Bayern-Allianz gegen Desinformation
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Bayern gegen Desinformation: Wir sagen „Fake News“ und Co. den Kampf an!

Gemeinsam mit internationalen Tech-Unternehmen und starken Medienpartnen sagt Bayern „Deep Fakes“, Bots und Fake-Accounts, die zur Verbreitung von Desinformation verwendet werden, den Kampf an. Dazu haben Innenstaatssekretär Sandro Kirchner und Digitalminister Dr. Fabian Mehring am 8. Mai 2024, einen Monat vor der Europawahl, die Bayern-Allianz gegen Desinformation vorgestellt.

Bei Desinformation handelt es sich um absichtlich verbreitete, falsche oder bewusst irreführende Informationen. Extremisten, fremdstaatliche und auch fremdstaatlich gesteuerte Akteure nutzen Desinformation gezielt, die gesellschaftliche Meinungsbildung zu ihrem Nutzen zu beeinflussen. Damit schädigen sie die Willensbildung freier, demokratischer Gesellschaften.

Gerade im Vorfeld von Wahlen und wichtigen politischen Ereignissen stehen liberale Staaten im besonderen Fokus von antidemokratischen Desinformationskampagnen. Ziel dieser Kampagnen ist es, die (Wahl-)Bevölkerung zu verunsichern, politische und gesellschaftliche Strukturen zu destabilisieren und nicht zuletzt demokratische Abstimmungsergebnisse im Sinne einer verfassungs- und staatsfeindlichen Agenda zu manipulieren.

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  • Innenminister Joachim Herrmann, Journalist Joachim Hano und IBM-Direktor Rolf Löwisch erklären, was Desinformation ist.

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Desinformation bedroht Integrität, Fairness und Freiheit demokratischer Prozesse.

Insbesondere autoritäre Staaten wenden sich immer häufiger mit Mitteln der offenen und verdeckten Desinformation gegen Deutschland und die westlichen Demokratien. Sie versuchen, durch die Verbreitung manipulativer Informationskampagnen Hass und Verunsicherung zu säen, um das Vertrauen der Bevölkerung in demokratische Institutionen und den zivilgesellschaftlichen Diskurs zu untergraben.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Propaganda fremdstaatlicher Desinformation häufig auch Anklang und Beifall bei inländischen extremistischen Akteuren findet.

Im folgenden Video erklären Jens Redmer von Google und Rebekka Weiß von Microsoft, wie Desinformation die Europawahl beeinflusst, welche Gefahren davon in Bezug auf die Wahlen ausgehen und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können.

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  • Jens Redmer (Google) und Rebekka Weiß (Microsoft) erklären, wie Desinformation die Europawahl beeinflusst und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können.

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Ja, auf jeden Fall! Denn am Ende geht es um DEINE Möglichkeiten und Freiheiten und DEINE Informationssicherheit. Natürlich befassen sich staatliche Stellen mit dem Thema. Auch Unternehmen und Plattformbetreiber haben die Gefahren erkannt und arbeiten an Lösungen. DU musst aber selbst aufmerksam sein, um Desinformation nicht auf den Leim zu gehen!

Neben gezielten staatlichen Informationsangeboten, insbesondere für Schülerinnen und Schüler, stellen hierbei globale Tech-Unternehmen ihre Technologien bereit, um die Bevölkerung aufzuklären und gegen Desinformation zu schützen. Darüber hinaus helfen etablierte Qualitätsmedien, das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Seriosität von Quellen und der Qualität von Informationen zu stärken.

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  • Stefanie Valdés-Scott von Adobe, Rolf Löwisch von IBM und Jens Redmer von Google erläutern die Maßnahmen ihrer Unternehmen gegen Desinformation.

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