische Geschehen in seiner Heimatstadt bis hin zum Eintreten für eine wertegeleitete Außenpolitik seiner Bundestagsfraktion war stets gleichermaßen getragen von Fachkompetenz und Schaffensfreude.

Joachim Spatz hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Kommunale Verdienstmedaille in Bronze

Sabine Dittmar engagiert sich seit 36 Jahren verantwortungsvoll und mit großem persönlichem Einsatz in der Kommunalpolitik. Als Mitglied des Kreistags Bad Kissingen wirkt sie seit 1990 an der Entwicklung des Landkreises mit und wird dort über Fraktions- und Parteigrenzen hinaus allgemein geschätzt und respektiert. Besonders hervorzuheben sind ihr fundiertes Wissen und ihr engagiertes Wirken im Gesundheitsbereich sowie in sozialen Fragen. Mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem beständigen Einsatz leistet Sabine Dittmar einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung des Landkreises, der von ihrer Arbeit insbesondere auch im Rahmen der Gesundheitsregion Plus nachhaltig profitiert.

Auch als Mitglied des Gemeinderats Maßbach hat Sabine Dittmar von 2008 bis 2020 die Entwicklung ihrer Heimatgemeinde verantwortungsvoll mitgestaltet. Ihr kommunalpolitisches Wirken ist geprägt von Verlässlichkeit, Sachkunde und einer klaren Orientierung am Gemeinwohl. 

Darüber hinaus übernahm Sabine Dittmar von 2008 bis 2013 als Mitglied des Bayerischen Landtags Verantwortung auf Landesebene und tut dies seit 2013 als Mitglied des Deutschen Bundestags ebenso auf Bundesebene. Auch dort widmet sie sich mit Nachdruck den Anliegen der Menschen und verliert die Bedeutung starker Kommunen nicht aus dem Blick.

Sabine Dittmar hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Udo Egleder setzte sich mehr als drei Jahrzehnte in beispielgebender Weise für die Stadt Dingolfing und den Landkreis Dingolfing-Landau ein. Von 1990 bis 2014 gehörte er dem Stadtrat Dingolfing an; von 1990 bis 2026 wirkte er ununterbrochen im Kreistag Dingolfing-Landau mit. Dort begleitete er sachkundig und verantwortungsbewusst wichtige Entscheidungen zur Entwicklung des Landkreises. Seit 2020 übernahm er als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses besondere Verantwortung für eine sorgfältige Kontrolle der Landkreisfinanzen. In seiner langen Zugehörigkeit zum Kreistag war Udo Egleder an zahlreichen prägenden Vorhaben beteiligt. Dazu zählen große Verkehrsprojekte wie die Ostumgehung der Kreisstadt mit dem Neubau der Kreisstraße DGF 15, die dritte Autobahnanschlussstelle Dingolfing und mehrere Isarbrücken. Ebenso wirkte er an Entscheidungen zur Ausweisung von Naturschutzgebieten, zur Verbesserung der Jugendbetreuung, zur Weiterentwicklung der kreiseigenen Schulen und zur Gesundheitsversorgung im Landkreis mit, insbesondere im Zusammenhang mit der Fusion zum Donau-Isar-Klinikum.

Von 1994 bis 2003 und nochmals im Jahr 2008 vertrat Udo Egleder seine Heimat zudem im Bayerischen Landtag und brachte dort insbesondere in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport seine Kenntnisse ein.

Udo Egleder hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Dr. Hans Jürgen Fahn engagierte sich über viele Jahre verantwortungsvoll und bürgernah als Mitglied des Stadtrats Erlenbach am Main für seine Heimatstadt. Mit Verlässlichkeit und Überzeugungskraft gestaltete er das öffentliche Leben vor Ort maßgeblich mit. Seine kommunalpolitische Arbeit war von seinem nachhaltigen Einsatz für Umwelt, faire Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt geprägt. Besonders hervorzuheben ist sein beständiges Wirken für die Umsetzung des Fairtrade-Gedankens vor Ort. Auch über sein Stadtratsmandat hinaus setzte sich Dr. Hans Jürgen Fahn in vielfältiger Weise ehrenamtlich für das Gemeinwesen ein: als Leiter des Arbeitskreises Umweltbildung beim Bund Naturschutz, als Mitglied des Seniorenbeirats der Stadt Erlenbach sowie als stellvertretender Vorsitzender von Main-Ehrenamt Erlenbach.

Darüber hinaus brachte sich Dr. Hans Jürgen Fahn insgesamt 36 Jahre lang mit großer Kontinuität und Sachkunde in die Arbeit des Kreistags Miltenberg und seiner Ausschüsse ein. Dort setzte er besondere Schwerpunkte in den Bereichen öffentlicher Personennahverkehr und Carsharing und leistete damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität in der Region. 

Von 2008 bis 2020 gehörte er zudem dem Bayerischen Landtag an und brachte dort seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung auch auf Landesebene gewinnbringend ein.

Dr. Hans Jürgen Fahn hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Thorsten Glauber leistet, beginnend mit seiner Wahl 2002 in den Gemeinderat Pinzberg, seit 24 Jahren wertvolle Arbeit für die kommunale Selbstverwaltung. 2008 übernahm er für zwölf Jahre die Funktion des dritten Bürgermeisters der Gemeinde und es erfolgte zugleich seine Wahl in den Bayerischen Landtag. Mit seinem Spezialwissen als Architekt steht Thorsten Glauber seiner Heimatgemeinde bei sämtlichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen beratend zur Seite und unterstützt verlässlich Planung und Umsetzung. Mit großer Tatkraft begleitete er die Sanierung der Ortsdurchfahrt, den Anbau der Kinderkrippe, die Generalsanierung der Grundschulturnhalle und die Sicherung der eigenständigen Wasserversorgung durch die Verbundleitung mit Forchheim. Den Umbau des Feuerwehrhauses im Gemeindeteil Gosberg begleitete er baufachlich und koordinierte die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer.

Seine tief verwurzelte Verbundenheit mit seiner Heimatregion zeigt er seit 2014 auch als engagiertes Mitglied des Kreistags Forchheim.

Als Mitglied des Landtags und auch im Amt des Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz, das er seit 2018 bekleidet, verliert er nie die Erfordernisse in seiner Heimat aus dem Blick und bereichert auch mit dem in diesen beiden Ämtern gesammelten Fachwissen weiterhin hilfreich die Arbeit auf sämtlichen kommunalpolitischen Handlungsfeldern und bleibt ansprechbar für die Menschen vor Ort.

Thorsten Glauber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Monika Hohlmeiers kommunalpolitisches Engagement begann in ihrer damaligen Heimatgemeinde Vaterstetten, wo sie 1990 in den Gemeinderat gewählt wurde und sechs Jahre lang auf dieser kommunalen Ebene, nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen, wertvolle Erfahrungen sammelte. 

1990 errang sie ebenfalls ein Mandat im Bayerischen Landtag, das sie bis 2008 inne hatte. Schnell und sehr deutlich empfahl sich Monika Hohlmeier mit Sachverstand und Entschlossenheit für weitere verantwortungsvolle Ämter: Von 1998 bis 2005 war sie Staatsministerin für Unterricht und Kultus und seit 2009 ist sie Mitglied im Europäischen Parlament. Ihre ministeriellen Impulse zur Qualitätsentwicklung der bayerischen Schulen und die von ihr mitinitiierte Stiftung Bildungspakt zur Kooperation zwischen Wirtschaft und Bildungssystem haben bis heute Strahlkraft weit in die kommunalen Ebenen hinein. Ihre besonderen Fähigkeiten, gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv zu begegnen und sie mit Dialog- und Kompromissbereitschaft in den Gremien einer Lösung zuzuführen, hat sie seit ihrer Wahl 2014 in den Kreistag Lichtenfels wieder eindrucksvoll in der Kommunalpolitik bewiesen. Von 2020 bis 2026 unterstützte sie zudem die Arbeit des Stadtrats Bad Staffelstein. Monika Hohlmeier gelingt es dank gelebter Heimatverbundenheit, verknüpft mit ihrem klaren Kompass für den europäischen Gedanken, den Gemeinwohlaspekt der kommunalen Selbstverwaltung in ihre Arbeit für den Zusammenhalt Europas einfließen zu lassen.

Monika Hohlmeier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Thomas Holz engagiert sich seit vielen Jahren mit großem persönlichem Einsatz für die kommunale Selbstverwaltung. Von 2007 bis 2023 stand er als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde Kochel am See und prägte deren Entwicklung mit Tatkraft, Ausdauer und Verhandlungsgeschick. Besonders eng mit seinem Namen verbunden ist der Erhalt des früheren gemeindlichen Familien- und Erlebnisbads „trimini“. In schwierigen und langwierigen Verhandlungen setzte er sich dafür ein, dass dieses Bad am Ufer des Kochelsees für Einheimische, Kinder, Rettungsorganisationen und den Tourismus der Region erhalten blieb. Ein wichtiges Anliegen war Thomas Holz auch die Förderung von Kunst, Kultur und Sport. Das Franz Marc Museum unterstützte er nachhaltig; ebenso setzte er sich als Beiratsvorsitzender der Herzogstandbahn GmbH für den Erhalt des Wintersports am Herzogstand ein. Die Feuerwehren sowie Berg- und Wasserwacht förderte er verlässlich, unter anderem mit der gemeinsamen Berg- und Wasserrettungsstation. Auch das Walchensee-Konzept zeigt seinen Einsatz für Natur, Umwelt und ein verträgliches Miteinander von Erholung und örtlichen Interessen.

Seit 2008 gehört Thomas Holz dem Kreistag Bad Tölz-Wolfratshausen an, seit 2014 ist er Stellvertreter des Landrats. 

Seit 2023 bringt er seine kommunale Erfahrung zudem als Mitglied des Bayerischen Landtags ein.

Thomas Holz hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Dr. Marcel Hubers kommunalpolitisches Engagement begann im Jahr 2008 mit seiner Wahl in den Gemeinderat Ampfing sowie parallel dazu in den Kreistag des Landkreises Mühldorf am Inn. In beiden Gremien setzt er sich bis heute mit großem Sachverstand für die Belange seiner Heimatregion ein.

Zuvor zog er bereits 2003 in den Bayerischen Landtag ein, dem er bis 2022 ununterbrochen angehörte. Dank seines großen Fachwissens, seines Organisationstalents und seiner besonnenen Art wusste er auch auf Landesebene stets zu überzeugen. Schnell empfahl sich Dr. Marcel Huber dadurch für höchste Ämter auf Landesebene. Von 2011 bis 2013 gestaltete er als Staatsminister für Umwelt und Gesundheit und von 2013 bis 2014 sowie im Jahr 2018 als Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz die bayerische Landespolitik maßgeblich mit. Zudem leitete er im Jahr 2011 sowie von 2014 bis 2018 die Bayerische Staatskanzlei.

Trotz all seiner verantwortungsvollen Aufgaben blieb sein politischer Kompass und sein Engagement immer fest in der Heimat verankert. Seine tiefe Heimatverwurzelung zeigt sich im Ehrenamt: 1973 trat Dr. Marcel Huber als aktives Mitglied in die Freiwillige Feuerwehr Ampfing ein. Dort wirkte er als Jugendausbilder, von 1990 bis 1994 als Zweiter Kommandant und von 1994 bis 2009 als Erster Kommandant.

Dr. Marcel Huber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Dr. Petra Loibl setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten außerordentlich engagiert für ihre niederbayerische Heimat und insbesondere für den Markt Eichendorf ein. Seit 2002 gehört sie dem Marktgemeinderat an, von 2008 bis 2020 übernahm sie als zweite Bürgermeisterin besondere Verantwortung. In dieser Zeit begleitete und unterstützte sie zahlreiche Vorhaben, die für eine große ländliche Flächengemeinde von besonderer Bedeutung sind. Dazu zählen die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans mit Investitionen in Fahrzeuge, Geräte und Feuerwehrhäuser für die 14 Ortsfeuerwehren, die Sicherung des Schulstandorts Eichendorf, der Ausbau der Kinderbetreuung mit der Kinderkrippe St. Michael in Aufhausen und der Kindertagesstätte Arche Noah in Eichendorf sowie die Generalsanierung des Freibads. Wichtige Akzente setzte Dr. Petra Loibl auch bei der Entwicklung der Ortsteile, der Dorferneuerung in Prunn, der Städtebausanierung in Eichendorf, dem Breitbandausbau sowie dem Ausbau von Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Gemeindestraßen. 

Mit der Generalsanierung des Postsaals und seines Umfelds entstand ein Kulturzentrum für den Markt Eichendorf. Besonders hervorzuheben ist zudem der Verein zur Gemeindeentwicklung, durch den Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen einbringen konnten und Projekte wie Wochenmarkt, Gemeindeinformationsblatt und Gutscheinsystem entstanden.

Seit 2020 wirkt Dr. Petra Loibl auch im Kreistag Dingolfing-Landau gewinnbringend mit und vertritt seit 2018 zudem ihre Heimat im Bayerischen Landtag. Auch dort behält sie die Anliegen der Kommunen und des ländlichen Raums fest im Blick. 2023 wurde Frau Dr. Petra Loibl das Amt der Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung verliehen.

Dr. Petra Loibl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Thomas Mütze engagierte sich über zwei Jahrzehnte verantwortungsvoll und mit großem persönlichem Einsatz für die Stadt Aschaffenburg. Bereits von 1996 bis 2010 und erneut von 2014 bis 2026 war er Mitglied des Stadtrats und prägte die kommunalpolitische Arbeit mit Verlässlichkeit, Sachverstand und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. Sein besonderes Augenmerk galt der Bildung, der Gesundheitsversorgung und kommunalen Daseinsvorsorge sowie vor allem einer soliden Finanzkontrolle. Als langjähriger Schulleiter setzte er sich mit großer Überzeugung für gute Bildungsbedingungen und faire Chancen für junge Menschen ein. Im Rechnungsprüfungsausschuss, dem er viele Jahren angehörte, zeitweise auch als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender, leistete Thomas Mütze einen wichtigen Beitrag zu Transparenz und verantwortungsvoller Haushaltsführung. Darüber hinaus engagierte er sich als Verbandsrat des Krankenhauszweckverbandes Aschaffenburg-Alzenau sowie als Mitglied des Werksenats für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

Auch auf Landesebene übernahm Thomas Mütze Verantwortung. Von 2003 bis 2018 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag und zeitweise auch Vorsitzender seiner Fraktion. 

In seinem landespolitischen Wirken setzte er sich dafür ein, die Interessen und Handlungsspielräume der Kommunen zu stärken. Über Parteigrenzen hinweg wird er als ausgleichender, integrer und dem Gemeinwohl verpflichteter Politiker geschätzt.

Thomas Mütze hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Angelika Schorer engagiert sich seit 24 Jahren unermüdlich und leidenschaftlich in den verschiedensten Funktionen für die positive Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis Ostallgäu. Sie ist als ehemaliges Mitglied des Gemeinderats Jengen und als aktives Mitglied des Kreistags Ostallgäu seit 2002 ein fester Bestandteil der Kommunalpolitik. Als jahrelange stellvertretende Landrätin war auf Angelika Schorer sowohl in Krisenzeiten als auch im Alltagsgeschäft jederzeit Verlass. Ihre Fachkenntnis, ihr Sinn für kollegiales Miteinander und Gerechtigkeit und ihre Fähigkeit, Brücken zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen zu bauen, werden im Gremium allseits parteiübergreifend geschätzt.

Ihre Heimatverbundenheit hat sie als Mitglied des Bayerischen Landtags von 2003 bis 2023 die Chance ergreifen lassen, viele weitreichende Veränderungsprozesse in der Region Ostallgäu erfolgreich auf den Weg zu bringen. Als Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten konnte sie, auch dank ihrer praktischen Erfahrung im eigenen bäuerlichen Betrieb, auch landesweit wertvolle Impulse geben. Ein besonderes Augenmerk legt Angelika Schorer auf die Förderung von Familien und Jugendlichen, auf die Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und auf den dafür notwendigen zeitgemäßen Ausbau der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Angelika Schorer unterstützt darüber hinaus mit ganzer Kraft das ehrenamtliche Engagement sowie zahlreiche karitative und kulturelle Vereinigungen. Von 2021 bis 2025 war sie Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes. 

Angelika Schorer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Gabriele Triebel engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit großem persönlichem Einsatz für ihre Heimat Kaufering und den Landkreis Landsberg am Lech. Seit 2002 gehört sie dem Marktgemeinderat Kaufering an und brachte sich dort in wichtigen Bereichen der örtlichen Daseinsvorsorge, der Finanzpolitik sowie der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit ein. Von 2014 bis 2020 übernahm sie als zweite Bürgermeisterin besondere Verantwortung für den Markt Kaufering. Ihre kommunale Arbeit ist geprägt von Bodenständigkeit, Sachkenntnis und dem Anliegen, die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu sichern.

Seit 2014 wirkt Gabriele Triebel auch im Kreistag Landsberg am Lech mit und bringt sich als Verwaltungsrätin des Klinikums Landsberg für eine gute Gesundheitsversorgung in der Region ein. Dabei unterstützt sie insbesondere die Erweiterung des Klinikums und den Aufbau einer neuen Pflegeschule.

Seit 2018 vertritt sie ihre Heimat zudem im Bayerischen Landtag. Dort gilt ihr Einsatz besonders der Bildung, besseren Startchancen für Kinder und einer starken Erinnerungskultur. Zugleich behält sie wichtige kommunale Zukunftsfragen im Blick, etwa den Beitritt des Landkreises zum MVV, den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke von München-Pasing bis Fürstenfeldbruck und einen sorgsamen Umgang mit Flächen. Gabriele Triebel verbindet damit kommunale Verwurzelung mit Verantwortung über die Region hinaus.

Gabriele Triebel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Jutta Widmann zeigt seit drei Jahrzehnten großartigen persönlichen Einsatz für die Stadt Landshut und ihre Bürgerinnen und Bürger. Seit 1996 gehört sie dem Stadtrat an und bringt sich dort in zahlreichen Ausschüssen und Gremien ein. Bereits in den Anfangsjahren übernahm sie als Fraktionsvorsitzende besondere Verantwortung. Von 2020 bis 2026 vertrat sie die Stadt als dritte Bürgermeisterin und nahm zugleich den Vorsitz im Sportsenat und im Jugendhilfeausschuss wahr. Damit setzte sie wichtige Akzente in Bereichen, die für das gesellschaftliche Leben, für junge Menschen und für das Miteinander in der Stadt von besonderer Bedeutung sind. Auch ihre Mitwirkung im Hauptausschuss, im Liegenschaftssenat und beim Stadtentwicklungsprozess STEP 2040 zeigt ihren breiten Einsatz für eine zukunftsorientierte Entwicklung Landshuts.

Seit 2008 vertritt Jutta Widmann ihre Heimat zudem im Bayerischen Landtag. Dort ist sie Mitglied im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden und hält auch damit den wichtigen unmittelbaren Kontakt zu den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Auch auf Landesebene behält sie kommunale Themen fest im Blick, insbesondere die Stärkung kleiner und mittelständischer Betriebe, den Erhalt gewachsener örtlicher Strukturen, den Abbau übermäßiger Bürokratie und gute Rahmenbedingungen für den ländlichen Raum. Jutta Widmann verbindet damit langjährige kommunale Verwurzelung mit Verantwortung über Landshut hinaus.

Jutta Widmann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Thomas Zöller hat sich über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement um die kommunale Selbstverwaltung und die Entwicklung der Marktgemeinde Mönchberg verdient gemacht. Nach sechs Jahren als Mitglied des Marktgemeinderats gestaltete er 15 Jahre lang als Erster Bürgermeister die Geschicke seiner Heimatgemeinde mit Weitsicht, Tatkraft und großer Bürgernähe. Seine kommunalpolitische Arbeit war geprägt von einem nachhaltigen Einsatz für Bildung und Kinderbetreuung, für die Schaffung von Wohnraum sowie für die Stärkung der kommunalen Infrastruktur. So wurden unter seiner Verantwortung die Grundschule modernisiert, der Kindergarten Erdenwiese saniert und erweitert sowie ein Naturkindergarten eingerichtet. Auch die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, die Entwicklung neuen Wohnraums, die Modernisierung von Rathaus und Bauhof sowie die Sicherung des Spessartbads und kulturelle Projekte zur Stärkung der Lebensqualität trugen seine Handschrift.

Auf Kreisebene engagiert sich Thomas Zöller seit zwölf Jahren im Kreistag Miltenberg, davon vier Jahre als Vorsitzender seiner Fraktion und sechs Jahre als Stellvertreter des Landrats. Darüber hinaus wirkte er fünf Jahre im Bezirkstag Unterfranken mit. 

Seit 2023 ist Thomas Zöller zudem Mitglied des Bayerischen Landtags und der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung.

Thomas Zöller hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Kommunale Dankurkunde

Johannes Becher war von 2008 bis 2026 Mitglied des Stadtrats Moosburg an der Isar, parallel dazu zog er 2008 in den Kreistag ein, dem er bis heute angehört. Von 2013 bis 2018 engagierte er sich darüber hinaus im Bezirkstag. Seit 2018 gehört Johannes Becher dem Bayerischen Landtag an. Sein Fokus liegt vor allem auf der Förderung von Kindern und Jugendlichen und dem Thema Bürokratieabbau. 

Sehr geehrter Herr Becher, 

Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Britta Dassler war von 2008 bis 2020 engagiertes Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach. Seit 2008 gehört sie dem Kreistag Erlangen-Höchstadt an, zunächst als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und seit 2020 als Fraktionsvorsitzende. Besondere Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit liegen in den Bereichen Wirtschaft und Sport. Von 2017 bis 2021 vertrat sie zudem die Interessen des Wahlkreises Erlangen im Deutschen Bundestag.

Sehr geehrte Frau Dassler, 

Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Fackler ist seit 2008 Mitglied des Stadtrats Donauwörth, in dem er sechs Jahre lang den Fraktionsvorsitz innehatte. Seit 2014 engagiert er sich zudem im Kreistag Donau-Ries. Dem Bayerischen Landtag gehört er seit 2013 an und hat sich dort stets verlässlich für die Interessen seines Stimmkreises eingesetzt. Seit 2023 ist er nun als Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung Ansprechpartner für die Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger des Freistaats.

Lieber Wolfgang

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Martina Gießübel war von 2008 bis 2014 Mitglied des Gemeinderats Grafenrheinfeld. Seit 2008 gehört sie dem Kreistag Schweinfurt an und hat dort seit sechs Jahren den Fraktionsvorsitz inne. Seit 2023 vertritt sie ihren Wahlkreis im Bayerischen Landtag. Mit ihrer Fachkompetenz und ihrer direkten Art bringt sie sich engagiert in die Ausschüsse für „Arbeit und Soziales, Jugend und Familie“ sowie „Fragen des öffentlichen Dienstes“ ein.

Liebe Martina,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Josef Heisls kommunalpolitisches Engagement begann im Jahr 2008 mit der Wahl in den Gemeinderat Salzweg, dem er bis 2026 angehörte. Nach seinem Umzug nach Hutthurm wurde er nun in den dortigen Gemeinderat gewählt. Von 2013 bis 2023 gehörte er dem Bezirkstag Niederbayern an, seit 2014 ist er engagiertes Mitglied des Kreistags Passau. Seit 2023 vertritt Josef Heisl zudem die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger des Stimmkreises Passau-Ost im Bayerischen Landtag.

Lieber Josef,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Susanne Hierl wurde 2008 in den Gemeinderat Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz gewählt und übernahm sofort das Amt der Fraktionssprecherin, das sie – mit Ausnahme ihrer Zeit als zweite Bürgermeisterin von 2014 bis 2020 – zwölf Jahre lang innehatte. Parallel engagiert sich Susanne Hierl erfolgreich seit 2014 im Kreistag Neumarkt in der Oberpfalz und wurde dank ihrer kompetenten und zupackenden Art 2021 als Vertreterin des Wahlkreises Amberg in den Bundestag gewählt. 

Liebe Susanne,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Alexander Hold ist seit 2008 Mitglied des Stadtrats Kempten, in dem er acht Jahre lang den Fraktionsvorsitze innehatte. Seit 2013 engagiert er sich zudem im Bezirkstag. Dem Bayerischen Landtag im herausgehobenen Amt des dritten und jetzt zweiten Vizepräsidenten gehört er seit 2018 an. Die Nähe zu den Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger und seine kommunalpolitische Verankerung sind für Alexander Hold aber nach wir von zentraler Bedeutung.

Sehr geehrter Herr Hold, 

Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Helmut Kaltenhauser wurde 2008 in den Kreistag Aschaffenburg gewählt und gehört diesem bis heute an. Von 2018 bis 2023 vertrat er die Interessen seines Wahlkreises im Bayerischen Landtag. Inhaltlich steht er vor allem für solide Finanzpolitik, Transparenz im Staatshaushalt sowie die Förderung von Kunst und Kultur – Themen, denen er sich im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen und als Präsident des Bayerischen Musikrats widmete.

Sehr geehrter Herr Dr. Kaltenhauser, 

Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Michael Koller startete seine politische Karriere 2008 als Mitglied des Marktgemeinderats Berchtesgaden, dem er bis 2026 angehörte. 2014 zog er in den Kreistag ein, wo er mit seiner langjährigen kommunalen Erfahrung und Praxisnähe zu überzeugen wusste. Sechs Jahre später wurde er zum Ersten Stellvertreter des Landrats, in diesem Jahr nun zum Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land gewählt. Darüber hinaus war Michael Koller von 2023 bis 2026 Mitglied des Bayerischen Landtags.  

Lieber Michael,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Josef Lausch wurde 2002 in den Kreistag Rosenheim gewählt, in seinem Heimatort Großkarolinenfeld wurde er 2008 Mitglied des Gemeinderats. Beiden Gremien gehört Josef Lausch bis heute ununterbrochen an. Seit 2023 sitzt er zudem im Bayerischen Landtag, wo er sich in den Ausschüssen für Eingaben und Beschwerden sowie Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung engagiert einbringt.

Sehr geehrter Herr Lausch, 

Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Benjamin Miskowitsch ist seit 2008 Mitglied des Gemeinderats Mammendorf. Seit 12 Jahren übernimmt er darüber hinaus als Kreisrat des Landkreises Fürstenfeldbruck Verantwortung, seit 2018 ist er Mitglied des Bayerischen Landtags. Ein wichtiges Anliegen ist ihm ein starker Blaulichtbereich, für den er sich sowohl im Gemeinderat, als auch im Kreistag und auch als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mammendorf einsetzt. 

Lieber Benjamin,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Kathi Petersen wurde 2008 in den Schweinfurter Stadtrat gewählt und gehört diesem bis heute an. Von 2011 bis 2014 bekleidete sie das Amt der dritten Bürgermeisterin. Zudem engagierte sie sich von 2008 bis 2013 im Bezirkstag von Unterfranken. Besonders am Herzen liegen ihr seit jeher soziale Gerechtigkeit sowie kirchen- und bildungspolitische Themen. Diesen Schwerpunkten widmete sie sich auch als Mitglied des Bayerischen Landtags von 2013 bis 2018.

Sehr geehrte Frau Petersen, 

Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Thomas Silberhorn engagiert sich seit 2002 mit großer Verlässlichkeit im Kreistag Bamberg. Sein besonderes Anliegen ist die Stärkung der Kommunen durch eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit. Ebenfalls seit 2002 vertritt er die Interessen seiner Region im Deutschen Bundestag. Thomas Silberhorn zeichnet sich durch seine juristische Kompetenz, langjährige parlamentarische Erfahrung und sein besonderes Engagement in der Verteidigungs- und Entwicklungspolitik aus.

Lieber Thomas,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Werner Stieglitz ist seit 2008 Mitglied des Marktgemeinderats Markt Erlbach, wo er von 2014 bis 2026 das Amt des zweiten Bürgermeisters innehatte. Zudem engagiert er sich seit 2020 im Kreistag Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Besonderes Augenmerk legt Werner Stieglitz auf die ländliche Entwicklung und den kulturellen Erhalt seiner mittelfränkischen Heimat. Seine umfassenden wirtschaftlichen Kenntnisse bringt er im Staatshaushalt- und Finanzausschuss des Bayerischen Landtags ein, dem er seit 2023 angehört. 

Lieber Werner,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Karl Straub wurde 2008 in den Marktgemeinderat Wolnzach gewählt, dem er bis 2020 angehörte. 2013 wurde Karl Straub Mitglied des Bayerischen Landtags, 2014 wurde er zudem in den Kreistag Pfaffenhofen an der Ilm gewählt, wo er sich engagiert für die überörtlichen Belange seiner Region einsetzt. Das Amt des Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung wurde ihm 2023 übertragen, das er seitdem „mit Herz und Verstand“ ausübt.

Lieber Karl,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Frau Dr. Sabine Weigand ist seit 2008 Mitglied des Stadtrats Schwabach und war in zahlreichen Ausschüssen langjährig engagiert. Als Aufsichtsratsmitglied der Stadtkrankenhaus gGmbH prägte sie die kommunale Gesundheitspolitik. Seit ihrer Wahl in den Bayerischen Landtag 2018 setzt sie ihr Engagement für Bildung, Kultur und nachhaltige Stadtentwicklung auf Landesebene fort.

Sehr geehrte Frau Dr. Weigand, 

Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Anja Weisgerber wurde 2002 in den Gemeinderat Schwebheim gewählt, dem sie bis 2008 angehörte. Von 2004 bis 2013 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments, seit 2008 hat sie ein Mandat im Kreistag Schweinfurt. Seit mittlerweile 13 Jahren sitzt Dr. Anja Weisgerber für den Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen im Deutschen Bundestag. Ihre juristischen Kenntnisse bringt sie engagiert als Mitglied im Ausschuss für „Bildung, Familie, Senioren und Jugend“ ein. 

Liebe Anja,

Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

16. April 2026 in Würzburg

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Dankes: Innenstaatssekretär Sandro Kirchner hat im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal der Regierung von Unterfranken drei Persönlichkeiten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Die Beliehenen Johann Eitel, Erich Kupfer und Manfred Schneider vereint alle ein besonders langjähriges und beispielhaftes Engagement für das Gemeinwohl.

Herr Eitel, Sie haben sich durch Ihr jahrzehntelanges Engagement nachhaltige Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Seit 1982 sind Sie im „Tischtenniskreis Main-Spessart“ aktiv und bekleideten hier zahlreiche Ämter.

In der Zeit von 1982 bis 1985 als Kreisfachwart Damensport und von 1985 bis 1991 als Kreisspielleiter. In Personalunion waren Sie von 1985 bis 2001 auch Kreisfachwart für die Sparte Einzelsport und kümmerten sich um die Organisation, Durchführung und Auswertung der Erwachsenenturniere auf Kreisebene.

2003 bis 2005 nahmen Sie sich als Kreisfachwart dem Seniorensport an, ehe Sie sich ab 2005 für weitere 13 Jahre erneut als Kreisfachwart in der Sparte Einzelsport engagierten. Zudem setzten Sie sich von 2003 bis 2007 als stv. Kreisvorsitzender sowie von 2007 bis 2018 als Fachwart Vereinsservice für die Vereinsgeschicke ein.

Als sich der „Tischtenniskreis Main-Spessart“ 2018 auflöste, fungierten Sie als Mitglied des Bezirksvorstandes des Bezirks Unterfranken-West als Fachwart Erwachsenen-Einzelsport sowie als Fachwart Vereinsservice.

Darüber hinaus sind Sie seit 2018 Mitglied des Verbandstages bzw. Verbandshauptausschusses des „Bayerischen Tischtennis-Verbandes e. V.“ und dort auch Mitglied des erweiterten Vorstandes Vereinsservice.

In den Reihen des „FC 1920 Thüngen e. V.“ ist Ihr Name ebenfalls untrennbar mit dem Tischtennissport verbunden. Seit der Gründung der Tischtennisabteilung 1980 waren Sie sofort aktiv zur Stelle und übernahmen, gemeinsam mit Ihrer Frau Gerlinde, die Abteilungsleitung sowie die Trainingsarbeit der Jugendlichen. Es ist maßgeblich Ihrem unermüdlichen Engagement zu verdanken, dass sich die Tischtennisabteilung in den ersten Jahren sehr gut, schnell und positiv entwickelte. Sie konnten die Geschicke des Vereins nachhaltig in den verschiedensten Ämtern prägen.

Sie blieben immer Ihrer Traineraufgabe treu und trainieren noch bis heute die Kinder und Jugendlichen in der vereinseigenen Halle.

Seit 1983 sind Sie Übungsleiter und besitzen die C-Trainer-Lizenz Tischtennis, die Sie immer wieder mit Lehrgängen auffrischen. Unermüdlich engagieren Sie sich an der Spitze der Tischtennisabteilung und übernehmen seit 2012 alle organisatorischen Aufgaben. Unter Ihrer Führung ist es gelungen, viele neue Mitglieder zu gewinnen und die Tischtennissparte zukunftssicher zu etablieren.

Besonders am Herzen liegt Ihnen nach wie vor die Nachwuchsarbeit, so organisierten Sie verschiedenste Orts- und Kreisminimeisterschaften und waren bereits mehrfach an der Grundschule Thüngen zu Probetrainingseinheiten vor Ort, um für Ihre Sportart zu werben.

Zusätzlich übernahmen Sie von 2015 bis 2025 das Amt des Vorsitzenden des „FC 1920 Thüngen e. V.“ - in einer Zeit, als der Verein kurz vor der Auflösung stand. Niemand war damals bereit, die Führung des Sportvereins zu übernehmen, auch aufgrund der maroden, vereinseigenen „Werntalhalle“. Sie stellten sich, gemeinsam mit weiteren Vorstandskollegen, dieser schweren Aufgabe und erwiesen sich als unermüdlicher Motor, der sehr aufwändigen und umfangreichen Hallensanierung von 2016 bis 2023. Als Ingenieur konnten Sie während dieser Sanierungsmaßnahme Ihr fundiertes Fachwissen gewinnbringend einbringen. Sie haben z. B. eigenständig Pläne entworfen und einen Finanzierungsplan erstellt.

Darüber hinaus unterstützen Sie auch in finanzieller Hinsicht, sei es durch großzügige Spenden, den Kauf von Bau- oder Trainingsmaterialien oder durch kostenlose Fahrdienste. Die Sanierung der „Werntalhalle“ hat dem Verein sehr viel Ansehen in der Gemeinde eingebracht und wurde von der Bevölkerung lobend anerkannt. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz hätte dieses Großprojekt nie realisiert werden können.

Auch an Festlichkeiten, wie etwa der Kirchweih sind Sie im Einsatz - jahrelang musste für diese Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue im Ausschankbereich mühevoll ein Holzboden aufgebaut werden. Sie erkannten hier Verbesserungspotential, entwarfen einen Plan für eine ordnungsgemäße Pflasterung der Fläche und organisierten die Arbeiten.

Um sich für das Wohl der Allgemeinheit einzusetzen, haben Sie stets eigene Interessen und Freizeit zurückgestellt.

Herr Eitel, ich freue mich, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande, des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Herr Kupfer, Sie haben sich auszeichnungswürdige Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Seit 1976 sind Sie Mitglied im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Niederwerrn und bekleideten von 2018 bis 2024 das Amt des Vertrauensmanns. Zudem waren Sie von 1994 bis 2024 Mitglied im Vorstand der Gesamtkirchenverwaltung Schweinfurt.

Im Bauausschuss und im Sommerfestausschuss der Kirchengemeinde engagieren Sie sich ebenfalls. Zu deren Jubiläum im Jahr 2016 haben Sie eine 117-seitige Festschrift „Chronik der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Niederwerrn“ verfasst. Herausgegeben wurde diese vom Evangelischen Kirchenbauverein Niederwerrn e. V., welchem Sie ebenfalls seit Jahrzehnten angehören und seit 1984 dessen 1. Vorsitzender sind. Im Jahr 2025 wurden Sie mit der Urkunde „40 Jahre 1. Vorsitzender Evang. Kirchenbauverein Niederwerrn“ ausgezeichnet.

Mit großer Überzeugung vertraten Sie die Interessen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Niederwerrn in der Gesamtkirchengemeinde Schweinfurt. Ihr Denken und Ihre Einstellung waren dabei von Kooperation und Weitblick geprägt und entsprachen keineswegs einem „Kirchturm- oder Tellerranddenken“. Sie legten Wert auf demokratische Entscheidungsfindungen und akzeptierten es auch, wenn Sie in einer Abstimmung auf Seiten der Minderheit waren. Sie werden seitens der Gesamtkirchenverwaltung als aufrechter, lauterer und verantwortungsbewusster Mensch beschrieben.

Sie nahmen regelmäßig an den vier bis fünf jährlichen Sitzungen der Gesamtkirchenverwaltung teil und dazu kam der Zeitaufwand in den Ausschüssen. Eine Aufwandsentschädigung gab es nicht. Ihr aufgebrachtes Engagement stellte einen anerkennenswert hohen, langanhaltenden ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle einer größeren Gemeinschaft dar.

Des Weiteren sind Sie seit 1969 aktives Bläser-Mitglied im Posaunenchor Niederwerrn und tragen zur musikalischen Ausgestaltung unzähliger Gottesdienste bei und z. B. auch beim Weihnachtsmarkt der Gemeinde Niederwerrn, beim Totengedenken der Feuerwehr sowie der Gedenkfeier am Volkstrauertag. Sie haben entscheidenden Anteil an den Auftritten des Posaunenchors. In die Gestaltung des Vereinslebens und die Organisation von Jubiläen sowie anderen Veranstaltungen sind Sie aktiv eingebunden.

Zudem führen Sie die Chronik des Chores. Mit der „Goldenen Bläsernadel für 50 Jahre aktiven Bläserdienst“ erhielten Sie 2019 vom Verband Evang. Posaunenchöre in Bayern die höchstmögliche Auszeichnung für Bläserinnen und Bläser.

Schließlich engagieren Sie sich seit 1987 als Schriftführer im CSU-Ortsverband Niederwerrn. Bei allen Veranstaltungen oder Wahlkampf-Aktionen haben Sie stets mit großem Engagement mitgeholfen. Auch nach der Fusion der CSU-Ortsverbände Niederwerrn und Oberwerrn im März 2025 sind Sie weiterhin als Schriftführer tätig. Sie genießen einen tadellosen Leumund. Als gebürtiger Niederwerrner sind Sie allseits bekannt, mit den Menschen in Kontakt und am Ortsgeschehen interessiert.

In all Ihren ehrenamtlichen Funktionen sind Sie mit großem Engagement tätig und stets auf das Wohl der Vereine sowie der gesellschaftlichen Gruppen bedacht. Die von Ihnen übernommenen Aufgaben und Funktionen führen Sie gewissenhaft und zuverlässig aus.

Als langjähriger Hobbyfotograf besitzen Sie eine umfangreiche Bildsammlung mit Dias und Fotos, u. a. auch über das Dorfgeschehen, Vereinsaktivitäten, Festlichkeiten und Jubiläen. Das Bildmaterial stellen Sie gerne für Festschriften oder ähnliche Werke zur Verfügung.

Herr Kupfer, ich freue mich, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande, des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

Herr Schneider, Sie haben sich auszeichnungswürdige Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Sie engagieren sich seit 1967 für die Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung des „RV Viktoria Wombach 1925 e. V.“ (seit 2025 „DJK Viktoria Wombach“) und sind dem Verein seit mehr als fünf Jahrzehnten in verantwortlicher Position verbunden.

1969 wurden Sie zum Abteilungsleiter Tischtennis des „RV Viktoria Wombach 1925 e. V.“ gewählt, außerdem erklärten Sie sich dazu bereit, neben diesem Posten auch die Aufgaben des Kassiers zu übernehmen. Als Abteilungsleiter lag es Ihnen besonders am Herzen, die neu gegründete Abteilung aufzubauen, junge Menschen für diesen Sport zu gewinnen und Ihr eigenes Wissen und Können weiterzugeben. Daher riefen Sie schon kurz nach Ihrer Amtsübernahme eine Schülermannschaft ins Leben und legten damit den Grundstein für die vielen sportlichen Erfolge der kommenden Jahre. Beispielsweise zählte so im Tischtennissport die Damenmannschaft des „RV Viktoria Wombach 1925 e. V.“ viele Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Vereinen in Unterfranken und Bayern.

Die erste Herrenmannschaft erzielte zahlreiche Titel bei Bayerischen und Deutschen Meisterschaften. Erfolge, die für einen Verein dieser Größe nicht selbstverständlich sind.

Unter Ihrer kontinuierlichen Beteiligung konnte die Nachwuchsarbeit forciert werden. Sie waren viele Jahre lang Trainer und Übungsleiter und sind weiterhin aktiver Spieler in der Herrenmannschaft. Zudem sind Sie als steuernde Kraft im Hintergrund, der die Abteilung in jeglicher Hinsicht unterstützt bekannt und geschätzt. Nicht nur die sportlichen Erfolge sind Ihnen zuzuschreiben, sondern darüber hinaus ist es Ihr Verdienst, dass der Verein – nach anfänglichen enormen Raumproblemen – heute über eine geeignete Sportstätte für das Training und den Spielbetrieb verfügt. Zunächst standen weder Räume für die Trainingseinheiten noch für die offiziellen Spiele zur Verfügung.

Als im Ort die Idee aufkam, eine Sport- und Kulturhalle für alle Wombacher Vereine zu bauen, waren Sie sofort engagiert und 1977 wurde der „Vereinsheim Wombach e. V.“ gegründet. Sie erklärten sich bereit, die Aufgaben des Buchhalters sowie des Kassiers zu übernehmen, diese haben Sie bis heute inne.

Sie trugen von Anfang an dafür Sorge, dass der Verein auf gesunden finanziellen Füßen steht und Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass der Verein bereits nach wenigen Jahren schuldenfrei war. Aufgrund Ihrer fundierten beruflichen Vorkenntnisse führen Sie Ihre Aufgaben stets korrekt und einwandfrei aus.

Zudem übten Sie erstmals im Jahr 1969 ein Ehrenamt im „Bayerischen Tischtennis-Verband e. V.“ aus. Sie übernahmen im damaligen Kreis Lohr/Marktheidenfeld das Amt eines Spielgruppenleiters und in den Folgejahren waren Sie als Jugendwart überaus engagiert. Von 1973 bis 1991 waren Sie als Bezirksjugendwart in Unterfranken tätig und gehörten auch dem Fachbereich Jugend des Bayerischen Tischtennis-Verbandes an. Hier unterstützten Sie die Vorstandschaft des Bereiches von 1973 bis 1994 und später von 1997 bis 2003 als Beisitzer. Da Ihnen die Jugendarbeit noch immer sehr am Herzen liegt, gehören Sie seit 2011 als Beisitzer dem Vorstand Jugend des „Bayerischen Tischtennis-Verbandes e. V.“ an. Außerdem engagieren Sie sich weiterhin als Turnierleiter. Sie leiteten in den vergangenen fünf Jahrzehnten unterschiedlichste Spielgruppen in verschiedenen Ligen von der Kreisliga bis hin zur Verbandsliga.

Neben dem Posten des Spielleiters unterstützten Sie von 2006 bis 2018 außerdem die Vorstandschaft des Kreises als Kassenwart. Darüber hinaus erklärten Sie sich dazu bereit, in den Jahren von 1994 bis 1997 für den Bereich Leistungssport sowie von 2018 bis 2022 für den Bereich Jugend-Einzelsport Verantwortung als Bezirksfachwart zu übernehmen.

Ein ähnlich großes Engagement zeigten Sie auf Landesebene. Hier leiteten Sie ab 1999 für annähernd zwei Jahrzehnte die Spiele der Damen und Herren in der Landesliga. Ferner übernahmen Sie einen Posten im Vorstand des Bayerischen Tischtennis-Verbandes und brachten Ihr fundiertes Fachwissen in der Zeit von 2003 bis 2011 als Beisitzer in den Fachbereich Wettkampfsport ein.

Sie haben sich in überragender Weise und mit hohem persönlichem Einsatz um den Tischtennissport verdient gemacht. Sie engagieren sich noch heute und wirken bestmöglich für das Gemeinwohl.

Herr Schneider, ich freue mich, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande, des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch!

27. März 2026 in München

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

„Eleonore Zwißler ist eine herausragende Persönlichkeit von seltener Strahlkraft. Seit Jahrzehnten stellt sie ihr Wirken mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit, großer Hingabe und unerschöpflicher Tatkraft in den Dienst ihrer Mitmenschen. Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement und ihre beeindruckenden Leistungen verdienen nicht nur höchsten Respekt, sondern tief empfundene Anerkennung.“ Mit diesen Worten würdigte Dr. Erwin Lohner, Amtschef des Bayerischen Innenministeriums, Eleonore Zwißler und händigte ihr heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in München aus.

Liebe Frau Zwißler, bereits seit vielen Jahren setzen Sie sich selbst­los und unermüdlich für Ihre Mitmen­schen ein. Ihr Engage­ment trägt dabei entscheidend zum Funktionieren unseres Gemein­wesens bei. Denn Freiwilliges Enga­ge­ment macht Bayern zu einer starken Gemein­schaft. Und dazu haben Sie, liebe Frau Zwißler, auf besondere Weise bei­getragen.

Sie haben sich weit über das übliche Maß hinaus für Ihre Mitmenschen einge­setzt. Sie haben Bürgersinn und bürger­schaftliches Engagement bewiesen und damit einen wertvollen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes geleistet. 

Ein solches Engagement ist gerade in der heutigen Zeit mit ihren zunehmend kom­plexeren Aufgaben und Herausforderun­gen besonders wichtig. Denn dieser Einsatz ist der Kitt unse­rer Gesellschaft. Er schafft Vertrauen und gibt auch in schwie­rigen Zeiten Halt.

Wir alle müssen uns darum immer wieder kritisch fragen: Helfen wir, wenn unsere Mit­men­schen uns brauchen? Schauen wir hin und mischen wir uns ein, wenn ande­ren Unrecht geschieht?

Das sind Fragen, die uns gerade heute sehr bewegen. Denn wir brauchen für eine lebenswerte Gesellschaft das Enga­gement und die Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen uns darum gemein­sam für eine Kultur des Hinsehens, der Hinwendung zum Mit­men­schen und des füreinander Ein­ste­hens stark machen.

Liebe Frau Zwißler, Sie begannen im Alter von 43 Jahren erstmals sich politisch zu engagieren und traten dem Ortsverband der CSU in Krailling bei. Dort wurden Sie bald Mitglied des Vorstandes und schließ­lich Vorstandsvorsitzende. Von 1990 bis 2006 waren Sie Zweite Bürger­meisterin Ihrer Heimat­gemeinde und blieben bis 2020 Mitglied im Gemein­derat in Krailling. Das Grundprinzip Ihrer Arbeit war stets: Hören, was die Menschen bewegt, und pragmatische Lösungen finden. 

In Ausübung Ihres Amtes als Zweite Bür­germeisterin waren Sie maßgeblich an der Gründung und Leitung zahlreicher orts­ansässiger sozialer Organisationen beteiligt. 

So wurde im März 2002 das „Sozialnetz Würmtal-Insel“ auf Ihre Initiative hin eröffnet. Sie engagierten sich dabei äußerst kompetent und rein ehren­amtlich für die Schaffung dieser Einrichtung und waren am gesamten Prozess der Entstehung maßgeblich beteiligt. 

Trotz Ihres mittlerweile fortgeschrittenen Alters sind Sie noch heute in den Gre­mienaktiv, die von der Würmtal-Insel geleitet werden, – so im „Arbeitskreis Senioren im Würmtal“ und in der „Arbeits­gemeinschaft Soziale Dienste im Würmtal“. 

Zeitgleich suchten Sie auch im „Arbeits­kreis Senioren“ nach Lösungsansätzen, um Senioren und Pflegebedürftigen Hilfe zu ermöglichen und langfristig in ihrem gewohnten Umfeld versorgt zu werden. Unter Ihrer Mitwirkung und dank Ihrer großen Leidenschaft für dieses Projekt wurde 2004 der Verein „Seniorenhilfe Würmtal e.V. – Zuhause Wohnen“ ins Leben gerufen. Als Vorstandsmitglied des 
Vereins unterstützen und schieben Sie regelmäßig neue Aktionen tatkräftig an. 

Ebenso gründeten Sie 2016 einen Fahr­dienst für ältere Mitbürgerinnen und Mit­bürger, der aufgrund von Änderungen im Personenbeförderungsgesetz zwischen­zeitlich leider auf Eis gelegt werden musste. 

Im sozialen Bereich engagierten Sie sich darüber hinaus als langjährige Vorsitzen­de der Charlotte und Hermann Schober-Stiftung und ermöglichen und unterstützen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Vor­stand unzählige weitere soziale Projekte. 

Im Bereich der Wirtschaft zeigen Sie ebenso hohen persönlichen Einsatz. Das wohl bedeutendste Projekt dabei war die Um­setzung der „Kraillinger Innovations­meile“ (KIM). Ein positiver Bürgerent­scheid ermög­lichte die Realisierung dieses dann zum Vorzeigeprojekt gereiften innovativen Gewerbegebietes. Es stellt die größte und nachhaltigste Transformation der Gemein­de Krailling dar. Heute ist die „KIM“ ein Gebiet mit rund 120 Betrieben, darunter auch heutige Weltmarktführer. 

Auch im kulturellen Bereich zeigten Sie ein herausragendes ehrenamtliches Engagement. So organisierten Sie rund 20-mal die jährliche Veranstaltung mit den Preisträgern aus dem regionalen Wettbe­werb „Jugend musiziert“ in der Aula der Grundschule. 

Sie scheuen bis heute keine Mühen, sich für die Belange Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen. In Ihrer knapp dreißigjährigen ehrenamtlichen Erfolgs­geschichte haben Sie das Sozialwesen Ihrer Gemeinde und Ihres Landkreises maßgeblich geprägt und so einen un­schätz­baren Beitrag für das Gemeinwohl von Jung und Alt geleistet. 
Aufgrund dieser Tatsache sind Sie bis heute die erste und einzige Ehren­bürgerin der Gemeinde Krailling.

Liebe Frau Zwißler, im Hinblick auf Ihr überaus großes ehrenamtliches Engage­ment und als Würdigung Ihres gesamten Lebenswerks ist es mir eine beson­dere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundes­präsi­denten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Ver­dienst­­kreuz am Bande des Ver­dienst­ordens der Bundes­­republik Deutschland persönlich auszuändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!

Für Ihr weiteres Wirken wünsche ich Ihnen viel Kraft, Glück, Erfolg und natürlich vor allem gute Gesundheit und Gottes Se­gen!

17. März 2026 in München

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Jahrzehntelanges und vielseitiges Engagement für das Gemeinwohl: Innenminister Joachim Herrmann hat Waltraud Pfandlbauer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Herrmann betonte in seiner Festrede: „Sie haben sich weit über das übliche Maß hinaus für Ihre Mitmenschen eingesetzt. Sie haben Bürgersinn und bürgerschaftliches Engagement bewiesen und damit einen wertvollen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes geleistet.“ 

Liebe Frau Pfandlbauer,
liebe Ehrengäste,

Ihnen allen ein herzliches Grüß Gott und herzlich willkommen hier im Bayerischen Innenministerium.

Ich freue mich sehr, dass Sie an der heutigen Feierstunde teilnehmen. Denn wir haben uns heute hier versammelt, um einen imponierenden Menschen und seine beachtenswerten Verdienste zu würdigen. 

Liebe Frau Pfandlbauer, bereits seit vielen Jahren setzen Sie sich selbstlos und unermüdlich für Ihre Mitmenschen ein. Die Würdigung Ihres Engagements ist mir ein großes Anliegen. Denn es trägt entscheidend zum Funktionieren unseres Gemeinwesens bei. Freiwilliges Engagement macht Bayern zu einer starken Gemeinschaft. Und dazu haben Sie, liebe Frau Pfandlbauer, auf besondere Weise beigetragen.

Sie haben sich weit über das übliche Maß hinaus für Ihre Mitmenschen eingesetzt. Sie haben Bürgersinn und bürgerschaftliches Engagement bewiesen und damit einen wertvollen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes geleistet.“ 

Ein solches Engagement ist gerade in der heutigen Zeit mit ihren zunehmend komplexeren Aufgaben und Herausforderungen besonders wichtig. Denn dieser Einsatz ist der Kitt unserer Gesellschaft. Er schafft Vertrauen und gibt auch in schwierigen Zeiten Halt.

Wir alle müssen uns darum immer wieder kritisch fragen: Helfen wir, wenn unsere Mitmenschen uns brauchen? Schauen wir hin und mischen wir uns ein, wenn anderen Unrecht geschieht?

Das sind Fragen, die mich als Innen- und Integrationsminister und ganz persönlich sehr bewegen. Denn wir brauchen für eine lebenswerte Gesellschaft das Engagement und die Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen uns darum gemeinsam für eine Kultur des Hinsehens, der Hinwendung zum Mitmenschen und des füreinander Einstehens stark machen.

Liebe Frau Pfandlbauer, über Jahrzehnte waren Sie leidenschaftlich als Grundschullehrerin tätig und haben so aus vielen Familien gleich zwei Generationen unterrichtet. Weit über das normale Maß hinaus ging und geht vor allem Ihr Einsatz für Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund. 

Dieses Engagement begann bereits in den 1970er-Jahren. In dieser Zeit kümmerten Sie sich sehr intensiv und auch nachhaltig um die Kinder der damaligen „Gastarbeiter“. So öffneten Sie zum Beispiel Ihre Privaträume für eine tägliche, unentgeltliche Hausaufgabenunterstützung und Nachhilfe. Feste Zeiten hatten für Sie keine Priorität und so haben Sie, wenn es notwendig wurde, etwa weil die Eltern beruflich noch gebunden waren, diese Betreuung auch ausgedehnt. Es kam sogar vor, dass bei Schichtarbeitstätigkeit der Eltern die Kinder bei Ihnen übernachten durften. 

Daneben waren Sie von 1974 bis 1998 engagiert als Mitglied im Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Michael in Altenstadt tätig. In Ihrer Zeit als Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von 1990 bis 1998 haben Sie die Lernhilfe und Ihr Engagement weitergetragen und auch in der katholischen Pfarrei verankert. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Familien mit Migrationshintergrund in das jährlich stattfindende Pfarrfest eingebunden und so vorbildlich integriert wurden. 

Im Jahr 1990 wurde auf Ihre Initiative eine Hausaufgabenhilfe innerhalb der Caritas ermöglicht. Sie unterstützen Kinder mit Lerndefiziten und hier insbesondere diejenigen, die aufgrund von Sprachbarrieren wenig Förderung erfahren. So konnte bereits vielen Kindern mit Migrationshintergrund, aus insgesamt zwölf verschiedenen Ländern, bei ihren schulischen Problemen geholfen werden. 23 Jahre lang übernahmen Sie an vier Nachmittagen in der Woche diese Aufgabe. 

Bereits während der Jugoslawienkriege in den 1990er-Jahren wohnten Flüchtlingsfamilien in Altenstadt. Auch hier übernahmen Sie wie selbstverständlich Verantwortung und kümmerten sich insbesondere um die Kinder, förderten und unterstützten sie. 

Im Bürgernetzwerk der Gemeinde Altenstadt sind Sie, liebe Frau Pfandlbauer, seit 2011 aktiv und betreuen dort mehrere ältere Menschen. Sie unterstützen hierbei die Seniorinnen und Senioren beim wöchentlichen Einkauf oder den Arztbesuchen und organisieren Fahrdienste. 

Des Weiteren wirken Sie bei der Organisation und Mitgestaltung des Mittagstisches für die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde mit. Zur Weihnachtszeit erfreuen Sie alleinstehende ältere Menschen durch Ihren Besuch. Neben all dem unterstützen und betreuen Sie persönlich auch zwei an Demenz erkrankte Frauen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ihrer Gemeinde. 

Während der Ankunft vieler Menschen von 2015 bis 2022 wurde in Altenstadt eine Flüchtlingsunterkunft für rund 120 Personen errichtet. Daraufhin boten Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft – wieder rein ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung – sofort die Teilnahme an Sprachkursen an. Den Sprachkurs für die Anfängerinnen und Anfänger übernahmen Sie selbst. Auch einer in Thailand geborenen Frau haben Sie als Pädagogin die deutsche Sprache beigebracht, sodass sie sich gut integrieren konnte. In der Ferienbetreuung „Sommerschule 2021“ kümmerten Sie sich um zwei nigerianische Kinder. 

Liebe Frau Pfandlbauer, meine Ausführungen belegen eindrucksvoll: Ihr Leben ist geprägt von herzlicher Hingabe für Hilfsbedürftige und sozial schwache Menschen. Sie haben die Kleinsten gefördert und Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern bei der Bewältigung des täglichen Lebens geholfen und damit einen unschätzbaren Beitrag zur Integration geleistet.

Sie haben sich beispielgebend und vorbildlich im ehrenamtlichen Bereich engagiert und sich für das Wohl der Allgemeinheit in besonderer Art und Weise eingesetzt. Das alles verdient Respekt und ein großes Vergelt´s Gott!

Im Hinblick auf Ihr überaus großes Engagement und als Würdigung Ihres gesamten Lebenswerks ist es mir eine besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen.

Für Ihr weiteres Wirken wünsche ich Ihnen viel Kraft, Glück, Erfolg und natürlich vor allem gute Gesundheit und Gottes Segen!

3. März 2026 in Nürnberg

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Im Rahmen einer Feierstunde im Atrium der Bayerischen Landesbank hat Innenminister Joachim Herrmann fünf verdienten Persönlichkeiten aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken für ihren Einsatz um das Gemeinwohl das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Herrmann würdigte dabei den Einsatz der Beliehenen mit den Worten: „Ihr Engagement trägt entscheidend zum Funktionieren unseres Gemeinwesens bei. Freiwilliges Engagement macht Bayern zu einer starken Gemeinschaft. Und dazu haben Sie, liebe Geehrte, auf besondere Weise beigetragen.“

Lieber Herr Drescher,

Ihr Wirken ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie persönliches Verantwortungsbewusstsein, Beharrlichkeit und Herzblut das gesellschaftliche Leben nachhaltig prägen können.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert setzen Sie sich in unermüdlicher Weise für das Gemeinwohl ein. Ihre Mitgründung des Motorbootclubs Regnitz-Main e.V. im Jahr 1975 und Ihre über 40-jährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Geschäftsführer sind Zeugnisse einer außergewöhnlichen Einsatzbereitschaft: Sie übernahmen Schriftverkehr, Kassenführung, die Vorbereitung von Veranstaltungen, verfassten die Vereinssatzung und eine Hafenordnung. Sie gestalteten die institutionellen Grundlagen des Vereins und sorgten über Jahrzehnte hinweg für seine stabile und zukunftsfähige Entwicklung – und das alles, obwohl Sie selbst gar kein Motorboot besitzen.

Dank Ihrer Verhandlungsstärke und Weitsicht selbst in finanziell schwierigen Situationen, konnte der Club seinen Verbleib auf dem Vereinsgrundstück sichern. Das spricht für Ihre Fähigkeit, auch in komplexen Lagen Ruhe zu bewahren und tragfähige Lösungen zu finden.

Ihr Einsatz für ein geregeltes Miteinander mit anderen Interessengruppen, etwa der Fischerzunft, sowie die stetige Bereitstellung des Gaststegs für die Stadt Bamberg seit 1984 haben das Freizeitangebot und die Aufenthaltsqualität in der Stadt Bamberg nachhaltig bereichert. Diese selbstlose Verbundenheit und Ihre durchsetzungsstarke, aber stets ausgewogene Art sind ein leuchtendes Beispiel bürgerschaftlichen Handelns.

Besonders hervorzuheben ist auch Ihr langjähriges Engagement für die junge Generation: Seit mehr als vier Jahrzehnten gestalten und begleiten Sie die Arbeit des Stadtjugendrings Bamberg – als Vorsitzender in den frühen 1980er-Jahren und fortlaufend als „Freie Persönlichkeit“. Ihre zahlreichen Ideen und Beiträge haben konkret zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen beigetragen. Ihre Person ist aus der Geschichte dieses Verbandes nicht mehr wegzudenken. Sie haben damit das Fundament für generationsübergreifende Teilhabe gelegt und nachhaltig Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt übernommen.

Auch Ihre Verdienste um den Bürgerverein Bug 1972 e.V. sind von bleibender Wirkung: Nach Ihrem Beitritt 1987, Ihrem Aufstieg zum stellvertretenden Vorsitzenden und später zum Vorsitzenden haben Sie durch Ihr Engagement und Ihre einnehmende Art den Bürgerverein zu einer starken und einflussreichen Gemeinschaft gemacht. Die Gestaltung zahlreicher Feste und die monatliche Herausgabe des „Buger Blättlas“, von dem Sie bis zu Ihrem Ausscheiden rund 350 Ausgaben mitgestaltet haben, zeigen Ihre unermüdliche Bereitschaft, Öffentlichkeit zu schaffen und das Gemeinschaftsleben zu fördern. Ihre Chroniken, Zeitzeugensammlungen und der von Ihnen initiierte Erinnerungsstein an der Buger Schule sind bleibende kulturelle Beiträge, die die Identität des Stadtteils stärken und seine Geschichte für kommende Generationen bewahren.

Ihr kulturelles Engagement hat zudem eine deutlich überregionale Dimension: Als aktives Mitglied und Vorstandsmitglied der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft tragen Sie seit vielen Jahren zur Pflege, Erforschung und Vermittlung des musikalischen Erbes von Johann Strauss bei. Ihre Verantwortung als Pressereferent, Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender, Ihre Organisation anspruchsvoller Konzertfahrten und die redaktionelle Arbeit, etwa als Redakteur des Magazins „Neues Leben“, zeigen Ihre professionelle und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit Musikgeschichte und Kulturvermittlung. Mit Ihrer journalistischen Tätigkeit und früheren Rezensionen für die Zeitschrift „orpheus“ leisten Sie zudem einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Öffentlichkeitsarbeit, der weit über lokale Grenzen hinaus wahrgenommen wird.

All diese Leistungen zeichnen Sie als einen Menschen aus, der mit Leidenschaft und stets festen Blick für das Gemeinwohl handelt. Sie verbinden Tatkraft mit Kontinuität, Sachverstand mit Menschlichkeit und lokale Verwurzelung mit überregionalem Wirkungsanspruch. In Ihrem vielseiteigen Engagement für Freizeitgestaltung, Jugendförderung, Quartiersarbeit und Musikkultur manifestiert sich in eindrücklicher Weise, was bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne vermag: Gemeinschaft stiften, kulturelles Erbe bewahren und aktiv Zukunft gestalten.

Lieber Herr Drescher, für all das, was Sie geleistet haben und weiterhin leisten, danke ich Ihnen im Namen vieler Bürgerinnen und Bürger. Ihre Verdienste sind Vorbild und Inspiration zugleich. 

Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!

Liebe Frau Feisthammel,

Sie haben sich auszeichnungswürdige Verdienste erworben und dabei stets gezeigt, dass persönlicher Einsatz und fachliche Kompetenz Barrieren überwinden und Gemeinschaften nachhaltig stärken können.

Seit 1988 sind Sie dem Bayerischen Roten Kreuz verbunden. Ihr Engagement begann in der Frauenbereitschaft Altdorf, führte Sie in die Bereitschaft Burgthann und nach deren Auflösung 2022 wieder nach Altdorf zurück. 

Ihr Wirken im Jugendrotkreuz und Ihre frühe Ausbildung zur ehrenamtlichen Jugendleiterin legten den Grundstein für eine langjährige und profunde Jugendarbeit. Sie leiteten eigene Gruppen, organisierten integrative Freizeiten und führten über Jahre hinweg Erste-Hilfe-Kurse durch, die speziell auf die Bedarfe von Jugendleitern zugeschnitten waren. Mit der Durchführung regelmäßiger Fortbildungen und Ihrer Mitarbeit bei der fachlichen Neukonzeption des „Lern- und Erfahrungsraums Edelweißhütte“ haben Sie wesentlich zur qualitativen Weiterentwicklung der Jugendarbeit beigetragen.

Seit 2004 vertreten Sie als ständige Delegierte das Jugendrotkreuz im Kreisverband Nürnberger Land. 2008 wurden Sie in den Vorstand des Kreisjugendrings gewählt und sind dort stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Seit 2022 protokollieren Sie die Vorstandsarbeit und bringen damit Zuverlässigkeit und Kontinuität in die Gremienarbeit.

Auch auf kommunaler Ebene tragen Sie Verantwortung. Seit 2008 sind Sie Mitglied des Gemeinderats Burgthann, seit 2011 Kommunale Behindertenbeauftragte des Landkreises und seit 2014 Kreisrätin im Landkreis Nürnberger Land. In all diesen Funktionen sind Sie eine versierte und geschätzte Stimme in diversen Ausschüssen und Beratungsformaten.

Ihr Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderung ist von besonderer Tragweite. Als Kommunale Behindertenbeauftragte und Mitarbeiterin im Netzwerk Gleichstellung beraten Sie Menschen mit Behinderung und deren Angehörige umfassend, leiten Ratsuchende an zuständige Stellen weiter, unterstützen bei Anträgen und zeigen Versorgungslücken ebenso auf wie Lösungswege. Sie beraten Institutionen, fördern Selbsthilfegruppen und bringen Ihre Erfahrung in Planungen der Behindertenhilfe ein. Seit 2018 führen Sie den mittelfränkischen Behindertenrat beim Bezirk Mittelfranken – eine zentrale Plattform für die bezirksweite Vertretung behinderungspolitischer Belange und für den Austausch bewährter Praxis. Sie geben diesem Gremium als Vorsitzende eine starke, koordinierende Stimme.

Auch im kirchlichen und sozialen Bereich haben Sie maßgeblich gewirkt. Ihr langjähriges Engagement im Pfarrgemeinderat St. Elisabeth, Ihre Zeit als Vorsitzende und Ihre konkrete Initiative zur barrierefreien Ausgestaltung der Pfarrräumlichkeiten sind für viele Menschen unmittelbar spürbar. Ohne Ihren beharrlichen Einsatz gäbe es weder die Rampe des Kirchenparkplatzes noch die behindertengerechte Toilette im Pfarrheim. Diese Maßnahmen öffnen Räume und Teilhabe für alle. Die von Ihnen geleitete Begegnungsgruppe für Menschen mit und ohne Behinderung sowie Ihre Arbeit im Sachausschuss Gemeindecaritas zeigen, wie Fürsorge, Organisationstalent und Empathie miteinander verbunden werden können.

Ihr persönlicher Lebensweg macht Ihre Verdienste noch eindrucksvoller. Selbst von Geburt an auf den Rollstuhl angewiesen, haben Sie sich niemals von Ihren Zielen abbringen lassen. Sie sind Mutter zweier Kinder und haben ein Pflegekind aufgenommen – Zeichen eines offenen Herzens und großer Verantwortung. Ihre positive, zupackende Art, Ihre Willensstärke und Ihr tief verwurzelter Glaube zeichnen Sie aus. Sie sind eine unermüdliche Kämpferin für Inklusion und die Rechte von Menschen mit Behinderung – und sind dabei stets herzlich und gelassen.

Liebe Frau Feisthammel, Ihr Wirken ist ein leuchtendes Beispiel für gelebte Solidarität, kompetente Interessenvertretung und menschliche Nähe. Sie bereichern das gesellschaftliche Leben auf kommunaler und regionaler Ebene in herausragender Weise und genießen dafür höchste Wertschätzung. 

Es ist mir daher eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!

Liebe Frau Hacker,

seit 1988 engagieren Sie sich unermüdlich in der katholischen Kirchengemeinde St. Kunigund in Schnaittach und haben darüber hinaus durch Ihr herausragendes Wirken im Verein „Hilfe für Frauen und Kinder in Not Nürnberger Land e.V.“ ein Schutz- und Unterstützungsnetz geschaffen, das vielen Menschen in existenziellen Notlagen zur Seite steht. Ihre Arbeit ist gezeichnet von unerschütterlicher Zuverlässigkeit, großem Organisationstalent und tief empfundener Menschlichkeit.

Bereits in den Jahren 1990 bis 2002 haben Sie sich als Mitglied des Pfarrgemeinderates für die Belange der Gemeinde eingesetzt und mit der Gründung und Leitung des Frauenkreises „Frauen‑Gewalt‑Kirche“ ein dauerhaftes Forum geschaffen, das Gewalt gegen Frauen und Kinder thematisiert und Betroffenen Raum bietet. Ihr frühes Bewusstsein für dieses Thema führte 1994 zum Beitritt in den Verein, in dem Sie 1997 in die Vorstandsgruppe gewählt wurden und nach einer Satzungsänderung den Vereinsvorsitz übernahmen. In dieser Funktion wurden Sie nicht nur Vorsitzende, sondern der Motor des Vereins: Sie organisierten, motivierten, trugen Verantwortung und setzten konkrete Hilfe um.

Von besonderer Tragweite war Ihre Initiative zur Einrichtung eines Notruf-Telefons. Auf Ihre Anregung hin wurde ein Team aus ehrenamtlichen Frauen aufgebaut, das täglich in den Abendstunden erreichbar ist. Die Koordination dieses Dienstes – von Dienstplänen über EDV‑ und Verwaltungsaufgaben bis hin zur Organisation der Einsatzkräfte – lag über viele Jahre in Ihrer Hand. Sie standen Betroffenen persönlich bei, begleiteten Frauen und Kinder in Frauenhäuser, leisteten psychischen Beistand und halfen dort, wo akute Hilfe nötig war.

Ihre Verdienste beschränken sich nicht auf die unmittelbare Notfallhilfe. Sie haben langfristig Strukturen geschaffen, die nachhaltige Unterstützung ermöglichen. Sie setzten sich mit Nachdruck für die Einrichtung einer ausgestatteten Fluchtwohnung im Landkreis ein, organisierten ein festes Büro als Beratungs- und Organisationsraum und führten regelmäßige Dienstbesprechungen sowie Supervisionen ein, um die emotionale Belastung der Mitarbeitenden aufzufangen. Mit jährlichen Dankesfesten in Ihrem Garten haben Sie nicht nur Anerkennung gezeigt, sondern Zusammenhalt gefördert. Ihre Vernetzungsarbeit mit Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Behörden und kirchlichen Einrichtungen sorgte dafür, dass Hilfesuchende umfassend informiert und gut begleitet werden konnten.

Ihr ausgeprägtes Organisationstalent und Ihre Fähigkeit, finanzielle Mittel zu mobilisieren, waren für das Fortbestehen und die Leistungsfähigkeit des Vereins unerlässlich. Sie gewannen Spendengelder, schufen Transparenz in der Vereinsverwaltung und sorgten dafür, dass der Verein auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig blieb.

Über mehr als drei Jahrzehnte haben Sie sich ohne eigenen Vorteil weit über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich eingebracht. Sie haben Menschen geholfen, die sich selbst nicht helfen konnten, Sie haben Vertrauen geschenkt, Ankerpunkte geschaffen und damit das Leben zahlreicher Frauen und Kinder nachhaltig verbessert. Ihre hohe Einsatzbereitschaft, Ihr persönliches Auftreten und Ihre menschliche Wärme haben Sie zu einer weithin geschätzten und unverzichtbaren Persönlichkeit gemacht.

Liebe Frau Hacker, für Ihr unermüdliches Wirken, Ihre Courage und Ihre mitfühlende Tatkraft danke ich Ihnen von Herzen. Ihre Verdienste sind ein leuchtendes Beispiel gelebter Nächstenliebe und bürgerschaftlicher Verantwortung. Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!

Liebe Frau Grillberger,

Sie haben sich in herausragender Weise um die Resozialisierung von Menschen in Haft verdient gemacht. Über mehr als zwanzig Jahre waren Sie ehrenamtlich im Arbeitskreis Resozialisierung in der Justizvollzugsanstalt Nürnberg tätig und haben in dieser langen Zeit kontinuierlich und verlässlich Brücken zwischen Haft und Gesellschaft gebaut.

Besonders hervorzuheben ist Ihr intensives individuelles Engagement: Allein seit Februar 2009 haben Sie die persönliche Betreuung von insgesamt sechzehn Gefangenen übernommen. Diese Begleitungen dauerten jeweils mehrere Monate, in einem Fall sogar mehr als zwei Jahre. Mit großem Zeitaufwand und beständiger Präsenz haben Sie die Inhaftierten monatlich besucht, sie bei Ausgängen begleitet und sie systematisch auf die Entlassung vorbereitet.

Die Themen Ihrer Gespräche reichten von Partnerschaft und Familie über den Umgang mit Überbrückungsgeld und Schulden bis hin zu gesundheitlichen Problemen, Suchtfragen, Bekleidungskauf und der Wohnsituation nach der Haftentlassung. Dabei verfolgten Sie stets das Ziel, die Situation der Betroffenen bei der Rückkehr in die Gesellschaft nachhaltig zu verbessern.

Ihr Einsatz ging über die Haftzeit hinaus. Sie haben den Kontakt der Inhaftierten zu ihren Kindern gefördert, Ausgänge aktiv mitgestaltet und einige der von Ihnen begleiteten Personen auch nach deren Entlassung weiter unterstützt. Bemerkenswert ist, dass während Ihrer gesamten Tätigkeit keine der von Ihnen betreuten Personen die Betreuung abgebrochen hat – ein eindrücklicher Beleg für das Vertrauen und die Verlässlichkeit Ihrer Arbeit.

Darüber hinaus haben Sie das kollegiale Miteinander im Arbeitskreis Resozialisierung gestärkt, beispielsweise durch Ihre Mitarbeit bei Projekten wie dem Packen von Weihnachtspaketen sowie durch die regelmäßige Teilnahme an Ehrenamtstreffen und Fallbesprechungen.

Die Justizvollzugsanstalt Nürnberg beschreibt Sie als überaus zuverlässige, sehr engagierte und angenehme ehrenamtliche Mitarbeiterin. Ihre Arbeit war getragen von dem Ansporn, Menschen, denen in unserer Gesellschaft oft ein schwerer Stand zugedacht ist, wieder Chancen zu eröffnen und sie in das soziale Leben zurückzuführen. Mit Ihrem kontinuierlichen Einsatz haben Sie nicht nur den einzelnen Gefangenen geholfen, sondern auch einen echten Beitrag zum Gemeinwohl geleistet – in einem Bereich, in dem viele andere wegsehen.

Liebe Frau Grillberger, durch Ihre vorbildhafte soziale Arbeit und Ihr Engagement für erfolgreiches Übergangsmanagement und Resozialisierung haben Sie sich auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Dafür spreche ich Ihnen meinen tief empfundenen Dank und meine hohe Anerkennung aus. 

Es ist mir eine ganz besondere Ehre, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Vielen Dank für Ihren langjährigen und unverzichtbaren Einsatz!

Liebe Frau Holzheimer,

seit mehr als vier Jahrzehnten prägen Sie in herausragender Weise den interkulturellen Austausch der Stadt Nürnberg mit Afrika mit besonderem Blick auf Namibia und Simbabwe und haben sich in diversen Funktionen der Afrikahilfe hohe Verdienste erworben. Ihr Engagement ist getragen von Beständigkeit, Sachkenntnis und einer tiefen persönlichen Verbundenheit mit den Menschen und Kulturen, für die Sie sich einsetzen. Was Sie begonnen haben und fortwährend gestalten, ist weit mehr als reine Unterstützungsarbeit: Es ist gelebte Solidarität, Bildungsarbeit und eine nachhaltige Form der Völkerverständigung.

Ihre frühe ehrenamtliche Leitung des Arbeitskreises Südliches Afrika von 1981 bis 1997 legte schon damals den Grundstein für eine öffentliche Auseinandersetzung mit den Befreiungsbewegungen und den politischen Realitäten des südlichen Afrikas. Mit Ihrer Betreuung von Menschen aus Simbabwe und Namibia, die über die Otto-Benecke-Stiftung zur Ausbildung nach Deutschland kamen, haben Sie konkrete Bildungschancen ermöglicht und zugleich Brücken zwischen hier und dort gebaut. Auch in Ihrer späteren hauptberuflichen Tätigkeit bei der Stadt Nürnberg haben Sie das Augenmerk Ihres Arbeitsbereiches immer wieder auf das Thema Afrika gelenkt und Projekte wie die Afrika-Station auf dem „Erfahrungsfeld der Sinne“ initiiert und begleitet. Damit haben Sie lokale Bildungsangebote mit internationalem Profil geschaffen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Seit 1983 sind Sie im Zimbabwe Netzwerk e.V. aktiv. Ihre Wahl in den erweiterten Vorstand 1987 und Ihre Mitarbeit im geschäftsführenden Vorstand seit den frühen 1990er-Jahren belegen Ihre Führungsrolle in diesem Forum des Austausches. Durch Seminare zu Bildungswesen, Tourismus und Frauenthemen im Dialog mit Menschen aus Simbabwe haben Sie Wissen geteilt, Vernetzungen ermöglicht und Kompetenzbildung vor Ort unterstützt. Ihre Mitgliedschaft im Verein „Frauen in der Einen Welt e.V.“ seit 1990 sowie Ihre ehrenamtliche Forschungsreise ins Gwembetal und die daraus entstandene Ausstellung und Publikation „Verflechtungen. Korbmacherinnen in Zambia und Oberfranken“ demonstrieren Ihr Interesse an kulturwissenschaftlicher Aufarbeitung und an einer dokumentierten, partizipativen Vermittlung von Kulturarbeit.

Aus Ihrem Engagement sind Institutionen hervorgegangen, die bis heute das gesellschaftliche Leben Nürnbergs mitprägen: die Nürnberger Initiative für Afrika - NIfA e.V., die jährlichen Afrikatage Akwaba und die Afrikanischen Kinowelten im Filmhaus Nürnberg. Sie führen seit Beginn die Geschäfte im NIfA-Büro, organisieren die Afrikatage als Hauptorganisatorin und bieten kostenlose Beratungen für Menschen mit afrikanischen Wurzeln an. Darüber hinaus pflegen Sie die interne Bibliothek und sorgen somit für Kontinuität und professionelle Struktur in der Arbeit der Initiative. Bei den Afrikatagen gelingt es Ihnen, jedes Jahr im Juni ein vielfältiges Programm zu politisch-kulturellen Themen zusammenzustellen und damit Raum für Begegnung, Information und Austausch zu schaffen.

Ihre Mitwirkung am Filmhaus Nürnberg, insbesondere die Initiierung und fortlaufende Begleitung der Afrikanischen Kinowelten seit 2002, hat das kulturelle Angebot Nürnbergs entscheidend bereichert. Monatlich führen Sie in Filme ein, moderieren Diskussionen und verfolgen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen das Ziel, das europäische Afrikabild kritisch zu hinterfragen und den Filmschaffenden aus Afrika eine eigene, hörbare Stimme zu geben. Diese kontinuierliche Arbeit der filmischen Vermittlung ist ein wirkungsvolles Instrument, um Vorurteile zu hinterfragen und komplexe Wirklichkeiten sichtbar zu machen.

Ihre praktische Solidarität zeigte sich auch in der Mitbegründung des Deutsch-Namibischen Partnerschaftsvereins - DeNaPa e.V. und in Ihrem direkten Einsatz für die Primary School in Okandjira: Ihre vielen Reisen nach Namibia und die persönliche Übergabe von Hilfsgütern belegen ein Engagement, das über Worte hinaus praktisch Hilfe leistet. Sie schaffen konkrete Unterstützung und fördern zugleich ein Bewusstsein für historische Verantwortung und gegenwärtige Bedürfnisse.

Mit Ihrem umfassenden Wirken leisten Sie einen herausragenden Beitrag zur Integration afrikanischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zur Förderung eines differenzierten Afrikabildes in der Öffentlichkeit und für ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Ihre Arbeit verbindet Forschung, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und direkte Hilfe – und das mit einer Konsequenz und Herzlichkeit, die viele Menschen inspiriert hat. Sie sind eine Brückenbauerin zwischen Kontinenten, Institutionen und Menschen. Ihre Verdienste stehen für die positive Kraft zivilgesellschaftlichen Engagements.

Liebe Frau Holzheimer, für Ihre langjährige, vielfältige und nachhaltige Arbeit danke ich Ihnen im Namen vieler Menschen, die von Ihrem Einsatz profitieren und inspiriert wurden. Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!