Aushändigung des Verdienstkreuzes 1. Klasse und am Bande

Erlangen, 17. Dezember 2014 (stmi). Auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten hat der Bundespräsident Dr. Birgit Seelbinder mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Hartmut Beyer, Richard Müller, Dieter Popp, Norbert Schottmann, Prof. Dr. Helga Schüßler, Dr. Johannes Strasser und Monika Vieth mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Innenminister Joachim Herrmann hat die Auszeichnungen in Erlangen ausgehändigt.

Fotos der Veranstaltung stehen zum Download bereit.

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz 1. Klasse und am Bande am 17. Dezember 2014 in Erlangen aus; Foto der Geehrten
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst. Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich.

Verdienstkreuz 1. Klasse

Dr. Birgit Seelbinder (66), Marktredwitz, Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz 1. Klasse an Dr. Birgit Seelbinder aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Dr. Birgit Seelbinder wurde 1990 zur Oberbürgermeisterin der Stadt Marktredwitz gewählt und leitete in der bislang längsten Amtszeit einer Oberbürgermeisterin in Bayern mit unermüdlichem Einsatz die Geschicke ihrer Stadt. In den mehr als zwei Jahrzehnten ihres Wirkens ist es Seelbinder gelungen, die Stadt Marktredwitz in der vom Strukturwandel stark betroffenen Region Hochfranken positiv zu entwickeln und zu stärken. Besonders hervorzuheben ist dabei die erste grenzüberschreitende Gartenschau im Jahr 2006. Damit haben die Bürger nicht nur einen Park zum Entspannen bekommen. Auch die Veranstaltungen wie Konzerte, Feste für die ganze Familie oder Ausstellungen wie die Rosenschau haben sich vervielfacht. Mit der Errichtung des 'Ost-West-Kompetenzzentrums', einem Dienstleistungszentrum für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, wurden weitere nachhaltige Akzente gesetzt. Darüber hinaus wurden 2008 die Fachoberschule und 2011 die Berufsoberschule errichtet und der Mittelschulverband Südliches Fichtelgebirge gegründet. Mehr als 20 Jahre war sie erste Vorsitzende des Vereins 'Lebenshilfe Kreisvereinigung Wunsiedel-Selb-Marktredwitz e.V.'. Seit 1990 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Vereins 'Hilfe für das lernbehinderte Kind e. V.' im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Vorsitzende des Vereins für offene Behindertenarbeit im familienentlastenden Dienst. Außerdem ist sie als Verbandsrätin in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Klinikum Fichtelgebirge aktiv und gehört zudem seit 2004 als stellvertretende Vorsitzende dem Aufsichtsrat des Klinikums Fichtelgebirge an. Schon seit 1991 ist Dr. Seelbinder stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Wunsiedel i. Fichtelgebirge und seit 2005 2. Vorsitzende des Bibliotheksverbandes Mittel- und Oberfranken e. V.. Seit 1996 engagiert sich Dr. Seelbinder als Kreisrätin im Kreistag Wunsiedel i. Fichtelgebirge, wurde 2006 in das Präsidium des Deutschen Städtetags und 2008 in den Vorstand des Bayerischen Städtetags berufen. Lange Jahre kümmerte sie sich als Vorsitzende des Vorstands der 'Egerland-Kulturhaus-Stiftung', um die Belange der heimatvertriebenen Egerländer. Seit über zwei Jahrzehnten ist sie ununterbrochen Präsidentin der 1992 gegründeten 'EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern e. V.' und wurde im November 2014 für die nächsten drei Jahre wiedergewählt.

Verdienstkreuz am Bande

Hartmut Beyer (73), aus Neustadt a.d.Aisch

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz am Bande an Hartmut Beyer aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Hartmut Beyer ist es gelungen, 'Frankenbrunnen' zu einem führenden Konzern mitaufzubauen, der jährlich circa eine Milliarde Flaschen abfüllt und an acht Standorten über 800 Mitarbeiter beschäftigt. Als Mitglied des Aufsichtsrates der Genossenschaft Deutscher Brunnen eG von 1979 bis 2000, dabei ab 1992 als stellvertretender Vorsitzender, lag es in seinem Interesse, die Mehrwegsysteme aus Glas und PET zu fördern und zu entwickeln. Dank seines Einsatzes wurden wesentliche Entwicklungsschritte initiiert, die ab 1999 dazu geführt haben, dass natürliches Mineralwasser auch in PET-Mehrwegflaschen abgefüllt und vertrieben werden konnte. Des Weiteren unterstützte er von 1963 bis 1975 aktiv die Freiwillige Feuerwehr Neustadt a.d.Aisch und blieb ihr bis heute verbunden. Als Mitglied des Lions Club Neustadt a.d.Aisch hat sich Beyer für in Not geratene Menschen und soziale Projekte im Landkreis eingesetzt. Auch der Reit- und Fahrverein Neustadt a.d.Aisch e. V., in dem Beyer sich in vielfältigen Funktionen engagiert, hat ihm viel zu verdanken. Dazu gehört beispielsweise eine Reitanlage am Buchberg in Neustadt a.d.Aisch, die während seiner Vorstandschaft neu gebaut und 1980 bezogen wurde. Bayer ist seit vielen Jahren Mitglied im Förderverein des Fränkischen Freilandmuseums und im Geschichts- und Heimatverein Neustadt a.d.Aisch.

Richard Müller (70), Hummeltal, Landkreis Bayreuth

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz am Bande an Richard Müller aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Richard Müller ist seit 1971 Mitglied des Gemeinderates der damals neugebildeten Gemeinde Hummeltal und wurde 1990 zum ehrenamtlichen Ersten Bürgermeister gewählt. Als Mitglied des Gemeinderats begleitete er aktiv den Prozess des Zusammenfindens der ehemals selbstständigen Gemeinden. Schwerpunkte seines Wirkens als Bürgermeister waren die Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes und der Turnhalle, der Neubau des Gemeindehauses, die Verbesserung der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung, der Ausbau der Straßen und Gehwege, die Neugestaltung des Dorfplatzes, die Ausweisung von Baugebieten und der Bau eines Seniorenheims. Er widmete er sich der Errichtung des 'Museum Hummelstube' und ist Vorsitzender des 'Freundeskreises der Hummelstube e.V.'. Seit 1978 war Müller Mitglied der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Mistelbach und seit 1996 deren Vorsitzender. Er engagierte sich seit 1996 im Kreistag des Landkreises Bayreuth und dort im Kreisausschuss und weiteren Ausschüssen für überörtliche Belange der Kommunalpolitik. Schließlich stand er 23 Jahre als 1. Vorsitzender des Heimatverein 'SC Hummeltal' verantwortlich an der Spitze des Vereins mit seinen Abteilungen Fußball, Karate, Tennis, Turnen und Gymnastik und ist nach wie vor engagierter Vorsitzender des Sportkreises Bayreuth des 'Bayerischen Landes-Sportverbandes' (BLSV). Dort setzt er sich für Senioren-Angebote ebenso wie für den schnelleren Sportstättenbau mit einfacheren Finanzierungslösungen ein. Ein wichtiges Anliegen Müllers ist die Fortentwicklung des BLSV-Sportcamps Fichtelberg, welches mit einem breiten Spektrum an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten im Sommer wie im Winter einen bedeutenden Baustein der Sportlandschaft in der Region darstellt. Im BLSV-Verbandsrat und im BLSV-Verbandsausschuss vertrat Müller die Interessen der oberfränkischen Sportvereine.

Dieter Popp (75), Hilpoltstein, Landkreis Roth

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz am Bande an Dieter Popp aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Dieter Popp rief 1965 den Ortsverband Hilpoltstein des Technischen Hilfswerks mit ins Leben. In der Folgezeit war er bis 2000 Ortsbeauftragter und übt seit 2006 das Amt des Fachberaters aus. Er berät unter anderem die Feuerwehr, den Landkreis Roth und die Rettungsdienste zu Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten des THW und ist bei Großeinsätzen im Stab des Katastrophenschutzes eingebunden. Seit Anfang der 60er-Jahre ist Popp aktives Mitglied des Burgfestausschusses der Burg Hilpoltstein und war bis 2007 als Regisseur des Burgfestspiels tätig. Unter seiner Beteiligung wurde das Festprogramm mit einem Trödelmarkt erweitert und er war Mitautor am Jubiläumsband '400 Jahre Pfalzgräfin Maria Dorothea'. Nicht zuletzt ist Popp seit 1983 2. Vorsitzender des Museums- und Heimatvereins Hilpoltstein e.V., dessen größtes Projekt die Nutzbarmachung des 'Freyerskellers' am Burganger in Hilpoltstein ist. Als ehemaliger Bauingenieur konnte er die Baumaßnahmen kompetent begleiten und andere örtliche Vereine in die 'Pflicht' zu nehmen, sodass insgesamt 3.460 unentgeltliche Arbeitsstunden eingebracht werden konnten. Als Mitglied im Fränkischen Albverein war er maßgeblich an der Schaffung des Kulturwanderweges 'Rothsee – Naturpark Altmühltal' beteiligt. Den im Frühjahr 2011 gegründeten Arbeitskreis 'Flurdenkmäler des Landkreises Roth' unterstützt er kompetent bei der Erfassung der Flurdenkmäler der Stadt Hilpoltstein und ihrer Ortsteile. Im September 2013 wurde er Ehrenbürger der Stadt Hilpolstein und seit Ende 2012 ist er Mitglied im Beirat der 'Annegrid und Helmut Reiter Stiftung'.

Norbert Schottmann (70), Neuendettelsau, Landkreis Ansbach

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz am Bande an Norbert Schottmann aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Norbert Schottmann gründete bereits 1973 als Mitglied der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr eine Rot-Kreuz-Gruppe, um mit der Aktion 'Leben retten' einen Rettungswagen zur Stationierung in Neuendettelsau zu sichern. Bereits im Herbst 1973 wurde er Bereitschaftsleiter und war zeitgleich bis 1992 auch verantwortlicher Leiter der Rot-Kreuz-Gruppe. Seit 30 Jahren engagiert er sich im aktiven Fahrdienst als Rettungsassistent im Notarztwagen und leistete zusätzlich teilweise bis zu 200 Stunden im Monat Nachtwache im Bereitschaftsdienst. Schottmann besuchte nicht nur die üblichen Lehrgänge, sondern absolvierte auch die Ausbildungen zum Rettungsassistenten, zum Einsatzleiter und zum Kreisbereitschaftsleiter. Auch nach dem Neubau des Rot-Kreuz-Heimes übernahm er die Leitung der Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe, die unter seiner Führung sogar am Jugendrotkreuz-Bundeswettbewerb in Berlin teilnahm. Des Weiteren fungierte er zehn Jahre lang bis 1991 als Rot-Kreuz-Beauftragter und war in der Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes Ansbach; von 2002 bis 2006 als stellvertretender Vorsitzender, dann übernahm er bis 2013 die Leitung des Verbandes als Vorsitzender. Zusätzlich war er Helfer bei der Windsbacher Tafel sowie Mitglied des Kreisverbandes Ansbach des 'Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V.. Daneben engagierte sich Schottmann seit 2002 auch in der Vorstandschaft des Kreisverbandes und ist seitdem als Schatzmeister für die finanziellen Belange verantwortlich. Überdies ist er seit 1991 Mitglied im 'Deutschen Alpenverein e. V.' in der Sektion Ansbach.

Prof. Dr. rer.nat. Dr. med.habil. Helga Schüßler (83), Erlangen

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz am Bande an Helga Schüßler aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Prof. Dr. Helga Schüßler erhielt 1958 ihr Diplom und begann ihre Karriere als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Wollforschungsinstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Nach der Promotion 1961 konnte sie im Rahmen eines Fellowships Postdoctoral an der Cornell University in Ithaka USA weitere Erfahrungen sammeln, bevor ihr beruflicher Weg als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Gesellschaft für Kernforschung in Karlsruhe führte. 1967 wechselte sie an das Institut für Medizinische Strahlenkunde nach Erlangen und wurde hier im selben Jahr Wissenschaftliche Assistentin. 1976 habilitierte sie sich als Medizinerin, erhielt 1977 ihre Lehrbefugnis und wurde 1983 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Mit ihrem Ehemann, Herrn Professor Dr.-Ing. Hans-Wilhelm Schüßler, gründete sie 1996 die 'Hans-Wilhelm und Helga Schüßler-Stiftung'. Ziel der Stiftung ist, den internationalen Austausch und Kontakt von Wissenschaftlern und auch die wissenschaftliche Begegnung von Hochschulen untereinander zu fördern. Bereits 1999 konnte das Gästehaus 'UniKate' in der Carl-Thiersch-Straße in Erlangen eingeweiht werden. Seit Gründung der Stiftung wurden mehr als 500.000 Euro ausgeschüttet. Darüber hinaus hat Dr. Schüßler in den letzten elf Jahren aus ihrem Privatvermögen zusätzlich eine hohe Summe zur Verfügung gestellt. Mit dieser großzügigen und großartigen Unterstützung konnten die Appartements in den beiden Begegnungshäusern Erwin-Rommel-Straße 61 und 63 saniert werden. Dank ihres persönlichen Einsatzes konnte darüber hinaus 2009 das erste behindertengerechte Appartement in einem der Gästehäuser eingerichtet werden.

Dr. Johannes Strasser (69), Gundelfingen a. d. Donau, Landkreis Dillingen a. d. Donau

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz am Bande an Dr. Johannes Strasser aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Dr. Johannes Strasser wurde 1972 als damals 27-jähriger Kandidat von den Einwohnern der Gemeinde Tapfheim zum jüngsten hauptamtlichen Bürgermeister in Bayern gewählt und hat sich später 27 Jahre lang als Mitglied des Bayerischen Landtags der vielfältigen Probleme und Nöte der Bürgerinnen und Bürger angenommen. Bereits von 1964 bis 1968 stand er an der Spitze der Katholischen Landjugendbewegung in Tapfheim und im Landkreis Dillingen a.d.Donau und organisierte dabei jahrelang insbesondere den internationalen Jugendaustausch mit jungen Französinnen und Franzosen. In den Jahren 1969 bis 1972 fungierte er unentgeltlich als Organist in Schwennenbach und Oberglauheim und gleichzeitig als Dirigent des Kirchenchores und des Gesangvereins Schwennenbach. Daneben brachte er sich unter anderem als Vizepräsident beim Bayerischen Turnbezirk und als Bezirksvorsitzender des Turnbezirks Schwaben ein. Nach Beendigung der politischen Laufbahn wurden Dr. Strasser in den Jahren 2004 bis 2007 Lehraufträge an der Universität der Bundeswehr München und der Universität Augsburg übertragen. Seit Beendigung der Dozententätigkeit ist er im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig, betreibt heute ein eigenes Büro in Gundelfingen und ist deutschlandweit als Unternehmensberater unterwegs.

Monika Vieth (74), Hallerndorf, Landkreis Forchheim

Innenminister Joachim Herrmann händigt das Verdienstkreuz am Bande an Monika Vieth aus
© Giulia Iannicelli, Nürnberg

Monika Vieth setzt sich für die die Ziele des 'Weißen Rings e.V.' ein. Besonders hervorzuheben sind die Spendenaktionen 'Kraft gegen Gewalt' und der 'Tag der offenen Tür' in einer Schule 2008 in Forchheim. Der Spendenerlös der Prothetischen Abteilung der Zahnklinik der Universität Erlangen wurde 2009 für die Zahnkorrektur eines Opfers verwendet. Teile des Spendenaufkommens kamen 2007, 2008 und 2010 örtlichen Volksschulen für Kletterwände zu Gute. Vieth hat in ihrer langjährigen Tätigkeit entscheidend dazu beigetragen, dass bislang 400 Opfern von Gewalt und Kriminalität geholfen werden konnte. Insgesamt über 750 Hilfen konnten in Form von Beratungsschecks zur rechtsanwaltlichen Unterstützung und für psychotherapeutische Behandlungen sowie Ferien-, Opfer- und Soforthilfen für Betroffene geleistet werden. Vieth und ihre fünf Mitarbeiterinnen holten im März 2012 die Ausstellung des Nürnberger Vereins 'Frauen in der Einen Welt e.V.' nach Forchheim. Unter dem Motto 'Schicksalsfäden – Geschichten in Stoff von Gewalt, Hoffen und Überleben' soll auf die Gewalt gegen Frauen hingewiesen werden. Ebenso bringt sie sich seit 1998 im Club 'Soroptimist Erlangen' und seit 2003 als Gründungspräsidentin und Pressesprecherin im Club 'Soroptimist Forchheim-Kaiserpfalz' ein, wo sie bis 2006 als Präsidentin fungierte.