© Bayerisches Innenministerium/Giulia Iannicelli
Orden, Ehrenzeichen und kommunale Ehrungen 2026
Ehren für besonderes Engagement: In diesem Jahr werden wieder Menschen ausgezeichnet, die sich auf außergewöhnliche Weise für andere einsetzen. Mit ihrem Einsatz für das Gemeinwohl, ihre Initiative und Hilfsbereitschaft tragen sie entscheidend dazu bei, unsere Gemeinschaft stark und lebendig zu halten.
Die Ehrungen umfassen den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, die Kommunale Verdienstmedaille, die Kommunale Dankurkunde sowie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.
Hier finden Sie die Ehrungen aus diesem Jahr. Einen Überblick über frühere Auszeichnungen gibt es hier:
29. September 2026 in München
Kommunale Verdienstmedaillen in Silber
Sie alle haben sich in besonderem Maße um die Kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht: Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat 34 Persönlichkeiten aus Oberbayern die Kommunale Verdienstmedaille in Silber verliehen. Herrmann betonte dabei in seiner Rede: „Die kommunale Demokratie in Bayern steht auf einem starken Fundament! Das hängt ganz wesentlich mit Menschen wie Ihnen zusammen. Denn Vertrauen in Politik entsteht nicht zuerst in Berlin oder München. Es entsteht vor Ort. Es entsteht dort, wo die Menschen wissen, wen sie ansprechen können. Genau dieses Vertrauen haben Sie mit Ihrem Wirken über Jahrzehnte aufgebaut. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen persönlich und im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung von Herzen für Ihren außerordentlichen Einsatz.“
Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Josef Bail hat sich mehr als vier Jahrzehnte mit großer Beständigkeit und persönlichem Einsatz in den Dienst der kommunalen Gemeinschaft gestellt. Von 1984 bis 2026 gehörte er dem Gemeinderat Egling an und wirkte damit über sieben Wahlperioden hinweg an den kommunalpolitischen Entscheidungen seiner Heimatgemeinde mit. Rund 500 Gemeinderatssitzungen stehen beispielhaft für diesen außergewöhnlichen Erfahrungsschatz. Auch bei kontrovers diskutierten Fragen waren für ihn die sachliche Auseinandersetzung und das gemeinsame Bemühen um tragfähige Lösungen wichtige Grundlagen der Zusammenarbeit. Von 2008 bis 2014 übernahm Josef Bail zusätzliche Verantwortung als dritter Bürgermeister, von 2014 bis 2026 stand er der Gemeinde als zweiter Bürgermeister zur Seite. Darüber hinaus wirkte er in verschiedenen Fachausschüssen mit. Von 2008 bis 2014 führte er den Vorsitz im Rechnungsprüfungsausschuss. Einen besonderen Schwerpunkt seines Wirkens bildeten kommunale Bau- und Infrastrukturmaßnahmen. Hier entwickelte Josef Bail über die Jahrzehnte eine besondere Sachkunde und begleitete zahlreiche Vorhaben unmittelbar vor Ort. So wirkte er bei Projekten des kommunalen Wohnungsbaus mit, darunter die Schaffung sozial geförderten Wohnraums und einer Tagespflege für Senioren, ebenso wie bei der Sanierung und Erweiterung des kommunalen Kindergartens. Auch die Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Gemeindeteil Deining und die regelmäßig anfallenden Straßeninstandsetzungsarbeiten unterstützte er mit großem persönlichen Einsatz. Seine Erfahrung brachte er darüber hinaus bei den Gemeindewerken und in Fragen der Wasser- und Kanalversorgung ein. Gerade bei der Begleitung von Baumaßnahmen zeigte sich sein umfangreiches praktisches Fachwissen: Seine regelmäßige Präsenz auf den Baustellen und seine umfassenden Kenntnisse der beteiligten Gewerke trugen dazu bei, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und einen möglichst reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu unterstützen.
Herr Josef Bail hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Dr. Georg Bergmaier gestaltet seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten mit großem Engagement die Entwicklung seiner Heimatstadt Rosenheim mit. Seit 1990 gehört er dem Stadtrat an und bringt seine Erfahrung dort in ein breites Spektrum kommunaler Aufgaben ein. Einen besonderen Schwerpunkt seines Wirkens bildet die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger. Bereits seit 1996 gehört Dr. Georg Bergmaier dem Werkausschuss für den Eigenbetrieb Sondervermögen Klinikum Rosenheim an, seit 2008 wirkt er zudem im Aufsichtsrat der Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH mit. Seine fachliche Expertise als Arzt bringt er dort sachkundig und konstruktiv in die kommunalpolitischen Entscheidungen ein. Über viele Jahre begleitete und unterstützte er Maßnahmen zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Klinikums und setzte sich insbesondere für dessen Erhalt und Erweiterung ein. Damit setzte er sich für eine leistungsfähige medizinische Versorgung der Bevölkerung und die nachhaltige Stärkung des Klinikums als zentralem Versorgungsstandort ein. Auch bei Fragen der baulichen Entwicklung Rosenheims tritt Dr. Georg Bergmaier für eine behutsame Weiterentwicklung der Stadt ein. Bei baulichen Maßnahmen legt er besonderen Wert darauf, das gewachsene Stadtbild und die Identität Rosenheims zu bewahren und notwendige Veränderungen mit Rücksicht auf das bestehende Umfeld zu gestalten. Großes Augenmerk richtet Dr. Georg Bergmaier zudem auf die Sicherheit und Notfallversorgung der Menschen in Stadt und Region. Maßgeblich trug er dazu bei, die Integrierte Leitstelle nach Rosenheim zu holen und damit eine wichtige Voraussetzung für eine leistungsfähige Koordinierung von Rettungsdienst und Gefahrenabwehr zu schaffen. Ebenso unterstützt er mit seiner Erfahrung und seinem Sachverstand die Belange der Rosenheimer Feuerwehr. Eine bedarfsgerechte personelle und technische Ausstattung war ihm dabei stets ein besonderes Anliegen. So verbindet Dr. Georg Bergmaier seine medizinische Fachkenntnis seit Jahrzehnten mit kommunalpolitischer Verantwortung für eine verlässliche Gesundheits- und Notfallversorgung seiner Heimatstadt.
Herr Dr. Georg Bergmaier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Eva Bönig prägt seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten mit großem Engagement das kommunale Leben ihrer Heimatstadt Freising. Seit 1990 gehört sie dem Stadtrat an. Von 2014 bis 2026 übernahm sie als zweite Bürgermeisterin zusätzliche Verantwortung für die Stadt und unterstützte den Oberbürgermeister verlässlich bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Dabei verstand sie es, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und an tragfähigen Lösungen für die Stadt mitzuwirken. Im Mittelpunkt ihres kommunalpolitischen Wirkens stehen seit vielen Jahren vor allem Bildung und soziale Belange. Bereits 1996 wurde Eva Bönig zur Referentin für Schulen einschließlich der Volkshochschule bestellt und widmete sich dieser Aufgabe über viele Jahre mit großer Sachkenntnis. Dabei kam ihr auch ihre berufliche Erfahrung als Kindergartenleiterin zugute. Ihr besonderes Augenmerk gilt den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und Familien. Wie sehr ihr deren Wohl am Herzen liegt, zeigt auch ihr außergewöhnlich langes Engagement im Kinderschutzbund Freising. Bereits seit den frühen 1980er-Jahren ist Eva Bönig dort aktiv und stand dem Verband mehr als 35 Jahre als Vorsitzende vor. Unter ihrer Leitung wurden Hilfsangebote erweitert und Unterstützungsstrukturen für Familien in schwierigen Lebenslagen geschaffen. Seit dem Jahr 2000 bringt Eva Bönig ihre Erfahrung auch auf Kreisebene ein. Als Mitglied des Kreistags Freising widmete sie sich im Jugendhilfeausschuss den Belangen junger Menschen und bringt ihre Erfahrung auch weiterhin in die Arbeit des Kreistags ein. Damit bleibt sie nach zwölf Jahren als zweite Bürgermeisterin sowohl im Stadtrat als auch im Kreistag kommunalpolitisch aktiv und setzt ihren langjährigen Einsatz für Bildung sowie für Kinder und Familien fort.
Frau Eva Bönig hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Roland Dörfler gestaltet seit drei Jahrzehnten mit großem persönlichem Einsatz die kommunale Entwicklung seiner Heimat mit. Seit 1996 gehört er dem Stadtrat Pfaffenhofen a.d.Ilm an. Von 2008 bis 2020 war er dritter Bürgermeister, von 2020 bis 2026 zweiter Bürgermeister. Seit 2026 übernimmt er erneut als dritter Bürgermeister besondere Verantwortung für die Stadt. Im Stadtrat widmete er sich im Laufe der Jahre ganz unterschiedlichen Aufgabenfeldern. Zunächst war er Referent für Fremdenverkehr und Naherholung, später für Umwelt- und Tierschutz und schließlich für Finanzen und Haushalt. Auch Fragen des bezahlbaren Wohnraums und einer guten Anbindung der Ortsteile durch den öffentlichen Personennahverkehr gehörten zu seinen besonderen Anliegen. Als stellvertretender Bürgermeister unterstützt Roland Dörfler seit vielen Jahren den Ersten Bürgermeister bei seinen vielfältigen Aufgaben und vertritt die Stadt bei zahlreichen Anlässen. Dabei kommen ihm seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung und seine genaue Kenntnis der örtlichen Verhältnisse zugute. Die große Bandbreite der Themen, mit denen er sich in drei Jahrzehnten Stadtratsarbeit auseinandergesetzt hat, prägt sein kommunales Wirken bis heute.
Über viele Jahre brachte Roland Dörfler seine Erfahrung auch auf Kreisebene ein. Von 1996 bis 2026 gehörte er dem Kreistag des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm an. Dort wirkte er unter anderem im Kreisausschuss und im Werkausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs mit. Seine drei Jahrzehnte auf Stadt- und Kreisebene haben Roland Dörfler einen umfassenden Blick für die kommunalen Belange seiner Heimat vermittelt, den er bis heute in seine Arbeit für Pfaffenhofen einbringt.
Herr Roland Dörfler hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Georg Eder gestaltet seit mehr als vier Jahrzehnten mit großem persönlichen Einsatz die Entwicklung seiner Heimatgemeinde Perach mit. Seit 1984 gehört er dem Gemeinderat an, seit 2008 steht er als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde. Unter seiner Regie wurden zahlreiche Projekte verwirklicht, die Perach nachhaltig vorangebracht und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessert haben. Ein besonderes Augenmerk richtet Georg Eder auf eine leistungsfähige Infrastruktur. Die Trinkwasserversorgung wurde im gesamten Ortsgebiet einschließlich der Außenbereiche ausgebaut und mit zwei neuen Brunnen gesichert. Auch den Breitbandausbau brachte er mit Nachdruck voran. Neue Wohn- und Gewerbegebiete eröffneten Familien und Betrieben zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten und stärkten zugleich den Standort Perach. Prägend für seine Amtszeit ist zudem die Neugestaltung der Ortsmitte. Die Sanierung des gemeindeeigenen Gasthauses mit Appartements, der Bau des Bürgerhauses mit Bürgersaal, Vereinsräumen und Gemeindebücherei sowie die Neugestaltung der Außenanlagen haben einen neuen Mittelpunkt für das Gemeindeleben geschaffen. Gerade der Erhalt des einzigen Gasthofs im Gemeindegebiet zeigt, wie sehr Georg Eder den Zusammenhalt und die Dorfgemeinschaft im Blick hat. Weitere wichtige Akzente setzte er mit der Dorferneuerung in Niederperach, dem Neubau des Feuerwehrhauses und des Wasserwachtgebäudes, der Übernahme der Trägerschaft der Kindertagesstätte, einer Einrichtung für Betreutes Wohnen sowie mit Hochwasserschutzmaßnahmen am Weihbach. Dass viele dieser Vorhaben umgesetzt werden konnten, ist auch seiner Zielstrebigkeit, seiner Überzeugungskraft gegenüber Behörden und Förderstellen sowie dem guten Zusammenwirken mit Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft zu verdanken.
Über die Gemeinde hinaus übernimmt Georg Eder Verantwortung als stellvertretender Gemeinschaftsvorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Reischach und als Vorsitzender des Straßen- und Wasserzweckverbands im Landkreis Altötting. Damit bringt er seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung auch in die Zusammenarbeit über die Grenzen seiner Heimatgemeinde hinaus ein.
Herr Georg Eder hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Roswitha Eisenhofer hat mehr als dreieinhalb Jahrzehnte mit großem persönlichen Einsatz die Entwicklung ihrer Heimatstadt Vohburg a.d.Donau mitgestaltet. Von 1990 bis 2026 gehörte sie dem Stadtrat an und brachte dort ihre Erfahrung in ganz unterschiedliche Bereiche des kommunalen Lebens ein. Von 2014 bis 2026 übernahm sie als zweite Bürgermeisterin zusätzliche Verantwortung. In dieser Funktion unterstützte sie den Ersten Bürgermeister verlässlich bei seinen vielfältigen Aufgaben und vertrat die Stadt bei zahlreichen offiziellen Anlässen. Gratulationen ebenso wie Kondolenzbesuche nahm sie mit der ihr eigenen ruhigen und verbindlichen Art wahr und gab der Stadt damit auch im persönlichen Kontakt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Gesicht. Besondere Aufmerksamkeit schenkte Roswitha Eisenhofer den sozialen und kulturellen Belangen Vohburgs. Als Mitglied des Kultur- und Festausschusses begleitete und förderte sie das Projekt „Kunst im Rathaus“ und unterstützte mit ihrer Präsenz bei Vernissagen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen das kulturelle Leben der Stadt. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Aufgaben, die die Menschen unmittelbar in ihrem Alltag betreffen. Als Referentin für Kindergärten, Friedhofs- und Bestattungswesen, Soziales und Senioren widmete sie sich einem breiten Spektrum kommunaler Verantwortung und hatte dabei unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen im Blick. Auch mit den finanziellen Grundlagen der Stadt setzte sich Roswitha Eisenhofer intensiv auseinander. Als Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses prüfte sie die Einnahmen und Ausgaben der Stadt kritisch und gewissenhaft. In der Schulverbandsversammlung trug sie zudem zu einer verlässlichen Zusammenarbeit in schulischen Fragen bei. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem Blick für die konkreten Anliegen der Menschen war Roswitha Eisenhofer über Jahrzehnte eine geschätzte Ansprechpartnerin und prägende Kraft im kommunalen Leben ihrer Heimatstadt.
Frau Roswitha Eisenhofer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Anton Geier hat drei Jahrzehnte lang mit großem persönlichen Einsatz die Entwicklung seiner Heimatgemeinde Haag a.d. Amper geprägt. Von 1996 bis 2002 gehörte er dem Gemeinderat an, von 2002 bis 2026 stand er als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde. In dieser langen Amtszeit brachte er zahlreiche Vorhaben auf den Weg, die Haag a.d. Amper nachhaltig voranbrachten und zugleich den dörflichen Charakter bewahrten. Ein besonderes Anliegen war Anton Geier eine lebendige Ortsmitte. Mit seiner Unterstützung konnten wichtige Angebote der Nahversorgung wie Dorfladen, Bäckerei, Postfiliale sowie ärztliche und zahnärztliche Versorgung erhalten werden. Durch den Erwerb von Grundstücken im Ortskern sicherte die Gemeinde zugleich Flächen für künftige Entwicklungen. Auch für bezahlbaren Wohnraum setzte er sich ein. Im Baugebiet „Max-Schneidt-Straße“ wurde ein preisvergünstigtes Baulandvergabemodell verwirklicht. Daneben modernisierte die Gemeinde unter seiner Führung wichtige Teile ihrer Infrastruktur. Die Kläranlage wurde saniert und erweitert, der Glasfaserausbau vorangebracht und die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Auch im Umwelt- und Naturschutz setzte Anton Geier wichtige Akzente. Kommunale Gebäude wurden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und Flächen für naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahmen erworben. Zugleich lag ihm die Bewahrung der örtlichen Identität am Herzen. So wurden unter anderem die denkmalgeschützte Nepomuk-Kapelle und das Kriegerdenkmal instandgesetzt. Bei all diesen Vorhaben behielt er die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde im Blick. Haag a.d. Amper ist heute schuldenfrei. Wie wichtig ihm die unmittelbare Verantwortung für seine Gemeinde war, zeigte sich beim schweren Unwetter im Juni 2024. Anton Geier war als Unterstützer und Koordinator vor Ort und organisierte anschließend die rasche Wiederherstellung beschädigter Sportanlagen.
Von 2008 bis 2020 brachte er seine kommunalpolitische Erfahrung zudem als Mitglied des Kreistags in die Arbeit für den Landkreis Freising ein. Damit hat Anton Geier über viele Jahre hinweg Verantwortung weit über die unmittelbaren Aufgaben des Bürgermeisteramts hinaus übernommen.
Herr Anton Geier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Fritz Grübls kommunalpolitisches Wirken reicht mehr als fünf Jahrzehnte zurück. Bereits von 1972 bis 1978 gehörte er dem Gemeinderat Karlstein an, seit 1984 wirkt er ununterbrochen im Stadtrat Bad Reichenhall mit. In dieser außergewöhnlich langen Zeit übernahm er Verantwortung in ganz unterschiedlichen Bereichen. Dem Bauausschuss gehört er seit Beginn seiner Stadtratstätigkeit an, daneben wirkte er unter anderem im Rechnungsprüfungsausschuss, dessen stellvertretender Vorsitzender er seit 2020 ist. Als Referent für das „Haus der Jugend“ und später als Sportreferent widmete er sich zudem viele Jahre den Belangen junger Menschen und des Sports. Ein besonderer Schwerpunkt seines Wirkens sind seit langem die Verkehrsfragen in Bad Reichenhall und im Kleinen Deutschen Eck. Seit 2020 bringt Fritz Grübl seine umfassende Erfahrung als Verkehrsreferent des Stadtrats ein. Mit großer Beharrlichkeit setzt er sich dafür ein, die Belastungen durch den Transitverkehr immer wieder auf die politische Tagesordnung zu bringen. Maßgeblich trug er dazu bei, dass das Nachtfahrverbot im Kleinen Deutschen Eck erneut intensiv thematisiert und seine Einhaltung verstärkt kontrolliert wurde. Ebenso nachdrücklich vertritt Fritz Grübl die Interessen der Radfahrerinnen und Radfahrer. Auf seinen Einsatz gehen wichtige Impulse wie die Gründung der örtlichen Radkommission, die Freigabe des Fußgängerwegs an der Münchener Allee für den Radverkehr und der Lückenschluss des Radwegs an der Anton-Winkler-Straße zurück. Auch die Erarbeitung eines umfassenden Radwegekonzepts brachte er mit auf den Weg. Dabei geht es ihm nicht um Einzelmaßnahmen allein, sondern um eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in seiner Heimatstadt. Die langfristige Entwicklung Bad Reichenhalls begleitet Fritz Grübl ebenfalls mit großem Interesse. An der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts wirkte er in mehreren Fachforen mit. Nach dessen Beschluss wurde er 2025 in die Lenkungsgruppe berufen, die sich mit der Umsetzung des Konzepts befasst. Geradlinigkeit, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, bestehende Probleme offen anzusprechen, kennzeichnen sein kommunalpolitisches Wirken. Dabei behält Fritz Grübl die konkreten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger stets fest im Blick.
Herr Fritz Grübl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Konrad Heuwieser setzt sich seit mehr als vier Jahrzehnten mit Umsicht, Sachkenntnis und großem persönlichen Einsatz für die Stadt Altötting und den Landkreis Altötting ein. Seit 1984 gehört er dem Stadtrat Altötting an und hat in dieser langen Zeit die Entwicklung seiner Heimatstadt in zahlreichen Funktionen verlässlich mitgestaltet. Von 2002 bis 2020 übernahm er als dritter Bürgermeister besondere Verantwortung. In diesem Amt war er ein geschätzter Vertreter der Stadt, der auf eine faire und ausgleichende Zusammenarbeit bedacht war und zugleich stets wirtschaftliches und sparsames Handeln im Blick behielt. Seine Mitarbeit im Finanz- und Steuerausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss steht beispielhaft für diese gewissenhafte Haltung. Besonders am Herzen liegen Konrad Heuwieser soziale Fragen, Jugend und Bildung. Viele Jahre engagierte er sich als Vorsitzender des Kreisjugendrings und brachte sich auch persönlich bei Jugendfreizeiten ein. Der Maria-Ward-Grundschule Heiligenstatt, die er acht Schuljahre lang leitete, blieb er ebenfalls eng verbunden. Seiner Initiative ist es mitzuverdanken, dass diese als Bildungseinrichtung erhalten werden konnte. Ein weiteres Anliegen ist ihm die gute Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt Neuötting. Seit vielen Jahren wirkt er im gemeinsamen Kläranlagenausschuss mit und begleitet damit eine wichtige Aufgabe der interkommunalen Zusammenarbeit. Auch das kulturelle Leben der Kreisstadt förderte er mit Nachdruck. Im Forums-Ausschuss setzte er sich unter anderem für eine moderne Audioausstattung des KULTUR+KONGRESS FORUMS ein.
Auch auf Kreisebene übernimmt Konrad Heuwieser seit Jahrzehnten Verantwortung. Seit 1984 gehört er dem Kreistag Altötting an. Von 2008 bis 2026 war er zudem weiterer Stellvertreter des Landrats. Seine jahrzehntelange Erfahrung bringt Konrad Heuwieser bis heute verlässlich in die Arbeit für Stadt und Landkreis ein und behält dabei insbesondere die Belange junger Menschen im Blick.
Herr Konrad Heuwieser hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Georg Huber hat sich drei Jahrzehnte lang mit großer Tatkraft und persönlichem Einsatz für seine Heimatgemeinde Samerberg engagiert. Von 1996 bis 2002 gehörte er dem Gemeinderat an, von 2002 bis 2026 stand er als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde. In seiner 24-jährigen Amtszeit prägte er die Entwicklung Samerbergs nachhaltig und brachte zahlreiche Vorhaben auf den Weg, die die kommunale Infrastruktur und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbesserten. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Bildung und Betreuung. Unter seiner Führung entstanden eine neue Grundschule mit Mehrzweckhalle, eine Kinderkrippe sowie ein neuer Kindergarten mit Mittagsbetreuung. Auch für die öffentliche Sicherheit wurden wichtige Voraussetzungen geschaffen; so erhielt die Feuerwehr in Törwang ein neues Feuerwehrhaus. Auch die technische Infrastruktur entwickelte Georg Huber konsequent weiter. Im westlichen Gemeindegebiet wurde die Abwasserentsorgung neu aufgebaut, ein weiterer Trinkwasserbrunnen sichert die gemeindliche Wasserversorgung. Hinzu kamen der Neubau des Bauhofs sowie der flächendeckende Ausbau der Breitband- und Glasfaserversorgung. Damit stellte die Gemeinde wichtige Weichen für eine verlässliche und zukunftsfähige Daseinsvorsorge. Auch Freizeit und Naherholung hatte Georg Huber im Blick. Das Naturbad Törwang wurde neugestaltet. Besonders prägend war die gemeinsame Übernahme und Sanierung der Hochriesbahn mit der Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins. Das zunächst umstrittene und mit finanziellen Risiken verbundene Vorhaben verlangte politische Standfestigkeit und sicherte den Fortbestand einer für Tourismus und Naherholung wichtigen Einrichtung.
Über seine Heimatgemeinde hinaus übernimmt Georg Huber weiterhin kommunalpolitische Verantwortung. Seit 2008 gehört er dem Kreistag des Landkreises Rosenheim an. In seiner langjährigen Arbeit waren ihm ein vertrauensvolles Zusammenwirken im Gemeinderat, tragfähige Lösungen und ein respektvoller Umgang auch bei unterschiedlichen Auffassungen wichtige Grundlagen kommunaler Politik.
Herr Georg Huber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Andrea Jochner-Weiß hat sich über dreieinhalb Jahrzehnte mit großer Tatkraft und persönlichem Einsatz für die kommunale Gemeinschaft engagiert. Von 1990 bis 2014 gehörte sie dem Gemeinderat Wielenbach an, von 1998 bis 2014 war sie zweite Bürgermeisterin.
Seit 2002 wirkte sie zudem auf Kreisebene, zunächst als Mitglied des Kreistags und von 2008 bis 2014 als stellvertretende Landrätin. Von 2014 bis 2026 stand sie schließlich als Landrätin an der Spitze des Landkreises Weilheim-Schongau und prägte dort zentrale Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Landkreises. Einen besonderen Schwerpunkt ihrer Amtszeit bildete die Bildungsinfrastruktur. Unter ihrer Führung wurde der Neubau der gewerblich-technischen Berufsschule in Weilheim geplant, finanziert und verwirklicht. Mit weiteren Sanierungen und Erweiterungen an den Schulstandorten im Landkreis trieb sie zugleich die Modernisierung der Bildungslandschaft voran. In der ehemaligen Berufsschule wurde 2025 zudem ein Schulungszentrum für die Feuerwehren des Landkreises eingerichtet. Mit großer Entschlossenheit begleitete Andrea Jochner-Weiß auch die Neuaufstellung der Krankenhauslandschaft. Der Standort Weilheim wurde als Schwerpunktversorger gestärkt, während in Schongau ambulante und sektorenübergreifende Strukturen ausgebaut wurden. Einen weiteren wichtigen Schritt für die regionale Infrastruktur erreichte der Landkreis mit dem Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund zum 1. Januar 2025. Auch in schwierigen Situationen bewies Andrea Jochner-Weiß Führungsstärke und Organisationsvermögen. Während der Corona-Pandemie förderte sie die enge Zusammenarbeit von Gesundheitsamt, Krankenhäusern, Impfzentren und niedergelassenen Ärzten. Bei der Unterbringung von Geflüchteten setzte sie konsequent auf dezentrale Lösungen. Auch unter hohem Handlungsdruck bewies Andrea Jochner-Weiß die Fähigkeit, rasch tragfähige Lösungen zu organisieren und zugleich die langfristige Entwicklung des Landkreises im Blick zu behalten.
Frau Andrea Jochner-Weiß hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Erwin Karg stand 24 Jahre lang an der Spitze der Gemeinde Fuchstal und hat in dieser Zeit mit großer Tatkraft und Innovationsfreude wichtige Weichen für deren Entwicklung gestellt. Von 2002 bis 2026 übte er das Amt des Ersten Bürgermeisters aus. Besonders eng mit seinem Namen verbunden ist die konsequente Ausrichtung Fuchstals auf erneuerbare Energien, mit der sich die Gemeinde weit über die Region hinaus einen Namen gemacht hat. Seit 2009 wurde unter seiner Führung ein umfassendes Nahwärmenetz aufgebaut, das heute mehr als 220 Grundstücke versorgt. Zahlreiche Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden, mehrere Freiflächenanlagen und die Beteiligung an sieben Windkraftanlagen kamen hinzu. Mit Batterie- und Wärmespeichern sowie einer Power-to-Heat-Anlage setzte Fuchstal zudem früh auf innovative Möglichkeiten, Energieerzeugung und -verbrauch miteinander zu verbinden. Die Gemeinde produziert inzwischen ein Mehrfaches ihres eigenen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. Bei der Umsetzung dieser Projekte legte Erwin Karg großen Wert darauf, die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen und die Wertschöpfung möglichst vor Ort zu halten. Zahlreiche Auszeichnungen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit unterstreichen die überregionale Beachtung dieses Weges. Doch auch in anderen Bereichen entwickelte Erwin Karg seine Heimatgemeinde konsequent weiter. Straßen wurden erneuert, Wohn- und Gewerbegebiete erschlossen, das Rathaus saniert und erweitert sowie ein neuer Bürgersaal gebaut. Mit Investitionen in Mittelschule, Kindergärten und eine neue Kindertagesstätte stärkte die Gemeinde zugleich ihr Bildungs- und Betreuungsangebot. Zukunftsorientierte Projekte wie „Smart City Fuchstal“ verbanden kommunale Praxis mit neuen technischen Lösungen und Kooperationen mit Hochschulen.
Von 2008 bis 2020 brachte Erwin Karg seine Erfahrung außerdem als Mitglied des Kreistags Landsberg am Lech ein, insbesondere in Fragen der Jugendhilfe und des Hochbaus. Mit Weitblick, Verhandlungsgeschick und der Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten, hat er Fuchstal über fast ein Vierteljahrhundert zu einer Gemeinde entwickelt, deren Lösungen gerade im Bereich der Energiewende weit über die eigenen Grenzen hinaus Beachtung finden.
Herr Erwin Karg hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Eva-Maria Klinger hat sich über dreieinhalb Jahrzehnte hinweg mit großer Verlässlichkeit und Sachkunde für die Gemeinde Gauting eingesetzt. Von 1990 bis 2026 gehörte sie dem Gemeinderat an und war damit dessen dienstältestes Mitglied. In dieser langen Zeit widmete sie sich einem breiten Spektrum kommunaler Aufgaben und übernahm ab 2011 als Fraktionssprecherin zusätzliche Verantwortung. Um ihre Entscheidungen auf eine fundierte Grundlage zu stellen, bildete sie sich regelmäßig insbesondere im kommunalen Baurecht und in Haushaltsfragen fort. Einen besonderen Schwerpunkt ihres Wirkens bildete über viele Jahre die bauliche Entwicklung der Gemeinde. Seit 2002 gehörte Eva-Maria Klinger dem Bauausschuss an und begleitete dort zahlreiche Vorhaben, die das Erscheinungsbild und die Infrastruktur Gautings nachhaltig veränderten. Dazu zählen der Neubau der Realschule, das Projekt „KARLS“ am Bahnhof und der Neubau am Gautinger Hauptplatz. Auch für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs im Ortsteil Stockdorf setzte sie sich ein. Dabei behielt sie stets die praktischen Auswirkungen kommunaler Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger im Blick. Kennzeichnend für ihre Arbeit war eine sachorientierte Haltung, bei der tragfähige Lösungen für die Gemeinde im Vordergrund standen. Unterschiedliche Auffassungen gehörten für Eva-Maria Klinger selbstverständlich zur kommunalpolitischen Arbeit; entscheidend war für sie, das für Gauting und seine Bürgerinnen und Bürger Notwendige in den Mittelpunkt zu stellen.
Seit 2005 bringt Eva-Maria Klinger ihre langjährige Erfahrung auch als Mitglied des Kreistags Starnberg ein. Soziale und jugendpolitische Fragen liegen ihr darüber hinaus besonders am Herzen. Dies zeigt sich auch in ihrem langjährigen Engagement bei der Brücke Starnberg, die im Bereich der Jugendhilfe junge Menschen bei der Erfüllung gerichtlich angeordneter Weisungen unterstützt. Nach 36 Jahren im Gautinger Gemeinderat setzt Eva-Maria Klinger ihre kommunalpolitische Arbeit auf Kreisebene fort.
Frau Eva-Maria Klinger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Peter Kloo hat über drei Jahrzehnte hinweg mit Tatkraft, Zielstrebigkeit und großem Gestaltungswillen Verantwortung für seine Heimatstadt Kolbermoor übernommen. 1996 wurde er in den Stadtrat gewählt, von 2002 bis 2026 stand er als Erster Bürgermeister an der Spitze der Stadt. In seiner 24-jährigen Amtszeit begleitete er Kolbermoor durch einen tiefgreifenden Wandel und verband dabei die Bewahrung der industriellen Geschichte mit einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Eng mit seinem Namen verbunden ist die Wiederbelebung der ehemaligen Baumwollspinnerei. Peter Kloo unterstützte die Entwicklung der lange brachliegenden Industrieanlage mit großer Beharrlichkeit und trug dazu bei, sie als „Alte Spinnerei“ zu einem lebendigen Standort für Handel, Dienstleistungen und Arbeitsplätze zu entwickeln. Auch die historische Werkssiedlung wurde konsequent saniert und bietet heute weiterhin bezahlbaren Wohnraum. Mit dem neuen Rathaus, in das Stadtbücherei und Volkshochschule integriert wurden, und der weiteren Gestaltung des Rathausareals entstand ein lebendiger neuer Mittelpunkt des öffentlichen Lebens. Großes Augenmerk richtete Peter Kloo auch auf Bildung, Mobilität und den Schutz der Stadt. Der Neubau der Pauline-Thoma-Schule, zahlreiche Kinderbetreuungseinrichtungen und ein moderner Jugendtreff stärkten die Angebote für junge Menschen. Nach dem Hochwasser von 2013 trieb er gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt den Hochwasserschutz voran und bezog die Bevölkerung intensiv in die Planungen ein. Mit neuen Verkehrsverbindungen, einer verbesserten Radverkehrsinfrastruktur und dem 2013 eingeführten Stadtbus wurden weitere wichtige Akzente für die Mobilität gesetzt. Kennzeichnend für Peter Kloos Amtsverständnis waren der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, transparente Information und das Bemühen, auch bei kontroversen Fragen auf Grundlage sachlicher Diskussionen tragfähige Lösungen zu finden.
Über Kolbermoor hinaus brachte er seine Erfahrung von 2002 bis 2026 im Kreistag Rosenheim ein und setzte sich für eine enge Zusammenarbeit der Kommunen im Rosenheimer Raum ein. Von 2015 bis 2025 stand er zudem dem Ring der Europäischen Schmiedestädte als Präsident vor und stärkte damit die überregionale Vernetzung seiner Heimatstadt.
Herr Peter Kloo hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Michael Kölbl hat über vier Jahrzehnte hinweg mit großer Tatkraft und ausgeprägtem Gestaltungswillen Verantwortung für seine Heimatstadt Wasserburg a. Inn übernommen. Von 1984 bis 2002 gehörte er dem Stadtrat an, zwölf Jahre davon als Fraktionsvorsitzender. Von 2002 bis 2026 stand er als Erster Bürgermeister an der Spitze der Stadt. In seiner 24-jährigen Amtszeit setzte er wichtige Impulse für eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung und verband dabei die Schaffung zeitgemäßer Infrastruktur mit dem Erhalt des besonderen historischen Charakters Wasserburgs. Ein besonderes Anliegen war Michael Kölbl die Schaffung von Wohnraum. Die Stadt erwarb den Bahnhof Reitmehring und schuf dort neben Park-and-Ride-Plätzen neue Wohnungen. Einheimischenmodelle sowie öffentlich geförderte Wohnungsbauprojekte eröffneten weitere Möglichkeiten für bezahlbares Wohnen. Auch den Ausbau der Kinderbetreuung trieb die Stadt kontinuierlich voran. Mit dem Erwerb und Umbau des alten Bahnhofs zum Bürgerbahnhof entstand zudem eine soziale Anlaufstelle; auf dem Gelände wurde auch Wohnraum für Menschen mit Behinderung geschaffen. Großes Augenmerk richtete Michael Kölbl auf die Verbindung von Denkmalschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung. Die Generalsanierung des stadtbildprägenden Brucktorensembles steht beispielhaft für den Erhalt des historischen Erbes. Zugleich entwickelte Wasserburg eine Gestaltungssatzung, die den Einsatz regenerativer Energien auch im denkmalgeschützten Altstadtensemble ermöglicht. Für diesen innovativen Ansatz wurde die Stadt 2022 mit der Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet. Auch die Generalsanierung der Mittelschule und der Ausbau des Hochwasserschutzes zählen zu den prägenden Vorhaben seiner Amtszeit.
Seit 1996 bringt Michael Kölbl seine kommunalpolitische Erfahrung auch im Kreistag des Landkreises Rosenheim ein. Als langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat der Kliniken begleitete er insbesondere die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den gemeinsamen Neubau von Kreis- und Bezirksklinik in Wasserburg. So verbindet sich sein jahrzehntelanges Wirken vor Ort mit einer Verantwortung, die weit über die Stadtgrenzen hinausreicht.
Herr Michael Kölbl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Jens Machold hat sich 36 Jahre lang mit großem persönlichen Einsatz für den Markt Wolnzach und den Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm engagiert. Von 1990 bis 2008 gehörte er dem Marktgemeinderat an und übernahm ab 2002 als zweiter Bürgermeister zusätzliche Verantwortung. Von 2008 bis 2026 stand er schließlich als Erster Bürgermeister an der Spitze des Marktes. In seiner 18-jährigen Amtszeit begleitete er Wolnzach mit Bürgernähe und Gestaltungswillen auf dem Weg zu einem modernen und attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort. Ein besonderes Augenmerk richtete Jens Machold auf gute Bedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien. Grund- und Mittelschule wurden zeitgemäß ausgestattet, die Betreuungsangebote mit Kindergärten, Kinderkrippe, Kinderhort, Großtagespflegen und offener Ganztagsbetreuung kontinuierlich ausgebaut. Mit dem Neubau einer weiteren Turnhalle stärkte der Markt zugleich die schulische und sportliche Infrastruktur. Auch die technische und bauliche Entwicklung Wolnzachs brachte Jens Machold konsequent voran. Abwasserentsorgung und Wasserversorgung wurden modernisiert, Straßen saniert und der Breitbandausbau im gesamten Gemeindegebiet vorangetrieben. Dorferneuerungsmaßnahmen und die Neugestaltung des Rathausvorplatzes werteten das örtliche Umfeld auf. Mit der Ausweisung neuer Wohnbau- und Gewerbeflächen schuf der Markt zugleich Raum für Familien und Unternehmen und stärkte seine Entwicklungsperspektiven. Dabei hatte Jens Machold stets auch die besondere Stellung Wolnzachs im Herzen der Hallertau im Blick.
Ab 2023 übernahm er zudem als Verbandsvorsitzender des Deutschen Hopfenmuseums Verantwortung für eine Einrichtung, die eng mit Geschichte und Identität der Region verbunden ist.
Von 2002 bis 2026 brachte Jens Machold seine kommunalpolitische Erfahrung außerdem als Mitglied des Kreistags Pfaffenhofen a.d.Ilm ein und wirkte dort zuletzt auch im Kreisausschuss mit. So hat er über viele Jahre hinweg die Entwicklung seiner Heimat auf Gemeinde- und Kreisebene verlässlich begleitet.
Herr Jens Machold hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Josef Niedermaier engagierte sich drei Jahrzehnte lang mit großer Tatkraft für die Stadt Bad Tölz und den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Von 1996 bis 2008 gehörte er dem Stadtrat und dem Kreistag an. Von 1999 bis 2000 war er dritter, anschließend bis 2008 Erster Bürgermeister. Von 2008 bis 2026 stand er als Landrat an der Spitze des Landkreises. Bereits als Bürgermeister stellte er wichtige Weichen. Während seiner Amtszeit entwickelte sich die Flinthöhe zu einem neuen Stadtteil mit Gewerbe- und Wohnflächen sowie einem Sportzentrum mit neuer Eissporthalle und Kletterhalle. In diese Zeit fiel zudem die Übernahme des städtischen Krankenhauses durch die Asklepios Kliniken. Vertraglich wurden dabei die Modernisierung und der weitere Betrieb des Krankenhauses gesichert. Ein langfristiges Anliegen war Josef Niedermaier die Nordumfahrung von Bad Tölz. Dieses für die Entlastung vom Durchgangsverkehr wichtige Vorhaben verfolgte er über beide Ämter hinweg; 2021 erfolgte schließlich der Spatenstich. Seinem persönlichen Einsatz und seiner Überzeugungsarbeit ist es mit zu verdanken, dass das Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung bei Bad Tölz errichtet wurde. Mit dem 2025 begonnenen Bau des Bayerischen Zentrums für alpine Sicherheit wurde dieser Standort für Ausbildung und Sicherheit im alpinen Raum weiter gestärkt.
Als Landrat richtete Josef Niedermaier sein Augenmerk besonders auf Modernisierung und Vernetzung. Der Landkreis gehörte zu den Pilotlandkreisen für den digitalen Bauantrag; 2023 wurde das Landratsamt als „Digitales Amt“ ausgezeichnet. Ihm gelang zudem die Ansiedlung des Technologietransferzentrums TIZIO der Hochschule München. Mit großem Nachdruck setzte er sich auch für die Aufnahme des Landkreises in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund ein, die 2023 verwirklicht wurde und Bus- und Bahnfahrten für die Bevölkerung einfacher und günstiger machte. Auf seinen Vorschlag hin entstand außerdem gemeinsam mit sieben Gemeinden ein interkommunales Hallenbad in Geretsried. Für sein grenzüberschreitendes Engagement, insbesondere bei der Gründung der Euregio SBM mit dem Bezirk Schwaz in Tirol und dem Landkreis Miesbach, wurde Josef Niedermaier 2021 mit dem Tiroler Adler-Orden in Gold ausgezeichnet. Pragmatismus, eine offene Gesprächskultur und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen, kennzeichnen Josef Niedermaiers kommunalpolitisches Wirken. Über drei Jahrzehnte hat er auf Stadt- und Kreisebene Verantwortung übernommen und wichtige Entwicklungen für Bad Tölz und den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen angestoßen und begleitet.
Herr Josef Niedermaier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Peter Otto hat sich vier Jahrzehnte lang mit großer Sachkunde und persönlichem Einsatz für seine Heimatgemeinde Rohrbach engagiert. Von 1984 bis 2024 gehörte er ununterbrochen dem Gemeinderat an. Besondere Verantwortung übernahm er von 1990 bis 1996 sowie erneut von 2008 bis 2014 als zweiter Bürgermeister. Den Anstoß für sein kommunalpolitisches Engagement gaben ihm vor allem die damaligen schulischen Verhältnisse in Rohrbach und der Wunsch, diese nachhaltig zu verbessern. So bildeten Bildung und schulische Infrastruktur einen besonderen Schwerpunkt seines jahrzehntelangen Wirkens. Als Pädagoge und langjähriger Rektor der Rohrbacher Schule brachte Peter Otto dabei seine berufliche Erfahrung unmittelbar in die kommunalpolitische Arbeit ein. Besonders verdient machte er sich um den Neubau der Grundschule im Jahr 1997 und die Sanierung des Schulaltbaus. Auch bei der Errichtung der 2007 eröffneten Turmberghalle wirkte er als Rektor und Mitglied eines eigens dafür eingerichteten Arbeitskreises intensiv mit. Auf ihn geht zudem der Name der Halle zurück. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Schuldienst blieb Peter Otto der Weiterentwicklung der Rohrbacher Schullandschaft eng verbunden. Als Gemeinderat und Mitglied des Schulverbands begleitete er weitere wichtige Entscheidungen. Ein besonderes Anliegen war ihm zuletzt die Sanierung der alten Schulturnhalle. Nach langjährigen Bemühungen konnte sie zu einer modernen Sporthalle für Schule und Breitensport umgebaut und im Februar 2024 eröffnet werden. Peter Otto selbst bezeichnete dieses Vorhaben als Herzensprojekt. Mit Fachkenntnis, Beharrlichkeit und einem besonderen Blick für Bildung und junge Menschen hat Peter Otto die Entwicklung Rohrbachs über Jahrzehnte mitgeprägt.
Herr Peter Otto hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Walter Rauschers kommunalpolitisches Wirken reicht mehr als fünf Jahrzehnte zurück. Von 1972 bis 1979 gehörte er erstmals dem Stadtrat an; seit 2002 ist er erneut Mitglied des Gremiums und setzt seine Arbeit auch in der neuen Wahlperiode fort. In dieser außergewöhnlich langen Zeit hat er an ganz unterschiedlichen Fragen der Stadtentwicklung mitgewirkt und dabei immer wieder auch seine berufliche Erfahrung als Bankkaufmann und Immobilienfachmann eingebracht. Einen besonderen Schwerpunkt seines Wirkens bilden seit vielen Jahren Finanz-, Grundstücks- und Wohnungsfragen. Von 2002 bis 2014 führte Walter Rauscher den Vorsitz im Rechnungsprüfungsausschuss und begleitete damit die Haushaltsführung der Stadt mit besonderer Verantwortung. Seit 2008 wirkt er im Grundstücks- und Wohnungsausschuss mit. Auch die langfristige bauliche Entwicklung Erdings beschäftigt ihn seit vielen Jahren. Seine Fachkenntnisse bei der Bewertung von Grundstücken und Immobilien kommen ihm dabei ebenso zugute wie seine jahrzehntelange Kenntnis der örtlichen Verhältnisse. Dass kommunalpolitische Arbeit für Walter Rauscher ganz konkret bei den Bedürfnissen der Menschen beginnt, zeigte sich besonders während seiner Tätigkeit als Referent für Inklusion von 2014 bis 2020. Am Kronthaler Weiher setzte er sich dafür ein, das beliebte Naherholungsgebiet auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen besser zugänglich zu machen. Auf seine Initiative wurde unter anderem ein Geländer geschaffen und bis ins Wasser verlängert, das gehbehinderten Menschen den Zugang erleichtert. Auch barrierefreie Wege und weitere behindertengerechte Einrichtungen brachte er immer wieder zur Sprache. Selbst vermeintlich kleine Hindernisse nahm er dabei ernst, weil sie für Betroffene im Alltag einen großen Unterschied machen können. Dieser Blick für praktische Lösungen prägt sein Engagement seit jeher. Schon in seiner ersten Amtszeit übernahm Walter Rauscher als Kindergartenreferent Verantwortung für Kinder und Familien. Bis heute wirkt er im Grundstücks- und Wohnungsausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss und im Stadtentwicklungsausschuss mit. Walter Rauscher ist seiner Heimatstadt seit Jahrzehnten eng verbunden. Diese Verbundenheit versteht er selbst als Verpflichtung, sich einzubringen und für Erding das Beste zu erreichen. Mit seiner Erfahrung, seiner fachlichen Kompetenz und seinem Blick für die konkreten Bedürfnisse der Menschen begleitet er die Entwicklung seiner Heimatstadt bis heute verlässlich.
Herr Walter Rauscher hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Bernhard Sammiller setzt sich seit drei Jahrzehnten mit großer Verlässlichkeit und Tatkraft für den Markt Pförring und den Landkreis Eichstätt ein. Von 1996 bis 2020 stand er als Erster Bürgermeister an der Spitze des Marktes. In diesen 24 Jahren brachte er zahlreiche Vorhaben auf den Weg, die Pförrings Infrastruktur stärkten und die Entwicklung des Marktes nachhaltig voranbrachten. Ein besonderes Augenmerk richtete Bernhard Sammiller auf gute Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Unter seiner Führung wurde die Grundschule neu gebaut. Mit der Organisation des Schulverbunds Pförring-Altmannstein trug er zugleich dazu bei, den Schulstandort langfristig zu sichern. Neue Wohn- und Gewerbegebiete schufen Raum für die weitere Entwicklung des Marktes. Auch die Neugestaltung des Marktplatzes setzte einen sichtbaren Akzent. In den Ortsteilen Lobsing, Pirkenbrunn und Ettling entstanden Dorfgemeinschaftshäuser als neue Treffpunkte für die Bürgerschaft und die örtlichen Feuerwehren. Große Bedeutung maß Bernhard Sammiller einer verlässlichen kommunalen Daseinsvorsorge bei. Von 2002 bis 2020 stand er der Verwaltungsgemeinschaft Pförring vor. In dieser Zeit gelang es, die Abwasserentsorgung der Mitgliedsgemeinden neu zu ordnen und nach langen Diskussionen eine gemeinsame Lösung für Betrieb, Unterhalt und Ausbau der Anlagen zu finden. Als Vorsitzender des Wasserzweckverbands Ingolstadt-Ost begleitete er unter anderem die Sanierung des Hochbehälters in Oberhartheim und die laufende Instandhaltung des Leitungsnetzes. Als Vorsitzender des Zweckverbands Altenheim Pförring übernahm er Verantwortung für die ältere Generation. Während seiner Amtszeit wurde der Neubau am Gries in Betrieb genommen und damit ein modernes Zuhause für Seniorinnen und Senioren geschaffen.
Seit 2002 bringt Bernhard Sammiller seine Erfahrung auch in den Kreistag Eichstätt ein. Seit 2020 ist er stellvertretender Landrat und übt dieses Amt auch in der neuen Wahlperiode aus. Dabei stellt er sich auch schwierigen Fragen, etwa zur medizinischen Versorgung, und vertritt notwendige Entscheidungen offen und sachorientiert. Mit seiner Beharrlichkeit, seinem Realitätssinn und seiner Bereitschaft, auch bei schwierigen Themen Verantwortung zu übernehmen, setzt sich Bernhard Sammiller seit vielen Jahren für tragfähige Lösungen auf Gemeinde- und Kreisebene ein.
Herr Bernhard Sammiller hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Josef Schäch prägt seit den 1980er-Jahren das kommunalpolitische Leben im Markt Wolnzach und im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm. Von 1984 bis 1990 gehörte er dem Marktgemeinderat an. Von 1990 bis 2008 stand er dann 18 Jahre lang als Erster Bürgermeister an der Spitze des Marktes und stellte in dieser Zeit wichtige Weichen für dessen weitere Entwicklung. Während seiner Amtszeit entstanden oder entwickelten sich zahlreiche Einrichtungen, die Wolnzach bis heute prägen. Dazu zählen das Hallertau-Gymnasium, das Deutsche Hopfenmuseum, eine neue Sporthalle für die Grund- und Hauptschule und ein neues Feuerwehrgerätehaus. Auch das historische Rathaus wurde umfassend saniert. Gerade mit dem Deutschen Hopfenmuseum erhielt Wolnzach eine Einrichtung, die die besondere Geschichte und Identität des Marktes im Herzen der Hallertau sichtbar bewahrt. Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, Wolnzach als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit einer leistungsfähigen Infrastruktur weiterzuentwickeln. Nach seiner Zeit als Erster Bürgermeister kehrte Josef Schäch 2014 in den Marktgemeinderat zurück. Von 2020 bis 2026 übernahm er als zweiter Bürgermeister erneut besondere Verantwortung. Auch in dieser Zeit begleitete er wichtige Vorhaben, darunter den Neubau eines weiteren Kindergartens, die digitale Ausstattung der Grund- und Mittelschule sowie Investitionen in Abwasserentsorgung, Wasserversorgung und Straßen.
Auch auf Kreisebene verfügt Josef Schäch über jahrzehntelange Erfahrung. Von 1984 bis 2008 gehörte er dem Kreistag Pfaffenhofen a.d.Ilm an. 2008 wurde er zum Landrat gewählt. Von 2014 bis 2020 wirkte er erneut im Kreistag mit und seit 2026 wiederum. Bürgernähe, Tatkraft und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, kennzeichnen sein Verständnis von Kommunalpolitik bis heute. Auch nach Jahrzehnten kommunalpolitischen Engagements sucht Josef Schäch weiterhin den unmittelbaren Austausch mit den Menschen und bringt seine Erfahrung mit großer persönlicher Energie in die Gestaltung seiner Heimat ein.
Herr Josef Schäch hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Josef Schaftari setzt sich seit mehr als vier Jahrzehnten mit großer Verlässlichkeit und persönlichem Engagement für seine Heimatgemeinde Hausham ein. Seit 1984 gehört er dem Gemeinderat an. Von 2002 bis 2008 übernahm er als dritter Bürgermeister zusätzliche Verantwortung, seit 2008 ist er zweiter Bürgermeister. In dieser außergewöhnlich langen Zeit hat er zahlreiche Entscheidungen begleitet, mit denen wichtige Bereiche der gemeindlichen Infrastruktur weiterentwickelt wurden. Jugend und Sport gehörten über viele Jahre zu den besonderen Schwerpunkten seines Wirkens. Von 1984 bis 2002 war Josef Schaftari Jugend- und Sportreferent. In diese Zeit fielen der Neubau des Sportheims und die Sanierung der zentralen Sportanlage der Gemeinde. Mit großem Einsatz begleitete er diese Vorhaben und setzte sich damit für gute Rahmenbedingungen für Jugend und Sport in Hausham ein. Auch Fragen der baulichen Entwicklung beschäftigen Josef Schaftari seit vielen Jahren. Von 1990 bis 1996 und erneut seit 2014 wirkt er im Bau- und Umweltausschuss mit. Dabei setzt er sich für eine nachhaltige und zukunftsorientierte bauliche Entwicklung sowie für eine gesunde Baukultur ein. Zu den wichtigen Vorhaben, die er begleitete, zählen die Sanierung und Neuerrichtung gemeindlicher Kindertagesstätten sowie die Sanierung der Grund- und Mittelschule Hausham mit dem Neubau der Schulturnhalle. Damit wurden wichtige Voraussetzungen für zeitgemäße Bildungs- und Betreuungsangebote geschaffen. Josef Schaftari hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und versteht es, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen. Auch bei unterschiedlichen Auffassungen sucht er den konstruktiven Austausch und trägt dazu bei, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Als zweiter Bürgermeister steht er dem Ersten Bürgermeister verlässlich zur Seite und vertritt die Interessen der Gemeinde mit großem Engagement. Seine sachbezogene und lösungsorientierte Art, sein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, kennzeichnen Josef Schaftaris kommunalpolitisches Wirken bis heute.
Herr Josef Schaftari hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Johann Schild hat sich drei Jahrzehnte lang mit großer Tatkraft für die Gemeinde Fridolfing und den Landkreis Traunstein eingesetzt. Von 1996 bis 2002 gehörte er dem Gemeinderat an, von 2002 bis 2026 stand er 24 Jahre als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Amtszeit lag auf der Weiterentwicklung familienfreundlicher Angebote und der sozialen Infrastruktur. Unter seiner Führung wurden die Betreuungsangebote für Kinder mit Kinderkrippe, Kindergärten, Waldkindergarten und offener Ganztagsbetreuung kontinuierlich erweitert. Mit kommunalem Wohnungsbau und dem Generationswohnen entstand Wohnraum für unterschiedliche Lebensphasen. Zugleich setzte Johann Schild auf unmittelbare Unterstützung für Familien. Eine Bürgerhilfsstelle und weitere familienbezogene Leistungen stehen beispielhaft für sein Anliegen, Hilfe möglichst unkompliziert dort ankommen zu lassen, wo sie benötigt wird. Auch die Infrastruktur Fridolfings wurde während seiner Amtszeit umfassend weiterentwickelt. Mit dem Projekt „Maibaumwiese“ erhielten Bücherei, Vereine und Verwaltung neue Räume und das Gemeindeleben einen weiteren Mittelpunkt. Eine neue Turnhalle, Feuerwehrhäuser in Fridolfing und Pietling sowie neue Wohn- und Gewerbegebiete setzten weitere wichtige Akzente. Besonders am Herzen lag Johann Schild der Erhalt der Salzachklinik. Mit Nachdruck setzte er sich für deren finanzielle Stabilität, Fördermöglichkeiten und die Zusammenarbeit mit Ärzten ein. Während seiner Amtszeit wurden unter anderem Maßnahmen am Krankenhauslabor umgesetzt, Haus C neu gebaut und die Operationsräume umgebaut. Auch die Gründung eines Fördervereins unterstützte das Ziel, die medizinische Versorgung dauerhaft am Ort zu sichern.
Von 1996 bis 2026 brachte Johann Schild seine Erfahrung zudem als Mitglied des Kreistags Traunstein ein. Von 2020 bis 2026 übernahm er dort als Fraktionsvorsitzender zusätzliche Verantwortung. Besonders Fragen der Finanzen, des Gebäudemanagements und der Gesundheitsversorgung begleitete er in verschiedenen Gremien und Aufsichtsräten. Mit seinem Einsatz für Familien, die Salzachklinik und eine leistungsfähige Infrastruktur hat Johann Schild Fridolfing über viele Jahre hinweg entscheidend mitgestaltet und zugleich wichtige Impulse für den Landkreis Traunstein gesetzt.
Herr Johann Schild hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Helmut Schiller hat sich 42 Jahre lang mit großer Verlässlichkeit und persönlichem Einsatz für seine Heimatgemeinde Utting am Ammersee engagiert. Von 1984 bis 2026 gehörte er ununterbrochen dem Gemeinderat an, von 2020 bis 2026 übernahm er als dritter Bürgermeister zusätzliche Verantwortung. In dieser außergewöhnlich langen Zeit brachte er seine Erfahrung in ganz unterschiedliche Bereiche des kommunalen Lebens ein. Ein besonderer Schwerpunkt seines Wirkens lag auf Bau- und Wohnungsfragen. Seit 1990 arbeitete Helmut Schiller im Bau- und Umweltausschuss mit und konnte dort seine berufliche Erfahrung als Bauingenieur unmittelbar einbringen. Mit großer Sachkunde setzte er sich für eine maßvolle und nachhaltige bauliche Entwicklung Uttings ein. Besonders deutlich wurde dies beim Schmucker-Areal. Als Verwaltungsrat des gemeindlichen Kommunalunternehmens begleitete er die Entwicklung des Geländes und brachte seine Fachkenntnisse in das anspruchsvolle Vorhaben ein. Mit dem Bau von 88 geförderten gemeindeeigenen Mietwohnungen entstand dort bezahlbarer Wohnraum. Ebenso prägend war sein Einsatz für soziale Belange. Mehr als zwei Jahrzehnte war Helmut Schiller Jugendreferent und wirkte an der Gründung des Fördervereins „Jugendhaus Utting“ mit. Seit 2002 widmete er sich als Referent für Senioren und Menschen mit Behinderung insbesondere den Anliegen älterer und beeinträchtigter Bürgerinnen und Bürger. Ein besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die Barrierefreiheit und auf praktische Verbesserungen im Alltag. Auch für Menschen in schwierigen Lebenssituationen hatte er stets ein offenes Ohr und suchte nach unbürokratischen Lösungen. Wie selbstverständlich Helmut Schiller Verantwortung übernahm, zeigte sich auch während der Corona-Pandemie. Auf seine Initiative wurde in Utting als erster Kommune im Landkreis Landsberg am Lech eine Schnellteststation eingerichtet. Dabei blieb es für ihn nicht bei der Idee; er wirkte auch tatkräftig an der Organisation mit und half selbst vor Ort. Seine langjährige Erfahrung brachte Helmut Schiller zudem in die kommunale Wasserversorgung und seit 2020 als Verwaltungsrat des gemeindlichen Kommunalunternehmens ein. Fachkompetenz, Hilfsbereitschaft und Beharrlichkeit kennzeichneten dabei sein Wirken ebenso wie sein Blick für die konkreten Bedürfnisse der Menschen. So hat er Utting über mehr als vier Jahrzehnte in baulichen und sozialen Fragen verlässlich mitgestaltet.
Herr Helmut Schiller hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Martin Schmid hat sich mehr als dreieinhalb Jahrzehnte mit großer Tatkraft und persönlichem Einsatz für die Stadt Vohburg a.d.Donau und den Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm engagiert. 1989 wurde er in den Stadtrat gewählt, von 1990 bis 1996 war er dritter und von 1996 bis 2008 zweiter Bürgermeister. Von 2008 bis 2026 stand er schließlich 18 Jahre als Erster Bürgermeister an der Spitze der Stadt und prägte in dieser Zeit deren Entwicklung in vielen Bereichen. Ein besonderes Anliegen war Martin Schmid die Bildung. Die Grund- und Mittelschule wurde saniert und erweitert, das Angebot bis zum mittleren Schulabschluss ausgebaut und mit Ganztagsbetreuung und Hort ergänzt. Auch die Kinderbetreuung entwickelte die Stadt mit neuen Krippen- und Kindergartenplätzen weiter. Mit dem Haus der Musik, der Agnes-Bernauer-Halle und einem Jugendtreff entstanden zugleich neue Möglichkeiten für Musik, Sport und Freizeit. Großen Wert legte Martin Schmid auch darauf, den besonderen Charakter Vohburgs zu bewahren und das kulturelle Leben zu stärken. Das Pflegerschloss wurde zu einem Museum ausgebaut, der Thalmayr-Stadel zum Kulturstadel entwickelt und für das Freilichttheater am Burgberg wurden geeignete Rahmenbedingungen geschaffen. Historische Gebäude wie Rathaus und Stadttore wurden saniert, der Stadtplatz neu gestaltet und die Donaustraße aufgewertet. So verband Martin Schmid die behutsame Bewahrung des gewachsenen Stadtbildes mit einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der Innenstadt. Besondere Bedeutung hatte für ihn der Hochwasserschutz. Die Schutzanlagen an Kleiner und Großer Donau wurden ausgebaut, unter anderem mit einer Hochwassermauer und einer neuen Brücke; der Damm an der Großen Donau wurde gespundet und erhöht. Zugleich wurde die technische Ausstattung der Feuerwehren für künftige Hochwasserereignisse verbessert. Beim schweren Hochwasser 2024 war Martin Schmid nahezu ununterbrochen vor Ort, um die Lage zu beurteilen und notwendige Maßnahmen zu koordinieren. Auch Wohnraum und die weitere Entwicklung Vohburgs behielt er im Blick. Während seiner Amtszeit wuchs die Stadt auf mehr als 9.000 Einwohner.
Von 1996 bis 2026 brachte Martin Schmid seine kommunalpolitische Erfahrung zudem als Mitglied des Kreistags Pfaffenhofen a.d.Ilm ein.
Herr Martin Schmid hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Paul Sedlmaier hat sich 42 Jahre lang mit großer Verlässlichkeit, Tatkraft und ausgeprägtem Gemeinsinn für seine Heimatgemeinde Kirchberg eingesetzt. Von 1984 bis 2026 gehörte er ununterbrochen dem Gemeinderat an. Von 1996 bis 2020 übernahm er als zweiter Bürgermeister zusätzliche Verantwortung und unterstützte den Ersten Bürgermeister über 24 Jahre hinweg bei seinen vielfältigen Aufgaben. In seiner außergewöhnlich langen Zeit im Gemeinderat begleitete Paul Sedlmaier die Entwicklung Kirchbergs in vielen Bereichen und brachte sich immer wieder auch ganz praktisch in kommunale Vorhaben ein. Zu den Projekten, die er mit auf den Weg brachte, zählt bereits in den 1980er-Jahren das Feuerwehrhaus in Arndorf. Später übernahm er Verantwortung im Rechnungsprüfungsausschuss und gehörte von 2002 bis 2026 der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Steinkirchen an. Besonders am Herzen lagen Paul Sedlmaier auch das kulturelle Leben und die Geschichte seiner Heimatgemeinde. Paul Sedlmaier gehörte dem Arbeitskreis „Kirchberger Chronik“ an und wirkte als Mitherausgeber und Mitautor an der rund 600 Seiten umfassenden Gemeindechronik mit. Über viele Jahre trug er damit dazu bei, Geschichte, Traditionen und Entwicklungen Kirchbergs für kommende Generationen festzuhalten. Auch zahlreiche örtliche Veranstaltungen begleitete und unterstützte er mit großem persönlichem Einsatz. Kennzeichnend für Paul Sedlmaiers kommunalpolitische Arbeit waren seine Zuverlässigkeit, seine Loyalität und die Bereitschaft, nicht nur Ideen einzubringen, sondern bei deren Umsetzung selbst mit anzupacken. Mit dieser Haltung war er über Jahrzehnte hinweg eine wichtige Stütze des Gemeinderats und des kommunalen Lebens in Kirchberg.
Herr Paul Sedlmaier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Andrä-Dieter Senninger hat sich 42 Jahre lang mit großer Verlässlichkeit und persönlichem Einsatz für seine Heimatgemeinde Unterhaching engagiert. Von 1984 bis 2026 gehörte er ununterbrochen dem Gemeinderat an und brachte seine Erfahrung dort in ein breites Spektrum kommunaler Aufgaben ein. Über viele Jahre lagen seine Schwerpunkte insbesondere auf Bau- und Wohnungsfragen sowie auf sozialen Belangen. Als langjähriges Mitglied des Bau- und Umweltausschusses und von 2008 bis 2020 als Bau- und Verkehrsreferent begleitete Andrä-Dieter Senninger wichtige Fragen der Ortsentwicklung. Dabei war ihm eine geordnete und maßvolle bauliche Entwicklung ein besonderes Anliegen. Große Bedeutung hatte für ihn auch der soziale Wohnungsbau. Über viele Jahre wirkte er im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Unterhaching mit und setzte sich dafür ein, bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde zu sichern und weiterzuentwickeln. Ebenso engagiert widmete er sich den sozialen Belangen seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger. Von 1990 bis 2014 war er Jugend- und Sportreferent. Von 2020 bis 2026 übernahm er als Beauftragter für Senioren, Soziales, Integration und Inklusion besondere Verantwortung. Ein persönliches Anliegen war ihm die Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen. Bereits 2008 wirkte er an der Einrichtung der ersten „Herbstwindgruppe“ mit; eine zweite folgte 2009. Er unterstützte diese Angebote nicht nur organisatorisch, sondern half über viele Jahre selbst im Fahrdienst und als Musiker. Auch die Tanztees für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen begleitete und organisierte er von Beginn an. 2017 trug er zudem dazu bei, in Unterhaching eine Pflege- und Demenzbeauftragte einzusetzen. Kennzeichnend für Andrä-Dieter Senningers Wirken war, dass er kommunalpolitische Anliegen nicht nur in den Gremien vertrat, sondern sich auch persönlich um ihre praktische Umsetzung kümmerte. Mit Beharrlichkeit, Hilfsbereitschaft und großer Nähe zu den Menschen hat Andrä-Dieter Senninger Unterhaching über mehr als vier Jahrzehnte mitgestaltet.
Herr Andrä-Dieter Senninger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Bernhard Sontheim stand von 2002 bis 2026 als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde Feldafing. 24 Jahre lang setzte er sich mit großem persönlichem Engagement für die positive Entwicklung seiner Heimatgemeinde ein und brachte zahlreiche wichtige Vorhaben voran. Eng mit seinem Namen verbunden sind der Neubau der Grundschule und der Umbau des Feldafinger Bahnhofs zum Rathaus. Ein besonderes Anliegen war ihm zudem der Erhalt der Reha-Klinik in Feldafing. Nach intensiven Diskussionen konnte sie auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne neu errichtet und damit dauerhaft am Ort gehalten werden. Auch die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung der Gemeinde hatte er stets im Blick. Ein wichtiger Erfolg war die Genehmigung des Gewerbegebiets in Wieling, mit der neue Entwicklungsmöglichkeiten für örtliche Betriebe geschaffen wurden. Für die Zukunft des Feuerwehrhauses wurde zuletzt mit der vorgesehenen Sanierung und Erweiterung des bestehenden Gebäudes eine tragfähige Lösung entwickelt.
Über die Gemeindegrenzen hinaus übernahm Bernhard Sontheim ebenfalls Verantwortung. Von 2008 bis 2026 gehörte er dem Kreistag Starnberg an. Von 2008 bis zur Zusammenführung der regionalen Tourismus- und Wirtschaftsförderung im Jahr 2017 führte er zudem den Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land als Erster Vorsitzender. In seine Amtszeit fiel ab 2015 die Entwicklung einer gemeinsamen Marke für die Region. Auch die Zusammenführung des Tourismusverbands mit der regionalen Wirtschaftsförderung zur gwt Starnberg GmbH begleitete er. Von 2017 bis 2020 setzte er dieses Engagement als Vorsitzender des Strategiebeirats fort.
Bernhard Sontheim war es während seiner langen Amtszeit wichtig, konkrete Projekte voranzubringen und zugleich im unmittelbaren Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu bleiben. Gerade diese Nähe zu den Menschen und sein beharrliches Eintreten für die Entwicklung Feldafings kennzeichnen sein 24-jähriges Wirken an der Spitze der Gemeinde.
Herr Bernhard Sontheim hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Georg Soyer gestaltet seit 1990 als Mitglied des Stadtrats die Entwicklung der Stadt Rosenheim mit. Seit inzwischen 36 Jahren bringt er dort seine Erfahrung und seinen Sachverstand in wichtige kommunale Aufgaben ein. Ein besonderer Schwerpunkt seines Wirkens liegt auf einer maßvollen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Vor allem die Entwicklung des Rosenheimer Nordens begleitet er mit großer Aufmerksamkeit. Dabei setzt er sich beharrlich dafür ein, landwirtschaftlich genutzte Flächen im Stadtgebiet zu erhalten und damit gewachsene Strukturen zu bewahren.
Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist für Georg Soyer die kommunale Infrastruktur. Über viele Jahre brachte Georg Soyer seine Erfahrung sowohl im Werkausschuss Stadtentwässerung als auch im Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft ein. Im Bereich der Stadtentwässerung ist ihm insbesondere die Senkung der Immissionswerte des Klärwerks ein Anliegen, um die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner zu verringern und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Seit Beginn seiner Stadtratstätigkeit übernahm Georg Soyer zudem über Jahrzehnte Verantwortung in der Verbandsversammlung des Holztechnischen Museums. Kennzeichnend für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Wirken sind Beharrlichkeit, Sachorientierung und sein besonderes Augenmerk darauf, notwendige Entwicklungen mit den gewachsenen Strukturen Rosenheims in Einklang zu bringen.
Herr Georg Soyer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Johann Thurner stellte sich über dreieinhalb Jahrzehnte mit großem Engagement in den Dienst der kommunalen Gemeinschaft. 1990 wurde er erstmals in den Gemeinderat Mammendorf gewählt, 1993 übernahm er das Amt des zweiten Bürgermeisters. Bereits ein Jahr später wählten ihn die Bürgerinnen und Bürger zum Ersten Bürgermeister. 20 Jahre lang stand Johann Thurner von 1994 bis 2014 an der Spitze seiner Heimatgemeinde. Unter seiner Führung entwickelte sich Mammendorf von einem Ort mit dörflichem Charakter und noch geringer Infrastruktur zu einem lebendigen Kleinzentrum im westlichen Landkreis Fürstenfeldbruck. Mit Sachverstand, Tatkraft und seiner ruhigen, ausgleichenden Art begleitete er diese Entwicklung und verstand es auch in schwierigen Situationen, tragfähige Lösungen zu finden. Nach dem Ende seiner Amtszeit als Erster Bürgermeister gehörte er von 2014 bis 2020 erneut dem Gemeinderat an.
Sein kommunales Wirken reichte früh über die Gemeindegrenzen hinaus. Von 1994 bis 2014 stand Johann Thurner dem Schulverband Mammendorf vor. Von 1996 bis 2014 führte er zudem die Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf mit ihren acht Mitgliedsgemeinden. Auch als Vorsitzender des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags von 2002 bis 2014 setzte er sich für die Belange der Kommunen und eine gute Zusammenarbeit untereinander ein.
Von 1996 bis 2026 gehörte Johann Thurner außerdem dem Kreistag Fürstenfeldbruck an. Von 2014 bis 2026 brachte er dort seine langjährige kommunale Erfahrung als Finanzreferent ein. In der 2023 eingesetzten Konsolidierungskommission wirkte er an erheblichen Sparmaßnahmen mit. Gerade seine Erfahrung aus 20 Jahren an der Spitze einer Gemeinde half ihm dabei, die finanziellen Anforderungen des Landkreises ebenso im Blick zu behalten wie die Leistungsfähigkeit seiner Städte und Gemeinden. Ein besonderes Anliegen ist Johann Thurner zudem die landkreiseigene Freizeitanlage in Mammendorf. Für deren Erhalt setzt er sich mit großem Nachdruck ein. Unter seiner Federführung wurde der Förderverein Freizeitpark Mammendorf gegründet, dessen Vorsitz er übernommen hat. Kennzeichnend für Johann Thurners langjähriges kommunalpolitisches Wirken sind seine große Erfahrung und seine Fähigkeit, unterschiedliche Interessen ruhig und sachlich zusammenzuführen und daraus tragfähige Lösungen für Gemeinden und Landkreis zu entwickeln.
Johann Thurner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Horst Wiedemann hat sich über mehr als fünf Jahrzehnte mit außergewöhnlicher Ausdauer für seine Heimatkommune Haar eingesetzt. 1972 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt. Mit nur wenigen Jahren Unterbrechung gehörte er dem Gremium bis September 2025 an und begleitete in dieser langen Zeit die Entwicklung Haars von einer noch stark dörflich geprägten Gemeinde zur heutigen Stadt. Ein besonderer Schwerpunkt seines kommunalpolitischen Wirkens war von Beginn an die Bildung. Schon 1967 setzte sich Horst Wiedemann für die Errichtung weiterführender Schulen im Münchner Osten und insbesondere für ein Gymnasium in Haar ein, das 1972 eröffnet werden konnte. Von 1984 bis 2002 übernahm er als Schulreferent besondere Verantwortung. Eng mit seinem Namen verbunden sind auch die Entwicklung der Volkshochschule und der Musikschule. Beharrlich wirkte er über viele Jahre darauf hin, geeignete eigene Räumlichkeiten für diese Einrichtungen zu schaffen. Auf sein Betreiben wurde zudem 1991 in Haar eine der ersten Mittagsbetreuungen in Bayern eingerichtet. Ebenso nachdrücklich setzte sich Horst Wiedemann für die Gestaltung der Haarer Ortsmitte ein. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde intensiv über deren künftige Entwicklung gerungen. Er trat dafür ein, das Rathaus im Zentrum zu erhalten, und unterstützte den Erwerb wichtiger Flächen des ehemaligen Inselfilm-Geländes durch die Gemeinde. Damit wurden wesentliche Voraussetzungen für die Entwicklung der heutigen Ortsmitte mit Bürgerhaus, Gasthof, Poststadl und weiteren öffentlichen Einrichtungen geschaffen. Gerade bei diesen langfristigen Vorhaben zeigte sich eine Eigenschaft, die sein kommunalpolitisches Wirken besonders kennzeichnet: Horst Wiedemann blieb auch dann beharrlich, wenn Entscheidungen Jahre brauchten. Dieses Durchhaltevermögen zeigte sich schließlich auch bei einem weiteren langjährigen Ziel. Bereits um das Jahr 2000 setzte er sich für die Erhebung Haars zur Stadt ein. 25 Jahre später wurde sie Wirklichkeit. Dass Horst Wiedemann diesen besonderen Schritt im Januar 2025 noch als Mitglied des Stadtrats miterleben konnte, war ein besonderer Höhepunkt am Ende seines jahrzehntelangen kommunalpolitischen Wirkens für Haar.
Herr Horst Wiedemann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Helmut Zech stand von 2002 bis 2026 als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde Pfaffenhofen a.d.Glonn. In diesen 24 Jahren brachte er die Entwicklung seiner Heimatgemeinde mit großem Engagement voran. Zu den grundlegenden Infrastrukturmaßnahmen seiner Amtszeit zählen der Neubau der zentralen Kläranlage und der Anschluss der Außenorte an die zentrale Abwasserentsorgung. Auch die Kinderbetreuung wurde wesentlich erweitert. Mit zwei neuen Kinderhäusern entstanden insgesamt acht Kindergarten- und Krippengruppen, darunter auch ein integratives Angebot. Besonderes Augenmerk richtete Helmut Zech früh auf die Nutzung erneuerbarer Energien. Bereits 2009 und 2011 wurden zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit Beteiligung der Gemeinde verwirklicht, 2011 entstand eine Nahwärmeversorgung im Ortsteil Pfaffenhofen. Seit 2010 wurden zudem konsequent Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden errichtet. Damit setzte die Gemeinde früh konkrete Akzente für eine dezentrale und klimafreundliche Energieversorgung. Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens lag im Bildungsbereich. Von 2014 bis 2026 führte Helmut Zech den Zweckverband Grund- und Mittelschule Odelzhausen als Vorsitzender. Unter seiner Verantwortung entstand gemeinsam mit dem Landkreis Dachau der neue Schulcampus Odelzhausen mit Grund- und Mittelschule sowie Realschule. Das Bauvorhaben mit einem Volumen von gut 50 Millionen Euro konnte sowohl im vorgesehenen Zeitrahmen als auch innerhalb des geplanten Budgets verwirklicht werden. Die Qualität des Neubaus wurde unter anderem mit dem Deutschen Holzbaupreis 2021 und dem Holzbaupreis Bayern 2022 gewürdigt.
Auch auf Kreisebene übernimmt Helmut Zech seit vielen Jahren Verantwortung. Seit 2008 gehört er dem Kreistag Dachau an. 2014 wurde er erstmals zum stellvertretenden Landrat gewählt und 2026 vom neu gewählten Kreistag in diesem Amt bestätigt. Als gewählter Stellvertreter vertritt er den Landrat bei dessen Verhinderung in allen Aufgaben und Funktionen. Gerade seine langjährige Erfahrung an der Spitze einer Gemeinde bringt er dabei auch in die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und kreisangehörigen Kommunen ein.
Mit seinem Einsatz für eine leistungsfähige Infrastruktur, erneuerbare Energien und moderne Bildungsangebote hat Helmut Zech in Pfaffenhofen a.d.Glonn und darüber hinaus wichtige Entwicklungen angestoßen und über viele Jahre verlässlich begleitet.
Herr Helmut Zech hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
16. September 2026 in Nürnberg
Kommunale Verdienstmedaillen in Silber und DLRG-Steckkreuz
Große Anerkennung für besonderes Engagement: Innenminister Joachim Herrmann hat am 16. September 2026 in Nürnberg 35 Persönlichkeiten aus vier bayerischen Regierungsbezirken mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber geehrt. Jörg Laubenstein erhielt zudem das Steckkreuz für besondere Verdienste um die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft.
Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Dieter Amann stellt sich seit vielen Jahrzehnten mit beeindruckender Kontinuität und hoher Verlässlichkeit in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung der Stadt Amberg und setzt sich mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz für die Belange seiner Heimatstadt ein. Dem Stadtrat Amberg gehört er seit 1990 ununterbrochen an und bestimmt damit seit 36 Jahren an maßgeblicher Stelle die Entwicklung Ambergs mit. Bereits zuvor war Dieter Amann in seiner Tätigkeit bei der Stadtpolizei im Rathaus unmittelbar mit den Herausforderungen und Anliegen des städtischen Gemeinwesens befasst, was seinen Blick für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig prägte. Als Fraktionsvorsitzender trug er von 2000 bis 2006 in besonderer Weise Verantwortung und wirkte an der Gestaltung der kommunalen Politik entscheidend mit. Einen Schwerpunkt seines langjährigen Wirkens bildete die Verkehrs- und Baupolitik. Projekte wie der Kreisverkehr an der Beethovenstraße oder der Fußgängerüberweg in der Eglseer Straße tragen seine Handschrift und haben dazu beigetragen, das tägliche Leben vieler Ambergerinnen und Amberger sicherer und lebenswerter zu machen. Bereits seit vielen Jahren ist Dieter Amann insbesondere für die Bewohnerinnen und Bewohner des Eisberg- und Katharinenviertels ein verlässlicher Ansprechpartner. Sein kommunalpolitisches Handeln ist geprägt von Ausgleich, Dialogbereitschaft und dem beständigen Bemühen um konstruktive Lösungen, zugleich aber auch von der Standhaftigkeit, klare Positionen zu vertreten, wenn dies geboten ist. Als Stadtrat hat er die Interessen der Bürgerinnen und Bürger stets mit Nachdruck, Augenmaß und großer Glaubwürdigkeit vertreten. Darüber hinaus übernimmt Dieter Amann auch außerhalb der Kommunalpolitik in vielfältiger Weise Verantwortung für das Gemeinwohl. Ob als Vorsitzender der Bergsteigergilde D’ Gipfelstürmer, als Mitglied des Siedlervereins Katharinenhöhe, beim FSV Gärbershof oder in der Berg- und Wasserwacht – überall bringt er seine Erfahrung, seine Tatkraft und seine Hilfsbereitschaft zum Wohle der Gemeinschaft ein.
Dieter Amann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Maximilian Beer stellt sich seit 1996 und damit seit nunmehr 30 Jahren mit großem Engagement, hoher Verlässlichkeit und beeindruckender Kontinuität in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung des Marktes Schwarzhofen und gestaltet als Erster Bürgermeister seither maßgeblich die Entwicklung seiner Heimatgemeinde. Von 1996 bis 2008 war er zudem Vorsitzender der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald, seit 2008 ist er deren stellvertretender Vorsitzender. Ebenso engagiert er sich seit vielen Jahren in den Zweckverbänden der Wasserversorgung, im Schulverband Neunburg vorm Wald, für die Integrierte ländliche Entwicklung Schwarzach-Regen sowie für das Dorferneuerungsverfahren im Ortsteil Denglarn. In seine Amtszeit fallen zahlreiche Maßnahmen, die den Markt Schwarzhofen nachhaltig geprägt haben. Hierzu zählen insbesondere die Altortsanierung im Hauptort, der Neubau der Fußgängerbrücke über die Schwarzach, die Neugestaltung des Marktplatzes, die Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses sowie die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt. Auch der Neubau und die Erweiterung des Schwarzachtal-Kindergartens, die Sanierung der Grundschule, die Modernisierung der Abwasserentsorgung, die Erneuerung von Straßen und Versorgungsleitungen sowie die Ausweisung neuer Baugebiete wurden unter seiner Verantwortung verwirklicht. Dadurch konnte der Ort insbesondere auch für junge Familien attraktiv gemacht und deren Ansiedlung gefördert werden, was Maximilian Beer stets ein persönliches Anliegen war. Mit großem Weitblick setzte sich Maximilian Beer zudem für die Stärkung und optimale Ausrüstung der Feuerwehren ein, für die Modernisierung des Bauhofs und den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Maximilian Beer übt sein kommunales Ehrenamt mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz aus. Er ist ein verlässlicher Ansprechpartner, der mit Sachverstand, Einfühlungsvermögen und großem Pflichtbewusstsein für die Menschen in seiner Marktgemeinde eintritt.
Darüber hinaus gehört er seit 2002 dem Kreistag Schwandorf an und wirkt dort durchgehend im Personalausschuss sowie periodisch in weiteren Ausschüssen mit.
Maximilian Beer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Kerstin Böhm stellt sich seit Jahrzehnten mit klarer Haltung und beeindruckender Kontinuität in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Schon als Schülersprecherin entdeckte sie ihr Interesse und ihr Talent für Politik und engagierte sich in der Folge bereits für die Belange der jungen Generation. Im Jahr 1996 wurde sie im Alter von 25 Jahren in den Stadtrat Nürnberg gewählt und wirkt dort seither an maßgeblicher Stelle an der Entwicklung der Stadt mit. Als Rechtsanwältin bringt sie insbesondere im Ausschuss für Recht, Wirtschaft, Arbeit und Wissenschaft ihren juristischen Sachverstand ein und setzt sich mit Nachdruck für einen attraktiven Einzelhandel, eine lebendige Innenstadt sowie unbürokratische und praxisnahe Lösungen im Interesse von Handel, Gastronomie, Gästen und Kundschaft ein. Zugleich ist es ihr ein wichtiges Anliegen, ein bürgerfreundliches, offenes und soziales Klima in der Stadt zu fördern. Kerstin Böhm engagiert sich mit Überzeugung für eine tolerante Stadtgesellschaft und war innerhalb der Fraktion Ansprechpartnerin für die Sorgen, Nöte und Interessen queerer Menschen. Seit Jahrzehnten setzt sie sich darüber hinaus erfolgreich für ein attraktives Gastronomie- und Freizeitangebot ein, wobei sie gerade während der Corona-Pandemie wichtige Impulse für Erleichterungen und unbürokratische Unterstützung der Gastronomiebetriebe gab. Als kulturpolitische Sprecherin ihrer Stadtratsfraktion vertritt sie seit 2013 mit großer Leidenschaft die Interessen von Kultur und Musik in Nürnberg und hat dabei insbesondere auch die Freie Szene sowie kleinere Festivals und Veranstaltungsformate im Blick. So galt ihr besonderer Einsatz unter anderem den Festivals „NBG POP“ und „NUEJAZZ/“ mit dem Ziel, diese zukunftsfest weiterzuentwickeln. Maßgeblich brachte sie sich zudem in die Debatte um den weiteren Umgang mit dem Historischen Rathaussaal ein und unterstützte eine wissenschaftlich begleitete, kulturhistorisch fundierte Auseinandersetzung. Auch die Entwicklung rund um die Ausweichspielstätte an der Kongresshalle begleitet Kerstin Böhm von Beginn an mit dem Ziel, neben einer Spielstätte für das Staatstheater auch Ermöglichungsräume für Kunst und Kultur zu schaffen und damit einen historisch belasteten Ort für Kulturschaffende und eine demokratische Nutzung zu öffnen.
Kerstin Böhm hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Josef Brunner stellte sich über mehr als fünf Jahrzehnte mit großem Pflichtbewusstsein, hoher Sachkenntnis und beeindruckender Kontinuität in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Seit seiner erstmaligen Wahl in den Stadtrat Landau an der Isar im Jahr 1972 wirkte er in verschiedenen Funktionen: als Stadtratsmitglied, als dritter Bürgermeister, als zweiter Bürgermeister und von 2002 bis 2014 schließlich in verantwortlicher Position als Erster Bürgermeister zum Wohle seiner Heimatstadt. Bereits in der Zeit der Gebietsreform erwies sich Josef Brunner als verlässlicher Mittler zwischen Stadt und ländlicher Bevölkerung und leistete einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen der neu gebildeten Kommune. Über viele Jahre hinweg begleitete er zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur, darunter den Ausbau des Straßennetzes, die Weiterentwicklung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten, die Modernisierung städtischer Einrichtungen sowie den Ausbau der Kinderbetreuung. Dabei gelang es ihm immer wieder, auch bei unterschiedlichen Interessen tragfähige Lösungen zu fördern und Mehrheiten für zukunftsweisende Maßnahmen zu gewinnen.
Von 1978 bis 2026 brachte Josef Brunner seine Erfahrung zudem als Kreisrat in die Kreispolitik des Landkreises Dingolfing-Landau ein. Er wirkte an zahlreichen richtungsweisenden Entscheidungen mit, darunter an der Modernisierung kreiseigener Schulen, dem Ausbau des Kreisstraßennetzes, der Weiterentwicklung der Krankenhausstandorte sowie an Investitionen in die kreiseigenen Seniorenheime. Mit seinem langjährigen, uneigennützigen und verantwortungsvollen Wirken hat Josef Brunner die Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis nachhaltig mitgestaltet und verbessert und so zu der positiven Entwicklung der gesamten Region beigetragen.
Josef Brunner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Peter Dreier stellt sich seit 2002 hochengagiert und verantwortungsbewusst in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Als Erster Bürgermeister der Gemeinde Hohenthann von 2002 bis 2014 trieb er die Erweiterung des Kindergartens, den Bau der Kinderkrippe und des Dorfzentrums mit neuem Rathaus, die schulische Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden, die Ortsumgehung Weihenstephan sowie Hochwasserschutzmaßnahmen unermüdlich voran. Mit der Projektgruppe für Landwirtschaft und Trinkwasserschutz stärkte Peter Dreier den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Zeitgleich gehörte er dem Kreistag Landshut an, wirkte ab 2008 als weiterer Stellvertreter des Landrats und vertrat als Bürgermeistersprecher tatkräftig die Interessen der kreisangehörigen Gemeinden. Von 2014 bis 2026 stand Peter Dreier als Landrat an der Spitze des Landkreises Landshut. Unter seiner Führung wurden Schulen und Sporthallen gebaut und saniert, der Landshuter Verkehrsverbund gegründet und ebenso das Kommunalunternehmen LAKUBAU für den Bau des neuen Landratsamts in Essenbach, das 2025 eingeweiht werden konnte. Peter Dreier setzte sich ferner nachhaltig für den Weiterbau der Bundesstraße B 15neu und die Anbindung an den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund ein. Einen besonderen Schwerpunkt seines Wirkens bildete die Gesundheitsversorgung. Als Vorsitzender des Verwaltungsrats von LAKUMED begleitete er Baumaßnahmen an den Krankenhäusern in Landshut-Achdorf und Vilsbiburg, die Übernahme des Kinderkrankenhauses St. Marien in kommunale Trägerschaft sowie die Fusion der Landshuter Kliniken. Seine reiche Erfahrung brachte Peter Dreier auch als Vorsitzender des Regionalen Planungsverbands und im Bayerischen Landkreistag ein.
Seit 2023 gehört er dem Bezirkstag Niederbayern an und fungiert dort als weiterer Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten. Sein ehrenamtliches Engagement für die Caritas-Stiftung „Schwangere und Kinder in Not“, den Verein „Stille Hilfe“ und die Dominik-Brunner-Stiftung belegt sein Verantwortungsbewusstsein für Menschen in schwierigen Lebenslagen.
Peter Dreier hat sich die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Johann Engl wirkte 48 Jahre lang mit außergewöhnlichem Engagement und großer Verantwortungsbereitschaft für die Gemeinde Egglham. Von 1978 bis 2026 gehörte er dem Gemeinderat an und setzte sich unermüdlich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Von 1984 bis 1990 war er zudem zweiter Bürgermeister, anschließend übte er bis 2026 das Amt des dritten Bürgermeisters aus. In diesen geraumen Zeitraum fielen vielfältige Herausforderungen. So konnte Johann Engl bei den intensiven Auseinandersetzungen um die Gründung des Zweckverbands Wasserversorgung Rottal unter Einbeziehung der Bürgerschaft gemeinsam mit dem Landratsamt und dem Zweckverband einen tragfähigen Kompromiss aushandeln und damit maßgeblich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung beitragen. Als Egglham 1987 vom schwersten Hochwasser seiner Geschichte heimgesucht wurde und der Erste Bürgermeister schwer erkrankt war, war Johann Engl zur Stelle und übernahm die Koordinierung der Krisenbewältigung. Diese Erfahrung bestärkte ihn in seinem Einsatz für den Hochwasserschutz, zuletzt am Kothbach im Gemeindeteil Amsham. Er setzte sich ferner für leistungsfähige Feuerwehren ein und so wurden während seines kommunalpolitischen Wirkens alle vier Feuerwehrhäuser neu gebaut oder saniert und zeitgemäß ausgestattet. Über Jahrzehnte begleitete Johann Engl außerdem die Planungen für die Ortsumgehung Egglham. An zahlreichen weiteren Infrastrukturmaßnahmen war er beteiligt, darunter dem Neubau der Grundschule mit Turnhalle, dem Bau und der Ertüchtigung der Kläranlage, an Kanalbaumaßnahmen, der Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten sowie der Dorferneuerung. Sein Einsatz für das Gemeinwohl reicht weit über die Kommunalpolitik hinaus. Seit 1963 gehört er der Freiwilligen Feuerwehr Egglham an. Zudem übernahm er verantwortliche Aufgaben unter anderem in der Jagdgenossenschaft, der Kirchenverwaltung und im Bayerischen Bauernverband. Darüber hinaus vermittelt er seine Verbundenheit mit Landwirtschaft und Heimat regelmäßig an die jüngere Generation. Mit seinem jahrzehntelangen Wirken hat Johann Engl seine Heimatgemeinde in herausragender Weise geprägt.
Johann Engl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Josef Fürst wirkte von 1978 bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2026 und damit 48 Jahre lang im Gemeinderat Furth. Von 1996 bis 2014 übte er zudem das Amt des dritten Bürgermeisters aus, anschließend fungierte er bis 2026 als zweiter Bürgermeister. Über Parteigrenzen hinweg begleitete er die Entscheidungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse mit Verantwortungsbewusstsein und großer Sachkenntnis. Als kritisch-konstruktive Stimme hinterfragte er vermeintlich Selbstverständliches, eröffnete neue Perspektiven und trug dazu bei, tragfähige Lösungen zu finden. Dabei hatte er stets das Wohl der Allgemeinheit im Blick. Wesentlichen Anteil hatte Josef Fürst am Further Nachhaltigkeitsprogramm, mit dem die Gemeinde seit 1996 eine innovative Vorreiterrolle einnahm. Während seine Amtszeit wurden bedeutende Bau- und Sanierungsvorhaben verwirklicht, so etwa die Grund- und Mittelschule und das Kinderhaus, die Kläranlage und das Biomasseheizwerk, das Alten- und Pflegeheim Schloss Furth sowie die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten und der Ausbau des Geh- und Radwegenetzes. Mit Mut und Weitsicht unterstützte Josef Fürst die Realisierung des Further Dorfzentrums und des angrenzenden Betreuten Wohnens. Auch die Errichtung der ersten Kinderkrippe und des späteren Kinderhauses förderte er nachdrücklich. Beim Erwerb des Klosters Furth im Jahr 2015 erkannte er früh dessen Entwicklungspotenzial und begleitete als Verwaltungsrat des Further Kommunalunternehmens für erneuerbare Energien dessen Umgestaltung zu einem Seminar- und Schulungszentrum. 45 Jahre wirkte Josef Fürst zudem im Gemeinschaftsrat der Verwaltungsgemeinschaft Furth mit. Von 1978 bis 2020 engagierte er sich im Zweckverband zur Wasserversorgung der Pfettrach-Gruppe, davon 24 Jahre als stellvertretender Vorsitzender. Darüber hinaus stärkte er durch sein langjähriges Wirken im örtlichen Sport- und Vereinsleben den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gemeinde. Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger war Josef Fürst stets zugänglich und suchte mit Verlässlichkeit und Augenmaß nach geeigneten Lösungen.
Josef Fürst hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Georg Götz ist seit 1984 ununterbrochen Mitglied des Marktgemeinderats Hahnbach und seit 2014 zweiter Bürgermeister des Marktes Hahnbach. Er leistet damit seit mehr als vier Jahrzehnten wertvolle Arbeit für die kommunale Gemeinschaft. Von Anfang an setzte er sich für die langfristige Integration der 25 nach der Gebietsreform zum Markt Hahnbach gekommenen Ortschaften aus acht früheren eigenständigen Gemeinden ein. Als Mammut-Aufgabe in seiner gesamten Amtszeit stellen sich fortwährend Maßnahmen zur Entwässerung der hinzugekommenen Gemeindeteile dar. Hiermit verbunden waren auch Neubau und Erweiterung der zentralen Kläranlage in Hahnbach. Vorausschauend wurden nach Fertigstellung der Entwässerungsanlagen vielfältige Dorferneuerungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Parallel dazu behielt Georg Götz den Ausbau des Hauptortes Hahnbach zum Kleinzentrum im Auge. Dazu gehören auch nicht nachlassende Bestrebungen, die Sanierung des historischen Ortskerns von Hahnbach im Rahmen der Städtebauförderung voranzubringen. Georg Götz setzte sich vehement für den Neubau einer Zweifachturnhalle ein. Durch energetische Sanierung und Generalsanierung der Grund- und Hauptschule wurden die Voraussetzungen für den Erhalt eines M-Zuges und mittlerweile die Bildung einer Mittelschule für den nördlichen Landkreis geschaffen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Marktes Hahnbach in seiner Gesamtheit ist ihm ein besonderes Anliegen. Dabei bringt er seine vielfältigen Erfahrungen nicht nur als Marktgemeinderatsmitglied und als zweiter Bürgermeister in das Beschlussgremium des Marktes Hahnbach ein, sondern engagiert sich auch zuverlässig und mit viel Kompetenz und Leidenschaft in verschiedenen Ausschüssen, wie dem Haupt- und Finanzausschuss, dem Rechnungsprüfungsausschuss oder dem Bau- und Umweltausschuss. Darüber hinaus ist er seit 1996 Verbandsrat im Zweckverband zur Wasserversorgung der Mimbacher Gruppe und seit 2008 Aufsichtsrat der Nahwärmeversorgung Markt Hahnbach. Seine kommunalpolitische Kompetenz bewies er darüber hinaus als Fraktionssprecher von 2008 bis 2014.
Georg Götz hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Lorenz Gradl war 30 Jahre Mitglied des Stadtrats Nürnberg. Sein Herz und sein Einsatz gehörten dabei in hohem Maße den Angelegenheiten, bei denen vor Ort und in der Nachbarschaft Handlungsbedarf bestand. Als echter „Kümmerer“ wandte sich Lorenz Gradl den Bürgerinnen und Bürgern zu und hatte für ihre Anliegen dank seiner großen Erfahrung meist eine pragmatische Lösung oder vermittelte den passenden Kontakt zur Verwaltung.
So war er viele Jahre Ansprechpartner für alle Nürnberger Bürgervereine und setzte sich auch für die Interessen der Fastnachtsgesellschaften und Kleingärtner aus Überzeugung und mit Leidenschaft ein. Mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn unterstützte er alles, was dem Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen und preisgünstigem Wohnraum diente. Ein weiteres Kernanliegen war ihm, die Stadt kinderfreundlicher zu gestalten und das friedliche, tolerante Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen zu unterstützen. Lorenz Gradl war langjähriger Sprecher im Werkausschuss des Servicebetriebs Öffentlicher Raum und ein geschätztes Mitglied in vielen weiteren Ausschüssen, in denen er stets für seine Bodenständigkeit, seinen Einsatzwillen und seinen Fleiß geschätzt wurde. Unermüdlich kümmerte er sich zudem um die Themen des Bau- und Vergabeausschusses und des Eigenbetriebs für Städtentwässerung und Umweltanalytik sowie um viele Bürgeranliegen in diesen Bereichen. Von 2001 bis 2020 brachte er sein Fachwissen als gelernter Bautechniker in den Aufsichtsrat der Nürnberger Verkehrsaktiengesellschaft ein und war von 2020 bis 2026 Aufsichtsratsmitglied bei den Städtischen Werken Nürnberg.
Sein langjähriges Engagement ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Bürgernähe, Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft. Lorenz Gradl wirkte darüber hinaus in vielen Vereinen und Verbänden. Dort informierte er direkt über das Rathaus-Geschehen und transportierte umgekehrt die Sorgen, Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in die kommunalpolitische Arena.
Lorenz Gradl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
1996 erstmals in den Stadtrat Regensburg gewählt, war Joachim Graf 30 Jahre lang bis 2026 ununterbrochen Stadtratsmitglied und galt als wahres Urgestein im Gremium –wegen seiner jahrzehntelangen Vertrautheit mit stadtpolitischen Herausforderungen sowie seiner glaubwürdig wertebasierten Haltung. Mit Sachverstand, Besonnenheit und Geduld setzte er sich schwerpunktmäßig für ökologische Themen ein, aber auch für die Bereiche Verkehr, Schulen und demokratische Transparenz. Zu seinen Anliegen zählten mit großer Selbstverständlichkeit und nie nachlassendem Engagement die Themen Klimaschutz, Förderung von bezahlbarem Wohnraum, Nachhaltigkeit, Gemeinwohlökonomie sowie eine faire und regionale Wertschöpfung. Verantwortungsbewusst war es Joachim Graf in besonderer Weise ein Anliegen, für Inklusion und eine Stadtgesellschaft der Toleranz und Vielfalt zu werben. Darüber hinaus lag ihm die Förderung von Familien in besonderer Weise am Herzen, da er diese aufgrund gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen zunehmend benachteiligt sah. Hierzu gehörte für Joachim Graf auch, sich für die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements einzusetzen. Durch seinen Beruf als Lehrer und durch weitreichende Erfahrungen im Umgang mit jungen Menschen geprägt, machte er sich nachdrücklich für die lebenswerte Zukunft der nachfolgenden Generationen stark. Joachim Graf war geschätztes Mitglied im Ausschuss für Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen, im Ausschuss für Wirtschaft, im Sportausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss. Zudem vertrat er die Stadt Regensburg im Aufsichtsrat der Städtischen Tochtergesellschaft der Stadtwerke Regensburg. Bei Debatten überzeugte Joachim Graf stets durch seine ruhige, sachliche Art und legte großen Wert auf ein kooperatives und wohlwollendes Miteinander.
Über die Regensburger Stadtgrenzen hinaus brachte er sich von 2013 bis 2018 im Bezirkstag der Oberpfalz ein, auch hier stets geleitet von seinen reflektierten demokratisch-ökologischen Überzeugungen.
Joachim Graf hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Gertrud Heßlinger war von 2002 bis 2026 Mitglied des Stadtrats und seit 2014 zweite Bürgermeisterin der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz. Sie leistete damit 24 Jahre außerordentlich wertvolle Arbeit für die kommunale Gemeinschaft und hat nachhaltig zu einer positiven Entwicklung ihrer Heimatstadt beigetragen. Gertrud Heßlinger kann auf eine große Anzahl an Projekten zurückblicken, die sie als Stadträtin unterstützt und kompetent begleitet hat. Neben der Übernahme einiger städtischer Referate war sie Mitglied in zahlreichen Ausschüssen. Hervorzuheben ist hier besonders der Wohnungsausschuss, dessen Vorsitzende sie von 2014 bis 2026 war. Darüber hinaus war sie 18 Jahre lang stellvertretende Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses. Gertrud Heßlingers Herzensanliegen sind die Themen Soziales und Familie, so dass es nicht verwundert, dass sie dieses Referat über 18 Jahre lang führte und sich bei allen diesen facettenreichen Themen hochengagiert in die Entscheidungsfindung einbrachte. Es sind hier nur beispielhaft die Einführung der Familienkarte Neumarkt sowie die Schaffung neuer Betreuungsplätze und Angebote für Familien oder die Unterstützung Hilfebedürftige zu nennen. Im anspruchsvollen Amt der zweiten Bürgermeisterin nahm Gertrud Heßlinger eine Vielzahl von Terminen für die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz wahr, so etwa die Sitzungsleitungen und wichtige Repräsentationstermine. Wichtig war ihr auch stets der Kontakt zur Stadtverwaltung. Ein bedeutsamer Teil ihrer Tätigkeit als zweite Bürgermeisterin war zudem die Durchführung von Trauungen. Gertrud Heßlinger hat sich in all den Jahren stets für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt eingesetzt und auch bei Veranstaltungen wie dem Tag für Menschen mit Handicap oder bei den Familiennachmittagen anlässlich des Volksfests immer selbst tatkräftig mit angepackt.
Gertrud Heßlinger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Wolfgang Hirschmann nimmt seit 42 Jahren sein Mandat als Mitglied des Gemeinderats Uttenreuth kompetent und verlässlich war. Von Beginn an kontinuierlich in die Arbeit der Ausschüsse eingebunden und 18 Jahre als dritter Bürgermeister aktiv, wurde ihm 2020 die verantwortungsvolle Funktion des zweiten Bürgermeisters übertragen – ein Amt, das Wolfgang Hirschmann seitdem mit hoher Sachkunde und außerordentlicher Einsatzbereitschaft ausübt. Einen besonderen Schwerpunkt legt er dabei auf die Seniorinnen und Senioren, für die er sich im Gemeinderat stark macht und für die er sich in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister immer Zeit für Geburtstagsgratulationen nimmt.
Von 1986 bis 2026 hat er die Interessen der Menschen auch überörtlich im Kreistag Erlangen-Höchstadt vertreten. Dabei zeichnete er sich durch sein fundiertes Fachwissen sowie seinen Realitätssinn für Machbares aus. Er vertrat seine Positionen mit Nachdruck, war aber immer fraktionsübergreifend zur Zusammenarbeit bereit und trug damit zum Erreichen notwendiger Kompromisse bei. Die Schwerpunkte seines Engagements bildeten die Bereiche Finanzen, Klimaschutz inklusive der Energiewende, Verkehrsplanung mit dem weiteren Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie das Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen. Als langjähriger Fraktionsvorsitzender betonte er regelmäßig die Wichtigkeit der Stärkung des ÖPNV und setzte sich für den Planungsprozess der Stadt-Umland-Bahn sowie für die Förderung der Direktbusverbindungen als Alternativen zum Individualverkehr ein.
Wolfgang Hirschmann bereichert die Kommunalpolitik nicht nur durch sein politisches Gespür, seine Fachkompetenz und Bürgernähe. Bei allem Ernst der Diskussionen ist er in den Gremien auch gerne zu humorvollen Äußerungen bereit, die fraktionsübergreifend zu einem positiven Diskussionsklima beitragen. Seine Arbeit ist ein Beispiel dafür, wie beständiges, sachorientiertes und zugleich wertegeleitetes Engagement kommunal eine nachhaltige Wirkung entfalten kann.
Wolfgang Hirschmann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Bert Horn setzte sich seit 1990 hochengagiert für die Marktgemeinde Bad Steben ein und prägte diese mit seinem zielgerichteten und zukunftsorientierten Handeln nachhaltig. 2001 wurde er zum Ersten Bürgermeister gewählt und führte dieses Amt 25 erfolgreiche Jahre. Durch sparsame und umsichtige Haushaltswirtschaft konnte er die Pro-Kopf-Verschuldung des Marktes Bad Steben signifikant senken. Gleichzeitig wurde die Alexander-von-Humboldt-Grundschule bis zum Jahr 2005 energetisch generalsaniert und danach im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts der Kirchpark saniert, die Wilhelmstraße, die Badstraße und schließlich im Jahr 2020 die Luitpoldstraße neugestaltet. In den sanierten Bereichen wurden jeweils auch das Wasserleitungs- und Kanalsystem grundlegend erneuert und eine fußgängerfreundliche „Grüne Achse“ von der Ortsmitte am Rathaus bis zum Kurpark geschaffen. Mit großer Weitsicht und Beharrlichkeit ist es Bert Horn gelungen, entscheidende Impulse für die soziale und öffentliche Daseinsvorsorge in Bad Steben, aber auch weit darüber hinaus zu geben. Im Rahmen der Förderinitiative Nordostbayern wurden eine Fläche für den Bau eines Seniorenwohnparks zur Verfügung gestellt und das Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrstellplatz im Ortsteil Carlsgrün als Einstieg in die dortige Dorferneuerung errichtet, wofür die Gemeinde und die Aktiven der Carlsgrüner Dorfgemeinschaft den Bayerischen Staatspreis für Dorferneuerung und Baukultur erhielten. Weitere wichtige Projekte in Bert Horns Amtszeit waren die Ertüchtigung aller fünf Ortsteilfeuerwehren, der Neubau des Bauhofgebäudes und die Errichtung eines Stellplatzes für Rettungswagen, wodurch die Rettungswege im westlichen Landkreis Hof wesentlich verkürzt werden konnten. All diese umfangreichen Maßnahmen sowie zahlreiche weitere kleinere Maßnahmen des Marktes Bad Steben hat Bert Horn maßgeblich angestoßen und immer auch tatkräftig begleitet.
Ebenso hat Bert Horn als Mitglied des Kreistags Hof, dem er seit 2002 angehört, zahlreiche zukunftsweisende Entscheidungen auf Kreisebene mitgetragen. Sein Schwerpunkt liegt hierbei auf dem sozialen Themenbereich. So geht sein Engagement im Zweckverband Leitstelle Pflege weit über das Normalmaß hinaus.
Bert Horn hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Friedrich Hörner setzte sich 42 Jahren mit herausragendem Engagement für die kommunale Gemeinschaft ein. Beginnend mit seiner Wahl in den Kreistag Weißenburg-Gunzenhausen 1984, gefolgt von der Wahl in den Marktgemeinderat Markt Berolzheim 1990, widmete er sich mit großem Elan der zukunftsgewandten Entwicklung seiner Heimatregion und begleitete wichtige Projekte effektiv und mit größtmöglichem Einsatz. Als Erster Bürgermeister von 2008 bis 2026 hat er die Marktgemeinde strategisch und mit effizienter Haushaltsführung gut gerüstet für die Zukunft aufgestellt. Gleichzeitig trieb er die bauliche Entwicklung des Marktes Berolzheim konsequent voran, legte dabei aber größten Wert auf eine verträgliche und schonende Ortsentwicklung. Der Erhalt und die Verbesserung der örtlichen Versorgungsstrukturen durch Ärzte, Apotheke, Tagespflegeeinrichtung und Mittelschule waren ihm vordringliche Anliegen.
So gelang es insbesondere durch seinen persönlichen Einsatz, die Tagespflegeinrichtung der AWO am Schlossanger anzusiedeln. Das Schulgebäude wurde energetisch saniert und um eine offene Ganztagsschule erweitert. Durch eine Kooperation im Schulverbund konnte der Schulstandort Markt Berolzheim langfristig gesichert werden. Durch systematische Erneuerung der Leitungsinfrastruktur wurde ein bestehender Sanierungsstau aufgearbeitet. Der schonende Umgang mit vorhandenen Ressourcen und der Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen waren Friedrich Hörner ein großes Herzensanliegen. So begleitete er die nachhaltige Bewirtschaftung des großen Gemeindewaldes unter Einbeziehung der Waldrechtler genauso intensiv wie die Pflege des Naturschutzgebiets Buchleite oder den Erhalt und die Sicherung der nachhaltigen öffentlichen Trinkwasserversorgung aus dem heimischen Quellwasser. Das große Engagement der Gemeinde zur Förderung der Biodiversität wurde mit einer Auszeichnung beim Bayerischen Biodiversitätspreis 2024 gewürdigt.
Im Kreistag Weißenburg-Gunzenhausen, dem er von 1984 bis 2026 und damit 42 Jahre angehörte, hat er sich auch überörtlich mit viel Kompetenz und kommunalpolitischem Sachverstand engagiert.
Friedrich Hörner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Karlheinz Hoyer war von 1984 bis 2026 ununterbrochen Mitglied des Stadtrats Waldsassen. In diesen 42 Jahren setzte er sich ideenreich und hoch engagiert für die außerordentlich positive Entwicklung der Stadt Waldsassen ein. Er leistete über mehr als vier Jahrzehnte hinweg wertvolle Arbeit für die kommunale Gemeinschaft und seine Motivation und seine Einsatzbereitschaft können uneingeschränkt als beispielhaftes Vorbild für die Übernahme kommunalpolitischer Verantwortung gelten. Von 1999 bis 2002 hatte er das Amt des dritten Bürgermeisters inne, dem sich insgesamt 15 Jahre anschlossen, in denen er das Amt des zweiten Bürgermeisters bekleidete. Dabei bewies Karlheinz Hoyer verlässliche Loyalität in der kompetenten Unterstützung des Ersten Bürgermeisters durch konstruktiven Austausch und die Übernahme repräsentativer Aufgaben. Er trug verantwortungsbewusst zahlreiche zukunftsweisende Entscheidungen mit, führte viele Gespräche und stieß Projekte für eine immer lebenswertere und attraktivere Stadt an. Zu nennen sind hier der Neubau der Kläranlage, Ausbau und Sicherung der Wasserversorgung, die Neugestaltung des Johannisplatzes und des Basilikaplatzes und auch die Erschließung neuer Baugebiete. Im Kontext von Gesellschaft, Tourismus und Kultur sorgte er für den Abschluss und die Pflege der Städtepartnerschaft mit Chodov in Tschechien, Neu- und Wiederaufbau von Wanderhütten oder die Festlegung und Markierung des neuen Pilgerweges Via Porta vom Kloster Volkenroda nach Waldsassen. Über Jahrzehnte hinweg hat Karlheinz Hoyer die beliebte, von ihm 1984 initiierte Waldweihnacht im Oicherlwold eigenverantwortlich durchgeführt. Seine vielfältigen Erfahrungen brachte er auch in seine breitgefächerte Ausschussarbeit ein und bewies seine kommunalpolitische Kompetenz darüber hinaus von 2008 bis 2014 als Fraktionsvorsitzender. Neben seiner Tätigkeit im Stadtrat engagierte sich Karlheinz Hoyer eindrucksvoll und mit viel Leidenschaft für die Pflege und den Erhalt von Traditionen und das sportliche Miteinander und damit für eine vielfältig vernetzte Stadtgesellschaft.
Karlheinz Hoyer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Erwin Kammermeier hat das kommunale Leben in Geiselhöring und im Landkreis Straubing-Bogen mehr als vier Jahrzehnte lang in besonderer Weise mitgeprägt. Im Alter von nur 24 Jahren wurde er 1984 erstmalig in den Kreistag Straubing-Bogen gewählt und gehört diesem Gremium seitdem ununterbrochen an. Eine außergewöhnliche Kontinuität, die Ausdruck seiner tiefen Verwurzelung im kommunalen Gemeinwesen ist. Verantwortungsbewusst, bodenständig und mit einem ausgeprägten Gespür für tragfähige Lösungen übernahm er zahlreiche Mandate in wichtigen Ausschüssen und Gremien. Seine Erfahrung und seine Fähigkeit, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen, machen ihn zu einer geschätzten und verlässlichen Persönlichkeit der Kommunalpolitik. Ein besonderer Schwerpunkt seines langjährigen Wirkens liegt im Bereich des Sports. Bereits von 1990 bis 2002 und erneut seit 2015 ist Erwin Kammermeier als Sportbeauftragter des Landkreises tätig. Leidenschaftlich setzt er sich für den Breitensport, die Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen und die Anerkennung sportlicher Leistungen ein. Besonders hervorzuheben ist sein unermüdliches Engagement für die jährliche Sportlerehrung des Landkreises, bei der er mit großer Sorgfalt die fachliche Vorbereitung übernimmt und damit ehrenamtliches Engagement und sportliche Erfolge sichtbar macht.
Auch in seiner Heimatstadt Geiselhöring hat Erwin Kammermeier über Jahrzehnte hinweg wichtige Entwicklungen begleitet und mitgestaltet. Von 1990 bis 2020 gehörte er dem Stadtrat an, sechs Jahre lang übte er das Amt des zweiten Bürgermeisters aus. In dieser Funktion begleitete er zentrale Projekte wie den Neubau der Kindertagesstätte, Maßnahmen der Dorferneuerung in Haindling sowie die wirtschaftliche Weiterentwicklung des örtlichen Gewerbegebiets. Als Landwirt und Landschaftspfleger konnte er wertvolles Fachwissen in kommunale Entscheidungsprozesse einbringen, sei es bei Fragen der Bodenordnung, der Wasserversorgung, der Abwasserversorgung oder beim Umweltschutz. Dabei wusste er stets durch seine vorbildliche Vermittlungsfähigkeit und Nahbarkeit zu überzeugen und das Gemeinsame über das Trennende zu stellen.
Erwin Kammermeier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Prof. Dr. Julia Lehner setzte sich seit ihrer ersten Wahl in den Stadtrat Nürnberg im Jahr 1996 mit großer fachlicher Kompetenz, persönlichem Engagement und beeindruckender Gestaltungskraft für die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung ihrer Heimatstadt ein. Von 2002 bis 2020 war sie als berufsmäßige Stadträtin und Kulturreferentin maßgeblich für die Nürnberger Kulturpolitik verantwortlich. Seit 2020 hatte sie das Amt der zweiten Bürgermeisterin mit dem Geschäftsbereich Kultur inne und war damit zugleich erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters. Ihr Wirken war stets von einem Fokus auf Kunst und Kultur, hohem Verantwortungsbewusstsein und dem Anspruch geprägt, kulturelle Teilhabe für Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen zu ermöglichen. In ihrer Zeit als Kulturreferentin gab Prof. Dr. Julia Lehner zahlreiche wichtige Impulse für die kulturelle Identität Nürnbergs. Sie stärkte die freie Szene und schärfte die Profile bedeutender Festivals und Großveranstaltungen wie des Klassik Open Airs, der Blauen Nacht und des Bardentreffens. Zugleich förderte sie die Bildende Kunst und stieß mit Projekten im Rahmen des von ihr etablierten „Dürerschwerpunkts“ oder der RathausArt immer wieder kulturpolitische Debatten an. Die Erweiterung des Albrecht-Dürer-Hauses, die Neuaufstellung verschiedener Museen und der Bildungscampus Nürnberg sind Zeugnisse ihrer nachhaltigen kulturpolitischen Bemühungen um die Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur. Ein besonderer Schwerpunkt des Engagements von Prof. Dr. Julia Lehner galt der Erinnerungskultur und dem verantwortungsvollen Umgang Nürnbergs mit seiner Geschichte, sichtbar an der Initiierung des Forschungsschwerpunkts „Lost Art“, dem Memorium Nürnberger Prozesse und der Weiterentwicklung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände hin zu einem Lern- und Begegnungsort. Mit ihrem Anspruch, aus historischen Orten Räume für Erinnerung, Bildung und demokratische Auseinandersetzung zu schaffen, ihrer fachlichen Expertise und ihrer hohen Durchsetzungskraft hat Julia Lehner die Entwicklung Nürnbergs über Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet und der Stadt zu nationaler und internationaler kultureller Strahlkraft verholfen.
Prof. Dr. Julia Lehner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Peter Lerch wurde 1984 erstmalig in den Gemeinderat Veitsbronn gewählt und hat seitdem durch sein unermüdliches Engagement, sein Organisationstalent und seine Fähigkeit, andere zur Mitarbeit zu motivieren, das Gemeindeleben in Veitsbronn nachhaltig geprägt.
Er engagierte sich in einer Vielzahl von Ausschüssen und Gremien und übernahm zahlreiche Leitungsfunktionen, darunter seit 1990 das Amt des Fraktionssprechers. 2002 sprachen ihm die Bürgerinnen und Bürger von Veitsbronn ihr besonderes Vertrauen aus und wählten ihn zu ihrem Ersten Bürgermeister. Zwölf Jahre lang bekleidete Peter Lerch dieses Amt mit Ideenreichtum und Idealismus und hat damit nachhaltige Strukturen geschaffen, die das Gemeinschaftsleben, die kulturelle Identität und die kommunale Selbstverwaltung der Gemeinde Veitsbronn entscheidend vorangebracht haben. Mit seinem erfolgreichen Engagement zur Gründung einer kommunalen Partnerschaft mit Sovicille in der Toskana förderte Peter Lerch den internationalen Austausch, die gegenseitige Verständigung und erfüllte damit den europäischen Gedanken mit Leben. Ebenso nachhaltig wirkte sein Einsatz für die Erforschung und Bewahrung der Ortsgeschichte. Als Initiator des Heimat- und Geschichtsvereins engagierte er sich für die Erhaltung örtlicher Bräuche und Traditionen und trug maßgeblich zum Aufbau eines Heimatmuseums bei. Damit schuf Peter Lerch einen Ort, an dem Geschichte sichtbar ist und insbesondere auch jüngeren Generationen vermittelt werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens galt der Jugendarbeit. Unter seiner Verantwortung wurde ein Suchtpräventionskonzept der Veitsbronner Jugendpflege entwickelt, das über die Gemeindegrenzen hinaus Anerkennung fand und sowohl von der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern und dem Bayerischen Gesundheitsministerium als auch auf europäischer Ebene ausgezeichnet wurde.
Darüber hinaus war Peter Lerch von 1990 bis 2020 geschätztes Mitglied des Kreistags Fürth und bereicherte auch hier mit seiner Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft zahlreiche Ausschüsse und Gremien.
Peter Lerch hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Gertrud Maltz-Schwarzfischer setzte sich seit ihrer ersten Wahl in den Stadtrat Regensburg 2008 für eine soziale und gerechte Stadtgesellschaft ein. Ihre politischen Schwerpunkte lagen in der Sozial-, Frauen- und Integrationspolitik sowie in den Bereichen Bildung, Kultur, Umwelt und Stadtentwicklung. Von 2014 bis 2020 war sie zweite Bürgermeisterin und verantwortlich für das Amt für Jugend und Familie, das Sozial- und Seniorenamt und das Jobcenter. Sie initiierte den Stadtpass für Menschen mit geringem Einkommen und setzte sich für den Ausbau der Hilfen für wohnungs- und obdachlose Menschen ein. Besonders gefordert war Gertrud Maltz-Schwarzfischer als kommissarische Oberbürgermeisterin ab 2017. Über drei Jahre hinweg bewältigte sie zusätzlich zu ihren Aufgaben als zweite Bürgermeisterin die vielfältigen Aufgabenbereiche des Oberbürgermeisteramtes. Mit ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin 2020 sprachen die Bürgerinnen und Bürger Regensburgs Gertrud Maltz-Schwarzfischer ihre Anerkennung für ihre hervorragende Leistung in dieser überaus schwierigen Phase aus.
Ihr sechsjähriges Wirken als Oberbürgermeisterin war stets von ihrem Anspruch geprägt, allen Bürgerinnen und Bürgern gleichberechtigte Teilhabe am städtischen Leben zu ermöglichen und Regensburg als offene, soziale und zukunftsfähige Stadt weiterzuentwickeln. Gertrud Maltz-Schwarzfischer prägte die Stadtentwicklung insbesondere durch die Wohnbauoffensive Regensburg und das Baulandmodell, mit denen sie bezahlbaren Wohnraum voranbrachte. Mit dem „Green Deal Regensburg“ setzte sie wichtige Impulse für eine nachhaltige und klimaneutrale Stadt. Auch die Entwicklung des Innovationsquartiers auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne und die Förderung des Radverkehrs zählten zu ihren zentralen Vorhaben. Mit dem Koordinierungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement und den „Räumen für Engagement“ stärkte sie nachhaltig das Ehrenamt. Die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Weiterentwicklung des Theaters, der Museen und neuer Kulturangebote waren weitere Schwerpunkte ihres Wirkens. Mit ihrer fachlichen Expertise, ihrer Dialogbereitschaft und ihrer ausgleichenden Art hat Gertrud Maltz-Schwarzfischer die Entwicklung Regensburgs über viele Jahre maßgeblich geprägt.
Gertrud Maltz-Schwarzfischer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Andreas Meier wurde 2002 im Alter von 24 Jahren zum Ersten Bürgermeister der Stadt Windischeschenbach gewählt und war damit der jüngste hauptamtliche Bürgermeister Bayerns. Ohne vorherige Verwaltungserfahrung, aber mit großem Lernwillen stellte er sich dieser anspruchsvollen Aufgabe und entwickelte sich rasch zu einer prägenden Persönlichkeit des kommunalen Lebens. In den zwölf Jahren seiner Amtszeit modernisierte er die kommunale Infrastruktur, unter anderem durch die Erweiterung der Kläranlage, Verbesserungen der Wasserversorgung und den Einstieg in den Glasfaserausbau. Mit dem Neubau und der Erweiterung des Kinderhauses Heilig Geist sowie zusätzlichen Betreuungsplätzen verbesserte Andreas Meier die Situation für Familien spürbar. Auch die wirtschaftliche Entwicklung Windischeschenbachs trieb er voran. Die Erweiterung des Industriegebiets und neue Baugebiete schufen Perspektiven für Wachstum und Arbeitsplätze. Zugleich setzte er auf erneuerbare Energien und energetische Sanierungen. Mit der Aufwertung der Burg Neuhaus, dem Klettersteig am Burgfelsen und der touristischen Positionierung als „Hauptstadt des Zoiglbiers“ setzte er starke Impulse für Kultur und Tourismus.
2014 wurde Andreas Meier zum Landrat des Landkreises Neustadt an der Waldnaab gewählt. Seither gestaltet er dessen bauliche Entwicklung mit zahlreichen Investitionen in Schulen, Verwaltungsgebäuden, Straßen und Sportstätten. Gleichzeitig hat er wichtige Zukunftsthemen wie die Wasserstoffwirtschaft, Elektromobilität, nachhaltige Energieversorgung und Digitalisierung vorangebracht. Mit zahlreichen Maßnahmen setzte er innovative Impulse für eine gute medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Projekte wie die Pendler-App, ein Rufbussystem und die Unterstützung von lokaler Direktvermarkung verbessern Mobilität und Versorgung im ländlichen Raum. Eine Herzensangelegenheit ist ihm zudem der Feuerwehr- und Katastrophenschutz. Auf seine Initiative entstand 2015 das Katastrophenschutzzentrum in Neuhaus, das sich bei zahlreichen Krisen bewährte und inzwischen durch ein Zentrum für besondere Einsatzlagen und eine Kreiseinsatzzentrale ergänzt wurde. Andreas Meier hat mit Tatkraft, Weitblick und großem Gestaltungswillen dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab ein modernes, lebenswertes und zukunftsorientiertes Gesicht gegeben.
Andreas Meier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Dieter Mußemann gehört seit 36 Jahren dem Stadtrat Amberg an und hat damit über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung seiner Heimatstadt engagiert begleitet. Sein kommunalpolitisches Wirken versteht er stets als Dienst an der Gemeinschaft und er verbindet persönliches Engagement mit der Bereitschaft, im Sinne des großen Ganzen Verantwortung zu übernehmen. Sein politisches Handeln ist geprägt von der Fähigkeit, unterschiedliche Interessen abzuwägen und Entscheidungen mit Herz und Verstand zu treffen. Von 1999 bis 2020 stand Dieter Mußemann als Vorsitzender an der Spitze seiner Stadtratsfraktion. In dieser verantwortungsvollen Funktion legte er besonderen Wert auf sachliche und fachlich fundierte Entscheidungen. Mit Weitsicht und Standhaftigkeit vertrat er seine Überzeugungen und stellte dabei stets die positive Entwicklung der Stadt Amberg in den Mittelpunkt. In den zahlreichen Ausschüssen und Gremien, in denen er über die Jahre tätig war, brachte Dieter Mußemann seine umfassende Erfahrung und sein fundiertes Wissen gewinnbringend ein. Ein besonderes Anliegen ist ihm stets eine solide und nachhaltige Haushaltspolitik. So leistete er als langjähriges Mitglied des Hauptverwaltungs- und Finanzausschusses und zwanzig Jahre lang als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses einen wichtigen Beitrag zu Transparenz, Sorgfalt und Nachvollziehbarkeit im Umgang mit den städtischen Finanzen. Auch in wichtigen Aufsichtsräten und Verwaltungsräten, unter anderem bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach, der Landesgartenschau GmbH, der Gewerbebau Amberg GmbH und den Stadtwerken Amberg, brachte Dieter Mußemann seine Erfahrung mit großem Verantwortungsbewusstsein ein. In all seinen Ämtern vertritt er stets die Interessen der Stadt zum Wohl ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Sein Engagement reicht dabei weit über die kommunalpolitische Arbeit hinaus. Ob in Vereinen und Organisationen, als Betriebsrat bei Siemens Amberg oder als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Weiden – Dieter Mußemann ist seit vielen Jahren bereit, jederzeit Verantwortung zu übernehmen und sich für andere einzusetzen.
Dieter Mußemann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Armin Schärtl stellt sich seit 36 Jahren ununterbrochen in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung und hat sich in hohem Maße um die positive Weiterentwicklung der Stadt Nabburg verdient gemacht. Im Jahr 1990 erfolgte seine erstmalige Wahl in den Stadtrat und somit bringt sich Armin Schärtl in seiner nunmehr siebten Wahlperiode mit viel zeitlichem und persönlichem Engagement für seine Heimat ein. In seinen herausgehobenen Funktionen von 1996 bis 2008 als dritter und zweiter Bürgermeister und insbesondere als Erster Bürgermeister von 2008 bis 2020 hat Armin Schärtl eine Vielzahl an Prozessen der Stadtentwicklung und Verwaltungsmodernisierung initiiert und begleitet, die im Alltag der Menschen fortschreitend sichtbar und spürbar wurden. Ein besonderes Anliegen war es ihm als Stadtoberhaupt, im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts den Erhalt der historischen Altstadt und den Aufschwung des Quartiers Unterstadt durch Sanierung zielstrebig umzusetzen. Dabei setzte er auf Beteiligung und Diskussion im Bürgerforum und Belebung von Gewerbe und Einzelhandel. In seiner Amtszeit wurden 2018 die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen der örtlichen Grund- und Mittelschule mit dem ersten Bauabschnitt begonnen, die nach Neugestaltung der Außen- und Freizeitsportanlagen 2025 abgeschlossen werden konnten. Ein Herzensanliegen bis heute ist Armin Schärtl die Pflege der mit Gemeinden in Frankreich und Tschechien bestehenden Städtepartnerschaften. Dies machte er auch mit seinem Einsatz, das Nabburger Gymnasium als Gastschule im EUREGIO-EGRENSIS-Gastschülerprojekt auszuwählen, deutlich.
Von 2002 bis 2026 war Armin Schärtl ein überaus geschätztes Mitglied des Kreistags Schwandorf und hat engagiert die Kreispolitik mitgestaltet. Insbesondere der Ausschuss für Schulen, Planung und Bau konnte von seiner reichen kommunalpolitischen Expertise und beeindruckenden Schaffenskraft profitieren und er übernahm Verantwortung im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Oberpfalz-Nord.
Armin Schärtl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Walter Schauer lenkte zwölf Jahre lang als Erster Bürgermeister äußerst erfolgreich die Geschicke der Gemeinde Thanstein. 1984 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt und hatte sechs Jahre das Amt des zweiten Bürgermeisters inne, bevor er 2014 die besondere Verantwortung als Gemeindeoberhaupt in Thanstein übernahm. Er stieß sofort eine beeindruckende Liste zukunftsorientierter Projekte an und wusste diese auch zielgerichtet zu verwirklichen. Um die Attraktivität der ländlichen Region nachhaltig zu erhöhen, hat Walter Schauer zahlreiche Dorferneuerungsmaßnahmen gezielt unterstützt. In Kulz wurde der Dorfplatz neugestaltet und aus dem geschichtsträchtigen alten Schulhaus ging das nun als zentraler Treffpunkt dienende Dorfgemeinschaftshaus hervor. In hervorragender Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung und durch gezielte Förderung ebnete er im Gemeindeteil Kiesenberg den Weg für eine neue Dorfmitte und in Thanstein ist der neue Ortsmittelpunkt zum Schmuckstück des Ortes geworden, lädt zu Begegnung und Gemeinschaft ein. In Angriff nahm Walter Schauer auch die Teil- und Vollausbauten zahlreicher Ortsverbindungsstraßen und den Neubau des Bauhofs Thanstein mit Recyclinghof. Einen Schwerpunkt legte er zudem auf sichere Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen und die Sanierung des gesamten Kanalnetzes im Gemeindebereich. Der Breitband- und Mobilfunkausbau als weiterer Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde ist durch sein großes Engagement weitestgehend abgeschlossen. Für die Menschen in Thanstein Schutz und Wohlbefinden, eine gute Versorgung und eine stete Verbesserung der Lebensbedingungen zu erreichen, waren für Walter Schauer Motivation und Motor zugleich. Ob mehr Sicherheit durch Erneuerung des Feuerwehr-Fuhrparks, die Errichtung von Mehrgenerationenspielplätzen, eine altersgerechte Wohnanlage durch Umnutzung eines historischen Gebäudes oder seine Unterstützung der Ortsvereine – Walter Schauer hat herausragende kommunalpolitische Arbeit geleistet. Und dabei trotz Investitionen in Millionenhöhe umsichtig gewirtschaftet und in seiner Amtszeit bemerkenswert und beispielhaft die Pro-Kopf-Verschuldung gesenkt.
Walter Schauer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Georg Schiffermüller prägt seit über 30 Jahren das kommunalpolitische Geschehen in der Gemeinde Georgensgmünd und hat in dieser Zeit unermüdlich an bedeutenden Projekten für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde mitgearbeitet. 1995 trat er in den Gemeinderat ein und zeigt seit 2014 als verlässlicher und loyaler zweiter Bürgermeister beispielhaftes Engagement, Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein. Insbesondere die Investitionsbereitschaft und die Anstrengungen zur Erneuerung der Abwasserreinigung mündeten unter seiner Beteiligung erfolgreich in die Generalsanierung der Kläranlage Georgensgmünd inklusive des Anschlusses der Gemeinden Röttenbach und Pleinfeld seit 2016. Ebenso wurden Synergieeffekte durch den Zusammenschluss mit der Kläranlage Rittersbach/Mäbenberg erreicht sowie hohe Investitionen in eine leistungs- und zukunftsfähige Entwässerungseinrichtung und in die technische Verbesserung des Kanal- und Regenüberlaufbeckensystems im gesamten Gemeindegebiet getätigt. Verdienstvoll eingebracht hat sich Georg Schiffermüller in die Realisierung des Grundsatzbeschlusses für die Generalsanierung des Hallenschwimmbades. Die Sanierung erfolgte samt dem Ausbau der im Obergeschoss befindlichen ehemaligen Hopfenlagerhalle zu einem vielseitigen Veranstaltungsort und dem gleichzeitigen Anschluss an die baulich nur durch ein Foyer getrennte, neu errichtete Sporthalle, wodurch das auch überregional beliebte Sport- und Kulturzentrum Papiermühle entstand. Die Gründung des gemeinsamen Kommunalunternehmens „Gewerbegebiet Mittelfranken Süd“, um die Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebiets zu fördern, kam unter der Mitwirkung Georg Schiffermüllers 2018 zu Stande, der sich seitdem auch als Mitglied des Verwaltungsrats einbringt. Erfolgreich unterstützt hat Georg Schiffermüller die Grundstücksverhandlungen im Zuge des B2-Ausbaus und der weiteren Radwegeerschließung im Gemeindegebiet.
Seit 1996 gehört Georg Schiffermüller dem Kreistag Roth an. Dort hat er die Arbeit des Ausschusses für Tiefbauangelegenheiten bereichert und in besonderem Maße die des Rechnungsprüfungsausschusses, dessen Vorsitz er seit 2020 innehat.
Georg Schiffermüller hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Konrad Schuh war von 1998 bis 2026 Mitglied des Stadtrats Nürnberg. Seine Mitarbeit übte er mit seiner ihn in besonderer Weise auszeichnenden Mischung aus Bodenständigkeit, Herz und der unbedingten Bereitschaft zum persönlichen Gespräch aus. Damit und mit seinem besonderen Engagement, die kleinen und größeren Probleme und Sorgen der Menschen ernst zu nehmen, anzupacken und unbürokratisch zu helfen, war Konrad Schuh auch ein geschätzter Stadtteilbetreuer, insbesondere für seinen Heimatstadtteil Neunhof und das Knoblauchsland. Sein politisches Wirken in den Ausschüssen und Kommissionen des Stadtrats erstreckte sich auf eine beeindruckende Bandbreite. Zentrale Aspekte waren dabei Verkehr und Stadtplanung. 22 Jahre war er Mitglied des Verkehrsausschusses und übernahm in dieser Zeit auch Verantwortung als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Dabei verfolgte er immer das Ziel, durch intelligente Verkehrssteuerung den Individualverkehr sinnvoll zu optimieren und gleichzeitig den öffentlichen Nahverkehr als echte Alternative für die Menschen auszubauen. Mit größter Kontinuität engagierte sich Konrad Schuh im Stadtplanungsausschuss, wo er seine Fachkenntnisse über Flächenpolitik, Flurbereinigung, Nutzungs- und Bebauungspläne einsetzen konnte. Gerade sein Rat in allen Angelegenheiten der baulichen Entwicklung im Knoblauchsland war in Stadtrat und Verwaltung geschätzt und gefragt. Im Personal- und Organisationsausschuss nutzte er die Möglichkeit, personalpolitische und organisatorische Verbesserungen planvoll und zielgerichtet umzusetzen, wobei er sich in besonderer Weise als Vermittler zwischen Bürgerschaft und Verwaltung sah. Großes Augenmerk legte Konrad Schuh auf die Belange der Freiwilligen Feuerwehren und des Rettungsdienstes und begleitete das Sanierungs- und Neubauprogramm der Nürnberger Feuerwehrgerätehäuser, brachte die Bedürfnisse der Wehren ein und vernetzte an entscheidender Stelle. Am Herzen liegt Konrad Schuh der Erhalt von Tradition und Brauchtum als unverzichtbarer Teil einer modernen Gesellschaft. Er kämpfte hartnäckig für den Erhalt der Kirchweihumzüge und seine Mitgliedschaft des Festausschusses Nürnberger Fasnacht dokumentiert nicht nur seine freundlich-fröhliche Art, sondern auch sein Bemühen um den Erhalt der fränkischen Karnevalstradition.
Konrad Schuh hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Matthias Schwarz hat sich während seiner bereits 24 Jahre währenden Amtszeit als Erster Bürgermeister der Stadt Burgbernheim auf breiter gesellschaftlicher Basis anerkannte Verdienste um die Weiterentwicklung der Stadt erworben. Umsichtig und planvoll hat er die Neuansiedelung zahlreicher Kleinunternehmen und mittelständischer Betriebe gefördert und damit die Voraussetzungen für einen deutlichen Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Region geschaffen. Mit dem Ziel, allen Generationen ein lebens- und liebenswertes Wohnumfeld zu erhalten, begleitet Matthias Schwarz die zukunftsorientierte und nachhaltige Dorferneuerung in den Gemeindeteilen und die städtebauliche Entwicklung im Hauptort Burgbernheim. Im Zentrum seiner Bemühungen stehen dabei Erhalt und Betrieb von Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Das medizinische Versorgungszentrum unter städtischer Trägerschaft, die Ansiedlung des Seniorenzentrums LichtBlick, die Förderung und Weiterentwicklung der Schullandschaft, zwei hochmoderne Kindertagesstätten und zielstrebige Planungen für den Streuobstkindergarten sind hier beispielhaft zu nennen. Der Streuobstkindergarten ist Teil des von Matthias Schwarz mit besonderem Nachdruck verfolgten Projekts des Erhalts und der Pflege der umfangreichen Streuobstbestände an der Frankenhöhe. Seit ihrer Gründung 2014 führt er den Vorsitz im Aufsichtsrat der Streuobstgenossenschaft Mittelfranken-West und hat das Entstehen des Streuobsterlebniszentrums im Herzen Burgbernheims konsequent unterstützt. Die heimatidentifizierende Förderung des Ehrenamts ist eine ebensolche Herzensangelegenheit für ihn. Hervorzuheben ist seine Mitinitiative, das Fränkische Mundartfestival „edzerdla“ ins Leben gerufen zu haben, das von der Stadt, unterstützt von einem ehrenamtlichen Helferteam, bereits dreimal mit großem Erfolg umgesetzt wurde. In der interkommunalen Zusammenarbeit sieht Matthias Schwarz einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit, worunter der Ausbau regionaler Wanderwege oder auch die Bündelung der Aufgaben der Abwasserentsorgung innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Burgbernheim zählen, deren Vorsitz er seit 2002 ebenfalls innehat.
Und auch im Kreistag Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim setzt sich Matthias Schwarz seit 18 Jahren für das Wohl der Menschen im Landkreis ein und hat als Fraktionsvorsitzender seit 2020 besondere Verantwortung übernommen.
Matthias Schwarz hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Kilian Sendner engagierte sich jahrzehntelang für seine Heimatstadt Nürnberg und insbesondere für die Stadtteile Eibach, Röthenbach und Maiach. Bereits lange vor seinem Einzug in den Nürnberger Stadtrat im Jahr 1996 setzte er sich mit großem Verantwortungsbewusstsein für die Belange der Menschen vor Ort ein. Seine tiefe Verwurzelung im Vorstadtverein Eibach-Maiach und sein unermüdliches ehrenamtliches Wirken machten ihn früh zu einem verlässlichen Ansprechpartner und engagierten Gestalter kommunaler Entwicklung. Als Stadtrat brachte Kilian Sendner dank seiner Vielseitigkeit und seiner langjährigen Erfahrung hohe Fachkompetenz und ausgeprägte Sachorientierung in eine Fülle von Gremien ein. Ob in den Bereichen Bau, Verkehr, Umwelt, Abfallwirtschaft oder Sport, im Ältestenrat oder im Finanzausschuss – über viele Jahre hinweg wirkte er in zahlreichen Ausschüssen mit und erarbeitete dort stets praxisnahe Lösungen und tragfähige Kompromisse. Stadtrat und Verwaltung schätzen ihn ebenso wie Kolleginnen und Kollegen über Parteigrenzen hinweg als kenntnisreichen Ratgeber und verlässlichen Gesprächspartner. Besonders stark war sein beharrliches Bestreben, konkrete Verbesserungen im unmittelbaren Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. So setzte er sich mit großem Engagement für den Bau der Dreifachturnhalle in Röthenbach ein, erreichte den Neubau zweier Rednitzstege in Eibach und trug maßgeblich dazu bei, die Lärmbelastung entlang der Hafenstraße in Maiach zu verringern. Ebenso engagierte er sich erfolgreich für mehr Verkehrssicherheit entlang der Eibacher Hauptstraße. Diese Erfolge waren das Ergebnis sorgfältiger Vorbereitung, geschickter Verhandlungen und eines langen Atems.
Darüber hinaus förderte Kilian Sendner über viele Jahre hinweg das vielfältige Vereinsleben in seinem Stadtteil. Als Vorsitzender des Fördervereins des TV Eibach 03 warb er erhebliche Spenden für die Weiterentwicklung der Vereinsinfrastruktur ein und unterstützte zahlreiche weitere Vereine bei der Verwirklichung ihrer Projekte. Sein Wirken war dabei stets von dem Ziel getragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und ehrenamtliches Engagement nachhaltig zu fördern.
Kilian Sendner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Jürgen Spahl trägt seit 1996 als Erster Bürgermeister die Verantwortung für die Entwicklung der Gemeinde Rednitzhembach und zählt damit zu den dienstältesten Bürgermeistern Bayerns. Dabei stehen für ihn stets eine solide Finanzpolitik, verlässliche kommunale Strukturen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Ein herausragender Erfolg seines Wirkens ist die nachhaltige Konsolidierung der Gemeindefinanzen. Bereits seit 2003 ist Rednitzhembach schuldenfrei. Die dadurch gewonnene finanzielle Handlungsfähigkeit eröffnete der Gemeinde weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten und schuf die Grundlage für zahlreiche Investitionen, die weit über die kommunalen Pflichtaufgaben hinausreichen. Mit der Gründung der Gemeindewerke Rednitzhembach im Jahr 1997 beschritt Jürgen Spahl zudem früh innovative Wege der kommunalen Daseinsvorsorge. Das zunächst für die Abwasserentsorgung gegründete Unternehmen entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem leistungsfähigen kommunalen Dienstleister. Ebenso vorausschauend gestaltete Jürgen Spahl die bauliche und wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde. Durch die Ausweisung neuer Wohnbaugebiete eröffnete er insbesondere jungen Familien eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimatgemeinde und mit der Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe stärkte er zugleich den Wirtschaftsstandort. Besondere Akzente setzte Jürgen Spahl darüber hinaus im kulturellen Leben der Gemeinde. Mit dem Rednitzhembacher Kunstweg entstand ein weit über die Region hinaus beachtetes Projekt, das Kunst und Natur auf besondere Weise verbindet und der Gemeinde ein unverwechselbares Profil verleiht. Durch zahlreiche Auszeichnungen wie dem Ersten Platz beim ADAC-Wettbewerb „Erfolgskonzepte in der kommunalen Straßenerhaltung“, dem SPEYER-Preis für herausragende Leistungen im Themenfeld „Innovative Formen des Haushalts- und Finanzmanagements“, der Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ bei der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ wurde Rednitzhembach bundesweit bekannt. In den Tagesthemen bezeichnete Ulrich Wickert Jürgen Spahl gar als den „erfolgreichsten Bürgermeister Deutschlands“.
Von 2002 bis 2008 brachte sich Jürgen Spahl im Kreistag Roth ein und im Auftrag der Europäischen Union unterstützte er in Kirgisistan von 2003 bis 2007 den Aufbau und die Weiterentwicklung der kommunalen Selbstverwaltung nach bayerischem Vorbild.
Jürgen Spahl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Reinhard Streng bewies 30 Jahre lang, dass erfolgreiche Kommunalpolitik Tradition und Innovation gleichermaßen verbinden kann. Seit seinem Eintritt in den Gemeinderat Langenfeld im Jahr 1996, wo er sofort zum dritten Bürgermeister gewählt wurde, und seinem Amtsantritt als Erster Bürgermeister sechs Jahre später setzte er sich für die zukunftsfähige Entwicklung seiner Heimatgemeinde ein. Dabei erkannte er früh die Herausforderungen des demografischen Wandels und entwickelte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern kreative Konzepte, um diesem wirkungsvoll zu begegnen. Besonders prägend ist sein Einsatz für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Unter seiner Initiative entstand mit der „Dorflinde“ ein generationenübergreifendes Begegnungszentrum, das mit vielfältigen Angeboten wie Nachbarschaftshilfe, Fahrdiensten, gemeinsamen Mittagstischen und Freizeitaktivitäten das Miteinander in der Gemeinde nachhaltig stärkt. Das Projekt wurde vielfach ausgezeichnet und gilt als beispielhaft für bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum. Mit derselben Weitsicht trieb Reinhard Streng die Entwicklung des Ortskerns voran. Durch die Umnutzung bestehender Gebäude entstanden eine ambulant betreute Wohngemeinschaft, ein Dienstleistungszentrum mit Dorfladen und Praxen sowie weitere Angebote, die das Leben im Ort nachhaltig bereichern. Weitere Projekte wie eine barrierefreie Wohnanlage und die Wiederbelebung des Bahnanschlusses wurden angestoßen. Das vorbildliche Zusammenwirken von Gemeinde, Ehrenamt und Bürgerschaft machte Langenfeld weit über Bayern hinaus bekannt und führte 2025 zur Auszeichnung mit dem „Gütesiegel Heimatdorf“ des Heimatministeriums.
Auch über seine Gemeinde hinaus übernimmt Reinhard Streng seit vielen Jahren Verantwortung. Als Mitglied des Kreistags Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim seit 2008, Stellvertreter des Landrats seit 2020 sowie in zahlreichen Schul- und Zweckverbänden bringt er seine große kommunalpolitische Erfahrung ein. Darüber hinaus engagiert er sich seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise ehrenamtlich, unter anderem als Mitgründer und Vorsitzender des Fördervereins der Staatlichen Berufsschule Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.
Reinhard Streng hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Heinz Uekermann steht wie kaum ein anderer für jahrzehntelanges, verlässliches und verantwortungsbewusstes Engagement in der kommunalen Selbstverwaltung. Seit 1984 gehörte er dem Kreistag Straubing-Bogen an und hat dessen Entwicklung über mehr als vier Jahrzehnte hinweg mitgestaltet. Früh übernahm er Verantwortung in zahlreichen Gremien.
28 Jahre lang war er Fraktionsvorsitzender. Ob Krankenhäuser, Jugendhilfe, Bau, Umwelt, Soziales oder Nahverkehr – stets standen Fragen der Daseinsvorsorge und einer guten Entwicklung des Landkreises im Mittelpunkt seines Wirkens. Besonders prägend war seine langjährige Arbeit im Kreisausschuss sowie in verschiedenen Zweckverbänden und Aufsichtsräten. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises lag ihm ebenfalls am Herzen. Über viele Jahre wirkte er in den Gremien des Hafens Straubing-Sand, der Kreiswohnungsbaugesellschaft und des BioCampus Straubing mit und brachte dabei seine Erfahrung und seinen Blick für tragfähige Lösungen ein. Ebenso wichtig waren ihm Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Als langjähriges Mitglied der Gremien der Volkshochschule und seit 2020 als deren Leiter sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats setzte er sich für ein vielfältiges Bildungsangebot und damit für die Teilhabe der Menschen in der Region ein. Seine kommunalpolitische Arbeit war dabei stets von großer Verlässlichkeit und dem Willen geprägt, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen.
Von 1990 bis 2023 war Heinz Uekermann Mitglied des Marktgemeinderats Mitterfels, davon 24 Jahre lang zweiter Bürgermeister. Er war über Jahrzehnte eine prominente Stimme und hat sich mit großer Sachkenntnis, Beharrlichkeit und einem ausgeprägten Gespür für die Anliegen der Menschen für seine Heimat eingesetzt. Ob bei der Weiterentwicklung des Freibads, in der Seniorenarbeit oder bei Fragen der Inklusion und Integration – stets war er ansprechbar, engagiert und bereit, Verantwortung zu übernehmen.
Heinz Uekermann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Barbara Ungers Eintritt in den Gemeinderat Feldkirchen 1990 markiert den Beginn einer beeindruckenden kommunalpolitischen Laufbahn, die durch Kontinuität, fachliche Kompetenz und Tatkraft gekennzeichnet ist. 1996 übernahm Barbara Unger als dritte Bürgermeisterin Verantwortung. Zur Ersten Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde wurde sie 2008 gewählt und war damit die erste Frau, die dieses Amt im Landkreis innehatte. In dieser Funktion hat sie mit einer Vielzahl wegweisender Projekte die Lebensqualität und die Entwicklung der Gemeinde vorangetrieben und verbessert. So wurden zahlreiche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt: der Ausbau der Abwasseranlagen, die vollständige Glasfaserversorgung, die Sanierung und Erweiterung des Rathauses sowie der Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses stehen beispielhaft für ihren Anspruch, die Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen. Auch die Neugestaltung der Ortsmitte und die Entwicklung eines Nahwärmenetzes setzten wichtige Impulse. Daneben lagen Barbara Unger auch besonders die Förderung von Kindern und Familien, Bildung und Integration am Herzen. Unter ihrer Verantwortung wurde der Kindergarten St. Martin zum Kinderhaus ausgebaut und die Grundschule zur offenen Ganztagsschule weiterentwickelt. Ebenso war es ihr wichtig, die örtlichen Vereine und das gute Miteinander in der Dorfgemeinschaft zu fördern. Mit ihrer aufgeschlossenen und ausgleichen-den Art praktizierte sie in vorbildlicher Weise Bürgernähe.
Ihre kommunalpolitische Erfahrung brachte Barbara Unger auch früh auf Landkreisebene ein. Seit 2002 gehört sie dem Kreistag des Landkreises Straubing-Bogen an und wirkt in zahlreichen Ausschüssen und Gremien an wichtigen Entscheidungen mit, unter anderem im Bau- und Jugendhilfeausschuss sowie im Verwaltungsrat der Kreiskliniken. Seit 2014 nimmt sie zudem als stellvertretende Landrätin besondere Verantwortung wahr. Auch hier verbindet sie Sachlichkeit und Entscheidungsfreude mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein für die Menschen in der Region.
Barbara Unger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Dr. Konrad Wilfurth engagierte sich von 1990 bis 2026 ununterbrochen im Stadtrat Amberg und hat die Entwicklung seiner Heimatstadt mit großer Sachkenntnis, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz maßgeblich begleitet. Als Rechtsanwalt brachte er seine juristische Expertise in die kommunalpolitische Arbeit ein und hat vielfach dazu beigetragen, für die Stadt wichtige Vorhaben auf den richtigen Weg zu bringen. In den zahlreichen Ausschüssen und kommunalen Funktionen, in denen Dr. Konrad Wilfurth über die Jahre hinweg tätig war, spiegeln sich die Breite und die Kontinuität seines Engagements wider. Von der Wirtschaftsförderung über den Bauausschuss, als Vertreter des Personal- und des Umweltausschusses bis hin zur 24 Jahre dauernden Tätigkeit im Rechnungsprüfungsausschuss – um nur eine Auswahl zu nennen –, immer engagierte sich Dr. Konrad Wilfurth voller Elan und wurde dafür von seinen Kolleginnen und Kollegen hochgeschätzt. Besondere Anliegen waren ihm stets die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit Ambergs. So setzte er sich für die Realisierung wichtiger Vorhaben wie die Gründung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, den Bau des Amberger Congress Centrums und des Kurfürstenbads ein – allesamt Projekte von herausragender Bedeutung für die Lebensqualität und die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Amberg und der gesamten Region. Sein politisches Hauptanliegen galt der Umstrukturierung des ehemaligen Marienkrankenhauses. Mit juristischem Sachverstand und besonnenem Agieren hat er dazu beigetragen, die Interessen der Stadt bei wichtigen Entscheidungen zu wahren und die Entwicklung des Klinikums hin zu einem modernen Wirtschaftsbetrieb konstruktiv zu begleiten. Mit Erfolg: Das Klinikum St. Marien Amberg hat sich mittlerweile zu einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit Hochleistungsmedizin und großer Eigenständigkeit entwickelt und ist als regionales Traumazentrum zertifiziert. Und auch um den kulturellen Austausch und die Völkerverständigung machte sich Dr. Konrad Wilfurth verdient: 2019 nutzte er einen Besuch der Stadtratsdelegation in Ambergs Partnerstadt Perigeux dazu, Kontakte zu knüpfen, die dann in ein Golfturnier zwischen Oberpfälzern und Franzosen mündeten.
Dr. Konrad Wilfurth hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Horst Wipplinger wurde 1978 in den Gemeinderat Salzweg gewählt, dem er sechs Jahre lang als zweiter Bürgermeister angehörte, bevor er von 2002 bis 2014 das Amt des Ersten Bürgermeisters bekleidete. Schwerpunkt seiner Arbeit als Erster Bürgermeister war die positive Entwicklung seiner Heimatgemeinde mit Blick auf Infrastruktur und Förderung der Jugend, sowohl in Vereinen als auch in Schule und Ausbildung. Die Pflege der heimatlichen Kultur und des Brauchtums war ihm ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Sein kommunalpolitisches Wirken war dabei stets von Bodenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und dem Anspruch geprägt, Salzweg zukunftsfähig aufzustellen.
Seine große kommunalpolitische Erfahrung bringt Horst Wipplinger zudem seit Jahrzehnten auch in die Arbeit des Landkreises Passau ein. Er gehört mittlerweile in der neunten Wahlperiode ununterbrochen dem Kreistag an und ist damit der am längsten aktive Kreisrat des Landkreises. In nahezu allen wichtigen Ausschüssen war er im Laufe seiner langen Amtszeit tätig und befasste sich mit einem breiten Spektrum kommunaler Aufgaben – von Sozialem, Jugend und Gesundheit über Schule und Sport bis hin zu Personalfragen. Besonders eng verbunden war und ist er dem Zweckverband Verkehrslandeplatz Passau-Vilshofen, dem er seit 1978 ununterbrochen angehört. Auch in der Verbandsversammlung der Sparkasse Passau und im Planungsverband Region Donau-Wald brachte er seine Erfahrung und sein fundiertes Wissen zum Wohle des Landkreises und seiner Bürgerinnen und Bürger ein.
Von 1994 bis 2013 gehörte Horst Wipplinger zudem dem Bezirkstag Niederbayern an und übernahm auch dort in zahlreichen Gremien Verantwortung. Als Vorsitzender des Fachausschusses für Umweltschutz, Wasserwirtschaft und Fischereiwesen setzte er wichtige Akzente.
Horst Wipplinger hat über nahezu fünf Jahrzehnte hinweg kommunale Verantwortung auf Gemeinde-, Kreis- und Bezirksebene getragen und die Entwicklung seiner Heimat maßgeblich mitgeprägt.
Horst Wipplinger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Josef Wipplinger hat nahezu fünf Jahrzehnte lang wichtige Beiträge zur erfolgreichen Gestaltung seiner Heimat geleistet. 42 Jahre lang, davon 18 als zweiter Bürgermeister, gehörte er dem Stadtrat Hauzenberg an. Er war ein stets verlässlicher Ansprechpartner, der mit Sachverstand, Beharrlichkeit und Augenmaß zu überzeugen wusste. Sein Engagement zeichnete sich durch eine bemerkenswerte thematische Breite aus. Von Bildung und Betreuung über Infrastruktur und Stadtentwicklung bis hin zu Ver- und Entsorgung, Feuerwehr und Sport setzte er sich engagiert für konkrete Verbesserungen im unmittelbaren Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger ein. Zahlreiche Projekte, wie die Sanierung diverser Schulen, die Erneuerung des Ortskerns und die Erschließung neuer Baugebiete, tragen seine Handschrift. Mit dem gemeinsam mit dem Landkreis verwirklichten Granitzentrum Hauzenberg engagierte er sich für einen besonderen Ort, der regionale Identität und Zukunftsorientierung miteinander verbindet. Die Umgestaltung des ehemaligen HWH-Geländes zum Festplatz und Bürgerpark sowie die Errichtung des Rathauses auf dem Krenn-Bräu-Areal stehen beispielhaft für seinen Einsatz für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Auch in herausfordernden Situationen bewies Josef Wipplinger Verantwortungsbereitschaft und Verlässlichkeit. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden des Ersten Bürgermeisters 2012 führte er ein halbes Jahr lang die Amtsgeschäfte bis zur Neuwahl und stellte damit seine Bereitschaft unter Beweis, auch dann präsent zu sein, wenn ganz besondere Anforderungen an die kommunalpolitisch Verantwortlichen gestellt werden.
Dem Kreistag Passau gehörte Josef Wipplinger von 2020 bis 2026 an. Dort war er geschätztes Mitglied zahlreicher Ausschüsse und engagierte sich vor allem im sozialen Bereich, für Jugend, das Ehrenamt, Sport und Senioren.
Noch immer setzt er sich aktiv für die Verbesserung der Lebensqualität seiner Heimat ein und vertritt seit 2023 als Mitglied des Seniorenbeirats die Interessen aller in Hauzenberg lebenden älteren Menschen.
Josef Wipplinger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Andreas Wutzlhofer hat die Entwicklung der Stadt Vohenstrauß über nahezu vier Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgestaltet. 1990 wurde er erstmals in den Stadtrat gewählt. Bereits sechs Jahre später wurde er zweiter Bürgermeister und von 2008 bis 2026 lenkte er als Erster Bürgermeister die Geschicke der Stadt. Besonders am Herzen lag ihm das Wohl von Kindern und Jugendlichen. 1993 wurde auf seine Initiative hin ein Jugendgremium gegründet, ein Jahr später wurde er zum Jugendreferenten bestellt und initiierte z.B. das bis heute bestehende Ferienprogramm und die Müllsammelaktion „Rama-Dama“. Auch den bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung trieb er mit Nachdruck voran. 2014 konnte nach seinen mehrjährigen Bemühungen der erste Waldkindergarten im Landkreis verwirklicht werden. Ebenso wichtig war ihm die Unterstützung der Vereine und des Ehrenamts. Im sozialen Bereich verstand er sich als Ansprechpartner für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Er richtete einen Hilfsfond bei der Verwaltung ein, aus dem bedürftige Menschen im Einzelfall unterstützt werden können. Besonders kreativ und erfolgreich ist das von ihm zusammen mit einem örtlichen Friseurmeister initiierte Benefizhaareschneiden, das seit 2008 zugunsten der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord jährlich stattfindet und allein 2024 mehr als 18.000 Euro an Spenden erbrachte. Als Erster Bürgermeister prägte Andreas Wutzlhofer zudem die bauliche und wirtschaftliche Entwicklung Vohenstrauß'. Mit der Sanierung des Rathauses, der Einrichtung der Stadtbücherei sowie der Ausweisung von Gewerbe- und Wohngebieten setzte er wichtige Akzente. Zugleich trieb er die Verbesserung der Infrastruktur, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Weiterentwicklung des Schulstandorts voran. Und trotz erheblicher Investitionen ist es ihm gelungen, dass Vohenstrauß heute dank seiner umsichtigen Haushaltsführung schuldenfrei ist.
Seine große Erfahrung brachte Andreas Wutzelhofer über Vohenstrauß hinaus auch 36 Jahre lang im Kreistag des Landkreises Neustadt an der Waldnaab ein und hat somit einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung des gesamten Landkreises geleistet.
Andreas Wutzelhofer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
DLRG-Steckkreuz
Jörg Laubenstein trat am 1. Januar 1972 in die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) ein. Heute ist die Erfolgsgeschichte der DLRG in Nürnberg untrennbar mit seinem Namen verbunden. Seine langjährige Erfahrung als Schatzmeister machte ihn bei einem Immobilienerwerb zu einer unverzichtbaren Hilfe. In seiner Amtszeit als Kreisverbandsvorsitzender erhöhte sich die Mitgliederzahl von 492 Ende 2006 auf 1.081 Mitglieder Ende 2023 (+120 %), auch der Fahrzeugbestand und die Einsatzstunden haben sich mehr als verdoppelt. Heute ist der DLRG Kreisverband Nürnberg-Roth-Schwabach die größte und eine der vielfältigsten Gliederungen der DLRG in Bayern, die die gesamte Bandbreite der DLRG-Arbeit, von Anfänger- und Rettungsschwimmausbildung über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu den unterschiedlichsten Einsatzgebieten und einer sehr aktiven Jugendarbeit abdeckt. Bis ins Frühjahr 2020 nahm Jörg Laubenstein selbst nahezu täglich Basisaufgaben der DLRG wahr. Dabei lagen ihm die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Schwimmausbildung besonders am Herzen. Darüber hinaus leitete er alle notwendigen Schritte zur Verschmelzung des Ortsverbandes Velden mit dem Kreisverband Nürnberg-Roth-Schwabach ein, damit der Ortsverband als Stützpunkt des Kreisverbandes zukunftsfähig bleibt.
Auf übergeordneten Gliederungsebenen der DLRG ist Jörg Laubenstein ebenfalls engagiert: Von 2013 bis 2017 war er Vizepräsident des DLRG LV Bayern e.V. Seit 2007 gehört er der DLRG Stiftung Bayern in unterschiedlichen Funktionen an.
Jörg Laubenstein ist es gelungen, den Stiftungsvorstand zu verjüngen, die Stiftung hinsichtlich der gemeinnützigkeitsrechtlichen Anforderungen auf zeitgemäße Beine zu stellen sowie das Stiftungsvermögen und die Stiftungserträge deutlich zu steigern.
Für sein außergewöhnliches, weit über das normale Maß hinaus gehende Engagement um die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft wird Herrn Jörg Laubenstein heute das Steckkreuz für besondere Verdienste verliehen.
31. Juli 2026 in Weißenburg i.Bay.
Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Ein Leben für die Kommunalpolitik: Jürgen Schröppel hat das kommunalpolitische Geschehen in seiner Heimatstadt Weißenburg i. Bay. über viele Jahre wesentlich geprägt. Mit Umsicht, Tatkraft und nie nachlassendem persönlichem Engagement hat er die Entwicklung der Stadt zunächst sechs Jahre als Mitglied des Stadtrats und schließlich von 2008 bis 2026 als Oberbürgermeister beispielhaft gefördert. Im April 2026 verstarb Jürgen Schröppel nach schwerer Krankheit. Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann war es ein besonderes Anliegen, die Kommunale Verdienstmedaille in Silber, die Schröppel noch Anfang des Jahres verliehen worden war, seiner Ehefrau als Zeichen der Erinnerung und des tiefen Respekts für das beispielhafte Engagement ihres Mannes, zu übergeben.
© BayStMI / Giulia Iannicelli
Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Sehr geehrte Frau Doris Schröppel,
sehr geehrte Familie von Jürgen Schröppel,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Eva Reichstadt,
sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank, liebe Frau Reichstadt, für Ihre einfühlsamen Worte und die freundliche Begrüßung hier im Rathaus Weißenburg.
Wir sind heute hier zusammengekommen, um das kommunalpolitische Lebenswerk von Jürgen Schröppel zu würdigen und Ihnen, seiner Familie, die ihm verliehene Kommunale Verdienstmedaille in Silber posthum zu überreichen.
Die Kommunale Verdienstmedaille in Silber wurde Jürgen Schröppel noch zu Lebzeiten verliehen. Bevor er sie persönlich entgegennehmen konnte, ist er am 21. April dieses Jahres von uns gegangen. Nur wenige Tage später hätte er nach 18 Jahren an der Spitze der Stadt sein Amt übergeben und wäre in den Ruhestand getreten. Diesen neuen Lebensabschnitt durfte er nicht mehr erleben.
Sehr geehrte Frau Schröppel, liebe Familie Schröppel, Ihnen gilt mein tief empfundenes Mitgefühl für Ihren Verlust. Die Anteilnahme unseres Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und der gesamten Bayerischen Staatsregierung darf ich Ihnen nochmals übermitteln. Wir werden Jürgen Schröppel stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Kommunale Verdienstmedaille in Silber ist ein sichtbares Zeichen des Dankes des Freistaates Bayern für sein kommunalpolitisches Wirken, das weit über das gewöhnliche Maß hinausreichte.
Mit dieser hohen Auszeichnung würdigt der Freistaat Persönlichkeiten, die über viele Jahre Verantwortung für ihre Gemeinden, Städte und Landkreise übernommen und die kommunale Selbstverwaltung in besonderer Weise mit Leben erfüllt haben.
Als Kommunalminister ist es mir ein wichtiges Anliegen, Ihnen, Frau Schröppel, die Ihrem Ehemann verliehene Auszeichnung heute persönlich zu übergeben und damit sein Andenken zu ehren.
Die Stadt Weißenburg und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen haben Jürgen Schröppelsehr viel zu verdanken.
Im Jahr 2002 zog er in den Stadtrat und zugleich in den Kreistag ein. Sechs Jahre später wählten ihn die Bürgerinnen und Bürger zum Oberbürgermeister ihrer Stadt. 18 Jahre lang stand er an der Spitze Weißenburgs. Mit Umsicht, Tatkraft und nie nachlassendem persönlichem Einsatz hat er die Entwicklung seiner Heimat in dieser Zeit maßgeblich geprägt. Dabei verband er den Blick in die Zukunft stets mit dem Bewusstsein für den besonderen Wert des historischen Erbes Weißenburgs.
Unter seiner Führung wurde der Marktplatz neugestaltet. Private Fassadengestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen trugen dazu bei, den ortstypischen Charakter der historischen Altstadt zu erhalten.
Zu den erfolgreich verwirklichten Projekten zählen auch die Renovierung der Karmeliterkirche sowie die grundlegende Sanierung und Neukonzeption des Römermuseums. Das neukonzipierte Museum vermittelt Weißenburgs große Geschichte als Römerstadt seither zeitgemäß und anschaulich.
Mit großer Beharrlichkeit setzte sich Jürgen Schröppel für den Erhalt der Wülzburg ein. Er sorgte dafür, dass städtische Mittel und staatliche Fördermittel für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen gebündelt wurden.
Damit trug er entscheidend dazu bei, diesen einzigartigen Renaissancefestungsbau und eines der bedeutendsten historischen Wahrzeichen der Region für kommende Generationen zu bewahren.
Auch der Erwerb des nicht mehr genutzten Empfangsgebäudes des Bahnhofs und sein Umbau zum Musikbahnhof tragen seine Handschrift.
Gemeinsam mit dem dort beheimateten Inklusionscafé „Lebenskunst“ entstand ein Ort für Musik, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe und damit eine besondere Bereicherung des Weißenburger Stadtlebens.
Auf seine Initiative erhielt die Weißenburger Kunstszene mit der historischen Schranne einen eigenen Ausstellungsort. Mit dem Weißenburger Kunstpreis setzte er einen weiteren wichtigen kulturellen Akzent. Theaterprojekte eines Stadtschreibers belebten das Bergwaldtheater. Die Römerfeste auf dem Kastellgelände machten die Geschichte der Stadt für Einheimische und Gäste unmittelbar erfahrbar.
Besondere Aufmerksamkeit schenkte Jürgen Schröppel den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen der Stadt. Am Seeweiher entstanden eine neue Mittelschule mit moderner, schülerfreundlicher Architektur und eine Vierfachsporthalle, die den Schülerinnen und Schülern zeitgemäße Möglichkeiten für den Schulsport bietet.
Die denkmalgeschützte Dörfler-Villa wurde zur Pflegeschule umgenutzt. Das ehemalige Progymnasium wurde zum Kinderhort umgebaut. Auch die Grundschule und die städtischen Kindertagesstätten wurden unter seiner Führung fortlaufend instandgehalten. Damit schuf Jürgen Schröppelverlässliche Bildungs- und Betreuungsbedingungen für Kinder und Familien in Weißenburg.
Darüber hinaus setzte er sich für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ein. Das im Jahr 2016 neu aufgelegte Kommunale Wohnraumförderungsprogramm nutzte Weißenburg frühzeitig. Als eine der ersten Kommunen im Regierungsbezirk Mittelfranken brachte die Stadt die Planungen für ein entsprechendes Förderprojekt auf den Weg. Am Birkenweg in der Galgenbergsiedlung entstanden durch gezielte Nachverdichtung 15 zeitgemäße Wohnungen, ohne zusätzliche Neubauflächen auszuweisen.
Große Weitsicht bewies Jürgen Schröppel mit seinem Einsatz für den Kunststoffcampus Bayern. Stadt und Landkreis schlossen sich zusammen, um das Ausbildungsangebot in der Region zu erweitern, Forschung und Wirtschaft enger miteinander zu verbinden und der Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte entgegenzuwirken. Mit großem Verhandlungsgeschick setzte Jürgen Schröppel das gemeinsame Vorhaben in den politischen Gremien der Stadt durch. Von der ersten Idee bis zur Eröffnung im Jahr 2015 wurde das Projekt zügig verwirklicht.
Der Campus verbindet angewandte Forschung und Entwicklung mit beruflicher Weiterbildung und Lehre. Die Hochschule Ansbach verantwortet das Studienzentrum und das Technologiezentrum.
Mit dem Campus wurde Weißenburg zur Hochschulstadt und etablierte sich als Bildungs- und Technologiestandort. Damit stärkte Jürgen Schröppel nachhaltig die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsregion Altmühlfranken.
Auch beim Schutz der Umwelt ging Jürgen Schröppel neue Wege. An der Weißenburger Kläranlage wurde ein bayernweit einzigartiges Pilotprojekt verwirklicht. Eine vierte Reinigungsstufe entfernt schwer abbaubare Spurenstoffe, darunter Rückstände von Arzneimitteln, im Abwasser.
Damit übernahm Weißenburg frühzeitig Verantwortung für eine Aufgabe, die für den Schutz unserer Gewässer und die künftige Abwasserbehandlung immer größere Bedeutung gewinnt.
Bei allen Maßnahmen achtete Jürgen Schröppel auf Funktionalität und eine solide Finanzierbarkeit. Er setzte die finanziellen Mittel der Stadt klug und verantwortungsvoll ein und ergänzte sie, wo dies möglich und sinnvoll war, durch staatliche Fördermittel. So erweiterte er die Handlungsmöglichkeiten Weißenburgs und ermöglichte wichtige Investitionen in die Zukunft der Stadt.
Auch als Mitglied des Kreistags hat Jürgen Schröppel seit 2002 wichtige und zukunftsweisende Entscheidungen für den gesamten Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mitgetragen. Sein Einsatz galt damit nicht allein seiner Stadt. Er hatte auch die Entwicklung des Landkreises und der gesamten Region Altmühlfranken im Blick.
All diese Leistungen stehen für großen Gestaltungswillen, Verantwortungsbewusstsein und Beharrlichkeit. Jürgen Schröppel hatte klare Vorstellungen von der Zukunft Weißenburgs. Er brachte Projekte auf den Weg, gewann politische Mehrheiten und setzte sich mit Nachdruck für ihre Verwirklichung ein. Vieles von dem, was er geschaffen und angestoßen hat, wird die Stadt dauerhaft prägen.
Sehr geehrte Frau Schröppel, liebe Familie Schröppel, ein solches kommunalpolitisches Lebenswerk wäre ohne den Rückhalt der Familie kaum möglich gewesen.
Viele Abende und Wochenenden gehörten der Stadt, den Sitzungen, Veranstaltungen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb gilt mein aufrichtiger Dank heute auch Ihnen. Sie haben Jürgen Schröppel auf seinem Weg begleitet und sein großes Engagement für Weißenburg entscheidend mitgetragen.
Wir haben mit Jürgen Schröppel eine herausragende Persönlichkeit des kommunalen Lebens verloren. Er hat sich mit ganzer Kraft für seine Heimatstadt, den Landkreis und die kommunale Selbstverwaltung eingesetzt.
Sein Wirken bleibt im Erscheinungsbild Weißenburgs, in seinen Einrichtungen und in der Erinnerung der Menschen lebendig. Sein kommunalpolitisches Lebenswerk wird unvergessen bleiben.
Ich wünsche Ihnen, sehr geehrte Frau Schröppel, Ihren Kindern Lena und Rainer sowie allen Angehörigen von Herzen viel Kraft, Trost und Gottes Beistand.
Im Namen des Freistaates Bayern verneige ich mich in großem Respekt und in tiefer Dankbarkeit vor Jürgen Schröppel.
Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen die Jürgen Schröppel verliehene Kommunale Verdienstmedaille in Silber zusammen mit der Urkunde auszuhändigen.
24. Juli 2026 in Würzburg
Kommunale Verdienstmedaillen in Gold und Silber
Dank und Anerkennung für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement um die Kommunale Selbstverwaltung: Innenstaatssekretär Sandro Kirchner hat 40 Persönlichkeiten aus Ober- und Unterfranken Kommunale Verdienstmedaillen in Gold und Silber verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumlichkeiten der Regierung von Unterfranken dankte Kirchner den Geehrten: „Ich möchte Ihnen, auch im Namen der Bayerischen Staatsregierung, für Ihr beispielhaftes Engagement danken. Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, um das Vertrauen in die Kommunalpolitik stark und lebendig zu erhalten.“
Kommunale Verdienstmedaille in Gold
Frank Rebhan prägte das kommunalpolitische Geschehen in Neustadt bei Coburg mehr als drei Jahrzehnte. Bei Antritt seines Amtes als Oberbürgermeister im Jahr 1995 lag die Wiedervereinigung Deutschlands noch nicht lange zurück und so erwartete Frank Rebhan gleich zu Beginn auch der große Aufgabenkomplex, die ehemalige Grenzlinie zur nächstgelegenen Stadt Sonneberg nicht als Hindernis, sondern langfristig als historische Chance für die Stadtentwicklung Neustadts zu nutzen. Die beiden Städte bilden heute einen erfolgreichen gemeinsamen Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialraum, den eine günstige Arbeitsmarktlage und ökonomische Prosperität kennzeichnen. Dieses regionale Beziehungsgeflecht initiiert und federführend über viele Jahrzehnte hinweg eine gemeinsame fränkische Identität ausgebildet zu haben, ist ein einzigartiges Verdienst von Frank Rebhan. Dabei reichen die Kooperationsprojekte vom gemeinsamen Stadtbus-Linienverkehr, über interkommunale Abstimmungen zum Hochwasserschutz oder zur Wärmeplanung, bis hin zum jährlich ausgetragenen gemeinsamen internationalen Puppenfestival. Ein weiterer Schwerpunkt Frank Rebhans war die Umsetzung umfassender Baumaßnahmen in Neustadt. Die Neugestaltung des Marktplatzes wurde klug mit der energetischen Sanierung des Rathauses kombiniert und es entstand ein modernes, barrierefreies Areal mit hoher Aufenthaltsqualität, das durch seine Attraktivität auch dem innerstädtischen Leerstand entgegenzuwirken vermag. Im Rathaus selbst hat Frank Rebhan unter Einbindung des gesamten Personals eine Neuausrichtung der Stadtverwaltung initiiert und den Wandel von einer regulierenden hin zu einer dienstleistenden Verwaltung eingeläutet. Allem voran ist hier der neu geschaffene Bürgerservice als erste Anlaufstelle zu erwähnen, der zu erhöhter Kundenzufriedenheit und gleichzeitig zur Entlastung der Verwaltung geführt hat und vielen Kommunen und öffentlichen Institutionen als Beispiel für ihre Umstrukturierungen diente. Alle Maßnahmen und Entscheidungen Frank Rebhans waren stets getragen von seiner besonderen Haltung, mit allen Beteiligten auf Augenhöhe zu kommunizieren und auch in schwierigen Situationen Verbündete zu suchen und Kompromisse eingehen zu können. In seiner täglichen Arbeit hat er durch Fachwissen und Intensität seines Tuns Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende der Stadtverwaltung und auch über alle Parteigrenzen hinweg die Mitglieder des Stadtrats immer wieder beeindruckt. Herausragendes Krisenmanagement hat Frank Rebhan bei der Bewältigung der Flüchtlingswelle 2015 bewiesen, als er sich, um der drohenden Isolation der Betroffenen vorzubeugen, vehement für eine dezentrale Unterbringung einsetzte. Gleichzeitig sorgte er für den Aufbau begleitender Strukturen in der Verwaltung und im ehrenamtlichen Bereich, die die arbeitsintensive, aber weitgehend unproblematische Abwicklung dieser Sondersituation und eine in weiten Teilen gelungene Integration ermöglichten.
Seit 1996 gehört Frank Rebhan dem Kreistag Coburg an und hat seit 2008 den Fraktionsvorsitz inne. Viele Entscheidungen für den Landkreis, der aufgrund der Wiedervereinigung ebenfalls gravierenden Veränderungen unterlag, hat er seitdem mit auf den Weg gebracht und die öffentliche Diskussion darüber moderierend gestaltet. Auch bei unliebsamen Entscheidungen wie bei dem Aus für die Sing- und Musikschule drängte er immer auf Versachlichung der Diskussion mit dem Verweis auf die Verpflichtung zum Erhalt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit aller Kommunen im Landkreis Coburg. Kenntnisreich und immer den Blick darauf gerichtet, die besten Lösungen für die Menschen im Coburger Land zu erreichen, hat Frank Rebhan Einfluss auch auf die widerstreitenden Interessen im Zusammenhang mit dem Bau der ICE-Neubaustrecke sowie dem Neubau eines Verkehrslandeplatzes bei Neida genommen. Mit hohem persönlichem Einsatz und mit viel selbst erarbeitetem Fachwissen hat sich Frank Rebhan der Frage der künftigen Ausrichtung der medizinischen Versorgung im Landkreis angenommen und die notwendige Neustrukturierung ab 2024 begleitet.
Auch als Mitglied des Bezirkstags Oberfranken von 2008 bis 2018, als Bezirksvorsitzender des Bayerischen Städtetags oder als Mitglied des Haupausschusses im Deutschen Städtetag haben seine strategischen Fähigkeiten, seine Geradlinigkeit, seine fundierte Fachkenntnis in sämtlichen Arbeitsbereichen und seine überaus starke Motivation, bestmögliche Lösungen im Sinne der Allgemeinheit zu finden, in höchstem Maße beispielhaft zu überzeugen gewusst.
Frank Rebhan hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Klaus Peter Söllner prägt seit mehr als vierzig Jahren wie kaum ein Zweiter das kommunalpolitische Geschehen im Landkreis Kulmbach und weit darüber hinaus. Dies gilt gleichermaßen für sein richtungsweisendes Engagement als Erster Bürgermeister der Stadt Stadtsteinach von 1990 bis 1996 als auch für sein herausragendes und beispielgebendes Wirken als Landrat des Landkreises Kulmbach von 1996 bis 2026. Während seiner sechsjährigen Amtszeit als Erster Bürgermeister brachte er Stadtsteinach kontinuierlich voran und entwickelte wesentliche Konzepte zur Verbesserung der Infrastruktur. Mit dem Bau der Steinachhalle wurde ein multifunktionaler Veranstaltungsort geschaffen, mit dem zugleich der Stadt ein hervorragender Ort für Großveranstaltungen und den Bürgerinnen und Bürgern ein Ort für Familienfeierlichkeiten zur Verfügung steht. Die Ausweisung und Erschließung neuer Baugebiete verbesserte die Zuzugsmöglichkeiten für junge Familien und sorgte für eine positive Bevölkerungsentwicklung. Nachfolgend von Klaus Peter Söllner verantwortete Investitionen für den Straßenbau, für Abwasserentsorgung und Dorferneuerung und Entscheidungen für die Umwandlung des Kreiskrankenhauses in die Fachklinik Stadtsteinach, für das Alten- und Pflegeheim sowie die Kurzzeitpflegestation wurden zum Grundstein der positiven Gesamtentwicklung Stadtsteinachs.
1996 stellte sich Klaus-Peter Söllner erstmals erfolgreich der Wahl zum Landrat des Landkreises Kulmbach, der vier Wiederwahlen, jeweils mit beeindruckendem Votum der Bürgerinnen und Bürger, folgen sollten. In diesen 30 Jahren setzte sich Klaus Peter Söllner mit unvorstellbarer Einsatzbereitschaft und niemals nachlassender Intensität für die Belange seines Landkreises ein. Seine juristische Ausbildung und die kommunalpolitische Erfahrung, sein diplomatisches Geschick und seine integrierende Amtsführung ließen ihn schnell zu einem geachteten, überaus kompetenten Landrat werden, der seine Ideen und Impulse für die strategische Ausrichtung des Landkreises in trag- und konsensfähige Resultate verwandelte. Dabei wissend, dass diese regelmäßig zu analysieren und bedarfsorientiert anzupassen sind. Die Förderung der heimischen Wirtschaft machte er von Beginn an zur „Chefsache“, schuf die Stabsstelle „Wirtschaftsoffensive Kreis Kulmbach“ und setzte nachhaltige Zeichen für eine unternehmerfreundliche Begrüßungskultur. Entscheidend für die Ansiedlung und Erweiterung heimischer Betriebe war die von Klaus Peter Söllner nachdrücklich initiierte Förderkulisse aus bayerischen und auch aus europäischen Programmen, dank derer sich auch die Arbeitsmarktsituation im Landkreis deutlich verbesserte. Es folgten große Anstrengungen und erhebliche Investitionen, um den Bildungsstandort Kulmbach auf allen Ebenen voranzubringen. Beispielhaft sind hier die Entwicklung des Beruflichen Schulzentrums Kulmbach zu einem der größten in Oberfranken zu nennen, der nach Ausbau erreichte hohe Standard der beiden Gymnasien und der Realschule und der flächendeckende Aufbau hochwertiger Ganztagsangebote. Vor diesem Hintergrund war für Klaus Peter Söllner auch die Begleitung der Stadt Kulmbach auf dem Weg zur Universitätsstadt ein wichtiges Anliegen, das 2019 zur Eröffnung der Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit der Universität Bayreuth am Standort Kulmbach führte. Klimaschutz und die Erhaltung natürlicher Ressourcen wurden von ihm ebenfalls als essenzielle Themen erkannt und konkret umgesetzt. Die schon im Jahr 1998 gegründete „Energieagentur Oberfranken“, zunächst als Pilotprojekt gestartet, ist heute eine bedeutende Einrichtung, die mit großer Kompetenz der enormen Nachfrage an Beratung zu Energieeinsparmöglichkeiten begegnet und, fusioniert mit der Energieregion Nürnberg, das Informations- und Beratungsangebot nochmals optimiert hat. Aus vielen weiteren Visionen klimafreundlichen Agierens konnten sich in seiner Amtszeit viele konkrete Klimaschutz-Projekte entwickeln, die dem Landkreis im Bereich Umweltschutz eine Spitzenstellung in Bayern bescheren. Diese Ausweitung der Aufgabenfülle und die damit verbundene Dynamik beim Anstieg der Ausgaben wären ohne das vorausschauende finanzielle Geschick Klaus Peter Söllners nicht realisierbar gewesen. So aber steht der Landkreis heute finanziell solide da und blickt derzeit auf den niedrigsten Schuldenstand seiner jüngsten Geschichte. Auch im Bereich oberfränkischer Tourismus hat Klaus Peter Söllner durch erfolgreiches Netzwerken die regionale Identifikation mit der Eigenmarke „Kulmbacher Land“ stetig weiterentwickelt und für steigende Besucherzahlen gesorgt. Ein bestens beschildertes, fast flächendeckendes Rad- und Wanderwegenetz, zertifizierte Gastgeber und von ihm neu beschrittene Wege, die zur Gründung der Dachmarke „Genussregion Oberfranken“ geführt haben, locken zunehmend Gäste in den Landkreis.
Seit 2018 ist Klaus Peter Söllner im Bezirkstag Oberfranken vertreten und wurde 2023 zum Bezirkstagvizepräsident gewählt. Parteiübergreifend wertgeschätzt ist er auch in diesem Gremium ein überaus gefragter Fachmann und Ratgeber, dem es immer wieder gelingt, auch kontroverse Positionen zu kanalisieren, um zu einem für die Menschen in der Region bestmöglichen Ergebnis zu gelangen.
Klaus Peter Söllner hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Gerhard Amend hat sich als Mitglied des Stadtrats Coburg 36 Jahre lang beispielhaft und zuverlässig dem kommunalpolitischen Geschehen in Coburg gewidmet. Weitreichende und zukunftsträchtige Entscheidungen für die positive Entwicklung Coburgs hat Gerhard Amend von Anfang an mit Tatkraft und Sachverstand mitverantwortet. Gleich zu Beginn seiner Stadtratstätigkeit galt es, gewichtigen Fragestellungen nachzugehen, um die durch die Wiedervereinigung erzeugte Aufbruchsstimmung durch kluges wirtschaftliches und wohnungsbaupolitisches Handeln für die Menschen in Coburg zu nutzen. Bereits bei den damaligen Abstimmungen zur kommunalen Bodenpolitik waren Gerhard Amends juristischen Expertisen und sein besonderer Fokus auf die finanzielle Verantwortung der Stadt im Stadtrat und in den Ausschüssen sehr geschätzt. Der Kauf von Flächen in Coburgs neuem „Hinterland“, ihr Erschließen als Gewerbe- und Wohngebiete waren für Coburgs Wirtschaft und für die Förderung des Wohnungsbaus äußerst vorteilhaft. Als zeitweiliger Fraktionsvorsitzender in den Jahren 2002 bis 2005 hat Gerhard Amend in besonderer Weise Verantwortung für die kommunalpolitischen Strategien und Ziele übernommen, war Koordinator in der Fraktionsarbeit und auch Vermittler bei Konflikten in Verhandlungen mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung. Durch seine stets engagierte Mitarbeit in den diversen Ausschüssen des Stadtrats hat er die Stadtpolitik in den vergangenen 36 Jahren im Sinne der Coburger Bevölkerung kompetent mitgestaltet und Coburgs Entwicklung hin zu einer aufgeschlossenen Stadt mit hoher Lebensqualität geprägt. Seinen Ansatz, wirtschaftliche Realisierbarkeit mit den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger zu verbinden, verlor er dabei nie aus den Augen. Besonders am Herzen liegt Gerhard Amend seit jeher die Kulturpolitik der Stadt Coburg. Mit dieser Motivation konnte er sich als Stadtrat im Verwaltungsausschuss des Landestheaters Coburg einbringen und tut dies auch nach Ende seines kommunalen Mandats weiterhin als Vorsitzender des Theaterkreis-Vereins. Daneben verfolgte Gerhard Amend stets mit großem Interesse das Coburger Sportgeschehen und unterstützte in seiner kommunalpolitischen Arbeit tatkräftig die sportlichen Belange.
Gerhard Amend hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Stephan Amend ist seit 36 Jahren in seiner Heimatgemeinde Partenstein kommunalpolitisch tätig. Zunächst jeweils sechs Jahre in der Verantwortung als dritter und dann als zweiter Bürgermeister, stellte er sich von 2008 bis 2026 als Erster Bürgermeister engagiert und sachkundig in den Dienst der Gemeinde. Zwölf Jahre übernahm er zudem als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Partenstein auch für die beiden weiteren Mitgliedsgemeinden Neuhütten und Wiesthal Verantwortung. Stephan Amends Amtsführung zielte in besonderem Maße darauf ab, seine Gemeinde für zukünftige Herausforderungen zu stärken. Durch gezielte Umstrukturierungen und Digitalisierungsmaßnahmen sorgte er für eine moderne und sowohl bürger- als auch mitarbeiterfreundliche Ausrichtung der Verwaltung. Auf den neuesten Stand der Technik wurden die Abwasserkläranlage und die Wasser- und Stromversorgung gebracht, der flächendeckende Ausbau der DSL-Leitungen wurde weitergeführt und der Glasfaserausbau ist angelaufen. Treibende Kraft war Stephan Amend auch bei der vermehrten Installation von Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden. Zugleich förderte er Partenstein als generationsübergreifend familienfreundliche Gemeinde, verantwortete Investitionen in den Bau eines Mehrgenerationen-Freizeitareals, in die Erweiterung von Kindergarten und Jugendzentrum und konnte durch den Umbau eines alten Forstbedienstetenhauses zu einer Arztpraxis die Hausarztversorgung in Partenstein sichern. Hohe Priorität hatten für ihn die Ortsfeuerwehren, die in seiner Amtszeit vier neue Feuerwehrfahrzeuge erhielten. Bei allen Vorhaben achtete Stephan Amend stets auf die sachorientierte Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und eine solide Haushaltsführung.
Seit 2008 gehört Stephan Amend dem Kreistag Main-Spessart an. Er nimmt sich insbesondere der Umwelt- und Nachhaltigkeitsthematik an, wofür insbesondere sein Engagement für die Weiterentwicklung der Biosphärenregion Spessart steht. Für eine landkreisweit gute und einheitliche Bildungsinfrastruktur bringt er sich bei Entscheidungen zu Schulverbänden und der Modernisierung von Schulgebäuden ein.
Stephan Amend hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Matthias Beyer stellte von 2002 bis 2026 als Erster Bürgermeister seine ganze Kraft, sein Fachwissen und seine Persönlichkeit in den Dienst der Gemeinde Köditz. Bereits durch seine Tätigkeit als geschäftsleitender Beamter in Köditz gut vertraut mit der Gemeinde und ihrer Verwaltung, wurde er 2002 zum Ersten Bürgermeister gewählt und erfüllte bis zu seinem Ausscheiden beide Ämter in Doppelfunktion. Die außergewöhnlich hohen Zustimmungswerte bei allen Wiederwahlen zeugen vom großen Vertrauen und der hohen Wertschätzung, die Matthias Beyer stets von der Bürgerschaft entgegengebracht wurden. Mit großer Weitsicht setzte er darauf, Köditz als attraktiven Wohn‑ und Gewerbestandort zu stärken. Neue Baugebiete zogen junge Familien an, die Kinderbetreuung wurde mit eigener Kindertagesstätte, Schulkindbetreuung und zusätzlichen Krippenplätzen bedarfsgerecht ausgebaut, Spielplätze wurden geschaffen und modernisiert. Zugleich förderte er Köditz als Erholungs‑ und Freizeitort, insbesondere durch die Aufwertung des gemeindeeigenen Badesees samt Freizeitareal und den Erhalt eines örtlichen Museums. Hohe Priorität hatten für ihn die Ortsfeuerwehren, die eine moderne Fahrzeugflotte erhielten; der Neubau des Feuerwehrhauses im Hauptort zählte zur größten Hochbauinvestition der Gemeinde. Im Rahmen der Dorferneuerung und Städtebauförderung wurden Dorfplätze aufgewertet, ein Dorfgemeinschaftshaus errichtet, Leerstände beseitigt und ein Förderprogramm für private Verschönerungsmaßnahmen aufgelegt. In Wasser‑ und Abwassernetze, Straßenunterhalt sowie den Breitbandausbau wurde kontinuierlich investiert. Regenerative Heizformen, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED und die schrittweise Digitalisierung der Verwaltung dokumentieren seinen Anspruch an Klimaschutz und Modernisierung. All dies verantwortete Matthias Beyer in vorbildlicher, jederzeit sachorientierter Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Gemeinderat auf Grundlage einer äußerst soliden Haushaltsführung.
Seit 2011 gehört Matthias Beyer dem Kreistag Hof an, seit 2014 als Fraktionsvorsitzender. Er wirkte bereits an zentralen Weichenstellungen mit – etwa am innovativen Mobilitätsprojekt „Hofer Landbus“, an Initiativen zur Sicherung der Energieversorgung sowie an der Einrichtung der „Leitstelle Pflege“ als zentrale Anlaufstelle für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
Matthias Beyer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Gerhard Fischer bereicherte die Arbeit des Gemeinderats Oerlenbach 42 Jahre lang. Seine große Erfahrung, sein über die vielen Jahre aufgebautes fundiertes Wissen und seine vorbildliche Einsatzbereitschaft ließen ihn zu einem überaus geschätzten Mitglied der kommunalen Gemeinschaft werden. Er gehörte dem Gemeinderat Oerlenbach von 1984 bis 2026 an und war seit 1990 bis zu seinem Ausscheiden in unterschiedlichen Vertreterpositionen durchgehend eine verlässliche Stütze des Ersten Bürgermeisters. Zunächst als dritter Bürgermeister bis 2002 war er daran anschließend für zwölf Jahre Ortsreferent des Gemeindeteils Eltingshausen, bis er von 2014 bis 2020 Verantwortung als zweiter Bürgermeister übernahm und seit 2020 auch als weiterer Stellvertreter noch unterstützend wirkte. Bei der Generalsanierung der Wilhelm-Hegler-Halle, eine der größten Investitionsmaßnahmen der Gemeinde, hat Gerhard Fischer wesentlich zum Gelingen beigetragen. Hier waren seine regelmäßige Anwesenheit auf der Baustelle und die wöchentliche Teilnahme am Jour-Fix, somit die direkte Verbindung zwischen Gemeindeverwaltung und Planungsbüros, von entscheidendem Vorteil. Dies gilt ebenso für den Bau der Kulturscheune in Eltingshausen, bei dem er die Interessen der Gemeinde mit denen der Vereine erfolgreich abstimmte. Bereits in seiner ersten Wahlperiode arbeitete Gerhard Fischer die Konzeption des Ferienprogramms der Gemeinde Oerlenbach mit aus, für das er über 30 Jahre Veranstaltungen mit den Schwerpunkten Kennenlernen der Gemeinde und sportliche Betätigung anbot. 2002 entsandte ihn der Gemeinderat in die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbands Obere Werntalgemeinden, wo ihm als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses besondere Verantwortung zukam.
Seine reiche kommunalpolitische Erfahrung brachte Gerhard Fischer als vielfältig aktives Ausschussmitglied zudem von 2002 bis 2008 auch im Kreistag Bad Kissingen ein. Als Mitglied im Sportbeirat hat er dessen Arbeit mit seinen langjährig im Ehrenamtsbereich des Breitensports gesammelten Erfahrungen auf allen relevanten Themenfeldern gewinnbringend begleitet.
Gerhard Fischer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Robert Gack setzte sich über viele Jahre hinweg mit Fachwissen, Verlässlichkeit und großem persönlichem Engagement für die kommunalpolitischen Belange seiner Heimatstadt Lichtenfels und des Landkreises Lichtenfels ein. Von 1990 bis 2026 gehörte er ununterbrochen dem Stadtrat Lichtenfels an und hat in dieser langen Zeit in zahlreichen Funktionen Verantwortung übernommen. Von 2008 bis 2014 prägte er als Fraktionsvorsitzender maßgeblich die strategische Ausrichtung und Entscheidungsfindung im Stadtrat. Robert Gack wirkte in einer Vielzahl zentraler Aufgabenfelder mit, so als Referent für die Volksschule am Markt und für die Stadthalle Lichtenfels, als Mitglied im Bauausschuss, im Hauptausschuss und im Werkausschuss der Stadt Lichtenfels. Von 2020 bis 2026 war er zudem Referent für Soziales und Senioren und hatte den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses inne, dem er zuvor bereits als Mitglied angehörte. Besonders am Herzen lagen ihm stets Projekte zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Lichtenfels. Über mehr als ein Jahrzehnt war er als Referent für Wirtschaftsförderung ein kompetenter Ansprechpartner und verlässlicher Mittler zwischen Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft.
Auch auf Landkreisebene hat Robert Gack über viele Jahre Verantwortung übernommen. 1984 bis 1990 gehörte er erstmals dem Kreistag Lichtenfels an, dem eine weitere Mandatszeit von 2002 bis 2020 folgte. In dieser Zeit war er auch hier von 2002 bis 2008 Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Vor allem aber war er Mitglied in den Gremien des Helmut-G.-Walther-Klinikums und später im REGIOMED‑Verbund. Er begleitete die Umwandlung des Klinikums in eine GmbH, den Eintritt in den Klinikverbund und die Entscheidung für den Ersatzneubau als „Green Hospital“ – ein zentraler Beitrag zur Sicherung der wohnortnahen medizinischen Versorgung. Darüber hinaus begleitete Robert Gack wichtige Entscheidungen für zahlreiche Schulbau- und Sanierungsprojekte insbesondere am Bildungsstandort Burgkunstadt. Robert Gack hat mit seiner in Wirtschaftsfragen fachlich fundierten Expertise und seiner zugleich bürgernahen Art das in ihn gesetzte Vertrauen der Menschen auf beiden kommunalen Ebenen immer wieder bestätigt.
Robert Gack hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Horst Geißel setzt sich seit drei Jahrzehnten mit großer Tatkraft, mit Umsicht und beeindruckender Kontinuität für die kommunale Selbstverwaltung ein. Seit 1996 gehört er dem Stadtrat Marktredwitz an und prägt dort maßgeblich die Entwicklung seiner Heimat. Von 2002 bis 2014 fungierte er als dritter Bürgermeister, seit 2014 übt er mit hohem Pflichtbewusstsein und Verlässlichkeit das Amt des zweiten Bürgermeisters aus. Seine berufliche Erfahrung als inzwischen ehemaliger Schulamtsdirektor des Schulamts Wunsiedel bringt Horst Geißel in vorbildlicher Weise in sein kommunalpolitisches Wirken ein und behält die schulischen Belange der Stadt Marktredwitz fest im Blick. Der Erhalt der Grundschule Brand und die Digitalisierung insbesondere im Bereich der Grund- und Mittelschule liegen ihm besonders am Herzen und werden von ihm mit Leidenschaft vorangetrieben. Ebenso engagiert begleitet er den umfassenden Umbau und die Modernisierung des gesamten Schulzentrums Marktredwitz. Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens liegt im Ausbau und in der Weiterentwicklung der Kinderbetreuung. Horst Geißel setzt sich für eine vorausschauende Kindergartenbedarfsplanung, für zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren sowie für die nachmittägliche Betreuung von Schulkindern ein. Ein weiterer Fokus seines Wirkens liegt darauf, auch den Neubau und die Generalsanierung kirchlicher Kindergärten voranzutreiben.
Seit 2017 gehört Horst Geißel dem Kreistag Wunsiedel im Fichtelgebirge an. Vor allem in den Bereichen Bildung, Jugend und Soziales brachte er sich mit besonderem Engagement ein. 2018 wurde er vom Kreistag zum Bildungsbeauftragten bestellt und ist damit das Bindeglied, das die bildungspolitische Ausrichtung des Landkreises mit den Erfordernissen in den einzelnen Kommunen koordiniert. Unter seiner Federführung bewarb sich der Landkreis erfolgreich um das Qualitätssiegel „Digitale Bildungsregion“ des Freistaats Bayern und erhielt dieses 2020. Horst Geißel unterstützte die Gründung der MINT‑Region Wunsiedel/Hochfranken und brachte seine wertvolle Expertise im Bau- und Schulausschuss sowie im Jugendhilfeausschuss ein.
Horst Geißel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Wolfgang Giegerich, gebürtiger Aschaffenburger, gehörte 30 Jahre dem Stadtrat seiner Heimatstadt an. Sein kommunalpolitisches Mandat füllte Wolfang Giegerich mit Leib und Seele aus. Was ihn antrieb, war das Ziel, seine Stadt sozial gerecht, lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Als ehemaliger Pressesprecher brachte er fundierte Kenntnisse in wirtschaftlichen und kommunikativen Fragen in die Arbeit des Stadtrats ein und war ein stets geschätzter Ansprechpartner in allen Belangen. Wolfgang Giegerich war willkommenes und langjähriges Mitglied zahlreicher Ausschüsse und verschiedener anderer Gremien, so im Kultur- und Schulsenat, im Personalausschuss, im Ältestenrat und im Hauptsenat, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Besonderes Augenmerk legte er auf seinen Heimat-Stadtteil Nilkheim, wo er sich in den vergangenen Jahren insbesondere für das Neubaugebiet "Anwandeweg" einsetzte. Ihm ist es wichtig, dass dieses neue Quartier für alle Bürgerinnen und Bürger eine Anlaufstelle wird und dort auch sozialer Wohnungsbau verwirklicht wird, um die Stadtgesellschaft in ihrer Vielfalt zu stärken. Dieses Anliegen spiegelte sich auch in seinem seit 2004 fortwährenden Engagement im Aufsichtsrat der Stadtbau Aschaffenburg GmbH wider. Dort wirkte er aktiv daran mit, den sozialen Wohnungsbau in der Stadt voranzubringen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, womit er einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leistete.
Seit 2014 war er zudem Mitglied der Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbands Aschaffenburg-Miltenberg. Er unterstützte damit aktiv die Arbeit der Sparkasse, die mit Spenden und Sponsorings zahlreiche Vereine und Projekte fördert und so einen wesentlichen Beitrag zum örtlichen Gemeinwohl leistet.
Von 2009 bis 2020 hatte Wolfgang Giegerich die Funktion des Fraktionsvorsitzenden inne. Er bewies großes Geschick darin, politische Positionen klar zu vertreten und zugleich tragfähige Kompromisse über Fraktionsgrenzen hinweg zu ermöglichen. Sein verbindliches, freundliches Auftreten und seine ausgleichende Art verschafften ihm sowohl im Stadtrat als auch in der Verwaltung hohe Anerkennung.
Wolfgang Giegerich hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Reimar Glückler hat mit seinem langjährigen, vielfältigen und vorbildlichen Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung beispielhaften Bürgersinn bewiesen. Von 1990 bis 2026 gehörte er ununterbrochen dem Stadtrat Hammelburg an und es war für ihn selbstverständlich, sich auch in herausgehobenen Funktionen verantwortungsbewusst für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Stadt und der Region einzusetzen. Als Ortsbeauftragter von 1994 bis 2002 für den Gemeindeteil Diebach setzte er die Sanierung der vom Verfall bedrohten Kirchgaden durch – heute, unter anderem mit dem ebenfalls von Reimar Glückler mitbegründeten Adventsmarkt, ein regionaler Besuchermagnet. Von 1996 bis 2008 bekleidete er das Amt des dritten Bürgermeisters und von 2008 bis 2020 das des zweiten Bürgermeisters der Stadt Hammelburg. Sein nachhaltiges Wirken für die Stadt und ihre Menschen spiegelt der behindertengerecht ausgebaute Gehweg zur Kirche wider, der 2012 ins Leben gerufene Familienwald zur traditionellen Baumpflanzung, gleichermaßen nützlich zur Erweiterung des Grüngürtels wie zur generationenübergreifenden Identifikation, oder auch die Verlegung einer Bushaltestelle für den sichereren Schulweg der Grund- und Mittelschülerinnen und -schüler. Als Fraktionsvorsitzender hat Reinmar Glückler 24 Jahre lang mit seiner besonnenen, sachorientierten und ausgleichenden Art ein konstruktives Miteinander im Stadtrat gefördert und auf vielen Themenfeldern fraktionsübergreifende Konsensentscheidungen ermöglicht.
Ebenso auf Landkreisebene hat Reimar Glückler wesentliche Beiträge zum kommunalen Gemeinwohl geleistet. Er war von 2002 bis 2020 Mitglied des Kreistags Bad Kissingen und übernahm in dieser Zeit auch hier diplomatisch geschickt und fachlich versiert den Fraktionsvorsitz, um die positive Entwicklung des Landkreises mitzugestalten.
Reimar Glückler hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Norbert Gräbner ist seit 1990 verantwortungsfreudig und hochmotiviert ein Teil der kommunalen Gemeinschaft. Bis 1996 war er zunächst Mitglied des Marktgemeinderats Marktrodach und prägte im Anschluss 30 Jahre als Erster Bürgermeister erfolgreich die Entwicklung der Marktgemeinde. Er setzte sich kompetent, zielstrebig und vorausschauend zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger ein, wobei er stets den Dialog mit den Menschen vor Ort gesucht und dabei das Ehrenamt aktiv unterstützt hat. Unter seiner Führung wurden zukunftsweisende Projekte realisiert, die die Lebensqualität in Marktrodach nachhaltig verbessert haben. Besonders hervorzuheben ist hierbei sein Herzblut für das Wohl von Familien. Weitsichtig, aber auch bürgernah, realisierte er zahlreiche Projekte, wie den Neubau eines Zentralschulhauses und die Schaffung der größten und einzigen gemeindlichen Kindertagesstätte im Landkreis, die maßgeblich dazu beiträgt, Familien eine moderne und zuverlässige Betreuung zu bieten. Mit Einführung einer eigenen gemeindlichen Mittags- und Ferienbetreuung vor bereits 28 Jahren konnten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und Familien weiter entlastet werden. Weitere Verdienste von Norbert Gräbner waren beispielsweise auch der Neubau des Zentralfeuerwehrhauses oder sein hohes Engagement in der Wirtschaftsförderung. Durch die Schaffung eines neuen Gewerbegebiets konnten zahlreiche neue Gewerbebetriebe angesiedelt werden, die Arbeitsplätze sichern und die wirtschaftliche Stärke der Marktgemeinde fördern. Durch die Teilnahme an der Förderoffensive Nordostbayern konnte unter anderem der Umbau des ehemaligen Rathauses in Oberrodach zu einem modernen Ärztehaus bewerkstelligt und die medizinische Versorgung vor Ort gesichert und zukunftsfähig gestaltet werden.
Seit 2002 ist Norbert Gräbner auch eine treibende Kraft im Kreistag Kronach. Besonders hervorzuheben ist sein kontinuierliches Eintreten für den Schutz unserer Umwelt und eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Norbert Gräbner zeichnet ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und eine tiefe Verbundenheit mit der Gemeinschaft aus. Neben all seinen fachlichen Leistungen wird er ebenso sehr für seine kollegiale Zusammenarbeit in den Gremien und seinen freundlichen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern geschätzt.
Norbert Gräbner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Fridolin Heckenlauer hat sich in seiner drei Jahrzehnte umfassenden Amtszeit in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung und die nachhaltige Entwicklung der Marktgemeinde Stadtlauringen verdient gemacht. Nach sechs Jahren im Marktgemeinderat wurde Fridolin Heckenlauer 2002 zum Ersten Bürgermeister gewählt, wodurch ein weit über das gewöhnliche Maß hinausgehender Prozess der Ortsentwicklung eingeläutet wurde. Durch Sensibilisierung der Bevölkerung, Überzeugungsarbeit in Richtung institutioneller, gewerblicher und privater Fördermittelgeber und Investoren und durch seine Umsetzungskraft bei der Ortskernbelebung durch Sanierung und Neugestaltung ist Fridolin Heckenlauer ein bemerkenswert positiver Strukturwandel in Stadtlauringen gelungen. Die Gesamtheit der von ihm angestoßenen und oft detailgenau begleiteten unzähligen Einzelmaßnahmen, wie der Umbau der historischen Amtskellerei zum Veranstaltungsort, umfassende Dorferneuerungsverfahren in allen Gemeindeteilen, der touristische Entwicklungsschub für das Naherholungsgebiet Ellertshäuser See oder der Neubau des Sportzentrums, haben die Marktgemeinde während seiner Amtszeit für Einheimische, Zuzugswillige und Touristen zunehmend attraktiv werden lassen. Bereits 2014 hat Fridolin Heckenlauer damit begonnen, eine strukturierte Energiewende zu forcieren und Stadtlauringen gilt durch die Nutzung erneuerbarer Energien inzwischen als energieautark. Der großen Bedeutung ausreichender Betreuungsplätze im vorschulischen Bereich und zukunftsfähiger Bildungseinrichtungen in der Marktgemeinde trug Fridolin Heckenlauer mit hohen Investitionen in diesem Bereich Rechnung. Dank der Vielzahl der infrastrukturellen Erfolge, denen auch stets seine finanzielle Weit- und Umsicht zugrunde lag, und seiner besonderen Fähigkeit, auf die Menschen zuzugehen und ein gemeindliches Wir-Gefühl zu schaffen, wurden Fridolin Heckenlauer sowohl in allen Gremien als auch in der Bevölkerung großes Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht.
Mit diesem außergewöhnlichen Engagement hat Fridolin Heckenlauer auch im Kreistag Schweinfurt seine Mitgliedschaft von 2008 bis 2026 verlässlich gestaltet. Seine Mitarbeit war von Sachverstand, Ausgleich und seinem tiefen Verständnis für kommunalpolitische Zusammenhänge geprägt.
Fridolin Heckenlauer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Klaus Heisel setzte sich mehr als vier Jahrzehnte mit großer Tatkraft, Ausdauer und spürbarer Verbundenheit zur Stadt und zum Landkreis Kitzingen für die kommunale Selbstverwaltung ein. Von 1984 bis 2026 gehörte er dem Stadtrat Kitzingen an, war in diesen 42 Jahren in nahezu allen Ausschüssen und Beiräten vertreten und hat als Fraktionsvorsitzender 13 Jahre lang Einfluss auf die Stadtpolitik genommen. Von 2014 bis 2020 hatte er das Amt des zweiten Bürgermeisters inne und konnte, neben vielen anderen Aufgaben, gerade mit seiner Übernahme diverser repräsentativer Termine den Oberbürgermeister verlässlich entlasten. Seit Anbeginn seiner Stadtratstätigkeit lag Klaus Heisel der Stadtteil „Siedlung“ und dessen Einwohnerschaft besonders am Herzen und er hatte für ihre Sorgen und Nöte stets ein offenes Ohr. Dies auch gerade für diejenigen, die ein größeres Maß an Fürsorge bedurften. Zeichen seines Denkens und Handelns in mitmenschlicher Verantwortung ist auch der 1991 von ihm initiierte Beirat für Senioren und Menschen mit Behinderung, dessen Vorsitz er von 1992 bis 2000 innehatte. Klaus Heisel erfreute sich im Stadtratsgremium über alle politischen Grenzen hinweg großer Wertschätzung, weil er dank seiner toleranten, umgänglichen Persönlichkeit auch kontroverse Debatten am Ende einem versöhnlichen Miteinander zuführen konnte. Hervorragendes für die Stadtgesellschaft und auch für die Stadtgeschichte hat Klaus Heisel neben dem kommunalpolitischen Engagement auch durch wertvolle Verbands- und Vereinsarbeit geleistet, insbesondere als Mitbegründer des Fördervereins ehemalige Synagoge Kitzingen am Main.
Von 1996 bis 2008 war Klaus Heisel Mitglied des Kreistags Kitzingen, engagierte sich im Krankenhaus- und Schulausschuss und im Zweckverband Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt. Ein wichtiges Anliegen war ihm, dem langjährigen Pädagogen, den guten baulichen Zustand und eine zeitgemäße Ausstattung der landkreiseigenen Schulen zu garantieren, um der jungen Generation optimale Bildungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Er setzte sich eindringlich für den Erweiterungsbau der Erich-Kästner-Schule, dem sonderpädagogische Förderzentrum, und für den Neubau der Realschule in Kitzingen ein.
Klaus Heisel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Fred Hilsdorf war über 42 Jahre hinweg eine tragende Säule der kommunalen Selbstverwaltung im Markt Geroda und hat mit seinem langjährigen Wirken bleibende Spuren hinterlassen, die in der Zukunft der Marktgemeinde nachwirken werden. 1984 wurde er nicht nur Mitglied des Marktgemeinderats, sondern zugleich zum zweiten Bürgermeister gewählt. Mit der Übernahme dieses Amtes hat er – bis zu seinem Ausscheiden 2026 im steten Wechsel mit dem Amt des dritten Bürgermeisters – beispielhaft seine Verantwortungsbereitschaft und seinen Gestaltungswillen unter Beweis gestellt. Dank seiner besonnenen Persönlichkeit und seines ausgleichenden Wesens hat Fred Hilsdorf stets für ein vertrauensvolles Miteinander gesorgt, was insbesondere bei gemeindlichen Großprojekten ein konstruktives Klima sicherte. Tatkräftig vorangetrieben hat Fred Hilsdorf den Ausbau der Ortsdurchfahrt, die Renovierung des Kindergartens mit Anbau der Kinderkrippe, den Neubau des Feuerwehrhauses und des Bauhofs und die Umwandlung der leerstehenden ehemaligen Schulgebäude in Rathaus und Gemeindehaus. Früh setzte er sich zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Marktgemeinde dafür ein, jungen Familien eine Perspektive im Ort zu bieten. So war er an der Erweiterung des Baugebietes Neuland, an der Errichtung von Spielplätzen und eines Bolzplatzes beteiligt und brachte Ideen ein, durch Rückbau freiwerdende Flächen als Dorfbegegnungsplatz zu nutzen. Nicht müde wurde er, auf den Sanierungsbedarf von Straßen, Brücken und Wirtschaftswegen hinzuweisen und konkrete Vorschläge für die notwendigen Maßnahmen selbst einzubringen. Ohne das juristische und organisatorische Geschick von Fred Hilsdorf wäre viele Vorhaben der Marktgemeinde in der Umsetzung weitaus schwieriger gewesen. Nicht zuletzt hat auch sein berufliches Wissen als Rechtsanwalt wesentlich dazu beigetragen, dass Beschlüsse rechtssicher und zugleich im Sinne der Bürgerschaft gefasst werden konnten.
Zudem war er Mitinitiator und entschiedener Befürworter der Brückenauer Rhönallianz, die langfristig den acht beteiligten Kommunen am südlichen Rand des Naturparks Bayerische Rhön hilft, gemeinsame Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums zu entwickeln und koordiniert zu verwirklichen.
Fred Hilsdorf hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Margit Hofmann ist seit beinahe 50 Jahren eine beständige und verlässliche Kraft in der Kommunalpolitik des Landkreises Kitzingen. 1978 wurde die damals 26-Jährige erstmalig in den Kreistag Kitzingen gewählt, dem sie seitdem ohne Unterbrechung angehört und dem sie seit ihrer erneuten Wahl bei der diesjährigen Kommunalwahl in neunter Wahlperiode angehört. Von 1990 bis 2006 übte sie erfolgreich das Amt der Fraktionsvorsitzenden aus und setzte sich für eine sozialorientierte Politik des Kreistagsgremiums ein. Zahlreiche Ausschüsse konnten in den vergangenen Jahren von der unermüdlichen Mitarbeit Margit Hofmanns profitieren. Als engagierte und inzwischen pensionierte Gymnasialschulleiterin hegt sie ein großes Interesse an der zukunftsorientierten Entwicklung der Schulen im Landkreis und hat sich insbesondere auf die Arbeit im Schulausschuss, im Ausschuss für Bildung und Soziales und im Zweckverband Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt fokussiert. In ihre Amtszeit fiel unter anderem die Inbetriebnahme der offenen Ganztagsschule und am Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen die Einführung einer Bläserklasse, des bilingualen Unterrichts und die Weiterentwicklung des Hochtemperatur-Schülerlabors. Die letztgenannte, von der Sparkassenstiftung als außerordentlich förderungswürdig anerkannte und unterstützte Maßnahme, zielt ab auf die enge Verzahnung von Schule, Industrie und Handwerk im Landkreis. Themen aus dem Schulausschuss hat Margit Hofmann auch nachdrücklich mit ihrer Arbeit im Kreisausschuss verknüpft, dem sie seit 2008 ununterbrochen angehört. So zeigte sie sich mitverantwortlich für diverse Generalsanierungen und Neubauten der Schulen in Sachträgerschaft des Landkreises.
Als weitere stellvertretende Landrätin ist sie seit 2026 eine der vier weiblichen Stellvertretungen der amtierenden Landrätin und jederzeit bereit, besondere Verantwortung zu übernehmen. Ihr besonderes Interesse für die Kultur und die Geschichte der Region zeigt sich in ihrer ehrenamtlichen Arbeit als Museumsleiterin des Museums Barockscheune in Volkach und in ihrer Tätigkeit als Stadtführerin in Volkach.
Margit Hofmann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Georg Hollet setzte sich bemerkenswerte 42 Jahre mit herausragendem Engagement für die kommunale Gemeinschaft ein. Beginnend mit seiner Wahl 1984 in den Gemeinderat Schönbrunn im Steigerwald widmete er sich mit großem Elan der zukunftsgewandten Entwicklung der Gemeinde. Seit 1996 als zweiter Bürgermeister und insbesondere von 2008 bis 2020 als Erster Bürgermeister brachte er trotz schwieriger finanzieller Ausgangslage zahlreiche infrastrukturelle Maßnahmen voran, die für ein funktionierendes Gemeinwesen unverzichtbar sind. So lagen ihm die Anbindung und Erreichbarkeit der einzelnen Ortsteile sehr am Herzen und er forcierte den Bau verschiedener Radwege sowie die Verbesserung der Infrastruktur zwischen und in den Gemeindeteilen. Mit dem Neubau des Dorfgemeinschaftshauses mit integrierter Feuerwehrhalle wurde eine weitere große Investition in die Zukunft getätigt. In den Bereichen Betreuung und Bildung lag Georg Hollet der Neubau einer Kinderkrippe und die spätere Erweiterung zu einer zweiten sehr am Herzen. Hinzu kam die aufwändige Generalsanierung der Grundschule Schönbrunn und der Turnhalle sowie die Einrichtung einer Mittagsbetreuung. Für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger stellte er im Rathaus einen Raum für ein Seniorenbüro zur Verfügung. Unter seiner berufsbedingt fachmännischen Leitung wurden die Pläne für die Gestaltung und Sanierung der Räumlichkeiten im Schönbrunner Rathaus für den Einzug der Bücherei erstellt. Um Wohnraum für junge Familien zu schaffen und zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, erfolgte die Erschließung eines Baugebietes und der Ausbau der Breitbandversorgung. Als Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach setzte sich Georg Hollet maßgeblich für den Ausbau und die Erhaltung der Kläranlage der Verwaltungsgemeinschaft ein.
In den Kreistag Bamberg, dem Georg Hollet von 2014 bis 2026 angehörte, hat er sich mit Kompetenz, Umsicht und großem persönlichem Einsatz eingebracht und war ein geschätztes Mitglied in den Ausschüssen und Zweckverbänden. Beispielhaft sei hier seine Mitwirkung am Beitritt des Landkreises zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, an der Entwicklung eines Intermodalen Mobilitätskonzept und am Ausbau des Straßen- und Wegenetzes genannt.
Georg Hollet hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Roland Kauper hat sich über den beachtlichen Zeitraum von über vier Jahrzehnten mit außerordentlichem Engagement in den Dienst der kommunalen Gemeinschaft gestellt. 30 Jahre hat er sich im Stadtrat aktiv und unermüdlich für die örtlichen Belange eingesetzt, wobei er 23 Jahre als zweiter Bürgermeister besondere Verantwortung getragen hat. 2014 wurde Roland Kauper an die Spitze der Stadt gewählt. In den 12 Jahren seiner Amtszeit als Erster Bürgermeister der Stadt Scheßlitz konnte er viel Positives voranbringen, wie beispielsweise die Ertüchtigung des Wasser- und Kanalnetzes nebst Straßenbau und Neubau einer Kläranlage oder die Ausweisung neuer Gewerbe- und Wohngebiete. Auch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien wurde vieles umgesetzt, wozu zwei Planungen für Windkraftprojekte mit Bürgerbeteiligungen und der Beschluss zur Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage zählen. Ein Hausarztzentrum, neue Tagespflegeeinrichtungen und eine seniorengerechte Wohnanlage sowie die Generalsanierung und der Teilneubau der Kindertagesstätte haben die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger ebenfalls erhöht. Auch die Sanierung des Schulzentrums mit Real- und Mittelschule, der Neubau einer Zweifachsporthalle oder die Erweiterung der Kilian-Grundschule wurden von ihm initiiert. Ein besonderes Anliegen war Roland Kauper gleichfalls, die Dorfgemeinschaft zu stärken und das Leben auf dem Land attraktiv zu gestalten. So hat er mit drei weiteren Gemeinden die Arbeitsgemeinschaft Integrierte Ländliche Entwicklung Jura-Scheßlitz gegründet, die Dorferneuerung in Burglesau wurde fertiggestellt und weitere Dorferneuerungen sind angemeldet. In mehreren Ortsteilen konnten Gemeinschaftshäuser, zum Teil mit Feuerwehrstellplatz, errichtet werden.
Seit 2014 brachte Roland Kauper seinen breiten Erfahrungsschatz auch in den Kreistag Bamberg ein. Dabei übte er sein Amt mit Umsicht, Kompetenz und großer Einsatzbereitschaft aus und konnte seine langjährige kommunalpolitische Expertise erfolgreich in die verschiedenen Ausschüsse und Zweckverbände einbringen.
Roland Kauper hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Reinhard Kies ist seit 36 Jahren Mitglied im Gemeinderat Gerbrunn und beweist damit in der nunmehr siebten Wahlperiode gleichermaßen hervorragendes Engagement sowohl für die Gemeinde Gerbrunn als auch für die kommunale Selbstverwaltung. 1990 wurde er in das Gremium gewählt und war als Fraktionssprecher von 1996 bis 2014 in besonderer Weise an den Entscheidungsprozessen für die zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde beteiligt. Auch im Amt des dritten Bürgermeisters von 2008 bis 2014 konnte er überzeugen, was schließlich 2014 zu seiner Wahl in das Amt des zweiten Bürgermeisters führte, das er zwölf Jahre ausfüllte, zuverlässig den Ersten Bürgermeister unterstützend und mit einem genauen Blick auf solide Gemeindefinanzen. Die Bandbreite seines Wirkens für das Gemeinwohl ist außerordentlich groß und wird insbesondere an seinem unermüdlichen Einsatz für Mitmenschlichkeit, Demokratie und Integration sichtbar. Während des Höhepunkts der Fluchtmigration 2015 koordinierte Reinhard Kies federführend den Aufbau eines Helferkreises aus Verwaltung, Kirche, Vereinen und Bürgerschaft zu einer gemeinschaftlichen Willkommensinitiative. Aus dieser Arbeit erwuchs 2017 die Idee, ein großes Bürgerfest zu organisieren, um die Integration der Geflüchteten und den Zusammenhalt in der Gemeinde zu fördern, das ebenfalls von Reinhard Kies maßgeblich mitgestaltet wurde. Einen besonderen Schwerpunkt legt Reinhard Kies auf sein Engagement für die Senioren der Gemeinde und kümmert sich unter anderem mit anderen Freiwilligen um den Einkaufsfahrdienst. Im Bereich der sozialen Infrastruktur sind für Reinhard Kies der Erhalt des Gerbrunner Hallenbades und die Stärkung des Schulstandorts Gerbrunn von besonderer Bedeutung. Leidenschaftlich setzt er sich für die Pflege der acht Gerbrunner Städtepartnerschaften ein, wobei ihm die Partnerschaft mit der polnischen Stadt Leschnitz besonders am Herzen liegt. Das Gerbrunner Ortsgeschehen durch Berichterstattung mit Bild und Text im örtlichen Mitteilungsblatt oder auch für die überregionale Presse transparent darzustellen, ist ein weiteres Beispiel seiner vielfältigen Verdienste für die Gemeinde Gerbrunn.
Reinhard Kies hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Peter Klingler stellte sich 36 Jahre lang mit großem Geschick und beeindruckender Kontinuität in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Als Mitglied des Marktgemeinderats Neubrunn hat er sich seit 1990 mit außergewöhnlichem persönlichem Engagement und der Bereitschaft, jederzeit Verantwortung zu übernehmen, für die Belange seiner Heimat eingesetzt. Von 1998 bis 2014 fungierte er als dritter Bürgermeister und übte daran anschließend bis 2026 mit hohem Pflichtbewusstsein und Verlässlichkeit das Amt des zweiten Bürgermeisters aus. Peter Klingler bestimmte so über viele Jahre hinweg an maßgeblicher Stelle die Entwicklung der Marktgemeinde mit und begleitete zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen, wie die Erneuerung der Wasserleitungsnetze, den Anschluss des Gemeindeteils Böttigheim an die Fernwasserversorgung Mittelmain, die Sanierung zahlreicher gemeindlicher Gebäude oder auch die umfangreich notwendigen Straßenbaumaßnahmen in Böttigheim und im Hauptort Neubrunn. Für die Menschen in der Marktgemeinde Neubrunn eine lebenswerte Heimat mitzugestalten, war für Peter Klingler ein ständiger und selbstverständlicher Ansporn. Er wirkte mit an Erhalt, Sanierung und Ausbau des gemeindlichen Freibades als wertvolle und attraktive Freizeiteinrichtung und als Mitglied des Arbeitskreises Waldbereinigung am umfangreichen Flurneuordnungsverfahren des zuvor schwer zugänglichen Böttigheimer Waldes, um ihn, beispielsweise durch die Anlage von Forstwegen, den Menschen zugänglich zu machen. Ebenfalls eingebunden war Peter Klingler 2015 in die Durchführung des Großereignisses der 1200-Jahr-Feier der Marktgemeinde, zu deren Gelingen er maßgeblich beitrug. Seine große Erfahrung und sein über die vielen Jahre aufgebautes fundiertes Wissen in Verbindung mit seiner vorbildlichen Einsatzbereitschaft ließen Peter Klingler zu einem überaus geschätzten Mitglied der verschiedensten Ausschüsse werden. Zudem setzte er sich als Seniorenbeauftragter seit 2014 für die Belange der älteren Generation ein.
Peter Klingler hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Heinz Köller hat sich in außergewöhnlicher Weise 42 Jahre lang hochengagiert und verantwortungsvoll für die Weiterentwicklung der Marktgemeinde Willanzheim eingesetzt. Seit seinem Eintritt in den Marktgemeinderat 1984 hatten die Menschen in Willanzheim einen verlässlichen und tatkräftigen Vertreter ihrer Interessen. Erfolgreich hat Heinz Köller seine Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit mit seiner Fähigkeit zum Weitblick und zum Denken in langfristigen Zusammenhängen verknüpft und so einen nachhaltigen Beitrag zur positiven Entwicklung der gesamten Marktgemeinde geleistet. Hervorzuheben ist sein intensives Engagement im Rahmen der Dorferneuerung und hier im Besonderen der Wandel des Gemeindeteils Hüttenheim von einem landwirtschaftlich geprägten Dorf hin zu einem attraktiven, weintouristisch bedeutenden Ort. In diesem Zusammenhang steht auch sein nachdrückliches Eintreten für die Sanierung der historischen Kirchenburganlage Hüttenheim, deren Bedeutung als identitätsstiftendes Baudenkmal Heinz Köller frühzeitig erkannte. Beides voranzutreiben, gelang ihm ganz wesentlich durch sein Vermögen, unterschiedliche Interessensvertretungen und Akteure zusammenzuführen und für die Mitarbeit zu gewinnen.
Von 2008 bis 2020 hatte Heinz Köller das Amt des zweiten Bürgermeisters inne, war eine unverzichtbare Stütze für die Erste Bürgermeisterin und sorgte als ihr Vertreter auch im Marktgemeinderat für eine hohe Diskussionskultur und ein gedeihliches Miteinander. In diesen beiden Wahlperioden war Heinz Köller zudem Seniorenbeauftragter und Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Er kümmerte sich empathisch um die älteren Bürgerinnen und Bürger, organisierte beispielsweise regelmäßig Seniorennachmittage, und befasste sich integer und verlässlich mit der Planungs- und Finanzsicherheit der Marktgemeinde. Als langjähriger Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenheim sowie als ebenfalls langjähriger Unterstützer der Vereinslandschaft hat sich Heinz Köller auch über das kommunalpolitische Engagement hinaus bleibende Verdienste für seine stets verfolgte klare Zielrichtung erworben, uneigennützig das Gemeinwohl zu fördern und die Gemeinschaft zu stärken.
Heinz Köller hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Jakobus Kötzner leitete 30 Jahre lang als Erster Bürgermeister die Geschicke seiner Heimatgemeinde Frensdorf. Gut vorbereitet durch seine vorangegangene Tätigkeit in der Frensdorfer Gemeindeverwaltung wusste er von Anfang an sehr genau, worauf es ankommt, um das Leben der Bürgerinnen und Bürger vor Ort positiv zu gestalten. Frensdorf hat sich seit seinem Amtsantritt 1996 von einer ländlich strukturierten Gemeinde zu einer aufstrebenden Gemeinde in der Metropolregion Nürnberg entwickelt. Besonderes Augenmerk legte Jakobus Kötzner auf die Ausweisung und Erschließung neuer Baugebiete und auf Dorferneuerungsmaßnahmen in nahezu allen Gemeindeteilen. Dadurch begünstigte er sowohl die Siedlungsentwicklung als auch die Ansiedlung wichtiger Infrastrukturprojekte wie das Nahversorgungszentrum Reundorfer Straße, das Senioren- und Pflegeheim am Seebach, die erfolgreiche Breitbanderschließung und den Ausbau des gemeindlichen und auch überörtlichen Straßen-, Geh- und Radwegenetzes. Investoren und Betreiber zu finden, gelang Jakobus Kötzner immer durch sein besonderes, von Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Fairness getragenes Verhandlungsgeschick. Zudem förderte Jakobus Kötzner das Zusammenwachsen und Zusammenleben der Dorfgemeinschaften durch den Bau von Gemeinschaftshäusern. In enger Abstimmung mit der Bürgerschaft und Vereinsvertretern wurde geplant und entwickelt, um die für die Gemeinschaft so wichtigen Räumlichkeiten zu realisieren. Immer im Blick hatte er bei allen Vorhaben die solide finanzielle Basis der Gemeinde, und so kann trotz Anschaffung moderner Feuerwehrfahrzeuge und dem Bau neuer Feuerwehrhäuser, dem Bau der Zweifachturnhalle oder auch der technisch auf den neuesten Stand gebrachten Bildungseinrichtungen die Gemeinde am Ende von Jakobus Kötzners Amtszeit bilanzieren, hervorragend aufgestellt und nahezu schuldenfrei zu sein.
Seit 2008 ist Jakobus Kötzner Mitglied des Kreistags Bamberg und übt sein Amt mit Umsicht, Kompetenz und großem Engagement aus. Mit seinem fundierten kommunalpolitischen Wissen unterstützt er in vielerlei Hinsicht die Arbeit in den Ausschüssen und Zweckverbänden.
Jakobus Kötzner hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Angelika Krebs hat 30 Jahre lang mit großem Einsatz und viel Ausdauer die Entwicklung der Gemeinde Kleinkahl als Erste Bürgermeisterin gelenkt. Als sie im Jahr 1996 im Alter von erst 34 Jahren zur Bürgermeisterin gewählt wurde, war sie in diesem Amt eine der ersten Frauen im Landkreis Aschaffenburg. Angelika Krebs hat in ihrer langen Amtszeit vieles bewegt. Schulen, Kindergärten, Turnhallen, Straßen, Spielplätze, Radwege, der Friedhof und öffentliche Gebäude wurden modernisiert, erweitert oder neu geschaffen. Die zahlreichen Maßnahmen im Bereich der Dorferneuerung haben die verschiedenen Ortsteile sichtbar geprägt, neue Baugebiete wurden erschlossen, der Ausbau von Breitband und Glasfaser gefördert. Mit dem Dorfladen, der Hackschnitzelanlage oder der Nutzung von Photovoltaik wurden wichtige Projekte für Versorgung und Nachhaltigkeit umgesetzt. Gleichzeitig hat Angelika Krebs sich auch um das soziale Wohl ihrer Gemeinde gesorgt. Ob Senioren, Jugendliche, Ehrenamtliche, Familien oder Kinder – Angelika Krebs hatte stets ein offenes Ohr und ein ehrliches Interesse an den Anliegen anderer, deren Verdienste und Bedürfnisse sie gesehen und gewürdigt hat. Wichtig war ihr der offene Dialog, sowohl mit den Bürgerinnen und Bürgern aller acht Gemeindeteile von Kleinkahl als auch in der Zusammenarbeit mit den anderen Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen, zu der Kleinkahl gehört. Besonders am Herzen lag ihr das Vereinsleben.
Als Vorsitzende des Vereinsrings Kleinkahl war Angelika Krebs bei zahlreichen Festlichkeiten präsent und aus dem gesellschaftlichen Leben der Gemeinde kaum wegzudenken. Mit ihrer humorvollen, temperamentvollen und zugleich herzlichen Art hat sie das Miteinander geprägt und vielen Menschen das Gefühl gegeben, wertgeschätzt zu werden. Darüber hinaus engagierte sich Angelika Krebs in den Schulverbandsversammlungen des Grundschul- und des Mittelschulverbandes Schöllkrippen, im Zweckverband Abwasserbeseitigung sowie in der Verbandsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen.
Auch über Grenzen der Gemeinde Kleinkahl hinweg hat Angelika Krebs Verantwortung übernommen: 24 Jahre lang war sie Mitglied des Kreistags Aschaffenburg.
Angelika Krebs hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Siegfried Kuntscher ist seit über drei Jahrzehnten eine tragende Säule der Kommunalpolitik in der Gemeinde Esselbach und hat mit seinem außerordentlichen Engagement maßgeblich zur positiven Entwicklung der Gemeinde beigetragen. 1990 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt und seither sechsmal mit jeweils überragendem Ergebnis erneut in das Gremium berufen. Von 1996 bis 2014 bekleidete Siegfried Kuntscher das Amt des zweiten Bürgermeisters und war von Mai bis Juli 2013 selbstverständlich bereit, das Amt des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Ersten Bürgermeisters kommissarisch zu übernehmen. Mit Umsicht, Verlässlichkeit und großem Verantwortungsbewusstsein hat er nicht nur diese beiden Ämter ausgeübt, sondern diese ihn auszeichnenden Eigenschaften bei allen Maßnahmen, die er als Initiator oder Koordinator betreut, stets aufs Neue bewiesen. Hierzu gehören die Ausweisung und Bebauung des Baugebiets im Gemeindeteil Kredenbach, die Generalsanierung der Hauptstraße und des Rathauses im Gemeindeteil Steinmark oder auch der Ausbau der Freizeitanlage Weed in Kombination mit dem Entstehen des nahe gelegenen Dorfgemeinschaftshauses, die sich beide bei der Bürgerschaft über alle Generationen hinweg größter Beliebtheit erfreuen. Die Federführung übernahm Siegfried Kuntscher bei der Standortsuche und Errichtung des neuen Bauhofs und unterstützte bei der konsequenten Umstellung aller kommunalen Gebäude auf nachhaltige Holzenergie, wodurch die Gemeinde bei der kommunalen Wärmeplanung eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Sanierung des Kindergartens Kicherkiste und seine Fortentwicklung hin zur Betreuungsmöglichkeit auch von Kleinstkindern begleitete er durch seine vorbildliche Unterstützung des Ersten Bürgermeisters ebenso wie die Erweiterung des Kindergarten-Außengeländes durch den Erwerb eines angrenzenden Waldstücks aus privater Hand. Neben der Übernahme kommunalpolitischer Verantwortung stehen sein jahrelanges Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinmark, im Sportverein oder im Obst- und Gartenbauverein ebenso deutlich für Siegfried Kuntschers herausragend gelebten Bürgersinn.
Siegfried Kuntscher hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Günter Lipp hat sich über viele Jahrzehnte hinweg mit Verantwortungsbewusstsein, tiefer Heimatverbundenheit und großer Sachkenntnis für die Stadt Ebern und den Landkreis Haßberge eingesetzt. Von 1972 bis 1975 gestaltete er als Mitglied des Gemeinderats Kraisdorf die Entwicklung seiner damaligen Heimatgemeinde mit und übernahm als zweiter Bürgermeister besondere Verantwortung. Von 1978 bis 1990 gehörte er dem Stadtrat Ebern an, brachte sich auch in die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Ebern, in den Fremdenverkehrsausschuss und in den Wasserzweckverband Pfarrweisacher Gruppe ein. Von 1972 bis 2008 wirkte Günter Lipp zudem im Kreistag Haßberge mit. Dort war er über viele Jahre im Kreisausschuss, im Jugendhilfeausschuss sowie im Kultur-, Sport- und Tourismusausschuss tätig und brachte seine Erfahrung in diese kommunalen Aufgabenfelder ein. Von 2002 bis 2008 übernahm er als weiterer Stellvertreter des Landrats zusätzliche Verantwortung für den Landkreis.
Besonders eng verbunden ist sein Name mit der Heimatpflege im Landkreis Haßberge. Von 1991 bis 2021 prägte Günter Lipp als Kreisheimatpfleger die Bewahrung und Vermittlung regionaler Geschichte. Seine Arbeit reichte von der fachkundigen Beratung bei denkmalpflegerischen Fragen bis zur wissenschaftlich fundierten Aufarbeitung heimatgeschichtlicher Themen. Mit großer Sorgfalt baute er ein umfangreiches Privatarchiv mit Dokumenten, Informationen und Bildmaterial zur Geschichte der Stadt Ebern und ihres Umlands auf. Als Autor und Vortragender machte er Geschichte für viele Menschen zugänglich. Seine Vorträge und zahlreichen Veröffentlichungen zeigen eindrucksvoll, wie sehr er Fachwissen, Heimatliebe und verständliche Vermittlung miteinander verbindet. Günter Lipp hat damit wertvolle Quellen bewahrt und das Bewusstsein für die geschichtliche Identität seiner Heimat gestärkt. Sein Wirken als Kreisheimatpfleger bleibt weit über seine Amtszeit hinaus für Stadt, Landkreis und Bürgerschaft von großer Bedeutung.
Günter Lipp hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Erich Lippert hat seit mehr als drei Jahrzehnten die kommunalpolitische Entwicklung des Marktes Hösbach entscheidend mitgestaltet. Von 1990 bis 2026 gehörte er dem Marktgemeinderat ununterbrochen an und setzte sich in dieser langen Zeit mit großem Verantwortungsbewusstsein und hoher Sachkompetenz für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger ein. Von Anfang an war er Mitglied in den unterschiedlichsten Ausschüssen und Verbänden, darunter dem Verwaltungs-, Kultur- und Sportausschuss, dem Haushaltsausschuss, dem Familien-, Jugend- und Sozialausschuss und dem Bauausschuss. Besonders hervorzuheben ist sein Wirken als zweiter Bürgermeister des Marktes Hösbach von 1996 bis 2014. In dieser verantwortungsvollen Funktion hat Erich Lippert zahlreiche wichtige Entscheidungen mitgestaltet. So erkannte er frühzeitig die Bedeutung ausreichender Pflegeplätze für eine älter werdende Gesellschaft und setzte sich erfolgreich für die Realisierung eines Alten- und Pflegeheims ein, das vom Marktgemeinderat zuvor schon abschlägig beschieden worden war. Ebenso waren ihm ein lebendiges Vereinsleben, die Förderung von Familien und jungen Menschen und soziale Themen ein großes Anliegen. Unter seiner Leitung als Vorsitzender des Vergabeausschusses konnten zahlreiche Bauplätze nach dem Einheimischen-Modell vergünstigt an Familien vergeben werden, ein bedeutender Beitrag zur Stärkung des Ortsteils Hösbach-Bahnhof/Winzenhohl und damit zum Erhalt der dortigen Grundschule und der Freiwilligen Feuerwehr. Erich Lippert hat wesentlich dazu beigetragen, dass Hösbach eine gelungene Entwicklung hin zu einer modernen, zukunftsfähigen Gemeinde genommen hat. 2020 wurde er hierfür zum Ehrenbürger des Marktes Hösbach ernannt. Auch engagiert er sich in weiteren Vereinen und Organisationen, beispielsweise ist er seit über 50 Jahren in der Vorstandschaft des Sportvereins 1. FC Hösbach tätig.
Den Kreistag Aschaffenburg hat er zehn Jahre lang durch seine Sachkenntnis und seine jahrzehntelange kommunalpolitische Erfahrung gleichfalls gewinnbringend bereichert.
Erich Lippert hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Erich Mähringer hat sich viele Jahrzehnte mit großer Verantwortungsbereitschaft und hoher Motivation für das Gemeinwohl in seiner Heimatstadt Wallenfels und im Landkreis Kronach eingesetzt. Seine kommunalpolitischen Wurzeln liegen in der Jugendorganisation seiner Partei, deren Ortsverband er bereits mit viel Tatkraft führte. Schon damals lagen ihm Umweltschutz, Stadtsanierung sowie die Schaffung von Bauland für junge Familien besonders am Herzen. 1984 wurde er in den Stadtrat Wallenfels gewählt und brachte sich dort von Anfang an engagiert ein. In seine ersten Amtsperioden fielen die Neugestaltung des Platzes „Am Johannes“ und der geschichtsträchtigen „Schwedenbrücke“ als wichtige Bausteine der Stadtsanierung. Auch auf dem Feld des Umweltschutzes wurden in seiner Stadtratszeit entscheidende Schritte gegangen: Der Bau der Kläranlage Wallenfels und der Ausbau der Ortsteilkanalisation in den Jahren 1986 bis 1999 bedeuteten große Fortschritte in der Daseinsvorsorge. Gleichzeitig wurden wichtige Baugebiete erschlossen und mit dem Gewerbegebiet „Wallenfels‑West“ ein bedeutender Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung gesetzt. Seine sachorientierte und verlässliche Arbeit über Fraktionsgrenzen hinweg fand hohe Anerkennung. Ausdruck dessen war seine Wahl zum zweiten Bürgermeister der Stadt Wallenfels, ein Amt, das Erich Mähringer von 1990 bis 1996 und erneut von 2014 bis 2020 ausübte. Als Fraktionssprecher übernahm er zusätzlich Verantwortung für die politische Ausrichtung seiner Fraktion. Als gelernter Bankkaufmann war ihm eine solide Haushaltswirtschaft stets ein besonderes Anliegen. Dieses Fachwissen brachte er im Finanzausschuss von 1996 bis 2002 und erneut von 2008 bis 2026 ein.
Auch im Kreistag Kronach, dem er 1989 bis 1990 sowie von 1994 bis 2008 angehörte, engagierte sich Erich Mähringer nachhaltig für die Belange der Landkreisbevölkerung. Von 1996 bis 2008 gehörte er dort dem Abfall- und Umweltausschuss an. Mit seinem langjährigen, vielseitigen Engagement hat Erich Mähringer die Entwicklung seiner Heimatstadt und des Landkreises nachhaltig mitgeprägt.
Erich Mähringer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Karin Miethaner-Vent engagiert sich seit Jahrzehnten in herausragender Weise für das Gemeinwohl der Stadt Würzburg, insbesondere in den Bereichen Natur- und Umweltschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und ökologisches Bewusstsein. Von 1996 bis 2026 war sie Mitglied des Stadtrats und genoss dort aufgrund ihrer Fachkenntnis, Weitsicht und ihres kontinuierlichen Einsatzes über Parteigrenzen hinweg großes Ansehen. In ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit war Karin Miethaner-Vent in zahlreichen zentralen Ausschüssen aktiv und darüber hinaus im Umlegungsausschuss sowie im Werksausschuss der CTW vertreten. Ihr umfangreiches Fachwissen brachte sie zudem in mehreren Zweckverbänden ein, etwa zur Fernwasserversorgung Mittelmain und zur Klärschlammverwertung Main-Tauber-Aisch. Ihre langjährige Tätigkeit in den Aufsichtsräten der Nahverkehr Würzburg-Mainfranken GmbH und der Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH verdeutlicht ihren Einsatz für nachhaltige und zukunftsorientierte Infrastrukturen im Bereich Umwelt und Daseinsvorsorge. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Wirkens lag auf der Stadtentwicklung. Als Mitglied der Kommission für Stadtbild und Architektur sowie der Steuerungsgruppe zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan setzte sie sich konsequent für eine ökologisch verträgliche Stadtentwicklung und den Erhalt von Grün- und Freiflächen ein.
Neben ihrer politischen Tätigkeit engagierte sich Karin Miethaner-Vent intensiv im Ehrenamt. So prägte sie als langjährige Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz Würzburg die regionale Umweltarbeit maßgeblich. Bereits in den 1980er Jahren war sie Mitbegründerin des Vereins „OMA e.V.“ (Organische Müllabfuhr) und leistete damit Pionierarbeit in der getrennten Sammlung und Kompostierung von Bioabfällen. Der wissenschaftliche Nachweis der hochwertigen Verwertbarkeit führte schließlich dazu, dass die Stadt Würzburg dieses System 1990 übernahm.
Karin Miethaner-Vent hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Wolfgang Möhrlein hat als Erster Bürgermeister der Gemeinde Litzendorf 23 Jahre lang hochmotiviert die Verantwortung für seine Gemeinde getragen und intensiv und sehr erfolgreich an ihrer stetigen Fortentwicklung gearbeitet. Nach dem Sammeln erster Erfahrungen im Gemeinderat seit 1996, davon ein Jahr als zweiter Bürgermeister, trat Wolfgang Möhrlein 2003 sein Amt als Erster Bürgermeister an. Laufende Verfahren zur Dorferneuerung und Flurneuordnung brachte er, trotz einer zunächst kritischen Finanzlage, zu einem guten Abschluss und verfolgte dann engagiert die Aufnahme in die Städtebauförderung für Litzendorf, als Zentrum der Gemeinde, und für die Gemeindeteile Pödeldorf und Melkendorf. Dadurch konnten auch die Innenentwicklung und Nachverdichtung der weiteren fünf Gemeindeteile vorangetrieben werden. Dabei setzte Wolfgang Möhrlein stets auf eine dauerhafte Einbeziehung der Bevölkerung durch Arbeitsgruppen oder die Lenkungsgruppe „Lebendiges Litzendorf“. Der von der Gemeinde 2014 errungenen Titel „Landessieger im Wettbewerb Modellhafte Stadt- und Ortssanierung – Lebensräume für Bürger“ war für Wolfgang Möhrlein sowohl Bestätigung seiner Arbeit als auch Ansporn, weitere Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Es folgten der Ausbau von Ortsdurchfahrten und Fahrradwegen, die Schaffung eines attraktiven ÖPNV-Angebots für Litzendorf, Erschließung von Gewerbegebieten, die Verbesserung der feuerwehrtechnischen Ausstattung oder auch das interkommunale Tourismuskonzept „Fränkische Toskana“. Für sein Ziel, Litzendorf als generationenübergreifend familienfreundliche Gemeinde zu gestalten, investierte Wolfgang Möhring verstärkt in Bau und Sanierung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulbauten, wie beispielsweise der modernen Doppelsporthalle, in Spiel- und Freizeitflächen, in das Seniorenpflegeheim auf den Tanzwiesen und in den Bau 34 barrierefreier Seniorenwohnungen in Pödeldorf.
Wolfgang Möhrlein wurde 2008 in den Kreistag Bamberg gewählt und übt sein überregionales Mandat seitdem mit beispielhaftem Engagement aus. Als Fraktionsvorsitzender von 2014 bis 2024 war er an wesentlichen Weichenstellungen für die Zukunft des Landkreises beteiligt.
Wolfgang Möhrlein hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Antonino Pecoraro engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten mit großer Leidenschaft für Integration, kulturellen Austausch und das friedliche Zusammenleben in Würzburg. Von 1996 bis 2026 gehörte er dem Stadtrat an und hat sich als prägende Persönlichkeit in der kommunalen Integrations- und Kulturpolitik etabliert, wobei seine Arbeit von großem Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe geprägt war.
Im Stadtrat wirkte Antonino Pecoraro in den verschiedensten Ausschüssen und Beiräten sowie in Zweckverbänden mit. Als gebürtiger Sizilianer, der seit 1979 in Deutschland lebt, wusste Antonino Pecoraro auch seine persönlichen Migrationserfahrungen in seine Arbeit einzubringen. Integration versteht er als gegenseitigen Prozess, der Chancen birgt, aber auch Engagement von allen Beteiligten erfordert. Dabei setzte er sich stets für Dialog, Verständigung und ein respektvolles Miteinander ein. Ein herausragender Meilenstein seines auch internationalen Engagements war die von ihm initiierte Städtefreundschaft zwischen Würzburg und der sizilianischen Stadt Syrakus im Jahr 2018, die im Jahr 2025 als Städtepartnerschaft offiziell besiegelt wurde. Diese Verbindung geht maßgeblich auf seinen persönlichen Einsatz, seine Vermittlungsarbeit und seine kulturellen Wurzeln zurück. Mit dieser Partnerschaft hat Antonino Pecoraro einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und zum europäischen Gedanken geleistet.
Besonders hervorzuheben ist seine langjährige Tätigkeit im Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg, den er nicht nur mitbegründet, sondern über viele Jahre als Vorsitzender maßgeblich geprägt hat. In dieser Rolle war er zentrale Ansprechperson und Interessenvertreter für Menschen mit Migrationsgeschichte und setzte sich konsequent für deren gesellschaftliche Teilhabe ein. Er initiierte auch konkrete Projekte in Würzburg, etwa das Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten“, das Gesundheitsmediatoren ausbildet. Auch auf Landesebene war er aktiv, unter anderem im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns.
Antonino Pecoraro hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Hans Rebhan engagiert sich seit beinahe fünf Jahrzehnten in vielfältiger Weise ehrenamtlich und hochmotiviert für die Marktgemeinde Küps und den Landkreis Kronach. Von 1978 bis 2014 hat er sich als Mitglied des Marktgemeinderats Küps 36 Jahre mit viel Engagement für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt.
Beständig und tatkräftig gestaltet er seit 1984 im Kreistag Kronach die Geschicke seiner Heimatregion mit. Seine langjährige Mitgliedschaft im Kreistag und die intensive Mitarbeit im Kreisausschuss zeugen von seinem tiefen Verantwortungsbewusstsein und seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft. Hans Rebhan hat durch seine vielfältigen Tätigkeiten im Aufsichtsrat der Wirtschafts- und Strukturentwicklungsgesellschaft sowie im Ausschuss für Kreisentwicklung und Verkehr maßgeblich dazu beigetragen, die Weichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Landkreises zu stellen. Für den Markt Küps hat er durch seinen unermüdlichen Einsatz eine Verbesserung der Verkehrsanbindung sowohl an das Straßennetz als auch an den öffentlichen Personennahverkehr erreicht. Sein Engagement in der Programmkommission für kulturelle Veranstaltungen und für die Berufsfachschule für Musik unterstreicht seine Leidenschaft für Bildung, Kultur und die Förderung eines lebendigen Gemeinschaftslebens. Im Zweckverband der Abfallwirtschaft und in der Ökologischen Bildungsstätte hat er wichtige Akzente im Umwelt- und Naturschutz gesetzt. Beim vor wenigen Jahren ins Leben gerufenen Lucas-Cranach-Campus zeigte Hans Rebhan in allen Phasen besonderes Engagement und kann als einer der Ideengeber des Campus bezeichnet werden. Durch diese hochschulorientierte Regionalentwicklung, den nachfolgend lokal geförderten Wohnungsbau und das Entstehen öffentlich zugänglicher Räume wird die Attraktivität des Landkreises als Ort des Lernens und Lebens ganzheitlich gesteigert. Hans Rebhan setzt sich darüber hinaus in zahlreichen Ehrenämtern für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberfranken ein, wobei sein Hauptaugenmerk auf seinem Heimatlandkreis Kronach liegt.
Mit seinem Engagement trägt er dazu bei, dass sich der Landkreis Kronach vital und attraktiv entwickelt, demografische Herausforderungen meistert und auch die Gründerszene im ländlichen Raum fördert.
Hans Rebhan hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Horst Reisert gehört seit 1984 zu den prägenden Persönlichkeiten der Kommunalpolitik in Karlstein am Main. Mit seiner erneuten Wahl in den Gemeinderat am 8. März 2026 beginnt für ihn nun bereits die achte Amtszeit – ein außergewöhnliches Jubiläum, das von großem Vertrauen und hoher Wertschätzung seiner Person zeugt. Zudem übernahm er 24 Jahre lang als Fraktionssprecher besondere Verantwortung im Gemeinderat. Sein bodenständiges Wesen, seine Verlässlichkeit und seine Bereitschaft, zuzuhören, machen ihn zu einem geschätzten Ansprechpartner – auch über Parteigrenzen hinweg. Besonders hervorzuheben ist sein langjähriger Einsatz für Umwelt- und Naturschutz. Konsequent gilt sein Engagement einem lebenswerten und ökologisch verantwortungsvoll handelnden Karlstein. Zahlreiche Projekte und Aktionen tragen seine Handschrift, darunter die Organisation der Umweltfeste am Main und am Langen See. Nachhaltige Energiekonzepte, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und umweltverträgliche Bauentwicklung liegen ihm am Herzen, ebenso der Schutz der Krötenwanderung oder die Förderung von Grünflächen und Streuobstwiesen in Baugebieten. Darüber hinaus setzte sich Horst Reisert früh für kinder- und familienfreundliche Strukturen ein. Bereits Anfang der 1990er Jahre befürwortete er die Einrichtung einer Jugendpflegestelle in Vollzeit. Sein außergewöhnliches Engagement spiegelt sich auch in seiner langjährigen Mitgliedschaft in verschiedenen Ausschüssen und Verbänden wider. Ob 30 Jahre im Bau- und Umweltausschuss, 24 Jahre im Haupt- und Finanzausschuss oder viele Jahre in den Gremien der Abwasserverbände – Horst Reisert bringt stets seine Sachkenntnis, sein gutes Gedächtnis und seine Beharrlichkeit ein.
Seine ökologischen Kenntnisse kommen ihm auch über die Gemeindegrenzen hinweg als Vorstandsmitglied des Abwasserverbands Schleifbach und Mitglied der Verbandsversammlung Abwasserverband Untermain zugute.
Horst Reisert hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Sebastian Remelé gehörte seit 2002 über fast 25 Jahre hinweg dem Stadtrat Schweinfurt an, von 2010 bis 2026 als Oberbürgermeister. In dieser Amtszeit wurden zentrale städtebauliche und kulturelle Projekte vorangetrieben. Ein großer Schwerpunkt von Sebastian Remelés Tätigkeit lag auf der Umwandlung ehemaliger US-Militärflächen, die seit 2016 intensiv vorangetrieben wurde. In Rekordzeit sind drei neue Stadtbereiche entstanden: Bellevue, Yorktown/Kesslerfield sowie der Hochschulcampus auf dem Gelände der Ledward Barracks.
Es entstanden moderne Wohnviertel mit umfangreicher Infrastruktur, soziale Einrichtungen, Erholungsanlagen, hervorragend ausgestattete Schulen und Sportstätten. Auf dem Gelände der ehemaligen Ledward-Kaserne entwickelte sich parallel ein moderner Hochschulstandort der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Dort entstehen neue Fakultätsgebäude, Forschungseinrichtungen und Wohnmöglichkeiten für Studierende. Ziel ist ein zukunftsorientierter Campus mit bis zu 3 000 Studierenden. Als nächstes Bauvorhaben wird mit der Fakultät für Robotik eines der modernsten Hochschulgebäude in Deutschland realisiert. Schweinfurt hat unter Sebastian Remelés Führung den Abzug der US-Truppen in herausragender Weise als Chance genutzt, um neue Wohnräume, Bildungsangebote und städtebauliche Impulse zu schaffen. Keiner anderen Stadt gelang die Umwandlung so schnell und so erfolgreich – man spricht sogar von einer „Turbo-Konversion“, die Sebastian Remelé zu verdanken ist. Besonders hervorzuheben bei Sebastian Remelés Wirken ist ferner die Generalsanierung des denkmalgeschützten Stadttheaters, deren Abschluss für 2027 geplant ist. Dank seines Einsatzes konnte dafür eine hohe staatliche Förderquote erzielt werden, womit umfangreiche und aufwändige Sanierungsmaßnahmen gestemmt werden konnten. Durch die Modernisierung können künftig auch technisch anspruchsvolle und zeitgemäße Produktionen gezeigt werden, die auch für ein junges Publikum attraktiv sind. Die Zukunft der Kulturstadt Schweinfurt ist damit nun auch langfristig gesichert. Ausdruck des auch überregionalen und internationalen Denkansatzes von Sebastian Remelé ist zudem die maßgeblich seinem Engagement zu verdankende Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Lutsk.
Sebastian Remelé hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Rita Rösch tritt seit mehr als vier Jahrzehnten mit Herzblut und Kompetenz für die Ziele der kommunalen Selbstverwaltung ein. Seit 1984 gehört sie dem Stadtrat Bad Neustadt an der Saale an, prägt seither das politische Leben der Stadt und hat sich in beeindruckender Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht. In ihrer langjährigen Tätigkeit hat Rita Rösch vielfältige Aufgaben und Verantwortung übernommen als Referentin für städtische Einrichtungen, für das Kassenwesen, für Soziales und auch für die Partnerschaft mit der Partnerstadt Bílovec in Tschechien als wertvollen Beitrag für die europäische Zusammenarbeit. Sie war wiederholt Fraktionssprecherin, hatte von 2008 bis 2020 zunächst das Amt der dritten, dann das der zweiten Bürgermeisterin inne und steht seit 2026 wieder in der Verantwortung als dritte Bürgermeisterin. In all ihren Funktionen beweist Rita Rösch nicht nur organisatorisches Geschick, sondern auch Führungsstärke und Integrationskraft. Ihr Wirken ist getragen von einem klaren Wertefundament, dem Streben nach sozialer Gerechtigkeit und der Bereitschaft, Brücken zu bauen. Früh setzte sie sich mit großer Entschiedenheit für die Jugendpolitik ein und war maßgeblich am Aufbau und Erhalt des Jugendzentrums „Brücke“ beteiligt. Kontinuierlich engagiert sie sich weiterhin für die städtische Jugendarbeit durch die Unterstützung der jugendlichen Vereinsvorstände und Organisatoren im Jugendzentrum, wodurch sie die jüngere Generation auch inspiriert, sich selbst politisch einzubringen. Ob in Fragen der Haushalts- und Finanzpolitik, bei sozialen oder umweltpolitischen Themen – Rita Rösch steht verlässlich für konstruktive Beiträge und hat sich den Ruf einer kompromissorientierten Stadträtin erarbeitet, die, ohne jemals ihre Überzeugungen aufzugeben, mit echter Leidenschaft stets das Wohl der Stadtgesellschaft im Blick hat. Intensiv kümmert sie sich um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und hat sich vielfach persönlich um Einzelschicksale bemüht. Rita Rösch ist eine Gestalterin, zuverlässige Wegbegleiterin und Ansprechpartnerin, die das Leben in Bad Neustadt an der Saale immer wieder aufs Neue bereichert.
Rita Rösch hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Martin Schäfer setzt sich seit mehreren Jahrzehnten mit großem Verantwortungsbewusstsein, hoher Verlässlichkeit und ausgeprägter Heimatverbundenheit für die kommunale Selbstverwaltung in der Gemeinde Blankenbach ein. Bereits 1978 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt und wirkt dort – mit nur kurzer Unterbrechung – seit insgesamt mehr als vier Jahrzehnten engagiert und sachkundig mit.
Seit 2002 trägt er darüber hinaus als zweiter Bürgermeister besondere Verantwortung für die Entwicklung seiner Heimatgemeinde und erfüllt seine Aufgaben stets mit Umsicht und Pflichtbewusstsein. Hierzu gehört auch das Amt des Vorsitzenden des Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses, in dem er seit mittlerweile 24 Jahren mit großer Genauigkeit für eine verantwortungsbewusste Haushaltsführung sorgt. Während seiner langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit hat Martin Schäfer zahlreiche bedeutende Maßnahmen und Projekte aktiv begleitet und mitgestaltet. Dazu zählen insbesondere der Ausbau innerörtlicher Straßen, die Erschließung neuer Bau- und Gewerbegebiete sowie Maßnahmen der Flurneuordnung und Dorferneuerung. Mit großem Engagement unterstützte er die Sanierung und Modernisierung gemeindlicher Einrichtungen und Infrastruktur, darunter Brücken, Straßenbeleuchtung, Kanalnetz und Friedhofsanlagen. Besonders hervorzuheben ist seine Mitwirkung beim Neubau und der Erweiterung wichtiger öffentlicher Einrichtungen wie des Feuerwehrgerätehauses, des Bauhofs sowie des Kindergartengebäudes. Ebenso setzte er sich nachhaltig für die Schaffung und Weiterentwicklung von Freizeit- und Gemeinschaftseinrichtungen ein, darunter Spielplätze, ein Mehrgenerationenpark, das Haus der Vereine sowie ein Dorfgemeinschaftsraum. Auch die Verbesserung der Breitbandversorgung und damit der digitalen Infrastruktur der Gemeinde begleitete Martin Schäfer mit Weitblick und großem Einsatz.
Darüber hinaus bringt er sich engagiert in das gesellschaftliche und kulturelle Leben Blankenbachs ein. Er ist Vorsitzender des Fördervereins Dorfgemeinschaft Blankenbach und langjähriger Erster Vorsitzender des örtlichen Musikvereins, zwei Vereine, die in besonderer Weise den örtlichen Zusammenhalt stärken.
Martin Schäfer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Wilhelm Schneider stellte sich mehr als vier Jahrzehnte mit großer Tatkraft, Weitblick und Ideenreichtum in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Bereits im Alter von 26 Jahren wurde er 1984 in den Marktgemeinderat Maroldsweisach gewählt. Nach sechs Jahren als dritter Bürgermeister sprachen ihm die Bürgerinnen und Bürger 2002 ihr besonderes Vertrauen aus und wählten ihn in das Amt des Ersten Bürgermeisters. Während seiner Amtszeit hat er sich besonders um den Aufbau der Wasserversorgung und der gesamten gemeindlichen Infrastruktur verdient gemacht und die touristische Entwicklung Maroldsweisachs vorangetrieben. Ferner waren ihm Begegnungs- und Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene wichtig. Dank der Errichtung des landkreisweit ersten Fitnessplatzes mit Geräten für Erwachsene und seinem Einsatz für familienfreundliche Strukturen wurde Maroldsweisach als „Familienfreundlichste Gemeinde im Landkreis Haßberge unter 5.000 Einwohner“ ausgezeichnet.
Auch auf Landkreisebene hat sich Wilhelm Schneider jahrzehntelang engagiert. Von 1996 an war er Mitglied des Kreistags Haßberge. Sein Bestreben, Politik transparent zu gestalten und möglichst viele Beteiligte in Planungs- und Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen, fand mit der Wahl in das Amt des Landrats des Landkreises Haßberge 2014 seine verdiente Anerkennung. Auch dieses Amt erfüllte er eindrucksvoll mit Leben. Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Themen Energiewende, Klimaschutz, Infrastruktur und soziale Integration. Besonders wegweisend ist das ambitionierte Ziel des Landkreises, bis 2030 bilanzielle Klimaneutralität zu erreichen. Das von Wilhelm Schneider maßgeblich geförderte Modell einer Bürgerenergiegenossenschaft fand über Landkreisgrenzen hinweg große Beachtung und zahlreiche Nachahmer. Darüber hinaus wurden zahlreiche Projekte zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und zur Belebung der Kulturszene – sichtbar beispielsweise an der Etablierung eines Technologietransferzentrums in Haßfurt und dem seit 2016 verliehenen Kunstpreis des Landkreises Haßberge – von ihm initiiert.
Wilhelm Schneider hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Christian Schuchardt prägte als Oberbürgermeister die Stadt Würzburg ab 2014 über mehr als elf Jahre hinweg nachhaltig. Seine Amtszeit war geprägt von Weitblick, Tatkraft und einem feinen Gespür für die Menschen. Für ihn war eine Stadt kein bloßes Gefüge aus Gebäuden und Infrastruktur, sondern ein lebendiger Organismus, getragen vom Miteinander der Bürgerinnen und Bürger. Dieses Verständnis zeigte sich in seinem großen Respekt für ehrenamtliches Engagement sowie seinem konsequenten Einsatz für Zusammenhalt und Teilhabe. Auch in interkommunalen Organisationen wie dem Bayerischen und dem Deutschen Städtetag engagierte er sich, wo sein Einsatz für eine moderne, leistungsfähige und soziale Kommune geschätzt wurde. Christian Schuchardt galt als nahbarer Oberbürgermeister, der stets ein offenes Ohr hatte und aktiv den Austausch suchte – sei es bei Bürgersprechstunden, Veranstaltungen oder im direkten Kontakt. Besonders bei herausfordernden Ereignissen wie dem Anschlag in einer Regionalbahn 2016 oder dem Messerangriff 2021 zeigte sich seine Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen besonnen zu handeln und Orientierung zu geben. Zudem setzte er wichtige Impulse für die Stadtentwicklung. Ein herausragendes Projekt war die Konversion des Hubland-Areals, wo auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne ein neuer Stadtteil für rund 5 000 Menschen entstand. Der Landesgartenschaupark 2018 wurde zum Herzstück dieses Quartiers und setzte Maßstäbe für nachhaltige Stadtplanung. Auch Projekte wie der Neubau des Nautiland-Bades, die Modernisierung des Mainfranken Theaters und die Stärkung der Innenstadt – etwa durch die Rettung eines großen Kaufhauses – stehen für Christian Schuchardts vorausschauende Politik. Darüber hinaus verfolgte er konsequent Ziele wie Klimaschutz, moderne Mobilität und lebenswerte öffentliche Räume.
2025 legte er sein Amt nieder, um in Personalunion Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags und des Städtetags Nordrhein-Westfalen zu werden. Doch lange hielt ihn das nicht davon ab, sich weiter für Würzburg zu engagieren: Seit Mai gehört er wieder dem Stadtrat an.
Christian Schuchardt hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Claus Schwarzmann gestaltete drei Jahrzehnte lang als Erster Bürgermeister des Marktes Eggolsheim hochengagiert und erfolgreich die positive Entwicklung seiner Heimatgemeinde. 1996 wählten ihn die Bürgerinnen und Bürger auf Anhieb an die Spitze der Marktgemeinde. Durch sein langjähriges, vorausschauendes Wirken hat Claus Schwarzmann den Markt Eggolsheim nicht nur kontinuierlich weiterentwickelt, sondern auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus seinem reichen Erfahrungsschatz heraus mit großem Verantwortungsbewusstsein vertreten. Unter seiner Führung wurden zahlreiche Projekte realisiert, die die Lebensqualität in der Gemeinde nachhaltig verbessert haben. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung des Zukunftsparks Neuses, der Einsatz für erneuerbare Energien im Rahmen eines umfassenden Energienutzungsplans sowie die Umsetzung notwendiger Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Rad- und Fußwege, des Nahverkehrs und der öffentlichen Daseinsvorsorge. Seine kommunalpolitische Arbeit war geprägt von seiner Leidenschaft für die Ökologie, aber auch soziale und wirtschaftliche Themen sowie das Wohlergehen seiner Marktgemeinde lagen ihm sehr am Herzen. Als Vorsitzender mehrerer kommunaler Zweckverbände – etwa der Wasserversorgung Eggolsheimer Gruppe und des Abwasserzweckverbands Eggolsheim-Hallerndorf – hat Claus Schwarzmann auch über die Grenzen seiner eigenen Gemeinde hinaus Verantwortung übernommen und zur interkommunalen Zusammenarbeit beigetragen. Sein pragmatischer, aber stets bürgernaher Politikstil zeichnete ihn als eine Persönlichkeit aus, die sich durch hohen persönlichen Einsatz, Standfestigkeit und Integrität für die Werte der kommunalen Selbstverwaltung eingesetzt hat. Besonders hervorzuheben war seine Fähigkeit, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, dabei traditionelle Werte zu bewahren und sie zugleich an zukunftsorientierte Entwicklungen anzupassen – sei es im Bereich Gemeinwohlorientierung, Digitalisierung oder Klimaschutz. Seine Arbeit wurde geprägt von einem tiefen Verständnis für die Bedeutung der kommunalen Ebene als Fundament der Demokratie.
Claus Schwarzmann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Rüdiger Stenger hat die Gemeinde Heimbuchenthal drei Jahrzehnte lang entscheidend geprägt und vorangebracht. 1996 begann sein kommunalpolitisches Engagement mit der Wahl in den Gemeinderat, bereits zwei Jahre später wurde er zum Ersten Bürgermeister gewählt. Dieses Amt hat er bis 2026 ununterbrochen ausgeübt und in dieser Zeit mit großem persönlichem Einsatz, Weitblick und Verantwortungsbewusstsein zahlreiche Projekte angestoßen. Rüdiger Stengers Wirken war stets von großer Bürgernähe, Tatkraft und dem Wunsch geprägt, die Zukunft Heimbuchenthals aktiv und nachhaltig zu gestalten. Unter seiner Führung wurden bedeutende Bauprojekte wie das Freizeitgelände rund um den Musikpavillon, das Gewerbegebiet Kreuzdelle, der Ausbau des Straßennetzes Buchrain sowie ganz aktuell das Neubaugebiet „Verlängerung Kapellenweg“ realisiert. Auch touristische und kulturelle Einrichtungen wie das Fahrradmuseum „Pedalwelt“, der Wohnmobilstellplatz oder die Mountainbike-Trails tragen seine Handschrift und stärken nachhaltig die Attraktivität und den Freizeitwert Heimbuchenthals. Gleiches gilt für den überörtlich bekannten „Winterzauber“ und einige Großevents, die er nach Heimbuchenthal geholt hat, zum Beispiel die Unterfränkische Waldarbeitermeisterschaft und den Motorsägenkünstlerwettbewerb. Ein weiterer Schwerpunkt seiner langen Amtszeit lag in der Sicherung und Modernisierung der kommunalen Daseinsvorsorge. So wurde gemeinsam mit der Nachbargemeinde Mespelbrunn eine zukunftsweisende Wasserversorgung aufgebaut und die Gemeinde an den Abwasserverband Main-Mömling-Elsavatal angeschlossen. Rüdiger Stenger setzte sich zudem stets zuverlässig für die Ortsfeuerwehr ein, deren leistungsfähige und zeitgemäße Ausstattung ihm ein großes Anliegen war. Besonders am Herzen lag ihm der Heimbuchenthaler Kindergarten. Hier hat er nicht nur immer wieder selbst tatkräftig mitangepackt, er hat auch dessen Erweiterung stetig vorangetrieben, zuletzt durch die Initiierung eines Waldkindergartens im Jahr 2025.
Rüdiger Stenger vertrat darüber hinaus die Interessen Heimbuchenthals von 2008 bis 2014 sowie von 2020 bis 2026 engagiert als Kreisrat im Kreistag Aschaffenburg.
Rüdiger Stenger hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Stefan Wolfshörndl leistet seit dreißig Jahren wertvolle kommunalpolitische Arbeit. 1996 wurde er in den Gemeinderat Gerbrunn gewählt und nach seiner Wahl zum Ersten Bürgermeister im Jahr 2002 leitete er eine bis heute anhaltenden Phase der zukunftsorientierten Gemeindeentwicklung ein. Zunächst schuf Stefan Wolfshörndl neue Strukturen im Rathaus und richtete dabei das Bürgerbüro als zentrale erste Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger ein. Es folgten die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses, die Erschließung des Wohnbaugebiets Innerer Kirchberg II, die Vermarktung gemeindlicher Baugrundstücke und 2007 sein besonderes Engagement bei der Organisation und Durchführung der 900-Jahr-Feier der Gemeinde Gerbrunn. Die von ihm initiierten Überlegungen zur Neugestaltung des Ortszentrums mündeten 2010 in die Aufnahme in die Städtebauförderung. Die alte Feuerwehr wurde zu einem Kulturzentrum umgenutzt, Freiflächen rund um den Rathausplatz attraktiv gestaltet und eine alte Feldscheune wurde zur Spielscheune – ein Wohlfühlort, an dem sich die Menschen bei Spiel und Sport begegnen können. Grundlegend flankiert wurde die Neugestaltung der Ortsmitte von Maßnahmen zur Ertüchtigung des Straßen-, Kanal- und Wassernetzes und für Klimaschutz und Barrierefreiheit. Mit dem Neubau einer weiteren Kindertagestätte und der Entscheidung für die Generalsanierung des Hallenbades hat Stefan Wolfshörndl zwei weitere wichtige Infrastrukturprojekte in Angriff genommen. Die Schaffung eines selbstorganisierten Jugendrates, ein durch den Seniorenrat gesteuertes vielseitiges Veranstaltungsangebot für die ältere Generation oder auch die Umwandlung des klassischen Amtsblatts zu einem Mitteilungsblatt, das das reiche Gemeinde- und Vereinsleben abbildet, sind weitere Beispiele, mit denen es Stefan Wolfshörndl gelingt, Grundlagen für ein zufriedenes, lebendiges Miteinander in Gerbrunn zu schaffen.
Seit 2008 vertritt Stefan Wolfshörndl die Interessen Gerbrunns im Kreistag Würzburg und engagiert sich verlässlich und sachkundig für die Fortentwicklung der gesamten Region. Besondere Verantwortung übernahm er von 2009 bis 2014 als stellvertretender Landrat und daran anschließend zwölf Jahre als Fraktionssprecher.
Stefan Wolfshörndl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Dietmar Zink war von 1984 bis 2026 fester Bestandteil des Gemeinderats Sondheim vor der Rhön und prägte das Geschehen in der Gemeinde in besonderer Weise. Mit seiner langjährigen Erfahrung, der unermüdlichen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und der tiefen Verbundenheit zu seiner Heimat war er eine wertvolle Stütze des kommunalen Lebens. Als zweiter Bürgermeister seit 1996 war er 30 Jahre lang ein aktiver Mitgestalter, der in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Ersten Bürgermeister und dem Gemeinderat das Leben der Bürgerschaft nachhaltig zu verbessern verstand. Sein besonnenes Auftreten, seine klare Haltung und sein Gespür für das Machbare machten Dietmar Zink bei zahlreichen Projekten und Baumaßnahmen zu einem anerkannten und geachteten Ansprechpartner. Im Gemeindeteil Stetten war er maßgeblich an der Sanierung des Verbindungsweges Stetten-Sondheim, des Dorfplatzes mit Gänseteich-Becken, des historischen Backhauses und an der Erneuerung der Dorfgaststätte beteiligt. Diese Projekte sind sichtbare Beweise, wie Dietmar Zink sich für die Weiterentwicklung seiner Heimat einsetzte und wie er es verstand, Tradition mit zeitgemäßen Lösungen zu verbinden. Beim Vollausbau der Ortsdurchfahrt Sondheim einschließlich der Kanal-, Wasserleitungs- und Stromversorgungsertüchtigung, mit gleichzeitigem Glasfaserausbau sowie der anschließenden Neubepflanzung der ortsbildprägenden Ortseinfahrt war es vor allem ihm zu verdanken, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gehört und berücksichtigt wurden und diese bedeutende infrastrukturelle Maßnahme vor Ort auf hohe Akzeptanz stieß. Sein beharrlicher Einsatz in wöchentlichen bis hin zu täglichen Baustellenterminen und sein vorausschauender Blick machten ihn zu einem Motor dieses Projekts, das für viele kommende Generationen von Nutzen sein wird. Dietmar Zink war es stets wichtig, nicht nur gemeindlich, sondern auch überregional zu denken und zu gestalten und so brachte er sich seit 2014 auch in der Lenkungsgruppe der interkommunalen Streutalallianz ein, um den Landkreis Rhön-Grabfeld nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
Dietmar Zink hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
14. Juli 2026 in München
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Marco Sturm, Eishockey-Profi, NHL-Rekordspieler und Erfolgs-Bundestrainer, erhält von Innenminister Joachim Herrmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seit Jahren setzt Sturm sich selbstlos und unermüdlich für seine Mitmenschen ein und gründete 2004 die 'Marco-Sturm-Stiftung'.
Lieber Herr Sturm, im Jahr 2004 gründeten Sie die „Marco-Sturm-Stiftung“. Diese Stiftung unterstützt krebskranke Kinder und ihre Familien schnell und unbürokratisch durch finanzielle Direkthilfen. Der Ursprung für diese Gründung war der tragische Verlust Ihrer Mutter an Krebs, ein Schicksal, das Sie sowohl tief bewegt als auch geprägt hat.
Sie geben dieser Stiftung nicht nur Ihren Namen, sondern füllen Sie – gemeinsam mit allen ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden und Helfenden – mit Leben. Dabei geht es Ihnen nicht, wie Sie selbst schreiben, um „bunte Empfänge oder große PR-Berichte“. Ihnen, lieber Herr Sturm, geht es einfach darum, dass Hilfen schnellstmöglich dorthin kommen, wo sie benötigt werden. Ihre Stiftung macht das Thema Kinderkrebs sichtbar, unterstützt betroffene Familien in akuter Notlage und schenkt dort Hoffnung, wo sie in einer solchen Ausnahmesituation am dringendsten gebraucht wird.
Ihre überwiegende Tätigkeit im Ausland war und ist kein Hindernis, für Ihre Stiftung aktiv zu sein. Während der kurzen Sommerurlaube in Ihrer Heimat Altfraunhofen fanden Sie stets Zeit, sich auch persönlich für die Belange Ihrer Stiftung einzusetzen – ein eindrucksvolles Zeichen Ihrer Verpflichtung.
Seit Jahren schon arbeitet die Stiftung mit dem „Verein für krebskranke und körper-behinderte Kinder Ostbayern e.V.“ (VKKK) zusammen, für den Sie inzwischen als Botschafter tätig sind, und den Sie mit Ihrem vielseitigen Engagement für Kinder unterstützen.
Darüber hinaus sind Sie ein außergewöhnlicher und gleichzeitig sehr erfolgreicher Botschafter für den deutschen Sport. Bereits in Ihrer Kindheit entdeckten Sie Ihre Leidenschaft für den Eishockeysport. Ihre sportliche Karriere begannen Sie beim „Eislaufverein Landshut e.V.“ als einer der jüngsten Spieler, der jemals in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eingesetzt wurde.
Bereits mit 18 Jahren waren Sie eine der Schlüsselfiguren. Als sie ab 1997/98 in der amerikanischen „National Hockey League“ (NHL) für die San Jose Sharks spielten, entwickelten Sie sich dort zum Leistungsträger und Publikumsliebling. 2004 kehrten Sie in die DEL zurück und schlossen sich dem ERC Ingolstadt Panther e.V. an. Als Leader führten Sie diese Mannschaft bis in das DEL-Halb-finale, bevor Sie 2005 erneut nach Amerika wechselten. Über 1.000 Spiele bestritten Sie als Eishockey-Profi in der National Hockey League und sind damit deutscher NHL-Rekordspieler.
Im Februar 2013 kehrten Sie endgültig in die DEL zurück und beendeten 2014 Ihre Spielerkarriere. Von Juli 2015 bis 2018 führten Sie als Bundestrainer die Nationalmannschaft zum größten sportlichen Erfolg einer deutschen Nationalmannschaft, dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea. Sowohl als Spieler als auch später als Bundestrainer haben Sie die Nationalmannschaft entscheidend geprägt. Ihre Stimme und Ihr Vorbild wirken weit über die Eisfläche hinaus und inspirieren Menschen jeden Alters.
Lieber Herr Sturm, durch Ihre sportlichen Triumphe als Eishockeyspieler und -trainer, Ihre wegweisende Arbeit als Bundestrainer, maßgeblich aber durch Ihr unermüdliches humanitäres Engagement haben Sie sich außerordentlich für die Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht. Dieses Engagement verdient Dank, Respekt und höchste Anerkennung.
Lieber Herr Sturm, es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen.
Herzlichen Dank für Ihr großartiges Engagement und Ihre vorbildliche Arbeit!
13. Juli 2026 in München (Bayerischer Landtag)
Kommunale Verdienstmedaillen in Gold, Silber und Bronze und Kommunale Dankurkunden
Im Rahmen einer besonderen Veranstaltung im Bayerischen Landtag hat Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann Kommunale Verdienstmedaillen in Gold, Silber und Bronze und Kommunale Dankurkunden verliehen. Dabei wurden auch Persönlichkeiten geehrt, die als aktive oder frühere Abgeordnete des Bayerischen Landtags, des Bundestags und des Europäischen Parlaments Verantwortung getragen haben.
Weitere Fotos von den Geehrten finden Sie in unserem Medienportal zur Veranstaltung.
Kommunale Verdienstmedaille in Gold
Erwin Huber begann seine eindrucksvolle politische Karriere 1972, als er im Jahr der Gebietsreform in den Kreistag des neu gebildeten Landkreises Dingolfing-Landau gewählt wurde, der zunächst bis Mai 1973 noch den Namen Landkreis Untere Isar führte. Sein damit bis zu seinem Ausscheiden 2026 mehr als fünf Jahrzehnte ausgeübtes Ehrenamt ist Ausdruck des besonderen Stellenwerts, den er den Angelegenheiten der kommunalen Selbstverwaltung stets beigemessen hat. Trotz der umfangreichen und vielschichtigen überregionalen Aufgaben, die er in höchster politischer Verantwortung als Mitglied des Landtags von 1978 bis 2018 und als Staatsminister in den Jahren 1994 bis 2008 wahrzunehmen hatte, vernachlässigte er nie sein kommunalpolitisches Mandat und fand stets Zeit, sich um die Belange seines Heimatlandkreises zu kümmern. Seine Verbundenheit zur Heimat und zur Kreisbevölkerung waren ihm immer und sind ihm auch heute noch die zentrale Triebkraft hinter seinem Tun. In der Zeit des Zusammenwachsens der beiden Altlandkreise unterstützte Erwin Huber entscheidungsstark den Aufbau der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur, wozu auch sein Einsatz für den Neubau des Landratsamts in Dingolfing gehörte, den die zuvor auf fünf Standorte verteilten Landkreisbehörden 1990 beziehen konnten. Auf Initiative Erwin Hubers wurden viele Investitionen zur konjunkturellen Belebung und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Landkreises ermöglicht, für deren Umsetzung er regelmäßig zusätzliche oder besondere Fördermittel erwirken konnte.
Das mit der günstigen Entwicklungstendenz verbundene Bevölkerungswachstum erforderte in der Folge den umfangreichen Ausbau und die Modernisierung der kreiseigenen Bildungseinrichtungen. Unter sachkundiger Mitwirkung Erwin Hubers wurden die kreiseigenen Realschulen und Gymnasien mit Räumen zur Mittagsbetreuung erweitert, konnte in den Neubau des technisch-gewerblichen Zweiges der Hans-Glas-Berufsschule investiert werden und erhielten auch die Förderschulen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen neue und modern ausgestattete Gebäude. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit für den Landkreis hat er in Ausbau und Erhalt des überdurchschnittlich großen Kreisstraßennetzes mit seiner hohen Dichte an Brücken gesehen, um allen Verkehrsteilnehmern ein verkehrssicheres und leistungsfähiges Straßennetz zur Verfügung stellen zu können.
Erwin Hubers besonderer Einsatz galt zudem der Entwicklung der Kliniken im Landkreis an den Standorten Dingolfing und Landau an der Isar. Die Fusion der beiden Kliniken mit dem Klinikum Deggendorf zum Donau-Isar-Klinikum 2012 begleitete er mit großer Kompetenz. Wie sehr ihm die Gesundheitsfürsorge für die Kreisbevölkerung am Herzen liegt, machte er auch als Mitglied des Verwaltungsrats des Donau-Isar-Klinikums von 2020 bis 2026 deutlich, wo er hochengagiert und sachkundig die Entwicklung des Kommunalunternehmens begleitete. Die Verantwortung für notwendige Umstrukturierungen und zukunftsträchtige Entscheidungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat er dabei nie gescheut. Ebenfalls intensiv hat Erwin Huber seine Bemühungen auf den Erhalt der beiden vom Landkreis betriebenen Kreisseniorenheime in Mengkofen und Reisbach gerichtet und Investitionen in anstehende bauliche Maßnahmen unterstützt.
Den vielfältigen kommunalpolitischen Themen hat sich Erwin Huber auch als Mitglied des Landtags und der Staatsregierung verlässlich und gewissenhaft angenommen. Mit tiefem Verantwortungsgefühl für ganz Bayern hat Erwin Huber seine hohen Ämter ausgeübt, jedoch immer mit dem besonderen Blick auf den Landkreis Dingolfing-Landau und das Wohlergehen seiner Bürgerinnen und Bürger.
Erwin Huber hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Mit seiner Wahl in den Stadtrat Kempten im Jahr 1984 begann Thomas Kreuzers kommunalpolitisches Engagement, das bis 2026 ununterbrochen andauerte und die Entwicklung seiner Heimatstadt nachhaltig prägte. Mehr als 42 Jahre im Stadtrat stehen für Kontinuität, Verantwortungsbereitschaft und eine tiefe Verbundenheit mit der Stadt Kempten und ihren Bürgerinnen und Bürgern. Das Handeln von Thomas Kreuzer auf kommunaler Ebene war dabei von Sachlichkeit, Augenmaß und einem ausgeprägten Pflichtbewusstsein geprägt; er verband langfristige Perspektiven mit der Bereitschaft, konkrete Probleme rasch und pragmatisch zu lösen. Von Beginn an übernahm Thomas Kreuzer im Stadtrat besondere Aufgaben. Zwischen 1984 und April 1990 verantwortete er als Beauftragter für Sanierungsangelegenheiten einen Bereich, der für die städtebauliche Erneuerung Kemptens von zentraler Bedeutung war. Mit der Ausweisung eines neuen Sanierungsgebiets im Stadtteil Sankt Mang wurden wichtige Weichen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung gestellt, die Thomas Kreuzer mit großem persönlichem Einsatz und sicherem Urteilsvermögen begleitete. Von 1990 bis 2002 folgte die Funktion als Beauftragter für Fragen der Landwirtschaft, in der er fachliche Kompetenz mit praktischer Erfahrung aus der Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Betriebes verband. So setzte Thomas Kreuzer sich auch immer dafür ein, dass die Belange der Landwirtinnen und Landwirte und des ländlichen Raums im Umfeld Kemptens in der kommunalen Entscheidungsfindung gehört und ernst genommen wurden. Zudem stand er von 1996 bis 2026 ununterbrochen dem Rechnungsprüfungsausschuss des Stadtrats vor und trug mit analytischem Blick, Sachverstand und fairer Sitzungsleitung zur rechtmäßigen und zweckentsprechenden Mittelverwendung bei. Als Stadtrat hat Thomas Kreuzer Projekte angestoßen, begleitet und politisch unterstützt, die Kempten und die Region sichtbar vorangebracht haben. Dazu zählen unter anderem die Förderung im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern für das Energiezentrum Allgäu, der Neubau des Milchwirtschaftlichen Zentrums Bayern sowie die Einrichtung eines Digitalen Gründerzentrums in Kempten. Diese Vorhaben stehen für eine Kommunalpolitik, die Zukunftsthemen früh erkannt und entschlossen aufgegriffen hat.
Thomas Kreuzer hat die Hochschule Kempten über viele Jahre als ehrenamtlicher Vorsitzender des Kuratoriums begleitet und ihren Ausbau mit großer Beharrlichkeit unterstützt. Die Technische Hochschule hat sich zu einem wichtigen Bildungs- und Innovationsmotor der Region entwickelt. Dass ein weiterer Bauabschnitt mit zusätzlichen Laborflächen, neuen Hörsälen und erweiterten Räumen – unter anderem für das Bayerische Zentrum Pflege Digital – auf den Weg gebracht werden konnte, ist in hohem Maße seinem Einsatz zu verdanken. Für dieses Engagement wurde ihm 2018 die Würde eines Ehrensenators der Hochschule Kempten verliehen; im Mai 2025 würdigte zudem das Deutsche Institut für Hochschulentwicklung sein langjähriges und außergewöhnliches Wirken.
Parallel zu seiner Tätigkeit im Stadtrat war Thomas Kreuzer fast drei Jahrzehnte Mitglied des Bayerischen Landtags. Seit Oktober 1994 gehörte er dem Parlament an, bis er 2023 auf eine erneute Kandidatur verzichtete. In dieser Zeit übernahm er zentrale Führungsaufgaben als -Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, war Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Neben all diesen Ämtern brachte er die Anliegen der Kommunen konsequent in die Landespolitik ein.
Trotz dieser Fülle an Aufgaben ist Thomas Kreuzer in Kempten „nah an den Leuten“ geblieben: auf dem Wochenmarkt, bei den Viehscheiden im Allgäu oder im Gespräch mit Vereinen und Verbänden. Er kennt die Lebenswirklichkeit der Menschen aus persönlicher Begegnung. Dieses Wissen aus erster Hand prägte sein politisches Handeln ebenso wie seine Art, Entscheidungen zu erläutern und Kritik aufzunehmen. Thomas Kreuzer hat über Jahrzehnte ein eindrucksvolles Beispiel für verlässliche, bürgernahe und zugleich vorausschauende Kommunalpolitik gegeben.
Thomas Kreuzer hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Johanna Werner-Muggendorfer stellte sich nahezu fünf Jahrzehnte engagiert in den Dienst der kommunalen Gemeinschaft. Bereits 1978 wurde sie in den Stadtrat von Neustadt an der Donau gewählt, dem sie bis 2026 durchgehend, also insgesamt 48 Jahre lang, angehörte. Ihr kommunales Ehrenamt übte sie mit außerordentlichem Engagement aus und setzte sich dabei über viele Jahrzehnte hinweg höchst verantwortungsbewusst insbesondere für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. Johanna Werner-Muggendorfer hat hierdurch bleibende Spuren im kommunalen Bildungsmanagement hinterlassen. Auch als Schul- und Jugendbeauftragte und als Gründungsmitglied des Vereins „Neustädter Eltern“ war es ihr stets ein zentrales Anliegen, die Lebens- und Entwicklungschancen junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Dank ihrer Initiative und ihres beharrlichen Einsatzes konnten Planung und Bau neuer Kindergärten vorangetrieben werden. Ein erster Erfolg war hierbei die Realisierung des Kindergartens St. Andreas in Bad Gögging, der bis heute vielen Familien zugutekommt. Auch bei vielen weiteren Projekten, wie dem Neubau der Kindertagesstätte St Elisabeth, der Erweiterung des Kindergartens Sachensucher, dem Neubau, der Erweiterung und Modernisierung der Grund- und Mittelschule Neustadt an der Donau, dem Neubau der Kinderkrippe St. Nikolaus und des Kindergartens St. Laurentius sowie dem Aufbau einer Ganztagsbetreuung war Johanna Werner-Muggendorfer maßgeblich an den Planungen beteiligt. Auch in ihrem beruflichen Wirken – zuletzt als Leiterin des Kindergartens in der Regensburger Altstadt – verband sie ihre pädagogische Kompetenz mit ihrem kommunalpolitischen Einsatz für soziale Chancengerechtigkeit. Mit großem persönlichem Engagement setzte sie sich neben der Verbesserung der Kindergartensituation in Neustadt an der Donau für ein besonderes Herzensprojekt ein, der Errichtung des Jugendtreffs im Jahr 2000, der bis heute eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche darstellt. Darüber hinaus hat sie die Einführung und Etablierung der Ganztagsbetreuung an der Anton-Balster-Mittelschule entscheidend unterstützt und damit wesentlich zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Chancengleichheit der Schülerinnen und Schüler beigetragen.
Neben ihrem intensiven Engagement für ihre Heimatgemeinde engagierte sich Johanna Werner-Muggendorfer über die Grenzen der Stadt Neustadt an der Donau hinaus verantwortungsvoll gleichfalls mehr als vier Jahrzehnte als Kreistagsmitglied. Auch hier waren ihr Gleichstellung, Familie, Bildung und soziale Gerechtigkeit besondere Anliegen.
1991 weitete Johanna Werner-Muggendorfer ihr Engagement noch aus, übernahm als Mitglied des Bayerischen Landtags zusätzliche Verantwortung und vertrat die kommunalen Interessen ihrer Heimat über 27 Jahre hinweg höchst kompetent auch als Abgeordnete. Auch hier trat sie vehement für ein Mehr an Bildungs- und Chancengerechtigkeit ein. Die mit der Landespolitik einhergehenden vielfältigen Aufgaben und die aufgrund ihrer vielen verantwortungsvollen parlamentarischen Funktionen zeitintensiven Verpflichtungen hinderten Johanna Werner-Muggendorfer aber nie daran, die ihr von den Bürgerinnen und Bürgern anvertrauten Mandate als Mitglied in den heimischen Kommunalparlamenten jederzeit mit Einsatzbereitschaft und Gestaltungsfreude weiterhin wahrzunehmen.
Johanna Werner-Muggendorfer hat sich in herausragender Weise um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Norbert Dünkel wirkt seit über 35 Jahren mit großer Tatkraft, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz auf allen drei kommunalen Ebenen. Erstmals wurde Norbert Dünkel 1990 in den Stadtrat Hersbruck gewählt und setzt sich dort seitdem ausdauernd und umfassend für die örtliche Gemeinschaft ein. Von 1993 bis 1996 war er Sprecher der Stadtratsfraktion und übernahm von 1996 bis 2004 besondere Verantwortung als zweiter Bürgermeister der Stadt Hersbruck. Langjährige Schwerpunkte seiner Stadtratstätigkeit waren der Bau- und Stadtentwicklungsausschuss, dem er von 1990 bis 2015 angehörte, sowie der Hauptverwaltungsausschuss mit den Themen Finanzen und Personal, in den Norbert Dünkel von 1998 bis 2008 seine fachliche Qualifikation als Diplom-Verwaltungswirt stets mit großer Sachkunde einbrachte.
Auf Landkreisebene prägt Norbert Dünkel seit 2002 als Mitglied des Kreistags Nürnberger Land die politischen Entscheidungsprozesse gleichfalls wesentlich mit. Von 2002 bis 2013 war er Sprecher der Kreistagsfraktion, von 2004 bis 2008 Stellvertretender Landrat. In diesen Funktionen trug er besondere Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Kreispolitik und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen.
Sein kommunalpolitisches Engagement erstreckte sich zudem auf die Bezirksebene. Von 1998 bis 2013 war Norbert Dünkel Mitglied des Bezirkstags von Mittelfranken, Beauftragter für Personalwesen und viele Jahre wiederholt weiterer Vertreter des Bezirkstagspräsidenten.
Seit 2013 ist er außerdem Mitglied des Bayerischen Landtags, bringt dort seine umfassende kommunale Erfahrung in die Landespolitik ein und vertritt die Interessen seiner Region.
Norbert Dünkel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Rainer Erdel stellt sich seit über vier Jahrzehnte unermüdlich in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. 1984 wurde er erstmals in den Marktgemeinderat Dietenhofen gewählt und hat seitdem die Entwicklung der Marktgemeinde als aktiver Gestalter maßgeblich geprägt.
Von Beginn an hat Rainer Erdel seinen beruflichen Sachverstand als Landwirtschaftsmeister gewinnbringend in die kommunalpolitische Entscheidungsfindung eingebracht und Debatten mit neuen Ideen bereichert, wobei er die notwendige Verknüpfung von Landwirtschaft und Nachhaltigkeit immer besonders betonte. Zunächst seit 2002 als zweiter und seit 2008 als dritter Bürgermeister übernahm Rainer Erdel mehr und mehr Verantwortung für die Planung und Umsetzung der gemeindlichen Projekte und Baumaßnahmen. Schließlich sprachen ihm die Bürgerinnen und Bürger ihr ganz besonderes Vertrauen aus und wählten Rainer Erdel 2014 zu ihrem Ersten Bürgermeister. Neben fundierter landwirtschaftlicher Expertise und der in dreißig Jahren gesammelten kommunalpolitischen Erfahrung brachte er in dieses Amt auch nützliches Knowhow aus vier Jahren Abgeordnetentätigkeit im Deutschen Bundestag mit, dem er von 2009 bis 2013 angehörte. Als Erster Bürgermeister lenkte Rainer Erdel zwölf Jahre lang die Geschicke Dietenhofens und hat zusammen mit dem Marktgemeinderat wegweisende Entscheidungen angestoßen und verwirklicht. Diese reichen von der Neugestaltung der Ortsmitte und dem Neubau des Rathauses über Erweiterung und Sanierung schulischer Gebäude sowie der Entwicklung von Verkehrskonzepten zur Ortsumgehung bis hin zur Errichtung des Neubaus der Tagespflege der Diakoniestation. Dabei ist eine seiner großen Verdienste, die Marktgemeinde im Bereich der regenerativen Energiegewinnung fit für die ökologischen Herausforderungen der kommenden Jahre zu machen, beispielsweise durch die Gründung des Netzwerkes „bürgerEnergie Dietenhofen“ zur ortsnahen Erzeugung und zum ökologischen und nachhaltigen Absatz der gewonnenen Solarenergie.
Seit 2014 macht sich Rainer Erdel auch im Kreistag Ansbach fachkundig und engagiert für die Zukunft seiner Heimatregion stark.
Rainer Erdel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Walter Nussel stellt sich seit drei Jahrzehnten auf allen Ebenen in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Seit 1996 setzt er sich verantwortungsvoll und bürgerorientiert als Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Seine kommunalpolitische Arbeit ist geprägt von seinem Eintreten für die wirtschaftliche Entwicklung, die Reduzierung von Verwaltungsaufwand, den Schutz von Eigentum und Natur und den Erhalt regionaler Strukturen. Als Fraktionsvorsitzender von 1999 bis 2002 und als zweiter Bürgermeister von 2002 bis 2008 hat Walter Nussel besondere Verantwortung für die Stadtpolitik übernommen.
Seit 2002 gehört er dem Kreistag Erlangen-Höchstadt an und bereichert auch hier konstruktiv Dialog und Zusammenarbeit mit seinem umfangreichen Fachwissen.
Von 1997 bis 2013 engagierte sich Walter Nussel zudem als Bezirksrat im Bezirkstag von Mittelfranken über Stadt und Landkreis hinaus, wiederum mit hoher Tatkraft und fachlicher Kompetenz zum Wohle der Menschen seiner Heimatregion.
Seit 2013 gehört Walter Nussel dem Bayerischen Landtag an und setzt sich dort nun auch landesweit für seine Heimat ein. Sein breiter kommunalpolitischer Hintergrund ist ihm dabei ein wichtiger Kompass. Sein besonderes Engagement gilt darüber hinaus seit vielen Jahren dem umfassenden Abbau von Bürokratie in allen Lebensbereichen – insbesondere auch im Bereich ehrenamtlichen Engagements. Walter Nussel ist es ein tiefgreifendes Anliegen, diesen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft so wichtigen Einsatz nicht durch belastende bürokratische Hemmnisse ausgebremst zu sehen. 2017 berief ihn der Ministerpräsident folgerichtig zum Beauftragten der Staatsregierung für Bürokratieabbau. Sein unermüdlicher Einsatz für praxisnahe Lösungen und den Abbau überflüssiger Hürden hat ihm nicht nur in Bayern, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus große Anerkennung eingebracht.
Walter Nussel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Joachim Spatz prägt seit Jahrzehnten in herausragender Weise das politische und gesellschaftliche Leben der Stadt Würzburg. Im Mittelpunkt seines Wirkens steht dabei sein kommunalpolitisches Engagement als Mitglied des Stadtrats Würzburg, dem er seit 1996 ununterbrochen angehört. Er hat sich als fachkundige und stets integre Stimme etabliert und über viele Jahre hinweg als Fraktionsvorsitzender konstant die Entwicklung Würzburgs mitgestaltet. Sein besonderes Augenmerk gilt der Haushaltspolitik. Er steht dabei für eine sparsame Haushaltsführung, um der Stadt eine gesunde finanzielle Basis zu bewahren und hat so auch in Zeiten knapper werdender Haushaltsmittel maßgeblich dazu beigetragen, dass die subsidiären Strukturen der Stadt in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport erhalten werden konnten. Konzepte zur Begrünung des Innenstadtbereichs bei gleichzeitigem Erhalt der Erreichbarkeit der Innenstadt durch den Individualverkehr und sinnvolle Angebotserweiterung des öffentlichen Nahverkehrs konnten ebenfalls mit seiner Unterstützung realisiert werden.
Mit seinem besonderen Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge tritt Joachim Spatz für die Förderung des Mittelstands und die verantwortungsvolle Steuerung kommunaler Unternehmen ein. Besonders hervorzuheben ist seine elfjährige Amtszeit als Vorsitzender im Aufsichtsrat des Heizkraftwerks Würzburg. Die aus ökologischen Überlegungen heraus entschiedene Umstellung von Kohle auf Gas, hin zur späteren Verwendbarkeit klimaneutralen „grünen“ Wasserstoffs fielen in dieser Zeit in den Bereich seiner Mitverantwortung. In besonderer Weise gelingt es Joachim Spatz, mögliche Zielkonflikte, die sich im gesellschaftlichen oder politischen Diskurs ergeben, durch kluge Lösungsvorschläge und faire Kompromissangebote auf ein Minimum zu reduzieren.
Sein politisches Wirken machte an den Stadtgrenzen Würzburgs nicht Halt. Von 1990 bis 1994 war er Mitglied des Bayerischen Landtags und gehörte von 2009 bis 2013 dem Deutschen Bundestag an. Sein Einsatz für das kommunalpolitische Geschehen in seiner Heimatstadt bis hin zum Eintreten für eine wertegeleitete Außenpolitik seiner Bundestagsfraktion war stets gleichermaßen getragen von Fachkompetenz und Schaffensfreude.
Joachim Spatz hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Kommunale Verdienstmedaille in Bronze
Sabine Dittmar engagiert sich seit 36 Jahren verantwortungsvoll und mit großem persönlichem Einsatz in der Kommunalpolitik. Als Mitglied des Kreistags Bad Kissingen wirkt sie seit 1990 an der Entwicklung des Landkreises mit und wird dort über Fraktions- und Parteigrenzen hinaus allgemein geschätzt und respektiert. Besonders hervorzuheben sind ihr fundiertes Wissen und ihr engagiertes Wirken im Gesundheitsbereich sowie in sozialen Fragen. Mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem beständigen Einsatz leistet Sabine Dittmar einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung des Landkreises, der von ihrer Arbeit insbesondere auch im Rahmen der Gesundheitsregion Plus nachhaltig profitiert.
Auch als Mitglied des Gemeinderats Maßbach hat Sabine Dittmar von 2008 bis 2020 die Entwicklung ihrer Heimatgemeinde verantwortungsvoll mitgestaltet. Ihr kommunalpolitisches Wirken ist geprägt von Verlässlichkeit, Sachkunde und einer klaren Orientierung am Gemeinwohl.
Darüber hinaus übernahm Sabine Dittmar von 2008 bis 2013 als Mitglied des Bayerischen Landtags Verantwortung auf Landesebene und tut dies seit 2013 als Mitglied des Deutschen Bundestags ebenso auf Bundesebene. Auch dort widmet sie sich mit Nachdruck den Anliegen der Menschen und verliert die Bedeutung starker Kommunen nicht aus dem Blick.
Sabine Dittmar hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Udo Egleder setzte sich mehr als drei Jahrzehnte in beispielgebender Weise für die Stadt Dingolfing und den Landkreis Dingolfing-Landau ein. Von 1990 bis 2014 gehörte er dem Stadtrat Dingolfing an; von 1990 bis 2026 wirkte er ununterbrochen im Kreistag Dingolfing-Landau mit. Dort begleitete er sachkundig und verantwortungsbewusst wichtige Entscheidungen zur Entwicklung des Landkreises. Seit 2020 übernahm er als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses besondere Verantwortung für eine sorgfältige Kontrolle der Landkreisfinanzen. In seiner langen Zugehörigkeit zum Kreistag war Udo Egleder an zahlreichen prägenden Vorhaben beteiligt. Dazu zählen große Verkehrsprojekte wie die Ostumgehung der Kreisstadt mit dem Neubau der Kreisstraße DGF 15, die dritte Autobahnanschlussstelle Dingolfing und mehrere Isarbrücken. Ebenso wirkte er an Entscheidungen zur Ausweisung von Naturschutzgebieten, zur Verbesserung der Jugendbetreuung, zur Weiterentwicklung der kreiseigenen Schulen und zur Gesundheitsversorgung im Landkreis mit, insbesondere im Zusammenhang mit der Fusion zum Donau-Isar-Klinikum.
Von 1994 bis 2003 und nochmals im Jahr 2008 vertrat Udo Egleder seine Heimat zudem im Bayerischen Landtag und brachte dort insbesondere in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport seine Kenntnisse ein.
Udo Egleder hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Dr. Hans Jürgen Fahn engagierte sich über viele Jahre verantwortungsvoll und bürgernah als Mitglied des Stadtrats Erlenbach am Main für seine Heimatstadt. Mit Verlässlichkeit und Überzeugungskraft gestaltete er das öffentliche Leben vor Ort maßgeblich mit. Seine kommunalpolitische Arbeit war von seinem nachhaltigen Einsatz für Umwelt, faire Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt geprägt. Besonders hervorzuheben ist sein beständiges Wirken für die Umsetzung des Fairtrade-Gedankens vor Ort. Auch über sein Stadtratsmandat hinaus setzte sich Dr. Hans Jürgen Fahn in vielfältiger Weise ehrenamtlich für das Gemeinwesen ein: als Leiter des Arbeitskreises Umweltbildung beim Bund Naturschutz, als Mitglied des Seniorenbeirats der Stadt Erlenbach sowie als stellvertretender Vorsitzender von Main-Ehrenamt Erlenbach.
Darüber hinaus brachte sich Dr. Hans Jürgen Fahn insgesamt 36 Jahre lang mit großer Kontinuität und Sachkunde in die Arbeit des Kreistags Miltenberg und seiner Ausschüsse ein. Dort setzte er besondere Schwerpunkte in den Bereichen öffentlicher Personennahverkehr und Carsharing und leistete damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität in der Region.
Von 2008 bis 2020 gehörte er zudem dem Bayerischen Landtag an und brachte dort seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung auch auf Landesebene gewinnbringend ein.
Dr. Hans Jürgen Fahn hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Thorsten Glauber leistet, beginnend mit seiner Wahl 2002 in den Gemeinderat Pinzberg, seit 24 Jahren wertvolle Arbeit für die kommunale Selbstverwaltung. 2008 übernahm er für zwölf Jahre die Funktion des dritten Bürgermeisters der Gemeinde und es erfolgte zugleich seine Wahl in den Bayerischen Landtag. Mit seinem Spezialwissen als Architekt steht Thorsten Glauber seiner Heimatgemeinde bei sämtlichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen beratend zur Seite und unterstützt verlässlich Planung und Umsetzung. Mit großer Tatkraft begleitete er die Sanierung der Ortsdurchfahrt, den Anbau der Kinderkrippe, die Generalsanierung der Grundschulturnhalle und die Sicherung der eigenständigen Wasserversorgung durch die Verbundleitung mit Forchheim. Den Umbau des Feuerwehrhauses im Gemeindeteil Gosberg begleitete er baufachlich und koordinierte die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer.
Seine tief verwurzelte Verbundenheit mit seiner Heimatregion zeigt er seit 2014 auch als engagiertes Mitglied des Kreistags Forchheim.
Als Mitglied des Landtags und auch im Amt des Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz, das er seit 2018 bekleidet, verliert er nie die Erfordernisse in seiner Heimat aus dem Blick und bereichert auch mit dem in diesen beiden Ämtern gesammelten Fachwissen weiterhin hilfreich die Arbeit auf sämtlichen kommunalpolitischen Handlungsfeldern und bleibt ansprechbar für die Menschen vor Ort.
Thorsten Glauber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Monika Hohlmeiers kommunalpolitisches Engagement begann in ihrer damaligen Heimatgemeinde Vaterstetten, wo sie 1990 in den Gemeinderat gewählt wurde und sechs Jahre lang auf dieser kommunalen Ebene, nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen, wertvolle Erfahrungen sammelte.
1990 errang sie ebenfalls ein Mandat im Bayerischen Landtag, das sie bis 2008 inne hatte. Schnell und sehr deutlich empfahl sich Monika Hohlmeier mit Sachverstand und Entschlossenheit für weitere verantwortungsvolle Ämter: Von 1998 bis 2005 war sie Staatsministerin für Unterricht und Kultus und seit 2009 ist sie Mitglied im Europäischen Parlament. Ihre ministeriellen Impulse zur Qualitätsentwicklung der bayerischen Schulen und die von ihr mitinitiierte Stiftung Bildungspakt zur Kooperation zwischen Wirtschaft und Bildungssystem haben bis heute Strahlkraft weit in die kommunalen Ebenen hinein. Ihre besonderen Fähigkeiten, gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv zu begegnen und sie mit Dialog- und Kompromissbereitschaft in den Gremien einer Lösung zuzuführen, hat sie seit ihrer Wahl 2014 in den Kreistag Lichtenfels wieder eindrucksvoll in der Kommunalpolitik bewiesen. Von 2020 bis 2026 unterstützte sie zudem die Arbeit des Stadtrats Bad Staffelstein. Monika Hohlmeier gelingt es dank gelebter Heimatverbundenheit, verknüpft mit ihrem klaren Kompass für den europäischen Gedanken, den Gemeinwohlaspekt der kommunalen Selbstverwaltung in ihre Arbeit für den Zusammenhalt Europas einfließen zu lassen.
Monika Hohlmeier hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Thomas Holz engagiert sich seit vielen Jahren mit großem persönlichem Einsatz für die kommunale Selbstverwaltung. Von 2007 bis 2023 stand er als Erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde Kochel am See und prägte deren Entwicklung mit Tatkraft, Ausdauer und Verhandlungsgeschick. Besonders eng mit seinem Namen verbunden ist der Erhalt des früheren gemeindlichen Familien- und Erlebnisbads „trimini“. In schwierigen und langwierigen Verhandlungen setzte er sich dafür ein, dass dieses Bad am Ufer des Kochelsees für Einheimische, Kinder, Rettungsorganisationen und den Tourismus der Region erhalten blieb. Ein wichtiges Anliegen war Thomas Holz auch die Förderung von Kunst, Kultur und Sport. Das Franz Marc Museum unterstützte er nachhaltig; ebenso setzte er sich als Beiratsvorsitzender der Herzogstandbahn GmbH für den Erhalt des Wintersports am Herzogstand ein. Die Feuerwehren sowie Berg- und Wasserwacht förderte er verlässlich, unter anderem mit der gemeinsamen Berg- und Wasserrettungsstation. Auch das Walchensee-Konzept zeigt seinen Einsatz für Natur, Umwelt und ein verträgliches Miteinander von Erholung und örtlichen Interessen.
Seit 2008 gehört Thomas Holz dem Kreistag Bad Tölz-Wolfratshausen an, seit 2014 ist er Stellvertreter des Landrats.
Seit 2023 bringt er seine kommunale Erfahrung zudem als Mitglied des Bayerischen Landtags ein.
Thomas Holz hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Dr. Marcel Hubers kommunalpolitisches Engagement begann im Jahr 2008 mit seiner Wahl in den Gemeinderat Ampfing sowie parallel dazu in den Kreistag des Landkreises Mühldorf am Inn. In beiden Gremien setzt er sich bis heute mit großem Sachverstand für die Belange seiner Heimatregion ein.
Zuvor zog er bereits 2003 in den Bayerischen Landtag ein, dem er bis 2022 ununterbrochen angehörte. Dank seines großen Fachwissens, seines Organisationstalents und seiner besonnenen Art wusste er auch auf Landesebene stets zu überzeugen. Schnell empfahl sich Dr. Marcel Huber dadurch für höchste Ämter auf Landesebene. Von 2011 bis 2013 gestaltete er als Staatsminister für Umwelt und Gesundheit und von 2013 bis 2014 sowie im Jahr 2018 als Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz die bayerische Landespolitik maßgeblich mit. Zudem leitete er im Jahr 2011 sowie von 2014 bis 2018 die Bayerische Staatskanzlei.
Trotz all seiner verantwortungsvollen Aufgaben blieb sein politischer Kompass und sein Engagement immer fest in der Heimat verankert. Seine tiefe Heimatverwurzelung zeigt sich im Ehrenamt: 1973 trat Dr. Marcel Huber als aktives Mitglied in die Freiwillige Feuerwehr Ampfing ein. Dort wirkte er als Jugendausbilder, von 1990 bis 1994 als Zweiter Kommandant und von 1994 bis 2009 als Erster Kommandant.
Dr. Marcel Huber hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Dr. Petra Loibl setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten außerordentlich engagiert für ihre niederbayerische Heimat und insbesondere für den Markt Eichendorf ein. Seit 2002 gehört sie dem Marktgemeinderat an, von 2008 bis 2020 übernahm sie als zweite Bürgermeisterin besondere Verantwortung. In dieser Zeit begleitete und unterstützte sie zahlreiche Vorhaben, die für eine große ländliche Flächengemeinde von besonderer Bedeutung sind. Dazu zählen die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans mit Investitionen in Fahrzeuge, Geräte und Feuerwehrhäuser für die 14 Ortsfeuerwehren, die Sicherung des Schulstandorts Eichendorf, der Ausbau der Kinderbetreuung mit der Kinderkrippe St. Michael in Aufhausen und der Kindertagesstätte Arche Noah in Eichendorf sowie die Generalsanierung des Freibads. Wichtige Akzente setzte Dr. Petra Loibl auch bei der Entwicklung der Ortsteile, der Dorferneuerung in Prunn, der Städtebausanierung in Eichendorf, dem Breitbandausbau sowie dem Ausbau von Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Gemeindestraßen.
Mit der Generalsanierung des Postsaals und seines Umfelds entstand ein Kulturzentrum für den Markt Eichendorf. Besonders hervorzuheben ist zudem der Verein zur Gemeindeentwicklung, durch den Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen einbringen konnten und Projekte wie Wochenmarkt, Gemeindeinformationsblatt und Gutscheinsystem entstanden.
Seit 2020 wirkt Dr. Petra Loibl auch im Kreistag Dingolfing-Landau gewinnbringend mit und vertritt seit 2018 zudem ihre Heimat im Bayerischen Landtag. Auch dort behält sie die Anliegen der Kommunen und des ländlichen Raums fest im Blick. 2023 wurde Frau Dr. Petra Loibl das Amt der Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung verliehen.
Dr. Petra Loibl hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Thomas Mütze engagierte sich über zwei Jahrzehnte verantwortungsvoll und mit großem persönlichem Einsatz für die Stadt Aschaffenburg. Bereits von 1996 bis 2010 und erneut von 2014 bis 2026 war er Mitglied des Stadtrats und prägte die kommunalpolitische Arbeit mit Verlässlichkeit, Sachverstand und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. Sein besonderes Augenmerk galt der Bildung, der Gesundheitsversorgung und kommunalen Daseinsvorsorge sowie vor allem einer soliden Finanzkontrolle. Als langjähriger Schulleiter setzte er sich mit großer Überzeugung für gute Bildungsbedingungen und faire Chancen für junge Menschen ein. Im Rechnungsprüfungsausschuss, dem er viele Jahren angehörte, zeitweise auch als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender, leistete Thomas Mütze einen wichtigen Beitrag zu Transparenz und verantwortungsvoller Haushaltsführung. Darüber hinaus engagierte er sich als Verbandsrat des Krankenhauszweckverbandes Aschaffenburg-Alzenau sowie als Mitglied des Werksenats für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.
Auch auf Landesebene übernahm Thomas Mütze Verantwortung. Von 2003 bis 2018 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag und zeitweise auch Vorsitzender seiner Fraktion.
In seinem landespolitischen Wirken setzte er sich dafür ein, die Interessen und Handlungsspielräume der Kommunen zu stärken. Über Parteigrenzen hinweg wird er als ausgleichender, integrer und dem Gemeinwohl verpflichteter Politiker geschätzt.
Thomas Mütze hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Angelika Schorer engagiert sich seit 24 Jahren unermüdlich und leidenschaftlich in den verschiedensten Funktionen für die positive Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis Ostallgäu. Sie ist als ehemaliges Mitglied des Gemeinderats Jengen und als aktives Mitglied des Kreistags Ostallgäu seit 2002 ein fester Bestandteil der Kommunalpolitik. Als jahrelange stellvertretende Landrätin war auf Angelika Schorer sowohl in Krisenzeiten als auch im Alltagsgeschäft jederzeit Verlass. Ihre Fachkenntnis, ihr Sinn für kollegiales Miteinander und Gerechtigkeit und ihre Fähigkeit, Brücken zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen zu bauen, werden im Gremium allseits parteiübergreifend geschätzt.
Ihre Heimatverbundenheit hat sie als Mitglied des Bayerischen Landtags von 2003 bis 2023 die Chance ergreifen lassen, viele weitreichende Veränderungsprozesse in der Region Ostallgäu erfolgreich auf den Weg zu bringen. Als Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten konnte sie, auch dank ihrer praktischen Erfahrung im eigenen bäuerlichen Betrieb, auch landesweit wertvolle Impulse geben. Ein besonderes Augenmerk legt Angelika Schorer auf die Förderung von Familien und Jugendlichen, auf die Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und auf den dafür notwendigen zeitgemäßen Ausbau der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Angelika Schorer unterstützt darüber hinaus mit ganzer Kraft das ehrenamtliche Engagement sowie zahlreiche karitative und kulturelle Vereinigungen. Von 2021 bis 2025 war sie Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes.
Angelika Schorer hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Gabriele Triebel engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit großem persönlichem Einsatz für ihre Heimat Kaufering und den Landkreis Landsberg am Lech. Seit 2002 gehört sie dem Marktgemeinderat Kaufering an und brachte sich dort in wichtigen Bereichen der örtlichen Daseinsvorsorge, der Finanzpolitik sowie der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit ein. Von 2014 bis 2020 übernahm sie als zweite Bürgermeisterin besondere Verantwortung für den Markt Kaufering. Ihre kommunale Arbeit ist geprägt von Bodenständigkeit, Sachkenntnis und dem Anliegen, die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu sichern.
Seit 2014 wirkt Gabriele Triebel auch im Kreistag Landsberg am Lech mit und bringt sich als Verwaltungsrätin des Klinikums Landsberg für eine gute Gesundheitsversorgung in der Region ein. Dabei unterstützt sie insbesondere die Erweiterung des Klinikums und den Aufbau einer neuen Pflegeschule.
Seit 2018 vertritt sie ihre Heimat zudem im Bayerischen Landtag. Dort gilt ihr Einsatz besonders der Bildung, besseren Startchancen für Kinder und einer starken Erinnerungskultur. Zugleich behält sie wichtige kommunale Zukunftsfragen im Blick, etwa den Beitritt des Landkreises zum MVV, den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke von München-Pasing bis Fürstenfeldbruck und einen sorgsamen Umgang mit Flächen. Gabriele Triebel verbindet damit kommunale Verwurzelung mit Verantwortung über die Region hinaus.
Gabriele Triebel hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Jutta Widmann zeigt seit drei Jahrzehnten großartigen persönlichen Einsatz für die Stadt Landshut und ihre Bürgerinnen und Bürger. Seit 1996 gehört sie dem Stadtrat an und bringt sich dort in zahlreichen Ausschüssen und Gremien ein. Bereits in den Anfangsjahren übernahm sie als Fraktionsvorsitzende besondere Verantwortung. Von 2020 bis 2026 vertrat sie die Stadt als dritte Bürgermeisterin und nahm zugleich den Vorsitz im Sportsenat und im Jugendhilfeausschuss wahr. Damit setzte sie wichtige Akzente in Bereichen, die für das gesellschaftliche Leben, für junge Menschen und für das Miteinander in der Stadt von besonderer Bedeutung sind. Auch ihre Mitwirkung im Hauptausschuss, im Liegenschaftssenat und beim Stadtentwicklungsprozess STEP 2040 zeigt ihren breiten Einsatz für eine zukunftsorientierte Entwicklung Landshuts.
Seit 2008 vertritt Jutta Widmann ihre Heimat zudem im Bayerischen Landtag. Dort ist sie Mitglied im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden und hält auch damit den wichtigen unmittelbaren Kontakt zu den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Auch auf Landesebene behält sie kommunale Themen fest im Blick, insbesondere die Stärkung kleiner und mittelständischer Betriebe, den Erhalt gewachsener örtlicher Strukturen, den Abbau übermäßiger Bürokratie und gute Rahmenbedingungen für den ländlichen Raum. Jutta Widmann verbindet damit langjährige kommunale Verwurzelung mit Verantwortung über Landshut hinaus.
Jutta Widmann hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Thomas Zöller hat sich über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement um die kommunale Selbstverwaltung und die Entwicklung der Marktgemeinde Mönchberg verdient gemacht. Nach sechs Jahren als Mitglied des Marktgemeinderats gestaltete er 15 Jahre lang als Erster Bürgermeister die Geschicke seiner Heimatgemeinde mit Weitsicht, Tatkraft und großer Bürgernähe. Seine kommunalpolitische Arbeit war geprägt von einem nachhaltigen Einsatz für Bildung und Kinderbetreuung, für die Schaffung von Wohnraum sowie für die Stärkung der kommunalen Infrastruktur. So wurden unter seiner Verantwortung die Grundschule modernisiert, der Kindergarten Erdenwiese saniert und erweitert sowie ein Naturkindergarten eingerichtet. Auch die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, die Entwicklung neuen Wohnraums, die Modernisierung von Rathaus und Bauhof sowie die Sicherung des Spessartbads und kulturelle Projekte zur Stärkung der Lebensqualität trugen seine Handschrift.
Auf Kreisebene engagiert sich Thomas Zöller seit zwölf Jahren im Kreistag Miltenberg, davon vier Jahre als Vorsitzender seiner Fraktion und sechs Jahre als Stellvertreter des Landrats. Darüber hinaus wirkte er fünf Jahre im Bezirkstag Unterfranken mit.
Seit 2023 ist Thomas Zöller zudem Mitglied des Bayerischen Landtags und der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung.
Thomas Zöller hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.
Kommunale Dankurkunde
Johannes Becher war von 2008 bis 2026 Mitglied des Stadtrats Moosburg an der Isar, parallel dazu zog er 2008 in den Kreistag ein, dem er bis heute angehört. Von 2013 bis 2018 engagierte er sich darüber hinaus im Bezirkstag. Seit 2018 gehört Johannes Becher dem Bayerischen Landtag an. Sein Fokus liegt vor allem auf der Förderung von Kindern und Jugendlichen und dem Thema Bürokratieabbau.
Sehr geehrter Herr Becher,
Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Britta Dassler war von 2008 bis 2020 engagiertes Mitglied des Stadtrats Herzogenaurach. Seit 2008 gehört sie dem Kreistag Erlangen-Höchstadt an, zunächst als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und seit 2020 als Fraktionsvorsitzende. Besondere Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit liegen in den Bereichen Wirtschaft und Sport. Von 2017 bis 2021 vertrat sie zudem die Interessen des Wahlkreises Erlangen im Deutschen Bundestag.
Sehr geehrte Frau Dassler,
Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Wolfgang Fackler ist seit 2008 Mitglied des Stadtrats Donauwörth, in dem er sechs Jahre lang den Fraktionsvorsitz innehatte. Seit 2014 engagiert er sich zudem im Kreistag Donau-Ries. Dem Bayerischen Landtag gehört er seit 2013 an und hat sich dort stets verlässlich für die Interessen seines Stimmkreises eingesetzt. Seit 2023 ist er nun als Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung Ansprechpartner für die Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger des Freistaats.
Lieber Wolfgang
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Martina Gießübel war von 2008 bis 2014 Mitglied des Gemeinderats Grafenrheinfeld. Seit 2008 gehört sie dem Kreistag Schweinfurt an und hat dort seit sechs Jahren den Fraktionsvorsitz inne. Seit 2023 vertritt sie ihren Wahlkreis im Bayerischen Landtag. Mit ihrer Fachkompetenz und ihrer direkten Art bringt sie sich engagiert in die Ausschüsse für „Arbeit und Soziales, Jugend und Familie“ sowie „Fragen des öffentlichen Dienstes“ ein.
Liebe Martina,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Josef Heisls kommunalpolitisches Engagement begann im Jahr 2008 mit der Wahl in den Gemeinderat Salzweg, dem er bis 2026 angehörte. Nach seinem Umzug nach Hutthurm wurde er nun in den dortigen Gemeinderat gewählt. Von 2013 bis 2023 gehörte er dem Bezirkstag Niederbayern an, seit 2014 ist er engagiertes Mitglied des Kreistags Passau. Seit 2023 vertritt Josef Heisl zudem die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger des Stimmkreises Passau-Ost im Bayerischen Landtag.
Lieber Josef,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Susanne Hierl wurde 2008 in den Gemeinderat Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz gewählt und übernahm sofort das Amt der Fraktionssprecherin, das sie – mit Ausnahme ihrer Zeit als zweite Bürgermeisterin von 2014 bis 2020 – zwölf Jahre lang innehatte. Parallel engagiert sich Susanne Hierl erfolgreich seit 2014 im Kreistag Neumarkt in der Oberpfalz und wurde dank ihrer kompetenten und zupackenden Art 2021 als Vertreterin des Wahlkreises Amberg in den Bundestag gewählt.
Liebe Susanne,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Alexander Hold ist seit 2008 Mitglied des Stadtrats Kempten, in dem er acht Jahre lang den Fraktionsvorsitze innehatte. Seit 2013 engagiert er sich zudem im Bezirkstag. Dem Bayerischen Landtag im herausgehobenen Amt des dritten und jetzt zweiten Vizepräsidenten gehört er seit 2018 an. Die Nähe zu den Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger und seine kommunalpolitische Verankerung sind für Alexander Hold aber nach wir von zentraler Bedeutung.
Sehr geehrter Herr Hold,
Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Dr. Helmut Kaltenhauser wurde 2008 in den Kreistag Aschaffenburg gewählt und gehört diesem bis heute an. Von 2018 bis 2023 vertrat er die Interessen seines Wahlkreises im Bayerischen Landtag. Inhaltlich steht er vor allem für solide Finanzpolitik, Transparenz im Staatshaushalt sowie die Förderung von Kunst und Kultur – Themen, denen er sich im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen und als Präsident des Bayerischen Musikrats widmete.
Sehr geehrter Herr Dr. Kaltenhauser,
Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Michael Koller startete seine politische Karriere 2008 als Mitglied des Marktgemeinderats Berchtesgaden, dem er bis 2026 angehörte. 2014 zog er in den Kreistag ein, wo er mit seiner langjährigen kommunalen Erfahrung und Praxisnähe zu überzeugen wusste. Sechs Jahre später wurde er zum Ersten Stellvertreter des Landrats, in diesem Jahr nun zum Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land gewählt. Darüber hinaus war Michael Koller von 2023 bis 2026 Mitglied des Bayerischen Landtags.
Lieber Michael,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Josef Lausch wurde 2002 in den Kreistag Rosenheim gewählt, in seinem Heimatort Großkarolinenfeld wurde er 2008 Mitglied des Gemeinderats. Beiden Gremien gehört Josef Lausch bis heute ununterbrochen an. Seit 2023 sitzt er zudem im Bayerischen Landtag, wo er sich in den Ausschüssen für Eingaben und Beschwerden sowie Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung engagiert einbringt.
Sehr geehrter Herr Lausch,
Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Benjamin Miskowitsch ist seit 2008 Mitglied des Gemeinderats Mammendorf. Seit 12 Jahren übernimmt er darüber hinaus als Kreisrat des Landkreises Fürstenfeldbruck Verantwortung, seit 2018 ist er Mitglied des Bayerischen Landtags. Ein wichtiges Anliegen ist ihm ein starker Blaulichtbereich, für den er sich sowohl im Gemeinderat, als auch im Kreistag und auch als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mammendorf einsetzt.
Lieber Benjamin,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Kathi Petersen wurde 2008 in den Schweinfurter Stadtrat gewählt und gehört diesem bis heute an. Von 2011 bis 2014 bekleidete sie das Amt der dritten Bürgermeisterin. Zudem engagierte sie sich von 2008 bis 2013 im Bezirkstag von Unterfranken. Besonders am Herzen liegen ihr seit jeher soziale Gerechtigkeit sowie kirchen- und bildungspolitische Themen. Diesen Schwerpunkten widmete sie sich auch als Mitglied des Bayerischen Landtags von 2013 bis 2018.
Sehr geehrte Frau Petersen,
Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Thomas Silberhorn engagiert sich seit 2002 mit großer Verlässlichkeit im Kreistag Bamberg. Sein besonderes Anliegen ist die Stärkung der Kommunen durch eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit. Ebenfalls seit 2002 vertritt er die Interessen seiner Region im Deutschen Bundestag. Thomas Silberhorn zeichnet sich durch seine juristische Kompetenz, langjährige parlamentarische Erfahrung und sein besonderes Engagement in der Verteidigungs- und Entwicklungspolitik aus.
Lieber Thomas,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Werner Stieglitz ist seit 2008 Mitglied des Marktgemeinderats Markt Erlbach, wo er von 2014 bis 2026 das Amt des zweiten Bürgermeisters innehatte. Zudem engagiert er sich seit 2020 im Kreistag Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Besonderes Augenmerk legt Werner Stieglitz auf die ländliche Entwicklung und den kulturellen Erhalt seiner mittelfränkischen Heimat. Seine umfassenden wirtschaftlichen Kenntnisse bringt er im Staatshaushalt- und Finanzausschuss des Bayerischen Landtags ein, dem er seit 2023 angehört.
Lieber Werner,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Karl Straub wurde 2008 in den Marktgemeinderat Wolnzach gewählt, dem er bis 2020 angehörte. 2013 wurde Karl Straub Mitglied des Bayerischen Landtags, 2014 wurde er zudem in den Kreistag Pfaffenhofen an der Ilm gewählt, wo er sich engagiert für die überörtlichen Belange seiner Region einsetzt. Das Amt des Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung wurde ihm 2023 übertragen, das er seitdem „mit Herz und Verstand“ ausübt.
Lieber Karl,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Frau Dr. Sabine Weigand ist seit 2008 Mitglied des Stadtrats Schwabach und war in zahlreichen Ausschüssen langjährig engagiert. Als Aufsichtsratsmitglied der Stadtkrankenhaus gGmbH prägte sie die kommunale Gesundheitspolitik. Seit ihrer Wahl in den Bayerischen Landtag 2018 setzt sie ihr Engagement für Bildung, Kultur und nachhaltige Stadtentwicklung auf Landesebene fort.
Sehr geehrte Frau Dr. Weigand,
Sie haben sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Ihnen die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Dr. Anja Weisgerber wurde 2002 in den Gemeinderat Schwebheim gewählt, dem sie bis 2008 angehörte. Von 2004 bis 2013 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments, seit 2008 hat sie ein Mandat im Kreistag Schweinfurt. Seit mittlerweile 13 Jahren sitzt Dr. Anja Weisgerber für den Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen im Deutschen Bundestag. Ihre juristischen Kenntnisse bringt sie engagiert als Mitglied im Ausschuss für „Bildung, Familie, Senioren und Jugend“ ein.
Liebe Anja,
Du hast Dich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht. Ich freue mich, Dir die Kommunale Dankurkunde überreichen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
16. April 2026 in Würzburg
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Dankes: Innenstaatssekretär Sandro Kirchner hat im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal der Regierung von Unterfranken drei Persönlichkeiten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Die Beliehenen Johann Eitel, Erich Kupfer und Manfred Schneider vereint alle ein besonders langjähriges und beispielhaftes Engagement für das Gemeinwohl.
Herr Eitel, Sie haben sich durch Ihr jahrzehntelanges Engagement nachhaltige Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Seit 1982 sind Sie im „Tischtenniskreis Main-Spessart“ aktiv und bekleideten hier zahlreiche Ämter.
In der Zeit von 1982 bis 1985 als Kreisfachwart Damensport und von 1985 bis 1991 als Kreisspielleiter. In Personalunion waren Sie von 1985 bis 2001 auch Kreisfachwart für die Sparte Einzelsport und kümmerten sich um die Organisation, Durchführung und Auswertung der Erwachsenenturniere auf Kreisebene.
2003 bis 2005 nahmen Sie sich als Kreisfachwart dem Seniorensport an, ehe Sie sich ab 2005 für weitere 13 Jahre erneut als Kreisfachwart in der Sparte Einzelsport engagierten. Zudem setzten Sie sich von 2003 bis 2007 als stv. Kreisvorsitzender sowie von 2007 bis 2018 als Fachwart Vereinsservice für die Vereinsgeschicke ein.
Als sich der „Tischtenniskreis Main-Spessart“ 2018 auflöste, fungierten Sie als Mitglied des Bezirksvorstandes des Bezirks Unterfranken-West als Fachwart Erwachsenen-Einzelsport sowie als Fachwart Vereinsservice.
Darüber hinaus sind Sie seit 2018 Mitglied des Verbandstages bzw. Verbandshauptausschusses des „Bayerischen Tischtennis-Verbandes e. V.“ und dort auch Mitglied des erweiterten Vorstandes Vereinsservice.
In den Reihen des „FC 1920 Thüngen e. V.“ ist Ihr Name ebenfalls untrennbar mit dem Tischtennissport verbunden. Seit der Gründung der Tischtennisabteilung 1980 waren Sie sofort aktiv zur Stelle und übernahmen, gemeinsam mit Ihrer Frau Gerlinde, die Abteilungsleitung sowie die Trainingsarbeit der Jugendlichen. Es ist maßgeblich Ihrem unermüdlichen Engagement zu verdanken, dass sich die Tischtennisabteilung in den ersten Jahren sehr gut, schnell und positiv entwickelte. Sie konnten die Geschicke des Vereins nachhaltig in den verschiedensten Ämtern prägen.
Sie blieben immer Ihrer Traineraufgabe treu und trainieren noch bis heute die Kinder und Jugendlichen in der vereinseigenen Halle.
Seit 1983 sind Sie Übungsleiter und besitzen die C-Trainer-Lizenz Tischtennis, die Sie immer wieder mit Lehrgängen auffrischen. Unermüdlich engagieren Sie sich an der Spitze der Tischtennisabteilung und übernehmen seit 2012 alle organisatorischen Aufgaben. Unter Ihrer Führung ist es gelungen, viele neue Mitglieder zu gewinnen und die Tischtennissparte zukunftssicher zu etablieren.
Besonders am Herzen liegt Ihnen nach wie vor die Nachwuchsarbeit, so organisierten Sie verschiedenste Orts- und Kreisminimeisterschaften und waren bereits mehrfach an der Grundschule Thüngen zu Probetrainingseinheiten vor Ort, um für Ihre Sportart zu werben.
Zusätzlich übernahmen Sie von 2015 bis 2025 das Amt des Vorsitzenden des „FC 1920 Thüngen e. V.“ - in einer Zeit, als der Verein kurz vor der Auflösung stand. Niemand war damals bereit, die Führung des Sportvereins zu übernehmen, auch aufgrund der maroden, vereinseigenen „Werntalhalle“. Sie stellten sich, gemeinsam mit weiteren Vorstandskollegen, dieser schweren Aufgabe und erwiesen sich als unermüdlicher Motor, der sehr aufwändigen und umfangreichen Hallensanierung von 2016 bis 2023. Als Ingenieur konnten Sie während dieser Sanierungsmaßnahme Ihr fundiertes Fachwissen gewinnbringend einbringen. Sie haben z. B. eigenständig Pläne entworfen und einen Finanzierungsplan erstellt.
Darüber hinaus unterstützen Sie auch in finanzieller Hinsicht, sei es durch großzügige Spenden, den Kauf von Bau- oder Trainingsmaterialien oder durch kostenlose Fahrdienste. Die Sanierung der „Werntalhalle“ hat dem Verein sehr viel Ansehen in der Gemeinde eingebracht und wurde von der Bevölkerung lobend anerkannt. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz hätte dieses Großprojekt nie realisiert werden können.
Auch an Festlichkeiten, wie etwa der Kirchweih sind Sie im Einsatz - jahrelang musste für diese Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue im Ausschankbereich mühevoll ein Holzboden aufgebaut werden. Sie erkannten hier Verbesserungspotential, entwarfen einen Plan für eine ordnungsgemäße Pflasterung der Fläche und organisierten die Arbeiten.
Um sich für das Wohl der Allgemeinheit einzusetzen, haben Sie stets eigene Interessen und Freizeit zurückgestellt.
Herr Eitel, ich freue mich, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande, des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Herr Kupfer, Sie haben sich auszeichnungswürdige Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Seit 1976 sind Sie Mitglied im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Niederwerrn und bekleideten von 2018 bis 2024 das Amt des Vertrauensmanns. Zudem waren Sie von 1994 bis 2024 Mitglied im Vorstand der Gesamtkirchenverwaltung Schweinfurt.
Im Bauausschuss und im Sommerfestausschuss der Kirchengemeinde engagieren Sie sich ebenfalls. Zu deren Jubiläum im Jahr 2016 haben Sie eine 117-seitige Festschrift „Chronik der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Niederwerrn“ verfasst. Herausgegeben wurde diese vom Evangelischen Kirchenbauverein Niederwerrn e. V., welchem Sie ebenfalls seit Jahrzehnten angehören und seit 1984 dessen 1. Vorsitzender sind. Im Jahr 2025 wurden Sie mit der Urkunde „40 Jahre 1. Vorsitzender Evang. Kirchenbauverein Niederwerrn“ ausgezeichnet.
Mit großer Überzeugung vertraten Sie die Interessen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Niederwerrn in der Gesamtkirchengemeinde Schweinfurt. Ihr Denken und Ihre Einstellung waren dabei von Kooperation und Weitblick geprägt und entsprachen keineswegs einem „Kirchturm- oder Tellerranddenken“. Sie legten Wert auf demokratische Entscheidungsfindungen und akzeptierten es auch, wenn Sie in einer Abstimmung auf Seiten der Minderheit waren. Sie werden seitens der Gesamtkirchenverwaltung als aufrechter, lauterer und verantwortungsbewusster Mensch beschrieben.
Sie nahmen regelmäßig an den vier bis fünf jährlichen Sitzungen der Gesamtkirchenverwaltung teil und dazu kam der Zeitaufwand in den Ausschüssen. Eine Aufwandsentschädigung gab es nicht. Ihr aufgebrachtes Engagement stellte einen anerkennenswert hohen, langanhaltenden ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle einer größeren Gemeinschaft dar.
Des Weiteren sind Sie seit 1969 aktives Bläser-Mitglied im Posaunenchor Niederwerrn und tragen zur musikalischen Ausgestaltung unzähliger Gottesdienste bei und z. B. auch beim Weihnachtsmarkt der Gemeinde Niederwerrn, beim Totengedenken der Feuerwehr sowie der Gedenkfeier am Volkstrauertag. Sie haben entscheidenden Anteil an den Auftritten des Posaunenchors. In die Gestaltung des Vereinslebens und die Organisation von Jubiläen sowie anderen Veranstaltungen sind Sie aktiv eingebunden.
Zudem führen Sie die Chronik des Chores. Mit der „Goldenen Bläsernadel für 50 Jahre aktiven Bläserdienst“ erhielten Sie 2019 vom Verband Evang. Posaunenchöre in Bayern die höchstmögliche Auszeichnung für Bläserinnen und Bläser.
Schließlich engagieren Sie sich seit 1987 als Schriftführer im CSU-Ortsverband Niederwerrn. Bei allen Veranstaltungen oder Wahlkampf-Aktionen haben Sie stets mit großem Engagement mitgeholfen. Auch nach der Fusion der CSU-Ortsverbände Niederwerrn und Oberwerrn im März 2025 sind Sie weiterhin als Schriftführer tätig. Sie genießen einen tadellosen Leumund. Als gebürtiger Niederwerrner sind Sie allseits bekannt, mit den Menschen in Kontakt und am Ortsgeschehen interessiert.
In all Ihren ehrenamtlichen Funktionen sind Sie mit großem Engagement tätig und stets auf das Wohl der Vereine sowie der gesellschaftlichen Gruppen bedacht. Die von Ihnen übernommenen Aufgaben und Funktionen führen Sie gewissenhaft und zuverlässig aus.
Als langjähriger Hobbyfotograf besitzen Sie eine umfangreiche Bildsammlung mit Dias und Fotos, u. a. auch über das Dorfgeschehen, Vereinsaktivitäten, Festlichkeiten und Jubiläen. Das Bildmaterial stellen Sie gerne für Festschriften oder ähnliche Werke zur Verfügung.
Herr Kupfer, ich freue mich, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande, des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
Herr Schneider, Sie haben sich auszeichnungswürdige Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Sie engagieren sich seit 1967 für die Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung des „RV Viktoria Wombach 1925 e. V.“ (seit 2025 „DJK Viktoria Wombach“) und sind dem Verein seit mehr als fünf Jahrzehnten in verantwortlicher Position verbunden.
1969 wurden Sie zum Abteilungsleiter Tischtennis des „RV Viktoria Wombach 1925 e. V.“ gewählt, außerdem erklärten Sie sich dazu bereit, neben diesem Posten auch die Aufgaben des Kassiers zu übernehmen. Als Abteilungsleiter lag es Ihnen besonders am Herzen, die neu gegründete Abteilung aufzubauen, junge Menschen für diesen Sport zu gewinnen und Ihr eigenes Wissen und Können weiterzugeben. Daher riefen Sie schon kurz nach Ihrer Amtsübernahme eine Schülermannschaft ins Leben und legten damit den Grundstein für die vielen sportlichen Erfolge der kommenden Jahre. Beispielsweise zählte so im Tischtennissport die Damenmannschaft des „RV Viktoria Wombach 1925 e. V.“ viele Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Vereinen in Unterfranken und Bayern.
Die erste Herrenmannschaft erzielte zahlreiche Titel bei Bayerischen und Deutschen Meisterschaften. Erfolge, die für einen Verein dieser Größe nicht selbstverständlich sind.
Unter Ihrer kontinuierlichen Beteiligung konnte die Nachwuchsarbeit forciert werden. Sie waren viele Jahre lang Trainer und Übungsleiter und sind weiterhin aktiver Spieler in der Herrenmannschaft. Zudem sind Sie als steuernde Kraft im Hintergrund, der die Abteilung in jeglicher Hinsicht unterstützt bekannt und geschätzt. Nicht nur die sportlichen Erfolge sind Ihnen zuzuschreiben, sondern darüber hinaus ist es Ihr Verdienst, dass der Verein – nach anfänglichen enormen Raumproblemen – heute über eine geeignete Sportstätte für das Training und den Spielbetrieb verfügt. Zunächst standen weder Räume für die Trainingseinheiten noch für die offiziellen Spiele zur Verfügung.
Als im Ort die Idee aufkam, eine Sport- und Kulturhalle für alle Wombacher Vereine zu bauen, waren Sie sofort engagiert und 1977 wurde der „Vereinsheim Wombach e. V.“ gegründet. Sie erklärten sich bereit, die Aufgaben des Buchhalters sowie des Kassiers zu übernehmen, diese haben Sie bis heute inne.
Sie trugen von Anfang an dafür Sorge, dass der Verein auf gesunden finanziellen Füßen steht und Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass der Verein bereits nach wenigen Jahren schuldenfrei war. Aufgrund Ihrer fundierten beruflichen Vorkenntnisse führen Sie Ihre Aufgaben stets korrekt und einwandfrei aus.
Zudem übten Sie erstmals im Jahr 1969 ein Ehrenamt im „Bayerischen Tischtennis-Verband e. V.“ aus. Sie übernahmen im damaligen Kreis Lohr/Marktheidenfeld das Amt eines Spielgruppenleiters und in den Folgejahren waren Sie als Jugendwart überaus engagiert. Von 1973 bis 1991 waren Sie als Bezirksjugendwart in Unterfranken tätig und gehörten auch dem Fachbereich Jugend des Bayerischen Tischtennis-Verbandes an. Hier unterstützten Sie die Vorstandschaft des Bereiches von 1973 bis 1994 und später von 1997 bis 2003 als Beisitzer. Da Ihnen die Jugendarbeit noch immer sehr am Herzen liegt, gehören Sie seit 2011 als Beisitzer dem Vorstand Jugend des „Bayerischen Tischtennis-Verbandes e. V.“ an. Außerdem engagieren Sie sich weiterhin als Turnierleiter. Sie leiteten in den vergangenen fünf Jahrzehnten unterschiedlichste Spielgruppen in verschiedenen Ligen von der Kreisliga bis hin zur Verbandsliga.
Neben dem Posten des Spielleiters unterstützten Sie von 2006 bis 2018 außerdem die Vorstandschaft des Kreises als Kassenwart. Darüber hinaus erklärten Sie sich dazu bereit, in den Jahren von 1994 bis 1997 für den Bereich Leistungssport sowie von 2018 bis 2022 für den Bereich Jugend-Einzelsport Verantwortung als Bezirksfachwart zu übernehmen.
Ein ähnlich großes Engagement zeigten Sie auf Landesebene. Hier leiteten Sie ab 1999 für annähernd zwei Jahrzehnte die Spiele der Damen und Herren in der Landesliga. Ferner übernahmen Sie einen Posten im Vorstand des Bayerischen Tischtennis-Verbandes und brachten Ihr fundiertes Fachwissen in der Zeit von 2003 bis 2011 als Beisitzer in den Fachbereich Wettkampfsport ein.
Sie haben sich in überragender Weise und mit hohem persönlichem Einsatz um den Tischtennissport verdient gemacht. Sie engagieren sich noch heute und wirken bestmöglich für das Gemeinwohl.
Herr Schneider, ich freue mich, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande, des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aushändigen zu dürfen.
Herzlichen Glückwunsch!
27. März 2026 in München
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
„Eleonore Zwißler ist eine herausragende Persönlichkeit von seltener Strahlkraft. Seit Jahrzehnten stellt sie ihr Wirken mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit, großer Hingabe und unerschöpflicher Tatkraft in den Dienst ihrer Mitmenschen. Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement und ihre beeindruckenden Leistungen verdienen nicht nur höchsten Respekt, sondern tief empfundene Anerkennung.“ Mit diesen Worten würdigte Dr. Erwin Lohner, Amtschef des Bayerischen Innenministeriums, Eleonore Zwißler und händigte ihr heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in München aus.
Liebe Frau Zwißler, bereits seit vielen Jahren setzen Sie sich selbstlos und unermüdlich für Ihre Mitmenschen ein. Ihr Engagement trägt dabei entscheidend zum Funktionieren unseres Gemeinwesens bei. Denn Freiwilliges Engagement macht Bayern zu einer starken Gemeinschaft. Und dazu haben Sie, liebe Frau Zwißler, auf besondere Weise beigetragen.
Sie haben sich weit über das übliche Maß hinaus für Ihre Mitmenschen eingesetzt. Sie haben Bürgersinn und bürgerschaftliches Engagement bewiesen und damit einen wertvollen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes geleistet.
Ein solches Engagement ist gerade in der heutigen Zeit mit ihren zunehmend komplexeren Aufgaben und Herausforderungen besonders wichtig. Denn dieser Einsatz ist der Kitt unserer Gesellschaft. Er schafft Vertrauen und gibt auch in schwierigen Zeiten Halt.
Wir alle müssen uns darum immer wieder kritisch fragen: Helfen wir, wenn unsere Mitmenschen uns brauchen? Schauen wir hin und mischen wir uns ein, wenn anderen Unrecht geschieht?
Das sind Fragen, die uns gerade heute sehr bewegen. Denn wir brauchen für eine lebenswerte Gesellschaft das Engagement und die Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen uns darum gemeinsam für eine Kultur des Hinsehens, der Hinwendung zum Mitmenschen und des füreinander Einstehens stark machen.
Liebe Frau Zwißler, Sie begannen im Alter von 43 Jahren erstmals sich politisch zu engagieren und traten dem Ortsverband der CSU in Krailling bei. Dort wurden Sie bald Mitglied des Vorstandes und schließlich Vorstandsvorsitzende. Von 1990 bis 2006 waren Sie Zweite Bürgermeisterin Ihrer Heimatgemeinde und blieben bis 2020 Mitglied im Gemeinderat in Krailling. Das Grundprinzip Ihrer Arbeit war stets: Hören, was die Menschen bewegt, und pragmatische Lösungen finden.
In Ausübung Ihres Amtes als Zweite Bürgermeisterin waren Sie maßgeblich an der Gründung und Leitung zahlreicher ortsansässiger sozialer Organisationen beteiligt.
So wurde im März 2002 das „Sozialnetz Würmtal-Insel“ auf Ihre Initiative hin eröffnet. Sie engagierten sich dabei äußerst kompetent und rein ehrenamtlich für die Schaffung dieser Einrichtung und waren am gesamten Prozess der Entstehung maßgeblich beteiligt.
Trotz Ihres mittlerweile fortgeschrittenen Alters sind Sie noch heute in den Gremienaktiv, die von der Würmtal-Insel geleitet werden, – so im „Arbeitskreis Senioren im Würmtal“ und in der „Arbeitsgemeinschaft Soziale Dienste im Würmtal“.
Zeitgleich suchten Sie auch im „Arbeitskreis Senioren“ nach Lösungsansätzen, um Senioren und Pflegebedürftigen Hilfe zu ermöglichen und langfristig in ihrem gewohnten Umfeld versorgt zu werden. Unter Ihrer Mitwirkung und dank Ihrer großen Leidenschaft für dieses Projekt wurde 2004 der Verein „Seniorenhilfe Würmtal e.V. – Zuhause Wohnen“ ins Leben gerufen. Als Vorstandsmitglied des
Vereins unterstützen und schieben Sie regelmäßig neue Aktionen tatkräftig an.
Ebenso gründeten Sie 2016 einen Fahrdienst für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, der aufgrund von Änderungen im Personenbeförderungsgesetz zwischenzeitlich leider auf Eis gelegt werden musste.
Im sozialen Bereich engagierten Sie sich darüber hinaus als langjährige Vorsitzende der Charlotte und Hermann Schober-Stiftung und ermöglichen und unterstützen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Vorstand unzählige weitere soziale Projekte.
Im Bereich der Wirtschaft zeigen Sie ebenso hohen persönlichen Einsatz. Das wohl bedeutendste Projekt dabei war die Umsetzung der „Kraillinger Innovationsmeile“ (KIM). Ein positiver Bürgerentscheid ermöglichte die Realisierung dieses dann zum Vorzeigeprojekt gereiften innovativen Gewerbegebietes. Es stellt die größte und nachhaltigste Transformation der Gemeinde Krailling dar. Heute ist die „KIM“ ein Gebiet mit rund 120 Betrieben, darunter auch heutige Weltmarktführer.
Auch im kulturellen Bereich zeigten Sie ein herausragendes ehrenamtliches Engagement. So organisierten Sie rund 20-mal die jährliche Veranstaltung mit den Preisträgern aus dem regionalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Aula der Grundschule.
Sie scheuen bis heute keine Mühen, sich für die Belange Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen. In Ihrer knapp dreißigjährigen ehrenamtlichen Erfolgsgeschichte haben Sie das Sozialwesen Ihrer Gemeinde und Ihres Landkreises maßgeblich geprägt und so einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl von Jung und Alt geleistet.
Aufgrund dieser Tatsache sind Sie bis heute die erste und einzige Ehrenbürgerin der Gemeinde Krailling.
Liebe Frau Zwißler, im Hinblick auf Ihr überaus großes ehrenamtliches Engagement und als Würdigung Ihres gesamten Lebenswerks ist es mir eine besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!
Für Ihr weiteres Wirken wünsche ich Ihnen viel Kraft, Glück, Erfolg und natürlich vor allem gute Gesundheit und Gottes Segen!
17. März 2026 in München
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Jahrzehntelanges und vielseitiges Engagement für das Gemeinwohl: Innenminister Joachim Herrmann hat Waltraud Pfandlbauer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Herrmann betonte in seiner Festrede: „Sie haben sich weit über das übliche Maß hinaus für Ihre Mitmenschen eingesetzt. Sie haben Bürgersinn und bürgerschaftliches Engagement bewiesen und damit einen wertvollen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes geleistet.“
Liebe Frau Pfandlbauer,
liebe Ehrengäste,
Ihnen allen ein herzliches Grüß Gott und herzlich willkommen hier im Bayerischen Innenministerium.
Ich freue mich sehr, dass Sie an der heutigen Feierstunde teilnehmen. Denn wir haben uns heute hier versammelt, um einen imponierenden Menschen und seine beachtenswerten Verdienste zu würdigen.
Liebe Frau Pfandlbauer, bereits seit vielen Jahren setzen Sie sich selbstlos und unermüdlich für Ihre Mitmenschen ein. Die Würdigung Ihres Engagements ist mir ein großes Anliegen. Denn es trägt entscheidend zum Funktionieren unseres Gemeinwesens bei. Freiwilliges Engagement macht Bayern zu einer starken Gemeinschaft. Und dazu haben Sie, liebe Frau Pfandlbauer, auf besondere Weise beigetragen.
Sie haben sich weit über das übliche Maß hinaus für Ihre Mitmenschen eingesetzt. Sie haben Bürgersinn und bürgerschaftliches Engagement bewiesen und damit einen wertvollen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes geleistet.“
Ein solches Engagement ist gerade in der heutigen Zeit mit ihren zunehmend komplexeren Aufgaben und Herausforderungen besonders wichtig. Denn dieser Einsatz ist der Kitt unserer Gesellschaft. Er schafft Vertrauen und gibt auch in schwierigen Zeiten Halt.
Wir alle müssen uns darum immer wieder kritisch fragen: Helfen wir, wenn unsere Mitmenschen uns brauchen? Schauen wir hin und mischen wir uns ein, wenn anderen Unrecht geschieht?
Das sind Fragen, die mich als Innen- und Integrationsminister und ganz persönlich sehr bewegen. Denn wir brauchen für eine lebenswerte Gesellschaft das Engagement und die Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen uns darum gemeinsam für eine Kultur des Hinsehens, der Hinwendung zum Mitmenschen und des füreinander Einstehens stark machen.
Liebe Frau Pfandlbauer, über Jahrzehnte waren Sie leidenschaftlich als Grundschullehrerin tätig und haben so aus vielen Familien gleich zwei Generationen unterrichtet. Weit über das normale Maß hinaus ging und geht vor allem Ihr Einsatz für Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund.
Dieses Engagement begann bereits in den 1970er-Jahren. In dieser Zeit kümmerten Sie sich sehr intensiv und auch nachhaltig um die Kinder der damaligen „Gastarbeiter“. So öffneten Sie zum Beispiel Ihre Privaträume für eine tägliche, unentgeltliche Hausaufgabenunterstützung und Nachhilfe. Feste Zeiten hatten für Sie keine Priorität und so haben Sie, wenn es notwendig wurde, etwa weil die Eltern beruflich noch gebunden waren, diese Betreuung auch ausgedehnt. Es kam sogar vor, dass bei Schichtarbeitstätigkeit der Eltern die Kinder bei Ihnen übernachten durften.
Daneben waren Sie von 1974 bis 1998 engagiert als Mitglied im Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Michael in Altenstadt tätig. In Ihrer Zeit als Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von 1990 bis 1998 haben Sie die Lernhilfe und Ihr Engagement weitergetragen und auch in der katholischen Pfarrei verankert. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Familien mit Migrationshintergrund in das jährlich stattfindende Pfarrfest eingebunden und so vorbildlich integriert wurden.
Im Jahr 1990 wurde auf Ihre Initiative eine Hausaufgabenhilfe innerhalb der Caritas ermöglicht. Sie unterstützen Kinder mit Lerndefiziten und hier insbesondere diejenigen, die aufgrund von Sprachbarrieren wenig Förderung erfahren. So konnte bereits vielen Kindern mit Migrationshintergrund, aus insgesamt zwölf verschiedenen Ländern, bei ihren schulischen Problemen geholfen werden. 23 Jahre lang übernahmen Sie an vier Nachmittagen in der Woche diese Aufgabe.
Bereits während der Jugoslawienkriege in den 1990er-Jahren wohnten Flüchtlingsfamilien in Altenstadt. Auch hier übernahmen Sie wie selbstverständlich Verantwortung und kümmerten sich insbesondere um die Kinder, förderten und unterstützten sie.
Im Bürgernetzwerk der Gemeinde Altenstadt sind Sie, liebe Frau Pfandlbauer, seit 2011 aktiv und betreuen dort mehrere ältere Menschen. Sie unterstützen hierbei die Seniorinnen und Senioren beim wöchentlichen Einkauf oder den Arztbesuchen und organisieren Fahrdienste.
Des Weiteren wirken Sie bei der Organisation und Mitgestaltung des Mittagstisches für die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde mit. Zur Weihnachtszeit erfreuen Sie alleinstehende ältere Menschen durch Ihren Besuch. Neben all dem unterstützen und betreuen Sie persönlich auch zwei an Demenz erkrankte Frauen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ihrer Gemeinde.
Während der Ankunft vieler Menschen von 2015 bis 2022 wurde in Altenstadt eine Flüchtlingsunterkunft für rund 120 Personen errichtet. Daraufhin boten Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft – wieder rein ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung – sofort die Teilnahme an Sprachkursen an. Den Sprachkurs für die Anfängerinnen und Anfänger übernahmen Sie selbst. Auch einer in Thailand geborenen Frau haben Sie als Pädagogin die deutsche Sprache beigebracht, sodass sie sich gut integrieren konnte. In der Ferienbetreuung „Sommerschule 2021“ kümmerten Sie sich um zwei nigerianische Kinder.
Liebe Frau Pfandlbauer, meine Ausführungen belegen eindrucksvoll: Ihr Leben ist geprägt von herzlicher Hingabe für Hilfsbedürftige und sozial schwache Menschen. Sie haben die Kleinsten gefördert und Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern bei der Bewältigung des täglichen Lebens geholfen und damit einen unschätzbaren Beitrag zur Integration geleistet.
Sie haben sich beispielgebend und vorbildlich im ehrenamtlichen Bereich engagiert und sich für das Wohl der Allgemeinheit in besonderer Art und Weise eingesetzt. Das alles verdient Respekt und ein großes Vergelt´s Gott!
Im Hinblick auf Ihr überaus großes Engagement und als Würdigung Ihres gesamten Lebenswerks ist es mir eine besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen.
Für Ihr weiteres Wirken wünsche ich Ihnen viel Kraft, Glück, Erfolg und natürlich vor allem gute Gesundheit und Gottes Segen!
3. März 2026 in Nürnberg
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Im Rahmen einer Feierstunde im Atrium der Bayerischen Landesbank hat Innenminister Joachim Herrmann fünf verdienten Persönlichkeiten aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken für ihren Einsatz um das Gemeinwohl das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. Herrmann würdigte dabei den Einsatz der Beliehenen mit den Worten: „Ihr Engagement trägt entscheidend zum Funktionieren unseres Gemeinwesens bei. Freiwilliges Engagement macht Bayern zu einer starken Gemeinschaft. Und dazu haben Sie, liebe Geehrte, auf besondere Weise beigetragen.“
Lieber Herr Drescher,
Ihr Wirken ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie persönliches Verantwortungsbewusstsein, Beharrlichkeit und Herzblut das gesellschaftliche Leben nachhaltig prägen können.
Seit mehr als einem halben Jahrhundert setzen Sie sich in unermüdlicher Weise für das Gemeinwohl ein. Ihre Mitgründung des Motorbootclubs Regnitz-Main e.V. im Jahr 1975 und Ihre über 40-jährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Geschäftsführer sind Zeugnisse einer außergewöhnlichen Einsatzbereitschaft: Sie übernahmen Schriftverkehr, Kassenführung, die Vorbereitung von Veranstaltungen, verfassten die Vereinssatzung und eine Hafenordnung. Sie gestalteten die institutionellen Grundlagen des Vereins und sorgten über Jahrzehnte hinweg für seine stabile und zukunftsfähige Entwicklung – und das alles, obwohl Sie selbst gar kein Motorboot besitzen.
Dank Ihrer Verhandlungsstärke und Weitsicht selbst in finanziell schwierigen Situationen, konnte der Club seinen Verbleib auf dem Vereinsgrundstück sichern. Das spricht für Ihre Fähigkeit, auch in komplexen Lagen Ruhe zu bewahren und tragfähige Lösungen zu finden.
Ihr Einsatz für ein geregeltes Miteinander mit anderen Interessengruppen, etwa der Fischerzunft, sowie die stetige Bereitstellung des Gaststegs für die Stadt Bamberg seit 1984 haben das Freizeitangebot und die Aufenthaltsqualität in der Stadt Bamberg nachhaltig bereichert. Diese selbstlose Verbundenheit und Ihre durchsetzungsstarke, aber stets ausgewogene Art sind ein leuchtendes Beispiel bürgerschaftlichen Handelns.
Besonders hervorzuheben ist auch Ihr langjähriges Engagement für die junge Generation: Seit mehr als vier Jahrzehnten gestalten und begleiten Sie die Arbeit des Stadtjugendrings Bamberg – als Vorsitzender in den frühen 1980er-Jahren und fortlaufend als „Freie Persönlichkeit“. Ihre zahlreichen Ideen und Beiträge haben konkret zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen beigetragen. Ihre Person ist aus der Geschichte dieses Verbandes nicht mehr wegzudenken. Sie haben damit das Fundament für generationsübergreifende Teilhabe gelegt und nachhaltig Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt übernommen.
Auch Ihre Verdienste um den Bürgerverein Bug 1972 e.V. sind von bleibender Wirkung: Nach Ihrem Beitritt 1987, Ihrem Aufstieg zum stellvertretenden Vorsitzenden und später zum Vorsitzenden haben Sie durch Ihr Engagement und Ihre einnehmende Art den Bürgerverein zu einer starken und einflussreichen Gemeinschaft gemacht. Die Gestaltung zahlreicher Feste und die monatliche Herausgabe des „Buger Blättlas“, von dem Sie bis zu Ihrem Ausscheiden rund 350 Ausgaben mitgestaltet haben, zeigen Ihre unermüdliche Bereitschaft, Öffentlichkeit zu schaffen und das Gemeinschaftsleben zu fördern. Ihre Chroniken, Zeitzeugensammlungen und der von Ihnen initiierte Erinnerungsstein an der Buger Schule sind bleibende kulturelle Beiträge, die die Identität des Stadtteils stärken und seine Geschichte für kommende Generationen bewahren.
Ihr kulturelles Engagement hat zudem eine deutlich überregionale Dimension: Als aktives Mitglied und Vorstandsmitglied der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft tragen Sie seit vielen Jahren zur Pflege, Erforschung und Vermittlung des musikalischen Erbes von Johann Strauss bei. Ihre Verantwortung als Pressereferent, Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender, Ihre Organisation anspruchsvoller Konzertfahrten und die redaktionelle Arbeit, etwa als Redakteur des Magazins „Neues Leben“, zeigen Ihre professionelle und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit Musikgeschichte und Kulturvermittlung. Mit Ihrer journalistischen Tätigkeit und früheren Rezensionen für die Zeitschrift „orpheus“ leisten Sie zudem einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Öffentlichkeitsarbeit, der weit über lokale Grenzen hinaus wahrgenommen wird.
All diese Leistungen zeichnen Sie als einen Menschen aus, der mit Leidenschaft und stets festen Blick für das Gemeinwohl handelt. Sie verbinden Tatkraft mit Kontinuität, Sachverstand mit Menschlichkeit und lokale Verwurzelung mit überregionalem Wirkungsanspruch. In Ihrem vielseiteigen Engagement für Freizeitgestaltung, Jugendförderung, Quartiersarbeit und Musikkultur manifestiert sich in eindrücklicher Weise, was bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne vermag: Gemeinschaft stiften, kulturelles Erbe bewahren und aktiv Zukunft gestalten.
Lieber Herr Drescher, für all das, was Sie geleistet haben und weiterhin leisten, danke ich Ihnen im Namen vieler Bürgerinnen und Bürger. Ihre Verdienste sind Vorbild und Inspiration zugleich.
Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!
Liebe Frau Feisthammel,
Sie haben sich auszeichnungswürdige Verdienste erworben und dabei stets gezeigt, dass persönlicher Einsatz und fachliche Kompetenz Barrieren überwinden und Gemeinschaften nachhaltig stärken können.
Seit 1988 sind Sie dem Bayerischen Roten Kreuz verbunden. Ihr Engagement begann in der Frauenbereitschaft Altdorf, führte Sie in die Bereitschaft Burgthann und nach deren Auflösung 2022 wieder nach Altdorf zurück.
Ihr Wirken im Jugendrotkreuz und Ihre frühe Ausbildung zur ehrenamtlichen Jugendleiterin legten den Grundstein für eine langjährige und profunde Jugendarbeit. Sie leiteten eigene Gruppen, organisierten integrative Freizeiten und führten über Jahre hinweg Erste-Hilfe-Kurse durch, die speziell auf die Bedarfe von Jugendleitern zugeschnitten waren. Mit der Durchführung regelmäßiger Fortbildungen und Ihrer Mitarbeit bei der fachlichen Neukonzeption des „Lern- und Erfahrungsraums Edelweißhütte“ haben Sie wesentlich zur qualitativen Weiterentwicklung der Jugendarbeit beigetragen.
Seit 2004 vertreten Sie als ständige Delegierte das Jugendrotkreuz im Kreisverband Nürnberger Land. 2008 wurden Sie in den Vorstand des Kreisjugendrings gewählt und sind dort stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Seit 2022 protokollieren Sie die Vorstandsarbeit und bringen damit Zuverlässigkeit und Kontinuität in die Gremienarbeit.
Auch auf kommunaler Ebene tragen Sie Verantwortung. Seit 2008 sind Sie Mitglied des Gemeinderats Burgthann, seit 2011 Kommunale Behindertenbeauftragte des Landkreises und seit 2014 Kreisrätin im Landkreis Nürnberger Land. In all diesen Funktionen sind Sie eine versierte und geschätzte Stimme in diversen Ausschüssen und Beratungsformaten.
Ihr Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderung ist von besonderer Tragweite. Als Kommunale Behindertenbeauftragte und Mitarbeiterin im Netzwerk Gleichstellung beraten Sie Menschen mit Behinderung und deren Angehörige umfassend, leiten Ratsuchende an zuständige Stellen weiter, unterstützen bei Anträgen und zeigen Versorgungslücken ebenso auf wie Lösungswege. Sie beraten Institutionen, fördern Selbsthilfegruppen und bringen Ihre Erfahrung in Planungen der Behindertenhilfe ein. Seit 2018 führen Sie den mittelfränkischen Behindertenrat beim Bezirk Mittelfranken – eine zentrale Plattform für die bezirksweite Vertretung behinderungspolitischer Belange und für den Austausch bewährter Praxis. Sie geben diesem Gremium als Vorsitzende eine starke, koordinierende Stimme.
Auch im kirchlichen und sozialen Bereich haben Sie maßgeblich gewirkt. Ihr langjähriges Engagement im Pfarrgemeinderat St. Elisabeth, Ihre Zeit als Vorsitzende und Ihre konkrete Initiative zur barrierefreien Ausgestaltung der Pfarrräumlichkeiten sind für viele Menschen unmittelbar spürbar. Ohne Ihren beharrlichen Einsatz gäbe es weder die Rampe des Kirchenparkplatzes noch die behindertengerechte Toilette im Pfarrheim. Diese Maßnahmen öffnen Räume und Teilhabe für alle. Die von Ihnen geleitete Begegnungsgruppe für Menschen mit und ohne Behinderung sowie Ihre Arbeit im Sachausschuss Gemeindecaritas zeigen, wie Fürsorge, Organisationstalent und Empathie miteinander verbunden werden können.
Ihr persönlicher Lebensweg macht Ihre Verdienste noch eindrucksvoller. Selbst von Geburt an auf den Rollstuhl angewiesen, haben Sie sich niemals von Ihren Zielen abbringen lassen. Sie sind Mutter zweier Kinder und haben ein Pflegekind aufgenommen – Zeichen eines offenen Herzens und großer Verantwortung. Ihre positive, zupackende Art, Ihre Willensstärke und Ihr tief verwurzelter Glaube zeichnen Sie aus. Sie sind eine unermüdliche Kämpferin für Inklusion und die Rechte von Menschen mit Behinderung – und sind dabei stets herzlich und gelassen.
Liebe Frau Feisthammel, Ihr Wirken ist ein leuchtendes Beispiel für gelebte Solidarität, kompetente Interessenvertretung und menschliche Nähe. Sie bereichern das gesellschaftliche Leben auf kommunaler und regionaler Ebene in herausragender Weise und genießen dafür höchste Wertschätzung.
Es ist mir daher eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!
Liebe Frau Hacker,
seit 1988 engagieren Sie sich unermüdlich in der katholischen Kirchengemeinde St. Kunigund in Schnaittach und haben darüber hinaus durch Ihr herausragendes Wirken im Verein „Hilfe für Frauen und Kinder in Not Nürnberger Land e.V.“ ein Schutz- und Unterstützungsnetz geschaffen, das vielen Menschen in existenziellen Notlagen zur Seite steht. Ihre Arbeit ist gezeichnet von unerschütterlicher Zuverlässigkeit, großem Organisationstalent und tief empfundener Menschlichkeit.
Bereits in den Jahren 1990 bis 2002 haben Sie sich als Mitglied des Pfarrgemeinderates für die Belange der Gemeinde eingesetzt und mit der Gründung und Leitung des Frauenkreises „Frauen‑Gewalt‑Kirche“ ein dauerhaftes Forum geschaffen, das Gewalt gegen Frauen und Kinder thematisiert und Betroffenen Raum bietet. Ihr frühes Bewusstsein für dieses Thema führte 1994 zum Beitritt in den Verein, in dem Sie 1997 in die Vorstandsgruppe gewählt wurden und nach einer Satzungsänderung den Vereinsvorsitz übernahmen. In dieser Funktion wurden Sie nicht nur Vorsitzende, sondern der Motor des Vereins: Sie organisierten, motivierten, trugen Verantwortung und setzten konkrete Hilfe um.
Von besonderer Tragweite war Ihre Initiative zur Einrichtung eines Notruf-Telefons. Auf Ihre Anregung hin wurde ein Team aus ehrenamtlichen Frauen aufgebaut, das täglich in den Abendstunden erreichbar ist. Die Koordination dieses Dienstes – von Dienstplänen über EDV‑ und Verwaltungsaufgaben bis hin zur Organisation der Einsatzkräfte – lag über viele Jahre in Ihrer Hand. Sie standen Betroffenen persönlich bei, begleiteten Frauen und Kinder in Frauenhäuser, leisteten psychischen Beistand und halfen dort, wo akute Hilfe nötig war.
Ihre Verdienste beschränken sich nicht auf die unmittelbare Notfallhilfe. Sie haben langfristig Strukturen geschaffen, die nachhaltige Unterstützung ermöglichen. Sie setzten sich mit Nachdruck für die Einrichtung einer ausgestatteten Fluchtwohnung im Landkreis ein, organisierten ein festes Büro als Beratungs- und Organisationsraum und führten regelmäßige Dienstbesprechungen sowie Supervisionen ein, um die emotionale Belastung der Mitarbeitenden aufzufangen. Mit jährlichen Dankesfesten in Ihrem Garten haben Sie nicht nur Anerkennung gezeigt, sondern Zusammenhalt gefördert. Ihre Vernetzungsarbeit mit Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Behörden und kirchlichen Einrichtungen sorgte dafür, dass Hilfesuchende umfassend informiert und gut begleitet werden konnten.
Ihr ausgeprägtes Organisationstalent und Ihre Fähigkeit, finanzielle Mittel zu mobilisieren, waren für das Fortbestehen und die Leistungsfähigkeit des Vereins unerlässlich. Sie gewannen Spendengelder, schufen Transparenz in der Vereinsverwaltung und sorgten dafür, dass der Verein auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig blieb.
Über mehr als drei Jahrzehnte haben Sie sich ohne eigenen Vorteil weit über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich eingebracht. Sie haben Menschen geholfen, die sich selbst nicht helfen konnten, Sie haben Vertrauen geschenkt, Ankerpunkte geschaffen und damit das Leben zahlreicher Frauen und Kinder nachhaltig verbessert. Ihre hohe Einsatzbereitschaft, Ihr persönliches Auftreten und Ihre menschliche Wärme haben Sie zu einer weithin geschätzten und unverzichtbaren Persönlichkeit gemacht.
Liebe Frau Hacker, für Ihr unermüdliches Wirken, Ihre Courage und Ihre mitfühlende Tatkraft danke ich Ihnen von Herzen. Ihre Verdienste sind ein leuchtendes Beispiel gelebter Nächstenliebe und bürgerschaftlicher Verantwortung. Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!
Liebe Frau Grillberger,
Sie haben sich in herausragender Weise um die Resozialisierung von Menschen in Haft verdient gemacht. Über mehr als zwanzig Jahre waren Sie ehrenamtlich im Arbeitskreis Resozialisierung in der Justizvollzugsanstalt Nürnberg tätig und haben in dieser langen Zeit kontinuierlich und verlässlich Brücken zwischen Haft und Gesellschaft gebaut.
Besonders hervorzuheben ist Ihr intensives individuelles Engagement: Allein seit Februar 2009 haben Sie die persönliche Betreuung von insgesamt sechzehn Gefangenen übernommen. Diese Begleitungen dauerten jeweils mehrere Monate, in einem Fall sogar mehr als zwei Jahre. Mit großem Zeitaufwand und beständiger Präsenz haben Sie die Inhaftierten monatlich besucht, sie bei Ausgängen begleitet und sie systematisch auf die Entlassung vorbereitet.
Die Themen Ihrer Gespräche reichten von Partnerschaft und Familie über den Umgang mit Überbrückungsgeld und Schulden bis hin zu gesundheitlichen Problemen, Suchtfragen, Bekleidungskauf und der Wohnsituation nach der Haftentlassung. Dabei verfolgten Sie stets das Ziel, die Situation der Betroffenen bei der Rückkehr in die Gesellschaft nachhaltig zu verbessern.
Ihr Einsatz ging über die Haftzeit hinaus. Sie haben den Kontakt der Inhaftierten zu ihren Kindern gefördert, Ausgänge aktiv mitgestaltet und einige der von Ihnen begleiteten Personen auch nach deren Entlassung weiter unterstützt. Bemerkenswert ist, dass während Ihrer gesamten Tätigkeit keine der von Ihnen betreuten Personen die Betreuung abgebrochen hat – ein eindrücklicher Beleg für das Vertrauen und die Verlässlichkeit Ihrer Arbeit.
Darüber hinaus haben Sie das kollegiale Miteinander im Arbeitskreis Resozialisierung gestärkt, beispielsweise durch Ihre Mitarbeit bei Projekten wie dem Packen von Weihnachtspaketen sowie durch die regelmäßige Teilnahme an Ehrenamtstreffen und Fallbesprechungen.
Die Justizvollzugsanstalt Nürnberg beschreibt Sie als überaus zuverlässige, sehr engagierte und angenehme ehrenamtliche Mitarbeiterin. Ihre Arbeit war getragen von dem Ansporn, Menschen, denen in unserer Gesellschaft oft ein schwerer Stand zugedacht ist, wieder Chancen zu eröffnen und sie in das soziale Leben zurückzuführen. Mit Ihrem kontinuierlichen Einsatz haben Sie nicht nur den einzelnen Gefangenen geholfen, sondern auch einen echten Beitrag zum Gemeinwohl geleistet – in einem Bereich, in dem viele andere wegsehen.
Liebe Frau Grillberger, durch Ihre vorbildhafte soziale Arbeit und Ihr Engagement für erfolgreiches Übergangsmanagement und Resozialisierung haben Sie sich auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Dafür spreche ich Ihnen meinen tief empfundenen Dank und meine hohe Anerkennung aus.
Es ist mir eine ganz besondere Ehre, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Vielen Dank für Ihren langjährigen und unverzichtbaren Einsatz!
Liebe Frau Holzheimer,
seit mehr als vier Jahrzehnten prägen Sie in herausragender Weise den interkulturellen Austausch der Stadt Nürnberg mit Afrika mit besonderem Blick auf Namibia und Simbabwe und haben sich in diversen Funktionen der Afrikahilfe hohe Verdienste erworben. Ihr Engagement ist getragen von Beständigkeit, Sachkenntnis und einer tiefen persönlichen Verbundenheit mit den Menschen und Kulturen, für die Sie sich einsetzen. Was Sie begonnen haben und fortwährend gestalten, ist weit mehr als reine Unterstützungsarbeit: Es ist gelebte Solidarität, Bildungsarbeit und eine nachhaltige Form der Völkerverständigung.
Ihre frühe ehrenamtliche Leitung des Arbeitskreises Südliches Afrika von 1981 bis 1997 legte schon damals den Grundstein für eine öffentliche Auseinandersetzung mit den Befreiungsbewegungen und den politischen Realitäten des südlichen Afrikas. Mit Ihrer Betreuung von Menschen aus Simbabwe und Namibia, die über die Otto-Benecke-Stiftung zur Ausbildung nach Deutschland kamen, haben Sie konkrete Bildungschancen ermöglicht und zugleich Brücken zwischen hier und dort gebaut. Auch in Ihrer späteren hauptberuflichen Tätigkeit bei der Stadt Nürnberg haben Sie das Augenmerk Ihres Arbeitsbereiches immer wieder auf das Thema Afrika gelenkt und Projekte wie die Afrika-Station auf dem „Erfahrungsfeld der Sinne“ initiiert und begleitet. Damit haben Sie lokale Bildungsangebote mit internationalem Profil geschaffen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Seit 1983 sind Sie im Zimbabwe Netzwerk e.V. aktiv. Ihre Wahl in den erweiterten Vorstand 1987 und Ihre Mitarbeit im geschäftsführenden Vorstand seit den frühen 1990er-Jahren belegen Ihre Führungsrolle in diesem Forum des Austausches. Durch Seminare zu Bildungswesen, Tourismus und Frauenthemen im Dialog mit Menschen aus Simbabwe haben Sie Wissen geteilt, Vernetzungen ermöglicht und Kompetenzbildung vor Ort unterstützt. Ihre Mitgliedschaft im Verein „Frauen in der Einen Welt e.V.“ seit 1990 sowie Ihre ehrenamtliche Forschungsreise ins Gwembetal und die daraus entstandene Ausstellung und Publikation „Verflechtungen. Korbmacherinnen in Zambia und Oberfranken“ demonstrieren Ihr Interesse an kulturwissenschaftlicher Aufarbeitung und an einer dokumentierten, partizipativen Vermittlung von Kulturarbeit.
Aus Ihrem Engagement sind Institutionen hervorgegangen, die bis heute das gesellschaftliche Leben Nürnbergs mitprägen: die Nürnberger Initiative für Afrika - NIfA e.V., die jährlichen Afrikatage Akwaba und die Afrikanischen Kinowelten im Filmhaus Nürnberg. Sie führen seit Beginn die Geschäfte im NIfA-Büro, organisieren die Afrikatage als Hauptorganisatorin und bieten kostenlose Beratungen für Menschen mit afrikanischen Wurzeln an. Darüber hinaus pflegen Sie die interne Bibliothek und sorgen somit für Kontinuität und professionelle Struktur in der Arbeit der Initiative. Bei den Afrikatagen gelingt es Ihnen, jedes Jahr im Juni ein vielfältiges Programm zu politisch-kulturellen Themen zusammenzustellen und damit Raum für Begegnung, Information und Austausch zu schaffen.
Ihre Mitwirkung am Filmhaus Nürnberg, insbesondere die Initiierung und fortlaufende Begleitung der Afrikanischen Kinowelten seit 2002, hat das kulturelle Angebot Nürnbergs entscheidend bereichert. Monatlich führen Sie in Filme ein, moderieren Diskussionen und verfolgen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen das Ziel, das europäische Afrikabild kritisch zu hinterfragen und den Filmschaffenden aus Afrika eine eigene, hörbare Stimme zu geben. Diese kontinuierliche Arbeit der filmischen Vermittlung ist ein wirkungsvolles Instrument, um Vorurteile zu hinterfragen und komplexe Wirklichkeiten sichtbar zu machen.
Ihre praktische Solidarität zeigte sich auch in der Mitbegründung des Deutsch-Namibischen Partnerschaftsvereins - DeNaPa e.V. und in Ihrem direkten Einsatz für die Primary School in Okandjira: Ihre vielen Reisen nach Namibia und die persönliche Übergabe von Hilfsgütern belegen ein Engagement, das über Worte hinaus praktisch Hilfe leistet. Sie schaffen konkrete Unterstützung und fördern zugleich ein Bewusstsein für historische Verantwortung und gegenwärtige Bedürfnisse.
Mit Ihrem umfassenden Wirken leisten Sie einen herausragenden Beitrag zur Integration afrikanischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zur Förderung eines differenzierten Afrikabildes in der Öffentlichkeit und für ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Ihre Arbeit verbindet Forschung, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und direkte Hilfe – und das mit einer Konsequenz und Herzlichkeit, die viele Menschen inspiriert hat. Sie sind eine Brückenbauerin zwischen Kontinenten, Institutionen und Menschen. Ihre Verdienste stehen für die positive Kraft zivilgesellschaftlichen Engagements.
Liebe Frau Holzheimer, für Ihre langjährige, vielfältige und nachhaltige Arbeit danke ich Ihnen im Namen vieler Menschen, die von Ihrem Einsatz profitieren und inspiriert wurden. Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen heute im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich auszuhändigen. Herzlichen Dank für Ihre vorbildliche Arbeit!