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Eck überreichte Prämienurkunden an kreative Mitarbeiter

München, 18.11.2015

Bayerische Verwaltung modern und innovativ - Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck zeichnet Verbesserungsvorschläge aus: Mehr Effizienz und Bürgerfreundlichkeit - Vorteile digitaler Verwaltung nutzen

+++ Gleich zehn Mitarbeiter der Bayerischen Polizei sowie der Staatlichen Straßen- und Bauverwaltung hat Bayerns Innenstaatsekretär Gerhard Eck für ihre innovativen Verbesserungsvorschläge ausgezeichnet. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich über den Dienst hinaus für eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsabläufe eingesetzt und interne Abläufe kritisch hinterfragt. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine effiziente und bürgernahe Verwaltung", lobte Eck bei der Aushändigung der Prämienurkunden in München. Jährlich werden im Geschäftsbereich des bayerischen Innenministeriums hervorragende Verbesserungsvorschläge nach der Innovationsrichtlinie Moderne Verwaltung prämiert. "Damit schaffen wir Anreize für neue Ideen und fortschrittliche Konzepte", erklärte Eck. +++

Als herausragendes Beispiel für die Vorteile digitaler Verwaltungsabläufe würdigte Eck das von Manfred Schiefer an der Autobahndirektion Nordbayern entwickelte System zur weitgehend papierlosen Antragsbearbeitung von Schwer- und Sondertransporten. Seit November 2014 werden die Daten eingehender Anträge automatisiert in die Bearbeitungsprogramme der Sachbearbeiter übernommen. Dadurch werden Medienbrüche vermieden und Fehler bei der Datenübernahme weitgehend ausgeschlossen. "Neben der Einsparung von Papier und Hardware ist das System auch eine echte Arbeitserleichterung. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahndirektionen und der Staatlichen Bauämter wurde es durchweg positiv aufgenommen", freute sich Eck. "Die Digitalisierung unserer Verfahrensabläufe wollen wir künftig auch in anderen Bereichen konsequent vorantreiben."

Daneben hat Eck folgende Ideen ausgezeichnet:

  • Jörg Perzl, Staatliches Bauamt Krumbach, für seine Entwicklung eines einheitlichen Anhängers für den Funktionsdienst der Straßenbauverwaltung. Darin sind alle Schilder und Werkzeuge enthalten, welche die Straßenbauverwaltung benötigt, um Unfallschäden und Ölspuren auf den Straßen schnell beseitigen zu können.
  • Bernhard Kraus, Autobahndirektion Nordbayern, für seinen Vorschlag, beim Befüllen der Winterdienstfahrzeuge mit Salzlauge elektrische Impulse über kontaktlose Induktionsstecker zu übertragen. Durch Salz bedingte Korrosionsschäden an den bisher verwendeten Steckverbindungen werden dadurch vermieden.
  • Robert Alexander Schmid, Staatliches Bauamt München 2, für die Idee, bei Projektzeichnungen themenbezogene Erweiterungen im AutoCAD zu nutzen, zum Beispiel bei den häufig auftretenden Themen Brandschutz und Barrierefreiheit.
  • Heinz Kellermann, Autobahndirektion Nordbayern, für seinen Vorschlag, die bisherige unterbrechungsfreie Stromversorgung der Autobahndirektion durch Wechseltrichter mit schneller Umschalteinrichtung zu ersetzen.
  • Wolfgang Lutz, Kriminalfachdezernat 5 München, für seine Idee, Misch-DNA-Spuren in einer Datenbank zu speichern und miteinander abzugleichen.
  • Felix Wörle, Manfred Geiger, Robert Eisgruber und Gerald Kleber, Bayerisches Landeskriminalamt, für die Entwicklung eines kostengünstigen Scansystems, um schattenfreie und tiefenscharfe Aufnahmen von Asservaten ohne störende Lichtreflexionen anzufertigen.