Ordensaushändigung

Erlangen, 20. Dezember 2012 (stmi). Auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten hat der Bundespräsident Hermann Gumbmann mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, Erwin Batz, Ernst Groß, Wolfgang Hoderlein, Günther König, Dipl.-Ing. Walter Neumann und Wolfgang Plattmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie Eberhard Berger mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Hans-Jürgen Knüpfer, Norbert Lehner und Günther Stephan wurden mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern ausgzeichnet.

Verdienstkreuz erster Klasse
© Bundesregierung, Julia Fassbender

Staatsminister Joachim Herrmann hat die Auszeichnungen heute in Erlangen ausgehändigt.

Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst. Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben. Die Verdienste sollen vorrangig im örtlichen Bereich erbracht worden sein und in der Regel mindestens 15 Jahre umfassen.

Hermann Gumbmann (76) aus Erlangen

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstkreuz 1. Klasse an Hermann Gumbmann
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Hermann Gumbmann war von 1972 bis 2010 Mitglied des Erlanger Stadtrats, von 1997 bis 2006 Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Darüber hinaus war er von 1975 bis Ende 2009 Mitglied im Ausschuss des Industrie- und Handelskammergremiums Erlangen der IHK Nürnberg für Mittelfranken und von Januar 2005 bis Ende 2009 stellvertretender Vorsitzender. Von 1998 bis 2001 war er Beiratsmitglied des Fördervereins der Berufsschule Erlangen. Bis zu seinem Rückzug aus dem operativen Geschäft Ende 2002 war er als Regionalgeschäftsführer der OBI-Gruppe für über 60 Baumärkte in Bayern zuständig und hat als geschäftsführender Gesellschafter sieben Baumärkte in der Region geleitet. Seit Dezember 2002 ist er Kommanditist der Baumarkt Regnitztal GmbH & Co. KG und der Baumarkt Regnitztal Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG in Erlangen. Gumbmann hat entscheidend daran mitgewirkt, dass die Firma OBI-Baumarkt zwei Patenschaften für Erlanger Schulen übernahm. Als einer der Gründungsstifter der im Juni 1999 ins Leben gerufenen Kulturstiftung und der unter dem Motto 'Bürger helfen Bürgern' gegründeten Bürgerstiftung im Jahr 2003 hat er sich ebenfalls für das Gemeinwohl eingesetzt. Daneben hat Gumbmann sich bei sportlichen und kulturellen Einrichtungen als großzügiger Gönner und Förderer eingebracht. So ist etwa die Realisierung des 'Gesundheitsparks' des Turnvereins 1848 ein erfolgreiches Beispiel seines Wirkens. Als ehemals aktiver und erfolgreicher Handballer hat er stets auch die Jugendarbeit des TV 1848 Erlangen als Funktionär und Mäzen unterstützt. Darüber hinaus hat er auch durch sein vielseitiges Wirken in weiteren Erlanger Vereinen, unter anderem in der Königlich Privilegierten Hauptschützengesellschaft, der Lebenshilfe, dem Alpenverein, dem Theater- und Konzertverein Erlangen e.V. und dem Wirtschaftsbeirat, hohes Ansehen erworben.

Erwin Batz (80) aus Erlangen

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstkreuz am Bande an Erwin Batz
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Erwin Batz war von 1972 bis 1978 Ortsbeiratsvorsitzender des Gemeindeteiles Frauenaurach. Von 1978 bis 2007 engagierte er sich als Stadtrat der Stadt Erlangen. Im Erlanger Ortsteil Frauenaurach, aber auch in Erlangen ist Batz fest verwurzelt. Viele Vereine, denen er angehört, wurden durch ihn gegründet. Als Mitglied, Gründungsmitglied und Vorsitzender organisiert Batz vielfältige Veranstaltungen, Sammlungen und Feste. Mit den Erlösen unterstützt er soziale Einrichtungen und fördert Partnerschaften. Im März 2010 trat er nach 32 Jahren aus gesundheitlichen und familiären Gründen als Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Frauenaurach zurück, auch sein Amt als Leiter des Seniorenclubs stellte er zur Verfügung. Für sein langjähriges Engagement wurde Batz zum Ehrenmitglied und Ehrenvorstand der Arbeiterwohlfahrt Frauenaurach ernannt.

Ernst Groß (68) aus Uffenheim

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstkreuz am Bande an Ernst Groß
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Ernst Groß war von 1982 bis 2008 überaus erfolgreich als hauptamtlicher Geschäftsführer der Lebenshilfe für Behinderte Kreisvereinigung Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim e. V. tätig. Darüber hinaus ist Groß seit über zwei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik aktiv und hat sich damit um die Stadt Uffenheim verdient gemacht. Bereits 1990 wurde er in den Stadtrat gewählt, von 1996 bis 2008 setzte er sich als zweiter Bürgermeister zum Wohl der Stadt und seiner Bürgerinnen und Bürger ein. Groß hat zudem die Regionalpartnerschaft des Bezirks Mittelfranken mit der Region Limousin und dem Departement Corrèze unterstützt. Er hat sich dafür eingesetzt, dass Uffenheim im Jahr 2000 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Egletons im Limousin einging. Ebenso hat er sich für die Regionalpartnerschaft des Bezirks Mittelfranken mit der Woiwodschaft Pommern und für die Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Kolbudy in Pommern eingesetzt. Im März 2006 gründete Groß den Deutsch-Polnischen Partnerschaftsverein und ist seither dessen 1. Vorsitzender. Er ist verantwortlich für Planung und Durchführung von Begegnungsfahrten, wie zum Beispiel für den Besuch einer 50-köpfigen Schülergruppe aus Kolbody. Hervorzuheben ist dabei auch, dass Groß in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Lebenshilfe im Rahmen dieser Städtepartnerschaft Begegnungen von Menschen mit Behinderungen ermöglicht hat. Diese Treffen betreut er heute noch. Zahlreiche Ehrenämter und Funktionen in der Europa Union und in örtlichen Vereinen wie zum Beispiel Turnverein 1975 Uffenheim und Spielmanns- und Fanfarenzug Bad Windsheim e. V. runden sein auszeichnungswürdiges Engagement in besonderer Weise ab.

Wolfgang Hoderlein (59) aus Kulmbach

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstkreuz am Bande an Wolfgang Hoderlein
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Wolfgang Hoderlein engagiert sich seit über 30 Jahren in hohem Maße auf allen Ebenen der Kommunal- und Landespolitik in Bayern. Von 1978 bis 1998 gehörte er dem Stadtrat von Stadtsteinach an und war dort zwölf Jahre Sprecher der SPD-Fraktion. Zwischen 2002 und 2004 waren Hoderlein Mitglied im Stadtrat der Großen Kreisstadt Kulmbach. 1984 wurde er in den Kreistag des Landkreises Kulmbach gewählt. Hier war er von 1993 bis 1999 auch Fraktionsvorsitzender. Im Jahr 2008 wurde er erstmals in den Bezirkstag des Bezirks Oberfranken und sogleich zum Vorsitzenden seiner Fraktion gewählt. Zudem ist Hoderlein Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, Mitglied im Bezirksausschuss und Verbandsrat im Zweckverband Deutsches Dampflokomotiv-Museum und im Zweckverband Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz. Zwischen 1990 und 2008 setzte er sich als Mitglied des Bayerischen Landtages bürgernah und couragiert für die Interessen der Region und der Bevölkerung ein. Er hatte zudem eine Vielzahl parteipolitischer Ämter auf Orts,- Kreis- und Bezirksebene inne. Zwischen 1996 und 2000 war er Generalsekretär der BayernSPD, bevor er schließlich von 2000 bis 2003 als Landesvorsitzender an der Spitze der BayernSPD stand. Besonders hervorzuheben ist sein unermüdliches Eintreten für soziale Anliegen innerhalb der Arbeiterwohlfahrt. Von 1980 bis 1988 war er Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt im Ortsverein Stadtsteinach. Seit 1979 gehört er dem Kreisvorstand der Arbeiterwohlfahrt Kulmbach an und war von 1991 bis 2010 stellvertretender Kreisvorsitzender. Zahlreiche Projekte und Initiativen sind untrennbar mit seinem Namen verbunden. Seine besondere Aufmerksamkeit galt dabei den pädagogisch orientierten Einrichtungen.

Günther König (69) aus Neusorg, Landkreis Tirschenreuth

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstkreuz am Bande an Günther König
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Günther König wurde bereits nach der Gebietsreform im Jahr 1972 in den Gemeinderat Neusorg gewählt, dem er bis 1990 angehörte. Ab 1980 war König zehn Jahre zugleich Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat, bevor er 1990 zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Neusorg gewählt wurde. Dieses Amt hatte er drei Wahlperioden bis zum Jahr 2008 inne. Bis heute ist König politisch aktiv. Als Mitglied des Kreistages Tirschenreuth engagiert er sich seit 1984 auch für die Belange der Kreisbevölkerung und wurde 2008 zum weiteren stellvertretenden Landrat berufen. In seiner Amtszeit als Bürgermeister wurden alle Einrichtungen einer modernen Gemeinde geschaffen beziehungsweise ausgebaut, wie etwa die Erweiterung und Sanierung der Volksschule Neusorg. Weitere Anliegen waren ihm die Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Gemeinde sowie die langfristige Sicherung der Wasserversorgung.

Dipl.-Ing. Walter Neumann (70) aus Schwaig, Landkreis Nürnberger Land

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstkreuz am Bande an Dipl.-Ing. Walter Neumann
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Dipl.-Ing. Walter Neumann ist seit über drei Jahrzehnten in führenden Positionen im Fränkischen und Deutschen Sängerbund ehrenamtlich aktiv. Von 1974 bis 1994 stand er als 1. Vorsitzender an der Spitze der Chorgemeinschaft Schwaig e. V. Von 1986 bis 2010 war Neumann 1. Vorsitzender des Sängerkreises Hersbruck. Seit 1979 gehörte er nahezu ununterbrochen dem Präsidium des Fränkischen Sängerbundes (FSB) an. Als 1. Vizepräsident nimmt Neumann seit 1994 die ständige Vertretung des Präsidenten nach innen wie nach außen sehr verantwortungsvoll wahr. Er betreut und redigiert seit 1994 mit hohem zeitlichem Aufwand das Verbandsorgan des FSB, die Fränkische Sängerzeitung. Darüber hinaus liegt seit über zehn Jahren die Organisation und inhaltliche Ausgestaltung des Valentin-Eduard-Becker-Komponistenpreises Bad Brückenau in seinen Händen. Mit seiner großen Erfahrung und seinem organisatorischen Talent hat er auch den Zusammenschluss des Deutschen Sängerbundes (DSB) und des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes (DAS) zum Deutschen Chorverband (DCV) maßgeblich mitgestaltet. Seit 2002 ist er Sprecher der FWG-Gemeinderatsfraktion.

Wolfgang Plattmeier (68) aus Hersbruck, Landkreis Nürnberger Land

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstkreuz am Bande an Wolfgang Plattmeier
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Wolfgang Plattmeier wurde 1972 erstmals in den Stadtrat von Hersbruck gewählt. Als berufsmäßiger erster Bürgermeister gestaltete und prägte er von 1986 bis 2010 die positive Entwicklung der Stadt Hersbruck. Durch sein zukunftsorientiertes Handeln hat er zahlreiche große Projekte und Maßnahmen auf den Weg gebracht und abgeschlossen. Darüber hinaus ist es Plattmeier gelungen, dass die 12 Gemeinden des früheren Altlandkreises Hersbruck im Jahr 2000 eine kommunale Allianz gründeten, die als Gesundheitsregion Hersbrucker Land in das Förderprogramm LEADERplus beziehungsweise ELER der Europäischen Union aufgenommen wurden. Plattmeier wirkte im Planungsausschuss des Planungsverbandes Industrieregion Mittelfranken maßgeblich an der Weiterentwicklung der Region mit und hatte auch auf die Gründung des Zweckverbandes Sparkasse Nürnberg entscheidenden Einfluss. Seine große Fachkompetenz brachte er auch in den Gremien des Bayerischen Gemeindetages und des Bayerischen Städtetages ein. Auf Vorschlag des Bayerischen Gemeindetages wurde er 2008 zum stimmberechtigten Mitglied in der Bayerischen Härtefallkommission ernannt. Daneben engagiert er sich seit 1989 in vielfältiger Weise auf Bezirks- und Landesebene des Bayerischen Roten Kreuzes, so zum Beispiel als stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken, als Vorsitzender des Ehrungsausschusses und seit 2001 als Delegierter im Landesvorstand Bayern. Mit großem Engagement wirkte er an der Neuausrichtung des BRK im Nürnberger Land mit und begleitet kompetent die Phase der wirtschaftlichen Konsolidierung. Schließlich hat Plattmeier die Gründung der Bürgerstiftung Hersbruck initiiert und durch die Mobilisierung von Zustiftungen auf den Weg gebracht. Seit 2005 ist Plattmeier auch ideenreicher 1. Vorsitzender der Vereinigung lebenswerter Städte in Deutschland – Citta slow.

Eberhard Berger (80) aus Erlangen

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Verdienstmedaille an Eberhard Berger
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Eberhard Berger trat 1961 seine erste Pfarrstelle in der Gemeinde Beerbach an und wechselte 1973 in das Pfarramt St. Markus in Erlangen, in dem er bis 1995 als Geistlicher seinen Dienst verrichtete. Während dieser Zeit baute Berger zur katholischen Nachbargemeinde St. Theresia eine enge ökumenische Beziehung auf, aus der 1985 eine gemeinsame Kantorei entstand. Durch sein Engagement in der Ökumene wurde die Aktion "Neu anfangen" ins Leben gerufen. Von 1969 bis 1985 engagiert er sich als Ausschussmitglied im Verein "innere Mission des Evang.-Luth. Kirchenbezirks Erlangen e.V." und von 1982 bis 2002 als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Christliche Kirchen in Erlangen". Er war von 1986 bis 1999 erst Vorstandsmitglied und anschließend zweiter Vorsitzender des Diakonischen Werkes Erlangen e.V. Von 1996 bis 2003 übte er das Amt des ersten Vorsitzenden des Vereins für Gemeindediakonie Erlangen aus. Er war von 1996 bis 2008 Stadtrat in Erlangen und dabei Mitglied im Ältestenrat, im Kultur- und Freizeitausschuss sowie im Sozial- und Gesundheitsausschuss. Des Weiteren war Berger bis 2002 Mitglied im Museumsgremium Erlangen. Er übernahm von 2000 bis 2003 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Seniorenbeirat der Stadt Erlangen. Ab 1999 war er Vorsitzender der CSU-Senioren-Union des Kreisverbandes Erlangen und ab Juli 2003 auch mittelfränkischer Bezirksvorsitzender der Senioren-Union der CSU. Diese beiden Funktionen übte er bis März 2011 aus. Ferner war Berger über mehrere Jahre hinweg Stadtteilsprecher für Erlangen-Ost, dem Sieglitzhof und der Buckenhofer Siedlung und zeitweise auch Sprecher für Senioren und Kirchen.

Hans-Jürgen Knüpfer (74) aus Nürnberg

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten an Hans-Jürgen Knüpfer
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Hans-Jürgen Knüpfer ist seit 1979 Mitglied im Stadtverband Nürnberg der Kleingärtner e. V. und füllt seit 1982 das Amt des Bezirkskassiers im Bezirk 10 des Stadtverbandes mit insgesamt fünf Anlagen und über 650 Kleingärten aus. Im Bezirk genießt Knüpfer hohes Ansehen, er wird mit überwältigender Mehrheit immer wieder gewählt. Daneben engagiert er sich seit über fünf Jahrzehnten auch ehrenamtlich im Posaunenchor in Nürnberg – Gibitzenhof und Nürnberg/St.Johannis. Über 20 Jahre ist er als Wahlhelfer und Wahlkreisleiter in Nürnberg ehrenamtlich tätig.

Norbert Lehner (68) aus Erlangen

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten an Norbert Lehner
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Norbert Lehner ist seit über 20 Jahren als Kassenverwalter des Vereins Kunstmuseums Erlangen e.V. tätig. Seit 1999 zeigt das Kunstmuseum pro Jahr fünf bis neun große sowie zwei kleinere Ausstellungen. Außerdem veranstaltet es seit 2005 die Ausstellungsreihe 'in memoriam' zum Jahreswechsel. Seit vielen Jahren führt er die Kasse des Vereins. Von seinem Sachverstand und seiner Erfahrung profitiert auch der Georg-Simon-Ohm-Verein. Der Verein hält heute noch das Andenken an Georg Simon Ohm lebendig. Auch in diesem Verein ist er seit über 20 Jahre für die Kasse zuständig.

Günther Stephan (71) aus Nürnberg

Ordensaushändigung am 20.12.2012 - Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten an Günther Stephan
© Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Günther Stephan ist seit über drei Jahrzehnten Mitglied im Stadtverband Nürnberg der Kleingärtner e. V. Er wurde 1982 Gruppenvorstand und Schriftführer im Kleingartenverein Zeppelinfeld e.V. Seit 1995 ist er 1. Vorsitzender dieses Vereins. Die Anlage am Zeppelinfeld ist mit über 650 Parzellen die weitaus größte Kleingartenanlage in Nürnberg und steht im besonderen Focus der Öffentlichkeit. Alle größeren Veranstaltungen in der Noris tangieren immer wieder die Kleingartenanlage. Als 1. Vorsitzender gelingt es Stephan immer wieder, die vielfältigen Interessen in Einklang zu bringen.