Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen des Landesfeuerwehrverbands Bayern e. V.

Unterschleißheim, 20.09.2013. Innenminister Joachim Herrmann gratulierte dem Landesfeuerwehrverband Bayern e. V. im Namen der Bayerischen Staatsregierung bei einem Festabend in Unterschleißheim zu seinem 20-jährige Bestehen. Herrmann würdigte die Bedeutung und die Erfolge des Verbands als wichtigste Interessenvertretung der bayerischen Feuerwehren und als verlässlicher Ansprechpartner der Staatsregierung.

Jubiläumsfeier des Landesfeuerwehrverband Bayern am 23.09.2013 in Unterschleißheim
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Bereits am Nachmittag hatte der Innenminister im Rahmen der jährlichen  Landesverbandsversammlung des LFV Bayern e. V. vor rund 500 Delegierten und Ehrengästen über aktuelle Themen rund um die Feuerwehren berichtet und die Feuerwehraktionswoche 2013 eröffnet. Beim anschließenden Festabend im Ballhausforum Unterschleißheim ließ es sich Joachim Herrmann nicht nehmen, dem LFV nochmals in feierlichem Rahmen im Namen der Staatsregierung zum 20-jährigen Bestehen zu gratulieren und seinen Dank und seine Anerkennung für die außerordentlichen Leistungen der letzten Jahre auszusprechen. Zuvor hatte Herrmann bereits das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens an neun Feuerwehrleute verliehen. Diese hohe Auszeichnung wird nur alle zwei Jahre an Persönlichkeiten vergeben, die sich in ganz besonderer Weise um das bayerische Feuerwehrwesen verdient gemacht haben.

Enge Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen in Bayern

In seiner Festansprache stellte Joachim Herrmann die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landesverband und dessen Spitze in den Mittelpunkt und gab einen Überblick über das gemeinsam Erreichte. Hierzu zähle zum Beispiel die besondere Fahrberechtigung für freiwillige Helfer und Einsatzfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen und für Gespanne (sogenannter 'Feuerwehrführerschein'). Bei der grenzüberschreitenden Hilfe konnte für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Rechtssicherheit geschaffen werden, indem nunmehr auch das Nachbarland Österreich diese Fahrberechtigung anerkennt. Der LFV setze sich beharrlich, fachlich fundiert und nachhaltig für die Interessen der über 330.000 aktiven Feuerwehrfrauen und –männer in Bayern ein. Er könne daher immer auf ein „offenes Ohr“ in Politik und Verwaltung zählen. Herrmann: "Der Freistaat Bayern war in den letzten 20 Jahren stets ein verlässlicher Partner der bayerischen Feuerwehren. Und das wird auch in Zukunft so bleiben."