Bayernweit einheitlicher Rettungswagen
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Landrettung

Für den bodengebundenen Rettungsdienst sind in jedem Rettungsdienstbereich rund um die Uhr einsatzbereite Rettungswachen und Notarztstandorte eingerichtet.

Einsatzfahrzeuge

Für die Notfallrettung werden vor allem Rettungswagen und Notarzt-Einsatzfahrzeuge vorgehalten. Für den Krankentransport werden Krankentransportwagen eingesetzt. Die notwendige Versorgungsstruktur legt jeder Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung nach dem Bedarf in seinem Rettungsdienstbereich fest.

Notarzteinsatzfahrzeug, Rettungswagen und Krankentransportwagen
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Zudem gibt es besondere Fahrzeuge für den arztbegleiteten Transport von Patienten zwischen Krankenhäusern. Verlegungsarzt-Einsatzfahrzeuge bringen Verlegungsärzte zu Krankenhäusern. Von dort aus begleitet der Verlegungsarzt den Patienten auf der Fahrt mit dem Rettungswagen.

Für den bodengebundenen Patiententransport unter intensivmedizinischen Bedingungen werden Intensivtransportwagen vorgehalten. Über deren Standorte entscheidet das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

Weitere Spezialfahrzeuge gibt es für den Transport von Patienten mit sehr ansteckenden Krankheiten und für den Transport von besonders schwergewichtigen Patienten.

Die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung beauftragen mit der bodengebundenen Durchführung von Notfallrettung, arztbegleitetem Patiententransport und Krankentransport freiwillige Hilfsorganisationen und private Unternehmen.

Notärzte und nichtärztliches Rettungsdienstpersonal

In der Notfallrettung und im arztbegleiteten Patiententransport werden Ärzte mit besonderer Notarztqualifikation und Notfallsanitäter zur Patientenbetreuung eingesetzt. Bis zum 31.12.2023 können anstelle von Notfallsanitätern auch noch Rettungsassistenten eingesetzt werden. Für Intensivtransporte müssen die Ärzte und Notfallsanitäter/Rettungsassistenten zudem über eine spezielle intensivmedizinische Qualifikation verfügen. Krankentransporte werden von Rettungssanitätern begleitet.

Die Anforderungen an die Qualifikation der Notärzte legt die Bayerische Landesärztekammer fest.

Die Ausbildung der Notfallsanitäter hat der Bundesgesetzgeber im Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters (Notfallsanitätergesetz - NotSanG) und in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (NotSan-APrV) geregelt. Die Ausbildung von Rettungsassistenten wurde damit durch die Ausbildung von Notfallsanitätern abgelöst und dauert im Hinblick auf die heutigen Anforderungen an die Notfallmedizin drei Jahre. Für den Vollzug des vom Bund geregelten Notfallsanitäterrechts sind in Bayern die Regierungen zuständig.

Die Ausbildung der Rettungssanitäter hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr in der Bayerischen Rettungssanitäterverordnung (BayRettSanV) geregelt.