Diese Seite speichert Informationen in sog. Cookies in Ihrem Browser. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen und Widerruf

5.000 Euro vom Herzog von Bayern für notleidende Flüchtlinge

München, 16.12.2014

5.000 Euro vom Herzog von Bayern: Innenminister Joachim Herrmann nimmt großzügige Spende entgegen - Zeichen von Mitmenschlichkeit und christlicher Nächstenliebe für notleidende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof

+++ 5.000 Euro zur Unterstützung notleidender Flüchtlinge – das ist die großzügige Spende von Herzog Franz von Bayern an das Polizeipräsidium München, die heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zusammen mit dem Polizeipräsidenten Hubertus Andrä entgegengenommen hat. "Die großherzige Spende hilft der Münchner Polizei, unmittelbar die Not der ankommenden Asylbewerber zu lindern", betonte Herrmann. "Für dieses vorbildliche Zeichen von Mitmenschlichkeit und christlicher Nächstenliebe ein herzliches Vergelt´s Gott." +++

Wie Herrmann erläuterte, ist das Polizeipräsidium München mit der Polizeiinspektion 16 für viele Asylbewerber am Münchner Hauptbahnhof die erste Anlaufstelle. Derzeit kommen dort täglich zwischen 30 und 50 Männer, Frauen und Kinder an, die in Deutschland um Asyl suchen. In Spitzenzeiten waren es im Herbst pro Tag mehr als 200 Personen. Zur Erstversorgung braucht die Polizei laut Herrmann immer wieder beispielsweise Windeln, Essen und Hygieneartikel, die für diese Zwecke üblicherweise nicht auf einer Polizeiinspektion vorgehalten werden. Die Geldspende von Herzog Franz von Bayern helfe, diese notleidenden Menschen zu unterstützen und ihnen die Ankunft zu erleichtern. "Das Leid und die Strapazen dieser Menschen in ihren Heimatländern und auf der Flucht sind oftmals unvorstellbar", betonte Herrmann gerade auch vor dem Eindruck seines Besuchs eines jordanischen Flüchtlingslagers Ende November diesen Jahres. "Wir sollten nie vergessen, welches Glück wir haben, hier in Freiheit und Sicherheit leben zu können."