Hochwasser
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Katastrophenschutz

Katastrophenschutz ist eine staatliche Aufgabe in der Zuständigkeit der Länder, die in Bayern von den Katastrophenschutzbehörden wahrgenommen wird.

Katastrophenschutzsystem

Katastrophenschutzbehörden sind die Kreisverwaltungsbehörden, also Landratsämter und kreisfreie Städte, die Regierungen sowie das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Die Katastrophenschutzbehörden arbeiten mit den im Katastrophenschutz mitwirkenden Einsatzorganisationen und den im Einzelfall betroffenen Behörden, Organisationen und sonstigen Stellen zusammen. Kern dieser Aufgabe ist es, Katastrophen abzuwehren und die dafür notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen.

In Bayern gibt es grundsätzlich keine speziellen organisierten Katastrophenschutzeinheiten oder Katastrophenschutzeinsatzkräfte in einer festen Struktur. Über eine gesetzlich festgelegte Katastrophenhilfspflicht können die Katastrophenschutzbehörden jedoch flexibel auf das Potenzial der folgenden Stellen und Organisationen zugreifen, auch wenn diese ihren Sitz oder Standort nicht im Zuständigkeitsgebiet der betroffenen Katastrophenschutzbehörde haben:

  • Behörden und Dienststellen des Freistaates Bayern
  • Gemeinden, Landkreise und Bezirke
  • Sonstige der Aufsicht des Freistaates Bayern unterstehende Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • Feuerwehren
  • Freiwillige Hilfsorganisationen
  • Verbände der freien Wohlfahrtspflege

Daneben wirkt auch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk im Katastrophenschutz mit. Zur Katastrophenhilfe kann auch die Bundespolizei angefordert werden. Auch die Bundeswehr ist ein wichtiger Baustein im bayerischen Hilfeleistungssystem: Die zivil-militärische Zusammenarbeit ist fest im Katastrophenschutz verankert. Auch Privatpersonen können in bestimmten Fällen zur Katastrophenabwehr herangezogenen werden. Mehr zum Katastrophenschutz-System in Bayern erfahren Sie auf unserer Themenseite.

G7 Gipfel von Elmau 2015 - Richtlinie zur Erstattung der Kosten für die erforderlichen Maßnahmen des vorbereitenden Katatstrophenschutzes (nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr)

Die Aufwendungen für die erforderlichen Maßnahmen des vorbereitenden Katastrophenschutzes (nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr) während des Gipfels in Elmau erstattet der Freistaat Bayern nach Maßgabe einer Richtlinie. Diese Richtlinie, den Antrag, weitere Anlagen sowie die Vordrucke auf Erstattung von fortgewährten Leistungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. von Verdienstausfall beruflich Selbstständiger finden Sie im Downloadbereich.

Schutz der Bevölkerung

Immer wieder werden bei Bauvorhaben Bombenblindgänger oder Granaten gefunden, die aus dem zweiten Weltkrieg stammen. Kampfmittel sind äußerst gefährlich, daher dürfen sie lediglich von Fachleuten beseitigt werden.

Im Verteidigungsfall müssen die Menschen vor Kriegseinwirkungen geschützt werden. Die nichtmilitärischen Maßnahmen werden unter dem Begriff Zivilschutz zusammengefasst.

Bei Unwettern, Hochwasser oder Sturm ist eines besonders wichtig: die schnelle Warnung der Menschen. Nur so können größere Schäden verhindert werden.

Aktuell

  • Regierungspräsident von Niederbayern Rainer Haselbeck, MdL Reserl Sem, Landrat des Landkreises Rottal-Inn Michael Fahmüller, Innenminister Joachim Herrmann und der Erste Bürgermeister der Stadt Simbach a. Inn Klaus Schmid sprechen über die weiteren Planungen für das hochwassergeplagte Simbach am Inn. © Landratsamt Rottal-Inn
    © Landratsamt Rottal-Inn
    22.03.2017

    Herrmann besucht Simbach am Inn

    Innen- und Bauminister Joachim Herrmann hat sich in Simbach am Inn einen Überblick über die weiteren Planungen der hochwassergeschädigten Stadt verschafft. Dabei informierte er sich auch über den geplanten Neubau der Polizeiinspektion.

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  • Sachsens Innenminister Markus Ulbig und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann informieren sich über den Start der ersten gemeinsamen Stabsrahmenübung von Polizei und Bundeswehr © Bayerns Polizei
    © Bayerns Polizei
    07.03.2017

    Gemeinsame Übung von Polizei und Bundeswehr

    Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Sachsens Innenminister Markus Ulbig, hat sich mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann über den Start der ersten gemeinsamen Stabsrahmenübung von Polizei und Bundeswehr informiert.

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