Diese Seite speichert Informationen in sog. Cookies in Ihrem Browser. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen und Widerruf

Herrmann bei Empfang für Münchner Sicherheitskräfte

München, 17.11.2015

Empfang für Münchner Sicherheitskräfte: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehr und Sicherheitsdiensten - Terrorbedrohung besondere Herausforderung - Massiver Ausbau der Schleierfahndung

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich heute beim traditionellen Empfang der Stadt München für Polizei und Sicherheitskräfte im Alten Rathaus für die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Münchner Sicherheitskräfte bedankt. "Das Münchner Sicherheitsnetzwerk zwischen Bayerischer Polizei, Bundespolizei, Rettungsdiensten, Feuerwehr und Sicherheitsdiensten hat auch 2015 hervorragend funktioniert", lobte der Minister. "Im Ernstfall können sich die Münchner Bürgerinnen und Bürger auf ihre Einsatzkräfte verlassen." Das zeige sich bei alltäglichen Einsätzen genauso wie bei Großlagen, wie unter anderem bei der größten Demonstration rund um den G7-Gipfel am 4. Juni in München mit mehr als 35.000 Teilnehmern und beim immensen Flüchtlingsstrom. +++

Auch 2016 werden die Münchner Sicherheitskräfte gefordert sein, ist sich Herrmann sicher. "Eine ganz besondere Herausforderung ist die Terrorgefahr durch islamistische Attentäter", so Herrmann vor dem Eindruck der verheerenden Anschläge in Paris. "Hier müssen unsere Einsatzkräfte und vor allem die Polizei äußerst wachsam sein." Absolute Sicherheit könne niemand garantieren. "Wir unternehmen aber alles, um unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen", betonte der Innenminister. "Dazu gehört aktuell insbesondere die verstärkte Sicherung an allen bayerischen Grenzen, solange dieser Schutz nicht an den EU-Außengrenzen gewährleistet ist." Dazu müsse die Bundespolizei deutlich engmaschiger und wirksamer kontrollieren. "Die Bayerische Polizei steht jederzeit zur Unterstützung bereit", so Herrmann. "Notfalls können wir Aufgaben der Grenzsicherung vom Bund übernehmen. Bereits schon jetzt werden wir als Sofortmaßnahme die Schleierfahndung massiv ausbauen und in Grenznähe deutlich mehr kontrollieren."

Das Polizeipräsidium München ist mit seinen rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte Polizeipräsidium Bayerns und für die Sicherheit von rund 1,5 Millionen Einwohnern verantwortlich. Dazu kommen unzählige Pendler und Touristen, die sich tagtäglich in der Landeshauptstadt aufhalten. Herrmann: "Auch 2014 war die Sicherheitslage in München mit einer niedrigen Kriminalitätsbelastung von 7.828 Straftaten pro 100.000 Einwohner und der sehr guten Aufklärungsquote von 63,9 Prozent ausgezeichnet." Damit gehöre München zu den sichersten Großstädten Europas.