Bayern weiterhin sicherstes Bundesland

München, 04. Juni 2014 (stmi). Die neue bundesweite Kriminalitätsstatistik zeigt: Niedrigste Kriminalitätsbelastung bei sehr hoher Aufklärungsquote in Bayern. Innenminister Joachim Herrmann sieht die konsequente Sicherheitspolitik Bayerns bestätigt: "Es war genau die richtige Entscheidung, die Polizei in Bayern mit zusätzlichem Personal und moderner Ausstattung weiter zu stärken - ganz anders als der Trend in manchen anderen Ländern.“

Sicherheit im Fußballstadion
© Polizeipräsidium München, Wolfgang Baumann

Die Kriminalitätsbelastung in Bayern lag bei nur 5.073 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Baden-Württemberg liegt mehr als sieben Prozent darüber an zweiter Stelle (5.451 Straftaten pro 100.000 Einwohner). In Nordrhein-Westfalen beispielsweise war die Kriminalitätsbelastung vergangenes Jahr rund zwei Drittel höher als in Bayern (8.459 Straftaten pro 100.000 Einwohner). Nahezu gleichauf mit den Thüringer Kollegen (64,5 Prozent) konnte die Bayerische Polizei mit 64,1 Prozent die meisten Straftaten aufklären, wobei die Kriminalitätsbelastung in Thüringen 2013 um rund ein Drittel höher als in Bayern lag (6.557 Straftaten pro 100.000 Einwohner).

Auch Bayerns Großstädte sehr sicher

Erfreulich ist auch die Entwicklung der bayerischen Großstädte: Unter den 'Top Ten' der 39 deutschen Großstädte mit mehr als 200.000 Einwohnern sind wieder München, Augsburg und Nürnberg. Dabei hat die Landeshauptstadt mit 7.395 Straftaten pro 100.000 Einwohner abermals die geringste Kriminalitätsbelastung. Am dritten Platz steht Augsburg (8.176 Straftaten pro 100.000 Einwohner), an siebter Stelle Nürnberg (9.039 Straftaten pro 100.000 Einwohner). "Auch der Ermittlungserfolg der Bayerischen Polizei in den Großstädten kann sich sehen lassen", so Herrmann. "Mit einer Aufklärungsquote von sagenhaften 70,4 Prozent konnte die Augsburger Polizei bundesweit mit großem Abstand die meisten Delikte klären." Nürnberg belegt im Städteranking mit 62,6 Prozent den sehr guten dritten Platz, dicht gefolgt von München mit 62,5 Prozent.